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Bosch Connected World: Auf IoT folgt die „Economy of Things“


Computerwoche - epaper ⋅ Ausgabe 24/2019 vom 03.06.2019

Vom schwäbischen Traditionsunternehmen zum digitalen Vorreiter: Lesen Sie, wie Bosch die digitale Transformation meistert und mit IoT und künstlicher Intelligenz neue Märkte und Business-Modelle erschließt.


Artikelbild für den Artikel "Bosch Connected World: Auf IoT folgt die „Economy of Things“" aus der Ausgabe 24/2019 von Computerwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computerwoche, Ausgabe 24/2019

Für viele ist Bosch nach wie vor ein klassischer Automobilzulieferer. Lichtmaschinen, Scheinwerfer, Antiblockiersysteme (ABS), Xenon-Scheinwerfer, Elektronische Stabilitätsprogramme (ESP), Zündkerzen, Scheibenwischer – dieses und anderes Autozubehör kommt von Bosch. Doch diese Charakterisierung wird den Stuttgartern, die sich zu 92 Prozent in Besitz der Robert Bosch Stiftung befinden, nicht mehr voll ...

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... gerecht.

Zwar steuert der Automotive-Bereich immer noch rund 60 Prozent zum Umsatz bei, doch Bosch gehört neben Siemens zu den Beispielen, die zeigen, wie deutsche Unternehmen in ihren Märkten den Umbau zu digitalen Global Playern meistern – auch wenn Magazine wie „Spiegel“ oder „Economist“ den Untergang der deutschen Wirtschaft vor Augen haben.

Von IoT zur Economy of Things

Bosch hat alleine 2018 insgesamt 52 Millionen Internet-fähige Produkte verkauft, über ein Drittel mehr als im Vorjahr.Die Schwaben vernetzen inzwischen mehr als zehn Millionen Geräte unterschiedlicher Hersteller mit ihrer Open-Source-basierten Bosch IoT Suite. Jetzt arbeiten sie zusammen mit Partnern daran, dass künftig die Dinge nicht mehr nur wechselseitig, sondern auch in sicheren Ökosystemen kommunizieren und interagieren. Unter dem Motto „Vom Internet of Things zur Economy of Things“ gab Geschäftsführer Volkmar Denner auf der Bosch Connected World in Berlin einen Ausblick auf die „Ökonomie der Dinge“.

Denner spielte darauf an, dass nicht nur US-Konzerne wie Google, Amazon oder Uber über digitale Ökosysteme entscheiden. Vielmehr entstehe eine Ökonomie, die mittlerweile in allen Branchen ihre Auswirkungen und Folgen habe. Ob Landwirtschaft, Bauwesen, Transportwirtschaft oder Medizin etc. – überall seien IoT, künstliche Intelligenz (KI), Augmented und Virtual Reality und andere Technologien im Spiel, wenn es um die Realisierung komplexer Projekte gehe. Und die bodenständige, schwäbisch geprägte Bosch-Gruppe will in dieser Ökonomie vorne mitspielen, egal ob es um die smarte Fabrik, das vernetzte Heim oder generell um intelligente Mobilität geht.

Vor rund 5000 Besuchern auf der Bosch Connected World in Berlin erklärte Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, wie sich das Geschäftsmodell seines Unternehmens in der IoT-Welt verändert.


Ohne Digital Twins geht gar nichts

Wie sich die Wirtschaft bereits verändert hat, zeigten auf der Bosch-Hausmesse Beispiele wie der Bahnhofsneubau Stuttgart 21 oder die futuristische Architektur der auf Stelzen aufgebauten Adidas Arena in Herzogenaurach. Ohne einen Digital Twin und eine digitalisierte Supply Chain seien solche Großprojekte nicht mehr zu bewältigen, sagte Ulrich Klotz, im Vorstand der Züblin AG für den Hoch- und Ingenieurbau in Deutschland, Benelux und Skandinavien verantwortlich. So könnten die 28 Kelchstützen, die das Dach der Bahnhofshalle von Stuttgart 21 später stützen sollen, nur mit Hilfe eines vollständigen digitalen Zwillings umgesetzt werden. Bei den 28 aus weißem Beton gegossenen Stützen handelt es sich um Einzelstücke, für die Schalungs- und Bewehrungselemente individuell angepasst werden müssen. Für jede Säule gibt es eine eigene Gussform. Die rund 32.000 Armierungseisen pro Kelch ließen sich nur mit IT-Unterstützung exakt so biegen, wie sie gebraucht werden, sagte Klotz.

