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Blütenzarte Kosmetik


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LandApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 02.03.2022

PFLEGE MIT ROTKLEE, ROSE & CO.

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Vorsicht, Suchtgefahr! Eigene Naturkosmetik mit Frühlings- und Sommerblumen herzustellen, ist ein ganz besonderes Vergnügen für unsere Sinne. Das beginnt schon mit dem Sammeln der blühenden und meist auch duftenden Pflanzen. „Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist der späte Vormittag eines sonnigen Tages. Dann sind Blüten und Blätter richtig trocken und besitzen den besten Wirkstoffgehalt“, erklärt die Kräuterexpertin Gertraud Fußeder, mit der wir in ihrem großen, idyllisch am Waldrand gelegenen Garten und den angrenzenden Wiesen auf Streifzug gehen.

BERUHIGENDER LAVENDEL

Zuerst führt uns die Aromatherapeutin zu einem üppigen Beet mit Lavendel: „Dieses Kraut ist ein echtes Multitalent in der Naturkosmetik und wird fast überall eingesetzt – in Salben, Cremes, Körperölen, Badezusätzen, Seifen und vielen weiteren Pflegeprodukten. Das ist nicht nur auf den intensiven Duft ...

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... zurückzuführen, der nachweislich beruhigt, entspannt und die Nerven stärkt. Auf der Haut wirkt Lavendel harmonisierend, seine Inhaltsstoffe hemmen Entzündungen, fördern die Regeneration und unterstützen die Wundheilung.“

In vielen Frühlings- und Sommerblüten stecken wertvolle Wirkstoffe für die Pflege und Regeneration unserer Haut. Hier ist eine kleine Auswahl:

1 Schafgarbe (Achillea millefolium)

2 Malve (Malva sylvestris)

3 Lavendel (Lavandula angustifolia)

4 Rotklee (Trifolium pratense)

5 Ringelblume (Calendula officinalis)

6 Mädesüß (Spiraea ulmaria)

7 Nachtkerze (Oenothera biennis)

8 Kamille (Matricaria chamomilla)

9 Rose (Rosa damascena)

10 Johanniskraut (Hypericum perforatum)

11 Salbei (Salvia officinalis)

Genauso viel Potenzial besitzt die Rose – die Lieblingspflanze unserer Expertin, die sehr naturverbunden auf einem Bauernhof mitten in der schönen Rottaler Landschaft aufgewachsen ist. „Mit ihren Extrakten hat man schon im Altertum Hautverletzungen und -erkrankungen behandelt“, erläutert die Kräuterfrau. „In der Kosmetik wird sie heute vor allem wegen ihrer feuchtigkeitsspendenden, belebenden, stärkenden und nährenden Eigenschaften geschätzt. Als Zugabe in einer Creme, einer Lotion, im Gesichtswasser oder Öl ist sie deshalb auch für die sehr trockene, allergische, anspruchsvolle und reife Haut gut geeignet.“

BELEBENDE RINGELBLUME

In die Reihe der universellen Heil- und Pflegemittel für die Haut fügt sich die Ringelblume ebenfalls prominent ein. Seit Jahrhunderten hat sie sich bei allen Erkrankungen unserer Körperhülle bewährt, auch in der Naturkosmetik leistet sie gute Dienste. Ihre Inhaltsstoffe können sehr trockene, sensible und schrundige Haut regenerieren, Juckreiz lindern, Entzündungen hemmen und den Zellstoffwechsel anregen. In Öl ausgezogen werden die sonnigen Blüten pur in der Körperpflege verwendet und als Alternative in Körperbutter oder Heilsalbe (s. Seite 99) eingearbeitet.

Nach einem kurzen Halt bei Malve, Kamille und Johanniskraut, deren Inhaltsstoffe die Haut beruhigen und regenerieren, überqueren wir zum Schluss die Wiese. Hier finden wir Schafgarbe, ein Kraut für unreine und entzündliche Haut, und jede Menge Rotklee, der mit seinem hohen Gehalt an antioxidativen und den Zellstoffwechsel anregenden Pflanzenstoffen eine gute Pflege für die trockene und reife Haut ist.

