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BMW X1: SUV MAGAZIN Fahrbericht: Premium-SUV zum PREMIUM-PREIS


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 14.04.2020

Ausreichend Platz, ein sparsamer und gleichzeitig starker Motor, ein tolles Fahrwerk und Allradantrieb: Der BMW X1 ist ein gelungenes Rundum-Paket - aber kein Schnäppchen.


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Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 2/2020

DER BMW X1 HAT EINE BEACHTLICHE ENTWICKLUNG HINGELEGT. War Nummer eins vor allem optisch nicht Fisch, nicht Fleisch, hat sich die zweite Generation zum ernst zu nehmenden Kompakt-SUV gemausert und spätestens seit dem Facelift im vergangenen Jahr hat er seinen Platz im Premium- Segment gefunden. Mit 4,45 Meter Länge spielt er in einer Liga mit Audi Q3 und Mercedes GLA, wirkt aber ein gutes Stück bulliger. Anders als man es von BMW ...

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DER BMW X1 HAT EINE BEACHTLICHE ENTWICKLUNG HINGELEGT. War Nummer eins vor allem optisch nicht Fisch, nicht Fleisch, hat sich die zweite Generation zum ernst zu nehmenden Kompakt-SUV gemausert und spätestens seit dem Facelift im vergangenen Jahr hat er seinen Platz im Premium- Segment gefunden. Mit 4,45 Meter Länge spielt er in einer Liga mit Audi Q3 und Mercedes GLA, wirkt aber ein gutes Stück bulliger. Anders als man es von BMW gewohnt ist, geht’s sogar im Innenraum relativ geräumig zu: Vier Erwachsene können zumindest auf nicht allzu langen Strecken kommod reisen. Fürs Gepäck stehen klassenübliche 505 Liter zur Verfügung, legt man die serienmäßig dreigeteilte Rückbank um, gehen 1550 Liter rein. Wer 350 Euro extra bezahlt, bekommt eine um 13 Zentimeter verschiebbare Rückbank, für weitere 200 Euro lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so die Ladelänge deutlich erweitern. Auf die Sportsitze muss man dann allerdings verzichten. Die könnten je nach persönlichem Fahrstil eine gute Investition sein, denn der von uns getestete Vierzylinder-Diesel im X1 20d empfiehlt sich nicht nur als sparsamer Dauerläufer, sondern auch als dynamisches Kraftpaket. Seine 190 PS und vor allem die satten 400 Newtonmeter Drehmoment haben leichtes Spiel mit dem leer 1,7 Tonnen schweren SUV und schieben nachdrücklich an. Die serienmäßige Achtgang-Automatik kommt bei den BMW-Fahrzeugen der „Unteren Klasse“ (UKL) mit quer verbautem Motor von Aisin, doch steht sie dem hochgelobten ZF-Automaten der Längsmotor-Modelle in nichts nach: Unmerklich, flott und vor allem zielsicher wählt sie die richtige Übersetzung und sorgt dafür, dass immer genügend Kraft bereitsteht. Respekt: Wer sich bemüht, kann dem angegebenen Normverbrauch von rund fünf Litern ziemlich nahe kommen, zumal der aufs Spritsparen getrimmte Eco-Pro-Modus mit der Anzeige der dazugewonnenen Extra-Kilometer zur Mäßigung animiert. Im normalen Alltag laufen gut sechseinhalb Liter durch die Spritleitung, und selbst wenn man es im Sport-Betrieb fliegen lässt, bleibt der X1 deutlich unter zehn Litern. Für letztere Gangart empfiehlt sich das Sport-Fahrwerk mit M-Insignien, das den BMW zehn Millimeter tiefer legt. Als Alternative zum Serien-Unterbau bietet sich allerdings auch das Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern an; der Verstellbereich ist zwar überschaubar, das Ergebnis aber überzeugt in allen Fahrmodi. Dazu kommt eine BMW-typisch straffe Lenkung, die dem Fahrer optimale Kontrolle erlaubt. Kurzum: Freude am Fahren, wie man sie erwarten darf. Zu haben ist der Zweiliter-Diesel übrigens mit Zwei- und Vierradantrieb. Wie ihre Geschwister aus der BMW-Kompakt- Klasse fährt die Basis-Version mit Frontantrieb vor. Wir haben im Test natürlich zum xDrive-Modell gegriffen, bei dem die Hinterachse bedarfsgerecht zugeschaltet wird. Dass nicht immer alle vier Räder mit Kraft versorgt werden, mag 4x4-Fans stören, fällt im Alltag aber überhaupt nicht auf. Egal ob in flotten Kurven, beim Anfahren auf nassem Asphalt oder auf losem Untergrund: Die Elektronik reagiert blitzschnell und macht etwaigen Traktionsschwächen den Garaus.

INTERIEUR-CHECK: Solide

DaS BMW-Cockpit ist wohnlich und übersichtlich.


Die Top-Version wartet mit einem 10,25-Zoll- Touchscreen auf, in der Basis gibt es 6,5 Zoll.


Serienmäßig fährt der X1 xDrive 20d mit 8-Gang-Automatik vor, optional gibt es ein schnelleres Sportgetriebe.


Der Eco-Pro-Fahrmodus hilft beim spritsparenden Fahren.


KEINE HIGHTECHWELT

Wer sich in neueren Mercedes-Modellen umschaut, wird förmlich erschlagen von riesigen Displays. Nicht so bei BMW: Die Münchner setzen auf ein ziemlich traditionelles Cockpit-Layout mit echten Instrumenten, einem aufgesetzten Infotainment- Bildschirm und noch zahlreichen Tasten und Schaltern. Ein Nachteil ist das nicht, man findet sich schnell zurecht und alle wichtigen Multimedia- Funktionen hat BMW integriert. Auch der X1 ist immer online, bekommt Echtzeit-Verkehrsdaten, verbindet sich mit dem Smartphone und erlaubt Fernzugriff per App.

PRAXIS-CHECK: Geräumiger und variabler Kofferraum

Die Rückbank ist immer dreigeteilt umklappbar und auf Wunsch auch in der Länge verschiebbar.


Der Zweiliter-Diesel stemmt satte 400 Newtonmeter auf die Kurbelwelle und ist sportlich und sparsam zugleich.


Das Design hat sich stark verändert, die L-Form der Leuchten kann man nur noch erahnen.


WENIG GRUND ZU MECKERN

Klingt alles nach einem Rundumsorglos- Paket - und in der Tat: Zu me ckern gibt es kaum was. Man könnte anführen, dass das BMWCockpit ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint, denn statt einer Multimedia-Landschaft, wie sie Mercedes mit dem MBUX-System geschaffen hat, findet man im Münchner Traditionelles vor. Auf den Sprachassistenten „Hey BMW“ muss man verzichten, alle wichtigen Online-Funktionen, ein Head-up- Display und Remote-Services per App gibt es trotzdem - übrigens genauso wie alle gängigen Assistenzsysteme und sonstige Wohlfühlextras. Allerdings müssen die meisten Funktionen teuer bezahlt werden - auch die LED-Scheinwerfer. Dabei ist der X1 xDrive 20d mit einem Basispreis von 42 950 Euro ohnehin kein Schnäppchen.

Bullig: Nach dem Facelift wirkt der X1 richtig stattlich.


Technische Daten

FAZIT

Wer ein kompaktes Premium- SUV sucht, das kaum Wünsche offenlässt, wird beim BMW X1 fündig. Der Preis dafür ist allerdings auch auf Premium-Niveau und vieles kostet extra.


FOTOS: Jan Menno Gebhardt