Mit dem neuen Schwerpunkt auf Digitalisierung und IoT konnte Bosch seinen Kundenstamm signifikant ausbauen. Dabei hat das Unternehmen in den letzten zehn Jahren rund zehn Millionen Devices an die Bosch IoT Suite angebunden. Zu den vernetzten Dingen zählen unter anderem Gateways in Gebäuden, Fahrzeuge sowie mit Sensoren ausgestattete städtische Infrastruktur oder auch landwirtschaftliches Gerät. Mit verschiedensten Kunden hat der Konzern bislang weltweit mehr als 250 IoT-Projekte auf Basis der Bosch IoT Suite realisiert. Alleine von 2018 bis 2019 sei die Zahl um rund 20 Prozent gestiegen.

Die Kelchstützen des umstrittenen Bahnhofsneubaus Stuttgart 21 wären ohne Digital Twin nicht zu realisieren.


Für Flugtaxis will Bosch Steuergeräte produzieren.


Ein Maschinenbauer wird Systemhaus

Diese Entwicklung hat das Unternehmen verändert – etwa den Bereich Bosch Rexroth. Der Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik beschränkt sich nun nicht mehr nur auf das klassische Ausrüstungsgeschäft, sondern nimmt zunehmend auch die Rolle eines Systemhauses beziehungsweise -integrators ein. So unterhält Bosch Rexroth eine 500 Mitarbeiter starke Truppe, die Softwarelösungen erstellt und einführt.

Bosch-Chef Denner stellt fest: „Die IT ist in den traditionellen Industrien angekommen.“

Und hat diese gehörig umgekrempelt – das zumindest soll die länderübergreifende Markenkampagne „Live Like a Bosch“ zeigen, zu der ein mit Rap-Musik unterlegtes Video gehört. Mit der Kampagne will sich die Unternehmensgruppe weltweit als IoT-Company und Vorreiter einer vernetzten Welt in Szene setzen – sowohl im B2C-als auch im B2B-Segment.

Doch die Transformation vom klassischen zum digitalen Unternehmen fordert die Schwaben massiv. „Die Kultur des Unternehmens muss sich bei solch einem Wandel dramatisch verändern“, sagt Geschäftsführer Denner. Das beginne bei den Führungskräften: „In der Vergangenheit hatten sie lediglich die Rolle des Entscheidungsträgers. In der digitalen Welt müssen sie Coach, Experte und Moderator in einer Person sein.“

Cross-Domain-Konzept

Auf dem Weg zum IoT-Player muss ein Unternehmen wie Bosch nach Meinung Denners drei Schritte bewältigen. Zuerst gelte es, das eigene Unternehmen „digitalfähig“ zu machen. Das sei etwa mit der hauseigenen IoT-Suite, der IoT-Cloud, dem Center for Artifical Intelligence oder auch der Entscheidung, dass bis 2020 alle neuen Elektronikprodukte Internet-fähig sein müssen, erreicht.

Im zweiten Schritt gelte es, die vorhandenen Ökosysteme zu digitalisieren. Bei der Bosch-Gruppe wären das beispielsweise die Bosch-Siemens-Hausgeräte, der Landwirtschaftsbereich oder die Heizungssysteme. Drittens geht es laut Denner um den Aufbau eines neuen Cross-Domain-Ökosystems. Eine Herausforderung, der sich Bosch gerade stellt – etwa mit den Connected Mobility Solutions. Ein Beispiel für eine solche Cross-Domänen-Struktur ist die Bosch-Tochter Coup. Sie betreibt für das Traditionsunternehmen in Berlin, Paris und Madrid eine Sharing-Plattform für E-Scooter.

Ein anderes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Rückversicherung Munich Re. Die Münchner positionieren sich dabei als Enabler von riskanten Innovationen. So brachte Munic Re Bosch, den Dienstleister Leadec sowie den Mischkonzern Liebherr zusammen. Ziel der Zusammenarbeit war es, das Ausfallrisiko von Baufahrzeugen wie Baggern oder Kränen über deren Lebenszyklus hinweg abzusichern. Bemerkenswert daran ist auch, dass Munich Re zu den zahlreichen „Frenemies“ von Bosch zählt, also sowohl Friend als auch Enemy ist. Schließlich steht die Munich Re seit der Übernahme von Relayr im vergangenen Jahr in direkter Konkurrenz zur Bosch IoT Suite.

