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BLÜTENWANDERUNG: WANDELN UNTER MANDELBLÜTEN


Landlust - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 14.02.2018

Im März durchziehen die Blüten der Mandelbäume das Pfälzer Winzerdorf Gimmeldingen in Rosa und Weiß.


Artikelbild für den Artikel "BLÜTENWANDERUNG: WANDELN UNTER MANDELBLÜTEN" aus der Ausgabe 2/2018 von Landlust. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Landlust, Ausgabe 2/2018

Wer die Mandelbaumblüte in der Pfalz erleben möchte, für den ist buchstäblich der Weg das Ziel. Mandelbäume wachsen hier traditionell entlang der Wege und Straßen, weshalb man auch vom Pfälzer Mandelpfad spricht. Der Mandelpfad zieht sich auf 77 Kilometern wie ein rosa-weißes Blütenband von Bad Dürkheim im Norden der Pfalz bis Schweigen-Rechtenbach im Süden, entlang der Deutschen Weinstraße, immer parallel zum östlichen Rand des Pfälzerwaldes.
Besonders malerisch erleben Besucher zur Mandelblüte das ...

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Wer die Mandelbaumblüte in der Pfalz erleben möchte, für den ist buchstäblich der Weg das Ziel. Mandelbäume wachsen hier traditionell entlang der Wege und Straßen, weshalb man auch vom Pfälzer Mandelpfad spricht. Der Mandelpfad zieht sich auf 77 Kilometern wie ein rosa-weißes Blütenband von Bad Dürkheim im Norden der Pfalz bis Schweigen-Rechtenbach im Süden, entlang der Deutschen Weinstraße, immer parallel zum östlichen Rand des Pfälzerwaldes.
Besonders malerisch erleben Besucher zur Mandelblüte das Weindorf Gimmeldingen. „Fahren Sie einfach dorthin, wo die Mandelbäume an den Straßen am dichtesten wachsen“, erklärt ein Gästeführer am Telefon den Weg. Tatsächlich ist das Dorf, das sich drei Kilometer nördlich von Neustadt an der Weinstraße in die Hänge der Haardt schmiegt, vom Tal inmitten einer Fülle von rosa und weiß blühenden Baumkronen leicht auszumachen.

Trockenes und warmes Klima

Das vorderpfälzische Weindorf liegt zwischen der windabgewandten Seite des Haardtgebirges und dem Rhein klimatisch begünstigt. Mit einer Temperatur von über 10 Grad im Jahresmittel und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 500 Millimetern zählt die Region zu einer der wärmsten und niederschlagärmsten Deutschlands. In diesem Klima gedeihen MandelnPrunus dulcis gut. Man unterscheidet innerhalb der Art verschiedene Unterarten. Essbar sind: SüßmandelnPrunus dulcis var.dulcis und KrachmandelnPrunus dulcis var.fragilis. BittermandelnPrunus dulcis var.amara sind roh ungeniessbar, aber Backzutat. MandelpfirsichePrunus xamygdalopersica sind eine Kreuzung aus Bittermandel und Pfirsich, ihre Früchte sind nicht geniessbar. Gefüllt rosa blühende MandelbäumchenPrunus triloba indes sind eher in den Gärten zu finden. Mandeln sind wärmeliebend und kommen gut mit Trockenheit zurecht. Sie bevorzugen tiefgründige, wasserdurchlässige und kalkreiche Böden. Die kargen, tiefgründigen Böden aus Buntsandsteinschotter in den Hängen der Haardt bieten ihnen optimale Bedingungen.

Was die Römer brachten …

Vermutlich als Begleitkultur zu den Weinreben siedelten die Römer die Süßmandel ca. 300 n. Chr. in der Pfalz an. Beheimatet ist die Wildform des Mandelbaums, die Bittermandel, in Südasien.

An dieser Bittermandel hängen noch die Früchte aus dem Vorjahr. Bittermandeln schmecken eindeutig bitter; instinktiv spuckt man sie aus.


Wanderer erfreuen sich an den ersten blühenden Bäumen des Jahres.


Mandeln wachsen in der Pfalz traditionell entlang der Wege und Straßen.


Vom einstigen Persien, von Afghanistan und Syrien breitete sie sich nach Ostasien, Nordafrika und Südeuropa aus. Im 5. Jahrhundert v. Chr. gelangte sie von Griechenland nach Italien und wurde dort „nux graeca“ – griechische Nuss genannt. Auf römischen Handelswegen gelangte die Mandel schließlich in die Pfalz (lesen Sie auch die „Mandel-Chronik“ auf Seite 120).