WIRKSTOFFE IN ÖL

Unser Korb ist nun gefüllt. Jetzt müssen die Wirkstoffe der Blüten für Salben, Cremes & Co. ausgelöst werden. Gertraud Fußeder: „Das geht am besten mit Alkohol oder Öl. Beides braucht seine Zeit. Tinkturen müssen 14 Tage ausziehen, Mazerate sogar vier Wochen. Erst dann kann beides für die Herstellung von Naturkosmetik verwendet werden.“

Schneller ist ein Blütenöl im Warmauszug zubereitet. Dafür erhitzt man die grob zerkleinerten Pflanzenteile mit Basisöl im Wasserbad, bis das Öl 55 bis 60 Grad erreicht hat. Den Topf von der Kochstelle nehmen und das Öl etwa zwei Stunden bei maximal 60 Grad im Wasserbad ziehen lassen.

Wer keine Destille für die Produktion der Hydrolate besitzt, kann ein Espresso-Hydrolat herstellen, bei dem statt Kaffeepulver Blüten eingefüllt werden. Zu kaufen gibt es Hydrolate bei Händlern für Kosmetik-Rohstoffe (z. B. www.manske-shop.de, www.dragonspice.de). Dort sind auch Zutaten wie Xanthan zu finden.

KONTAKT

Gertraud Fußeder Holzhäuseln 8 84140 Gangkofen Tel. +49(0)1 60/2 27 31 29 Mail: gertraud.fusseder@t-online.de Internet: www.kraeuter-son.de

Duschen und erfrischen

Lavendel: Duschbrocken zur sanften Reinigung

ZUTATEN: 20 g Kokosöl,

15 g Mandelöl,

10 g Sheabutter,

10 g Kakaobutter,

50 g Lavendelhydrolat,

5g Glycerin (kann auch weggelassen werden, dient als Feuchtigkeitsspeicher auf der Haut),

1 kleine Handvoll Lavendelblüten,

90 g Tensid SCI (waschaktive, schaumbildende Substanz auf Kokosbasis)

ZUBEREITUNG: 1 Die Öle mit Shea-und Kakaobutter in ein hitzebeständiges Gefäß geben und im Wasserbad schmelzen.

2 Für die Wasserphase das Glycerin zum Hydrolat dazugeben.

3 Dann die Lavendelblüten abzupfen und in eine Seifenform füllen.

4 Das Tensid vorsichtig – am besten mit einer Maske – in die geschmolzenen Fette einrühren.

5 Die Wasserphase zugeben und alles zügig zu einer homogenen Masse verrühren.

6 Die Masse in die vorbereitete Form füllen und im Kühlschrank 2 Tage trocknen lassen.

7 Die Duschbrocken aus der Form nehmen und 1 bis 2 Wochen ruhen lassen. Bei kühler und trockener Lagerung sind sie mindestens 6 Monat haltbar. Nach Gebrauch sollte man sie immer wieder trocknen lassen.

ANWENDUNG: Täglich zum Duschen verwenden. Die Lavendelbrocken reinigen sanft, fördern die Regeneration der Haut und geben ihr einen warmen sommerlichen Duft.

Mädesüß: Duschgel für die empfindliche Haut

ZUTATEN: 3–4 Handvoll Mädesüßblüten,

250 ml Mandelöl,

1 EL Mädesüßblüten,

2g Xanthan (natürlicher Gelbildner),

20 g pflanzliches Bio-Glycerin (dient als Feuchtigkeitsspeicher),

40 g Kokosglucosid (mildes pflanzliches Basistensid für Shampoos und Duschgels), nach Belieben einige Tropfen ätherisches Öl (z. B. Orange, Lavendel oder Mandarine); evtl. 2g Rokonsal (verlängert die Haltbarkeit auf ca. 3 Monate)

ZUBEREITUNG: 1 Für das Mädesüßmazerat die Blüten in ein verschließbares Glasgefäß füllen. Das Mandelöl dazugießen. Dabei unbedingt darauf achten, dass alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.

2 Den Ansatz 4 Wochen an einem warmen, aber nicht sonnigen Platz stehen lassen. Täglich etwas schwenken, um Schimmelbildung zu vermeiden. Danach abseihen und in eine saubere Flasche füllen.

3 Die restlichen Mädesüßblüten mit 200 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und abkühlen lassen, bis der Aufguss lauwarm ist.

4 Xanthan mit Glycerin vermischen und mit dem lauwarmen Mädesüßaufguss verrühren. Kurz quellen lassen.

5 Das Glucosid mit 2 EL des Mädesüßmazerats verrühren und ggf. die ätherischen Öle dazutropfen.

6 Den Xanthan-Glycerin-Aufguss zugeben und gut einrühren – dabei leistet ein kleiner Milchaufschäumer gute Dienste. Ggf. den Konservierer zugeben und alles nochmals vermischen.