Doch gerade eine solche übergreifende Zusammenarbeit auch mit Konkurrenten ist kennzeichnend für die Cross Domain Economy. So konkurriert etwa die Bosch IoT Suite mit den IoT-Angeboten von Google, Amazon und Microsoft. Gleichzeitig stellt Bosch aber seine Softwarelösungen nicht nur in der eigenen Bosch-Cloud zur Verfügung, sondern auch auf den Plattformen von IBM, AWS, Google sowie Azure.

Partnerschaften mit Freund und Feind gehören zur Kernstrategie von Bosch im Jahr 2019. Denner ist überzeugt, dass „in Zukunft Dinge nicht nur kommunikativ miteinander vernetzt sein werden, sondern auch Geschäftsbeziehungen untereinander pflegen werden“. Deshalb betrachtet er Smart Contracts und die Blockchain-beziehungsweise Distributed-Ledger-Technologie (DLT) als zentralen Faktor für die Economy of Things.

Vertrauen als Basis

Doch die Economy of Things benötigt noch etwas anderes, wenn viele Akteure zusammenkommen und in Geschäftsbeziehungen treten sollen – nämlich Vertrauen, wie Denner und sein Chief Digital und Chief Technology Officer (CDO/CTO) Michael Bolle nicht müde werden zu betonen. Bosch ergriff deshalb die Initiative und lud im Rahmen der Bosch Connected World zum ersten Digital Trust Forum ein. Hier trafen sich Repräsentanten internationaler Verbände und Organisationen wie IEEE, Digital Europe, ETSI, Eclipse Foundation, Trustable Technology, Plattform Industrie 4.0, Industrial Internet Consortium (IIC) und Trusted IoT Alliance. Sie diskutierten die Frage, wie Vertrauen in digitale Systeme geschaffen und erhalten werden kann. „Wir können nicht hinnehmen, dass digitale Innovationen auf Misstrauen und Ängste stoßen“, sagte Bolle. Also entschied sich der Konzern, alle Experten an einen Tisch zu holen, um Vertrauensfragen rund um das Internet zu behandeln.

Das Urteil der Analysten

Die Strategie von Bosch kam bei den anwesenden Analysten gut an. So schrieb Stefan Ried, Principal Analyst & IoT Practice Lead bei Crisp Research, dass Bosch aufgrund der tiefen Industrie-Integration, der vielen unterstützten Protokolle und des tiefen Branchenwissens in Sachen Industrie 4.0 und anderen klassischen Bosch-Domänen deutlich im Vorteil gegenüber Microsoft Azure, Amazon Web Services oder auch Google sei. Diese Internet-Unternehmen böten im IoT-Umfeld eher einfache Dienste an, die sich vor allem durch den Preis unterschieden. „Der smarte Move besteht nun darin, mit den Hyperscalern gar nicht zu konkurrieren, sondern sie genau für diese Value Proposition als Vertriebskanal und Infrastruktur zu nutzen“, so Ried weiter.

In den Augen des Analysten haben die Stuttgarter den Vorteil, relativ spät zur Party gekommen zu sein. Auf den ersten Blick möge das wie ein Nachteil erscheinen, da einige Marktanteile schon vergeben seien und viel Aufwand betrieben werden müsse, um noch Zugang zu bekommen. Viel wichtiger sei aber, dass Bosch aus den Fehlern der anderen lernen könne – etwa von solchen, die wie GE mit Predix an einer „digitalen Überdosis“ gescheitert seien oder die es verpasst hätten, ihre Strategie in der eigenen Gruppe abzustimmen (Samsung Artik). Zudem würden, wie eine neue Crisp-Studie zeige, etliche Kunden der Marke Bosch mehr Vertrauen entgegenbringen als amerikanischen Hyperscalern wie Google, AWS oder Microsoft.

Bosch setzt auf Distributed Ledger Technologies

Mit seiner digitalen Transformation hat sich Bosch nicht nur in einen IoT-Player verwandelt, sondern gehört als Verfechter eines Cross-Domain-Ecosystems auch zu den Unterstützern einer Shared Economy. Doch vernetzte Dinge können in einer Economy of Things nur dann Geschäftsverbindungen eingehen, wenn sie selbst Verträge abschließen können und dürfen.