Landschaftsprägende Kultur

Mandelbäume prägen heute das Landschaftsbild der Region. Besonders im März, wenn sie Straßen für zwei bis drei Wochen in Blütenalleen verwandeln, Farbtupfer in die Weinberge setzen und die Dörfer schmücken. Mandelblüten entfalten sich, noch bevor die ersten Blätter sprießen. Für die pfälzische Landbevölkerung galt die Mandel lange als „Brotbaum“. Sie war eine wichtige Einnahmequelle, besonders während der Wintermonate. Sie blieb jedoch immer eine extensive Kultur. Zu unsicher war ihr Ertrag. „Innerhalb von zehn Jahren gibt es in der Regel in drei bis vier Frühjahren Blütenfrost“, erklärt Mandelexperte Werner Ollig von der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. So pflanzten die Pfälzer Mandelbäume dort, wo der Anbau von intensiven Kulturen – Wein, Obst oder Gemüse – nicht lohnte: entlang der Wege und Straßen. Vereinzelt auch in die Weinberge, da ihre lichte Belaubung die Weinreben nur gering beschattete.

Gimmeldinger Süßmandel


Dürkheimer Krachmandel


Rund 75 Prozent der Mandelbäume in Gimmeldingen sind Bittermandeln und Mandelpfirsiche. Zu erkennen sind sie an ihren rosafarbenen Blüten. Selten blühen auch Ess-Mandeln in Rosé, etwa die Gimmeldinger Süßmandel.

Mandel Nr. 10


Prinzessmandel


Französische Süßmandel ‘Jura’


Auf dem „Plattenpfad“ gelangt man trockenen Fußes in den Weinberg.


Reine Zierde

Noch um 1900 wurden jährlich bis zu 1500 Kilogramm Mandeln am Großmarkt in Bad Dürkheim gehandelt. Ab 1940 verlor die Mandelernte in der Region an Bedeutung. Zeitgleich wurde die Mandel als Zierpflanze beliebt. Vor allem die Bittermandeln und Mandelpfirsiche mit ihren rosafarbenen Blüten entsprachen dem Zeitgeschmack. Landläufig werden sie auch als Ziermandeln bezeichnet. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten erlebten die weiß blühenden Ess-Mandeln in der Pfalz eine Renaissance.

Mandeln in Gimmeldingen

Wie viele Mandelbäume in Gimmeldingen wachsen, weiß niemand ganz genau. Es heißt, auf jeden der rund 2530 Einwohner komme ein Baum. Aus Chroniken geht hervor, dass die Gimmeldinger schon vor über 100 Jahren Mandelbäume in großer Zahl kultivierten. Einer von ihnen war Reichsrat von Buhl, der Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem Sommersitz Hildenbrandseck eine Süßmandel-Allee bis nach Neustadt pflanzen ließ. So konnte er im Frühjahr Kutschfahrten entlang der blühenden Bäume genießen. 1934 nahm der Verkehrs- und Verschönerungsverein die ungewöhnliche Blütenfülle zum Anlass, ein erstes Mandelfest zu feiern. Während der Kriegsjahre gerieten die Festivitäten in den Hintergrund. Erst 1950 wurde die Tradition wiederbelebt. Heute reisen jedes Frühjahr Tausende Besucher in das Dorf, um die erste Baumblüte des Jahres zu bewundern.

WANDELN UNTER MANDELN

Als Ausgangspunkt für einen rund einstündigen Rundgang durch Gimmeldingen empfiehlt sich der Mandellehrpfad am Ortseingang, gegenüber der Gärtnerei „Blumen Schupp“. Der Graspfad, der parallel zur Meerspinnstraße verläuft, ist seit 1998 mit über 100 verschiedenen Mandelsorten bepflanzt. Schwerpunkt bilden jene Ess-Mandeln, die eine Tradition in der Region haben. Darunter die Gimmeldinger Süßmandel, die Dürkheimer Krachmandel, die ihren Namen ihrer leicht einzudrückenden Schale verdankt. Außerdem die Prinzessmandel. Das Sortiment wurde durch französische Süßmandeln der Partnergemeinde St. Remy ergänzt. Schautafeln führen die Wanderer in die Botanik und Kulturgeschichte ein.