7 Das Duschgel in ein Glas oder eine Flasche geben. Ohne Konservierung hält es dunkel und kühl gelagert etwa 2–3 Wochen und sollte zügig verbraucht werden.

ANWENDUNG: Täglich zum Duschen verwenden. Mädesüß besitzt wundheilende, entzündungshemmende und hautberuhigende Inhaltsstoffe, deshalb ist das Gel auch für die empfindliche und gereizte Haut geeignet.

Salbei: Deo hemmt die Schweißbildung

ZUTATEN: etwa 1 Handvoll Salbeiblätter,

250 ml Alkohol (40 %, z. B. Doppelkorn oder Wodka),

50 ml Salbeihydrolat,

1 TL Natron,

5 Tropfen ätherisches Öl von Salbei und Lemongras,

¼ TL Guarkernmehl

ZUBEREITUNG: 1 Für die Tinktur die Salbeiblätter grob zerkleinern und ein verschließbares Glas zu drei Vierteln damit füllen. Den Alkohol dazugießen, dabei darauf achten, dass alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.

2 Das Gefäß 2 Wochen an einem dunklen Platz stehen lassen, ab und zu schütteln. Dann die Tinktur abseihen und in eine saubere Flasche füllen.

3 Das Hydrolat leicht im Wasserbad wärmen und das Natron darin auflösen. Aus dem Wasserbad nehmen, abkühlen lassen und nochmals gut verrühren.

4 Die ätherischen Öle und 10 ml Salbeitinktur zugeben und nochmals gut durchrühren.

5 Das Guarkernmehl mit dem Milchaufschäumer einrühren und die zähflüssige Masse in einen Deo-Roller einfüllen. Wenn die Konsistenz zu dick-oder dünnflüssig ist, einige Tropfen Hydrolat oder eine Messerspitze Guarkernmehl zugeben. Achtung: Für einen Stick ist das Deo nicht geeignet! Dunkel und kühl gelagert ist das Deo mindestens 3 Monate haltbar.

ANWENDUNG: Das Deo morgens nach der Reinigung unter den Achseln auftragen. Salbei hat zusammenziehende und antibakterielle Eigenschaften, hemmt den Schweiß und verhindert Geruchsbildung.

Regenerieren und lindern

Johanniskraut: After-Sun-Lotion zur Beruhigung der Haut

ZUTATEN: 2 TL Johanniskrauttinktur (Herstellung einer Tinktur siehe Rezept Deo, Seite 96),

1 Msp. Guarkern-mehl,

50 ml Pfefferminzhydrolat,

2 EL Johanniskrautmazerat (Herstellung eines Mazerats siehe Rezept Duschgel, Seite 96)

ZUBEREITUNG: 1 Alle Zutaten abwiegen und in kleine Schüsseln geben.

2 Die Tinktur in ein Glas füllen und Guarkernmehl dazugeben. Kurz quellen lassen.

3 Das Hydrolat dazugießen und alles kräftig verquirlen.

4 Zum Schluss das Rotöl zugeben und nochmals kräftig verquirlen. Die Lotion in einen Gelspender oder ein Glas füllen. Dunkel und kühl gelagert ist sie etwa 3 Monate haltbar

ANWENDUNG: Das Gefäß vor Gebrauch schütteln, da sich das Öl ohne Emulgator schnell absetzen kann. Die Lotion nach einem Tag in der Sonne sanft auftragen. Sie wirkt entzündungshemmend, leicht schmerzlindernd und regenerierend.

Schafgarbe: Heilsalbe bei Hautentzündungen

ZUTATEN: 50 ml Schafgarbenmazerat (Herstellung siehe Duschgel, Seite 96), 7,5 g Bienenwachs

ZUBEREITUNG: 1 Das Mazerat im Wasserbad erwärmen, aber nicht zu stark erhitzen.

2 Das Bienenwachs zugeben und im Öl sanft schmelzen lassen.

3 Die Salbe in saubere Tiegel füllen und erkalten lassen, dann erst verschließen. Kühl und dunkel gelagert ist sie etwa 1 Jahr haltbar. Alternativ kann man eine Heilsalbe auch mit Ringelblumenmazerat herstellen.

ANWENDUNG: Die Salbe bei Bedarf auf die betroffene Stelle auftragen. Schafgarbe wirkt entzündungshemmend und wundheilend, regeneriert und beruhigt die Haut.

