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BME – mit vollen Taschen in Angriffslaune


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sanitär + heizung news - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 22.04.2022
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Bildquelle: sanitär heizung news, Ausgabe 7/2022

Liebe Leser:innen, der Großhandelskonzern BME (Building Materials Europe) hatte im vergangenen Sommer angekündigt, der führende SHK-Großhändler in Europa zu werden. Und das dem Finanzinvestor Blackstone gehörende Unternehmen ist auf dem besten Weg, Wort zu halten. Denn BME legte jetzt nicht nur eine gute Bilanz vor, sondern ging in diesem Frühjahr erneut auf große Einkaufstour. Gleich ...

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... drei SHK-Großhändler in Europa übernahmen die Niederländer mit Sitz in Schiphol.

BME war erst Ende 2019 aus dem Handelsgeschäft des irischen Baukonzerns CRH hervorgegangen. CEO blieb Remco Teulings, der schon bei CRH den Bereich Europe Distribution gelenkt hatte. Beides – sowohl die Trennung vom irischen Konzern als auch die Kontinuität an der Spitze – scheint BME gut getan zu haben. Der Umsatz stieg innerhalb von zwei Jahren um rund 22 Prozent. Das lag nicht nur am organischen Wachstum, sondern vor allem auch an Übernahmen. Der Handelskonzern scheint die Taschen voll zu haben.

Ein direkter Vergleich mit deutschen oder europäischen Großhändlern jedoch ist schwer. Denn BME macht sein Geld nicht nur mit dem SHK-Geschäft. Zum Konzern gehören auch der Geschäftsbereich General Builders Merchants mit Baumaterial sowie ein kleiner DIY-Bereich in Deutschland. Wie viel Umsatz das Unternehmen in den einzelnen Geschäftsbereichen generiert, sagt BME nicht. Im SHK-Bereich dürften die Niederländer jedoch noch ziemlich weit vom deutschen Branchenprimus entfernt sein. Gleichwohl sollte niemand den Hunger von BME unterschätzen.

Die aktuellen Krisen – Corona und Krieg – könnten neue Übernahme-Kandidaten im SHK-Großhandel hervorbringen. Eine weitere Konzentration im Großhandel ist nicht auszuschließen. BME hat für Zukäufe nicht nur das nötige Geld, sondern auch einen weiteren Vorteil: Durch die derzeitige Streuung der Handelshäuser quer durch Westeuropa sind die Augen der Kartellwächter noch nicht so stark auf den Konzern gerichtet.

Das verschafft möglicherweise erst einmal Luft, um sich weiter breit zu machen. Da haben es andere – etwa die GC-Gruppe in Deutschland – schwerer, weil ihnen das Kartellamt bei jedem Zukauf erst einmal im Nacken sitzt.

Am Ende steht für BME jedoch die Frage, was der Finanzinvestor Blackstone auf Dauer mit dem Konzern vorhat. Denn je größer das Unternehmen wird, desto schwieriger wird es, künftig einen einzelnen Investor zu finden. Es dürfte also spannend werden, wohin die Reise von BME in den nächsten Jahren geht.

Meint Ihr

Matthias Nückel

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