Wo König Ludwig I. weilte

Vom Ende des Mandellehrpfades geht es nun auf einem Graspfad talwärts, immer parallel zur Meerspinnstraße. Links und rechts des Weges erfreuen blühende Mandelbäume, Kirschbäume sowie Schlehdornbüsche. Bei der ersten Abzweigung nach links führt ein asphaltierter Weg hinauf in Richtung Pfälzerwald und biegt bald wieder links ab auf einen Graspfad, der unterhalb der Neubergstraße – des sogenannten Mandelblüten-Panoramawegs – verläuft. Dem Weg folgen, bis eine Treppe erreicht ist. Diese hinaufsteigen, dann weiter auf dem Graspfad laufen, bis zum Panoramaweg. Von hier geht es noch ein kurzes Stück ortsauswärts zum König-Ludwig-Pavillon, einem sehr beliebten Aussichtspunkt, den schon der Bayernkönig Ludwig I. gerne besuchte.

Die Aussicht und ein Glas Wein genießen

Eine Woche vor und nach dem Mandelblütenfest lädt der Verkehrs- und Verschönerungsverein Gäste am Pavillon zum Ausschank ein. Bei einem Glas Gimmeldinger Meerspinne können Besucher die Aussicht auf die blühenden Bäume, die Weinberge und die Oberrheinische Tiefebene genießen. Bei guter Sicht ist linker Hand der Odenwald zu erkennen. Weiter rechts der Königstuhl und der Einschnitt ins Neckartal sowie rechter Hand der Schwarzwald. Dreht man sich um, fällt auf, dass sich entlang des Haardtrandes, unterhalb des Nadelwaldes, ein Band unbelaubter Bäume zieht. Dort wachsen Esskastanien oder „Keschde“, wie die Pfälzer sagen. Wie auch die Mandelbäume brachten einst die Römer das mediterrane Gewächs in die Pfalz. Mit etwa 2000 Hektar verfügt Rheinland-Pfalz über den bundesweit höchsten Anteil an Kastanienwäldern.

Esskastanien säumen den Ostrand des Pfälzerwaldes. Unterhalb verläuft der Mandelblüten-Panoramaweg.


Der Blick vom Panoramaweg auf Gimmeldingen.


Sandsteingemäuer, schmale Gassen und rebenumrankte Tore von Winzerhöfen prägen das Ortsbild.


Die protestantische Laurentiuskirche.


Der Pavillon wurde 1853 zu Ehren des Bayernkönigs Ludwig I. gebaut.


König Ludwig I. kehrte immer wieder an diesen Aussichtspunkt zurück, was in Stein am Pavillon verewigt ist: „Der Garten Deutschlands, die blühende Pfalz“, so sprach’s der König 1856.

In den Weinhängen entlang des Panoramawegs finden sich zur Mandelblüte zahlreiche Ausschankstellen.


SEHENSWÜRDIGKEITEN AM PFÄLZER MANDELPFAD

Von Norden kommend, lohnt ein Besuch in Freinsheim, im Hofladen desWeinguts Oberholz. Hier gibt es Mandeln zu verköstigen, die im Mandelhain der Familie kultiviert werden (www.mandelhof-freinsheim.de). Oberhalb von Neustadt an der Weinstraße, auf dem Osthang der Haardt gelegen, bietet dasHambacher Schloss eine herrliche Aussicht auf die Oberrheinische Tiefebene. Seit dem „Hambacher Fest“ 1832 gilt es als Symbol der deutschen Demokratiebewegung (www.hambacher-schloss.de). Die römische Geschichte der Pfalz ist imHistorischen Museum der Pfalz in Speyer erfahrbar. Im angegliedertenWeinmuseum ist u. a. römischer Wein von 325 n. Chr. zu sehen, der älteste Traubenwein der Welt (www.museum.speyer.de). Bei Edenkoben findet sich der ehemalige Sommersitz König Ludwigs I. von Bayern, dieVilla Ludwigshöhe. Heute wird das klassizistische Schlösschen für Konzerte und als Kunstgalerie genutzt (www.schloss-villa-ludwigshoehe.de).Gästezimmer kann man bei den Winzern anfragen. „Dort, wo das Hoftor aufsteht und ein blühender Innenhof zu sehen ist, sind Gäste eigentlich immer willkommen“, erklärt Gästeführerin Silke Schunck (www.paelzerfrichtel.de). Tatsächlich sind in der Pfalz die Innenhöfe häufig eine Schau: Hier wachsen Feigen, Pfirsiche, Bananenbäume, sogar Palmen. Weitere Infos rund um die Mandel: www.mandelbluetepfalz.de

In Gimmeldingen bauen Winzer auf 100 Hektar Wein an. Die Großlage „Meerspinne“ und sehr bekannte Kleinlagen haben das Weindorf bekannt gemacht.