Rotklee: Körperbutter für die trockene und reife Haut

ZUTATEN: 20 ml Rotkleemazerat (Herstellung siehe Rezept Duschgel, Seite 96),

7g Bienenwachs,

30 g Kakaobutter, 

30 g Sheabutter

ZUBEREITUNG: 1 Alle Zutaten in ein feuerfestes Glas geben und im Wasserbad schmelzen lassen.

2 Die Fette in kleine Silikonformen füllen und diese in den Kühlschrank stellen.

3 Sobald sie fest sind, die Körperbutterstücke aus den Formen lösen und mit etwas Küchenpapier in Dosen legen. Im Kühlschrank etwa 1 Jahr haltbar. Alternativ kann man die Körperbutter auch mit Ringelblumenöl herstellen.

ANWENDUNG: Die Körperbutter nach dem Duschen sanft in die Haut einmassieren. Sie pflegt und regeneriert die Haut, gibt ihr Feuchtigkeit und regt den Zellstoffwechsel an.

Pflegen und vitalisieren

Malve: Lippenpflege für trockene und spröde Lippen

ZUTATEN: 20 ml Malvenmazerat (Herstellung eines Mazerats siehe Rezept Duschgel, Seite 96),

5 ml Jojobaöl,

5 ml Sheabutter,

10 g Bienenwachs

ZUBEREITUNG: 1 Mazerat und Jojobaöl in ein hitzebeständiges Glas geben und im Wasserbad erwärmen.

2 Sheabutter und Bienenwachs zugeben und bei nicht zu großer Hitze schmelzen lassen.

3 Die Pflege in kleine Dosen oder Lippenstifthülsen füllen, erkalten lassen, dann verschließen. Dunkel und kühl gelagert ist die Lippenpflege etwa ein halbes Jahr haltbar.

ANWENDUNG: Bei Bedarf auftragen. Der Stift pflegt, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die spröde und entzündete Lippenhaut.

Nachtkerze: Gesichtsmaske bei müdem und fahlem Teint

ZUTATEN: 1 TL Nachtkerzenblüten,

3 EL Weizenkleie (oder Haferkleie),

1 TL Honig,

1 EL Sauerrahm oder Quark

ZUBEREITUNG: 1 Die Blüten mit 50 ml heißen Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und abkühlen lassen.

2 Den Sud mit den restlichen Zutaten verrühren. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, ggf. Haferkleie oder Quark zugeben und einrühren.

ANWENDUNG: Die Maske mit einem Spatel oder den Fingern auf das Gesicht auftragen. Augenpartie und Mund aussparen. 10 bis15 Minuten einwirken lassen, dann mit einem feuchten Waschlappen oder Kosmetiktüchern abnehmen. Ggf. mit einer Gesichtspflege nachcremen. Die Maske erfrischt, regeneriert und lässt das Hautbild klarer aussehen.

Rose: Gesichtscreme für die trockene und anspruchsvolle Haut

ZUTATEN: 90 ml Rosenmazerat (Herstellung eines Mazerats siehe Rezept Duschgel, Seite 96),

15 g Wollwachs,

15 g Bienenwachs,

50 ml Rosenhydrolat,

optional 1 ml Sanddornfruchtfleischöl (oder Nachtkerzenöl),

1–2 Tropfen ätherisches Rosenöl

ZUBEREITUNG: 1 Mazerat und Wachse in ein hitzebeständiges Glas geben. Das Hydrolat in ein weiteres Glas füllen.

2 Beide Gläser zusammen im Wasserbad erwärmen, bis die festen Fette geschmolzen sind. Beide Gläser aus dem Wasserbad nehmen.

3 Die Wasserphase langsam in die Fettphase einrühren – nicht umgekehrt. Dabei kräftig rühren und solange weiterrühren, bis die Creme abgekühlt ist. Das ist wichtig, sonst trennen sich Fett-und Wasserphase wieder.

4 Zum Schluss das Wirkstofföl und das ätherische Öl eintropfen und nochmals gut verrühren.

  5 Kurz vor dem Festwerden die Masse in saubere Tiegel füllen. Im Kühlschrank und bei hygienischer Entnahme ist die Creme mindestens 3 Monate haltbar.

ANWENDUNG: Die Creme morgens und abends nach der Reinigung auftragen. Sie pflegt, nährt und regeneriert die anspruchsvolle Haut und ist auch für sehr trockene Haut geeignet.