Deshalb setzt man bei Bosch auf sogenannte Distributed-Ledger-Technologien (DLT), zu denen auch die Blockchain zählt. Sie können zur Schlüsseltechnik für die Ökonomie der Zukunft werden. Strategisch interessant sind diese Technologien für Bosch deshalb, weil sie nach Ansicht des Unternehmens die Economy of Things ermöglichen werden. Im Bereich der Mobilität könnte dies bei ganz alltäglichen Abläufen helfen: Etwa Mautgebühren, Parkplatznutzung oder das Laden eines Elektrofahrzeugs würden automatisiert abgerechnet.

So arbeitet Bosch mit dem Energieversorger EnBW an einem Prototyp zur Verbesserung des Ladevorgangs von Elektroautos auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei soll der gesamte Ladeprozess – von der Auswahl der Ladestation über die Reservierung bis zur Bezahlung – vereinfacht und passgenau auf den Fahrer zugeschnitten werden. Dem Kunden könnten so über die von Bosch entwickelte Software im Auto in Kombination mit einem intelligenten Ladesäulen-Manager in Echtzeit unterschiedliche und transparente Preismodelle angeboten werden – je nach Verfügbarkeit von Ladesäulen und erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen. Auch das Reservieren der Zapfsäule und der Ladevorgang laufen dabei vollautomatisch über die Blockchain. Des Weiteren können Präferenzen des Kunden berücksichtigt werden, etwa indem Ladesäulen im Umfeld von Spielplätzen und Cafés gesucht werden, wenn der Kunde Kinder hat und gerne Kaffee trinkt. Erste Tests dieses neuen Systems laufen derzeit.

Das Auto zahlt sein Ticket selbst

Einen zweiten Anwendungsfall treiben Bosch und Siemens gemeinsam voran. Dabei geht es um ein auf Blockchain basierendes intelligentes Park-Management-System, denn Parken soll dank DLT in Zukunft deutlich einfacher werden. Das Fahrzeug kommuniziert dann direkt mit umliegenden Parkmöglichkeiten und verhandelt die besten Konditionen. Sobald der Fahrer an der ausgewählten Parkschranke vorfährt, identifiziert sich das Fahrzeug selbst und die Schranke öffnet sich, ohne dass der Fahrer ein Ticket ziehen muss. Auch beim Ausfahren erhält der Fahrer sofort freie Fahrt, denn das Fahrzeug hat bereits mit der Schranke kommuniziert und die Parkgebühr mittels virtueller Geldbörse bezahlt. Der Nutzen: Autofahrer müssen künftig kein Kleingeld mehr zum Bezahlen bereithalten und können auch das Parkticket nicht mehr verlieren. Einen entsprechenden Prototyp haben die Unternehmen auf dem Forschungscampus von Bosch in Renningen und auf dem Siemens-Campus in München erfolgreich umgesetzt.

Vertrauen ins Internet dank dezentraler Strukturen

Kern von DLT sind dezentrale Strukturen im Internet: Daten liegen nicht in Rechenzentren weniger Plattformanbieter, sondern verteilt auf eine Vielzahl verschiedener Server. „Wir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souverän entscheiden kann, um Vertrauen in digitale Ökosysteme zu stärken“, betont Bosch-Chef Volkmar Denner. Den konkreten Nutzen für die Menschen beschreibt man bei Bosch so: Sie sind unabhängig von wenigen großen Internet-Plattformen, müssen also beispielsweise nicht unerwartet neue Nutzungsbedingungen akzeptieren, weil der Plattformanbieter diese geändert hat und sie nicht auf eine andere Plattform ausweichen können. „Mit diesen dezentralen Strukturen schaffen wir Vertrauen in Internet-Plattformen. Denn die Teilhabe vieler Akteure wird möglich“, fügt Bosch-Geschäftsführer und CDO/CTO Michael Bolle an. Darüber hinaus seien dezentrale Plattformen, die von einem Ökosystem einer Vielzahl ebenbürtiger Partner betrieben werden, sicherer gegenüber Angriffen von außen.


Foto: Bosch

Für Flugtaxis will Bosch Steuergeräte produzieren.