DURCH GIMMELDINGEN

Ein ca. einstündiger Rundweg führt über den Mandellehrpfad und weiter talwärts, immer parallel zur Meerspinnstraße. Links abbiegen auf den Asphaltweg. Wieder links auf dem Graspfad bis zur Neuen Treppe. Diese hinaufsteigen und weiter bis zum Mandelblüten-Panoramaweg. Von hier ortsauswärts bis zum König-Ludwig-Pavillon. Zurück geht es ortseinwärts zur Ausgangsposition.

MANDEL-CHRONIK

Um 12 v. Chr.
erobern römische Soldaten die Pfalz.

75 n. Chr.
rücken die Römer rechtsrheinisch bis zum Odenwald vor. Der Limes ist die neue Grenze.

300 n. Chr.
wird in den Provinzen der Weinanbau gefördert. Mandeln werden vermutlich als Begleitkultur angepflanzt.

Mitte des 5. Jahrhunderts
ziehen sich die Römer unter dem Druck der Franken aus der Pfalz zurück. Viele römische Kulturleistungen bleiben jedoch erhalten, etwa der Wein- und Mandelanbau.

812
wird die Mandel in Deutschland erstmals schriftlich erwähnt in der Landgüterverordnung von Karl dem Großen. Darin wird der Anbau von Essmandeln in den königlichen Hofgütern ausdrücklich empfohlen.

Im Jahr 1100
wird die Mandel für die Pfalz erstmals schriftlich erwähnt.

Im 15. Jahrhundert
wird der Anbau von essbaren Mandeln weiter gefördert. Die Landbevölkerung sollte auf diese Weise ihr Einkommen erhöhen.

1464
erlässt Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz eine Abgabenverordnung zur Erhöhung der Einkünfte der Stadt Neustadt. Die Verordnung enthält eine Steuer auf Nüsse und Mandeln.

1477
beauftragt der Bischof von Speyer den Vogt Balthasar von Hambach, um die Kästenburg (heute: „Hambacher Schloss“) Mandeln zu pflanzen.

1483
verordnen Kurfürst Philipp und Bischof Johann von Worms, dass Winzer im Amt Dirmstein in jedem Weinberg ein bis sechs Mandelbäume pflanzen.

1781
empfiehlt der kaiserliche Notar und Gimmeldinger Gerichtsschreiber Philipp Jacob Breuchel in seinem „Handbuch über den edlen Weinstock“ die Anpflanzung von Mandelbäumen in den Weinbergen.

1860
beschreibt Pomologe Friedrich Jakob Dochnahl in seinen obstbaulichen Schriften 32 Mandelsorten.

VON DER MANDEL

• MandelnPrunus dulcis sind Steinfrüchte wie Pfirsiche, Aprikosen oder Zwetschgen, obgleich ihr Aufbau mit Schalenobst, etwa der Walnuss, vergleichbar ist.

• Anders als bei Steinfrüchten ist nur ihr Samen essbar, der von einer steinharten Samenschale umgeben ist.

• Nur eingeschränkt zum Verzehr geeignet sind die Samen der Bittermandel. Sie enthalten den Bitterstoff Amygdalin, von dem während der Verdauung Blausäure abgespalten wird. Unter Hitze verflüchtigt sich die Säure, weshalb Bittermandeln als Backzutat genutzt werden können.

• Die außenliegende lederartige, grün-graue Fruchtschale der Mandel reißt mit der Reife ab Anfang September auf und wird nach der Ernte entfernt.

• Mandelbäume erreichen eine Höhe von drei bis acht Metern. Je nach Sorte bilden sie eine ausladende Krone. Sie sind winterhart und widerstandsfähig. Ihr früher Blühtermin macht die Mandel jedoch frostanfällig. Als Befruchter sind auch Pfirsichbäume geeignet (lesen Sie auch den Beitrag „Mandeln im Garten“ auf Seite 47).

• Beratung zu Mandelbäumen bietet die Gartenakademie Rheinland-Pfalz, die auf mehr als 100 Jahre Erfahrung im Versuchswesen zurückgreifen kann: www.gartenakademie.rlp.de, Tel.: 0 63 21/6 71-2 62.

MANDELFEST

• DasGimmeldinger Mandelfest findet jedes Jahr Ende März, Anfang April statt. Der Termin wird kurzfristig festgelegt, je nach Blütenstand und Wetter. Nähere Informationen gibt es unter www.mandelbluetenfest.de oder unter Tel.: 0 63 21/1 89 06 67.
Gimmeldinger Gästeführer bieten das ganze Jahr über Führungen an. Infos hierzu unter www.gimmeldingen.de, per E-Mail unter gaestefuehrer.gimmeldingen@gmail.com oder telefonisch unter 01 51/44 53 41 47.


Fotos: Henk Frons