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Blutdruck im grünen Bereich


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Neue Welt - epaper ⋅ Ausgabe 4/2023 vom 18.01.2023

Wie fit unser Herz ist und bleibt, hängt wesentlich von unserem Blutdruck ab. Ist er dauerhaft zu hoch, schädigt er die Gefäße. Und er bringt das Herz in Gefahr. Es muss stärker pumpen und gerät in eine dauerhafte Überanstrengung. Der Herzmuskel stellt sich so gut er kann darauf ein. Er bildet mehr Muskelfasern und Bindegewebe, was ihn steifer und unbeweglicher werden lässt. Die Folge: eine Herzschwäche, durch die weniger sauerstoffreiches Blut in den Körper gepumpt wird. Das macht sich durch Kurzatmigkeit bemerkbar.

TIPP

Abnehmen reduziert Bauchfett und senkt den Blutdruck. Schon ein Kilo um rund 1,1 mmHg – und das schonend.

Die Blutdruckwerte – das sagen sie aus

Stilles Risiko Viele Betroffene tun ihren Hochdruck zunächst ab, er tut ja nicht weh. Erst, wenn er ...

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... schon Schäden oder gar einen Herzinfarkt verursacht hat, erkennen sie die Dringlichkeit, zu handeln. Experten empfehlen, den Blutdruck vorsorglich regelmäßig zu prüfen. Neben einer medikamentösen Therapie, die ab Werten von 140/90 mmHg angeraten wird, kann eine Umstellung des Lebensstils oft einen zu hohen Blutdruck senken.

Ausdauer beweisen

Eiweiß schützt Ältere Menschen haben oft erhöhten Blutdruck ohne weitere Ursachen. Fachleute vermuten, das liegt an der nachlassenden Elastizität der Gefäße. Für gesunde Gefäße kann man aber in jedem Alter viel tun. Frisches Gemüse, knackige Salate, Obst, Nüsse, viel Fisch, kalt gepresstes Olivenöl und aromatische Gewürzkräuter – so sieht herzgesundes Essen aus. Eine Studie bestätigt den herzschützenden Effekt durch diese sogenannte mediterrane Kost. Ausbauen lässt sich der Schutz durch die Zufuhr von Arginin. Den Eiweißbaustein (z. B. Telcor Arginin plus, rezeptfrei, Apotheke) baut der Körper in den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) um. Dieser macht die Gefäße elastisch und verbessert die Blutdruckregulation.

Gutes für die Gefäße

Anpassung fördern Bei Sport steigt der Blutdruck zwar erst einmal, nach der Belastung sinkt er jedoch für einige Zeit unter den Ausgangswert. Wird regelmäßig trainiert, bleibt der Blutdruck dauerhaft auf niedrigerem Niveau. Zudem ist der Teil des vegetativen Nervensystems, der in Stresssituationen für einen schnelleren Herzschlag sorgt, weniger aktiv. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt Ausdauertraining von mindestens 30 Minuten fünfmal pro Woche, besser täglich. Ein guter Start sind 10 Minuten zügiges Gehen pro Tag.

Richtig messen in 5 Schritten

1 Zweimal täglich Morgens vor der Einnahme blutdrucksenkender Tabletten und abends messen. Am besten stets zu gleichen Zeiten, dann sind die Werte besser vergleichbar.

2 Vor der Messung Fünf Minuten vorher zur Ruhe kommen. Bei der Messung jegliche Ablenkung wie fernsehen oder telefonieren vermeiden.

3 Für die Messung entspannt sitzen Beide Füße stehen ohne Muskelspannung nebeneinander auf dem Boden. Manschette des Blutdruckgeräts auf Herzhöhe angelegen. Bei Handgelenksmanschetten den Arm auf einem Kissen auf den Tisch ablegen.

4 Zweimal messen Im Abstand von etwa einer Minute. Für Ihre Dokumentation notieren Sie sich aber nur die Messwerte aus der zweiten Messung.

5 Aufschreiben Zum Vergleich die Werte bei jeder Messung notieren. Manche Blutdruckmessgeräte bieten auch die Möglichkeit, die Werte gleich in eine App einzupflegen. Es gibt auch Vorlagen zum Ausdrucken, zum Beispiel unter: blutdruckmessung.

• Tipp: Addieren Sie die zwei täglichen Werte einer Woche und errechnen Sie den Durchschnitt. Liegt er über 135/85 mmHg, sollten Sie zum Arzt gehen.

Sanfte Töne anschlagen

Rhythmus des Herzens Fluten permanent Stresshormone unseren Blutkreislauf, lassen sie das Herz ungesund höherschlagen. Bewusste Auszeiten, Entspannungsübungen und ausreichend Schlaf bringen dann die Balance zurück. Wissenschaftlich erwiesen ist auch, dass Musik machen oder hören den Blutdruck messbar sinken lässt. Einzige Voraussetzung: Man muss die Musik mögen.

Die Folgen einer Hypertonie

Für die Gefäße Bluthochdruck schädigt die Gefäßwände. Das führt zu Ablagerungen und einer Verengung der Adern, die Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen.

Für das Herz Es muss mehr pumpen, passt sich daran an und verdickt. Als Folge droht Herzschwäche. Für die Nieren Blutgefäßverengungen in den Nierenkönnen eine Nierenfunktionsstörung verursachen.

Für das Auge Die verminderte Durchblutung des Auges führt zu Netzhautschäden und in der Folge zu einer verminderten Sehleistung.

Für das Gehirn Durchblutungsstörungen im Gehirn erhöhen das Risiko von Zellschädigungen, die Demenz zur Folge haben können.