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BOXEN STOPP


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 11.03.2022

DAS PUTZEN DER ZUKUNFT

Saug-und Wischroboter mit Dock

Artikelbild für den Artikel "BOXEN STOPP" aus der Ausgabe 6/2022 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 6/2022

ROBOROCK S7 MAXV ULTRA 1399 EURO

ECOVACS DEEBOT X1 OMNI 1499 EURO

DREAME W10 838 EURO

YEEDI MOP STATION 649 EURO

Weniger rasant als die Rennboliden in der Formel 1, aber genauso zielsicher flitzen heutzutage smarte Saugund Wischroboter durch deutsche Wohnungen. Blöd nur, wenn die beim nächsten Rennen streiken, weil die Staubbox überquillt oder frisches Wischwasser fehlt.

Doch Rettung naht! Die neuen Sauger kommen 2022 mit Dockingstationen, die sich um den fälligen Boxenstopp kümmern und so die Putzroboter wieder frisch ins Rennen schicken. Klingt gut, wäre da nicht der hohe Preis. Zwischen 650 und 1500 Euro kostet das autonome Putzerlebnis. Ist es das wert? Das klärt COM-PUTER BILD in diesem Test.

Die machen alles selbst!

Wie soll das autonome Putzen klappen? Das Geheimnis automatischer Reinigung liegt weniger bei den Putzrobotern als in den ...

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... mitgelieferten Dockingstationen. Die kommen im Format eines großen Weinkartons und nehmen ordentlich Platz weg. Dafür unterstützen sie den Robo bei der Arbeit – und zwar so:

■ Staub absaugen: Die Station saugt regelmäßig die kleine Staub-box leer, in der die Putzhilfe Krümel und Wollmäuse nach Hause bringt. Die Beute landet dort in einem extragroßen Behälter – genauer: im darin hängenden Staubbeutel. Diese Absaugfunktion bieten im Test aber nur die teuren Modelle von Roborock und Ecovacs. Hier müssen sich Nutzer wochenlang nicht ums Entleeren kümmern. Anders bei Dreame und Yeedi: Deren kleine Plastikbox an Bord war oft schon nach drei Putztouren proppenvoll und dann per Hand vom Dreck zu befreien – wenig smart.

■ Wischwasser nachtanken: Die Docks aller getesteten Roboter kommen mit Wassertank. Den füllt der Hausherr unter dem Wasserhahn mit Frischwasser. Je nach Modell passen dort knapp drei Liter (Roborock) bis gute vier Liter (Ecovacs und Dreame) hinein. Die Station pumpt regelmäßig Nachschub in den kleinen Tank des Roboters, damit dem beim Wischen nie das Wasser ausgeht. Bei Roborock und Yeedi lässt sich der herausnehmen und so auch direkt befüllen. Bei Ecovacs ist der Tank fest eingebaut – nur das Dock kann dort Wasser hineingeben. Bei Dreame hat der Robo gar kein Wasser an Bord. Der Trick: Vor dem Wischen macht das Gerät seine runden Pads direkt in der Dockingstation nass – und kehrt dorthin regelmäßig zurück, um sie erneut zu befeuchten. Auf Wunsch passiert das alle 5, 10 oder 15 Quadratmeter – oder nach jedem Raum.

■ Wischer reinigen und trocknen: Das Frischwasser hat noch eine andere Aufga-be. Das Dock reinigt damit vollautomatisch den verschmutzten Wischmopp, damit der nicht schimmelt oder etwa Dreck und Bakterien vom Bad ins Wohnzimmer trägt. In den Parkf lächen der Stationen ist immer eine kleine Mini-Waschanlage eingebaut. Bei Ecovacs, Dreame und Yeedi rotieren die Wischer über geriffelte Erhebungen und spülen die Zotteln mit viel Wasser durch. Das dauert knapp zwei Minuten – inklusive viel Kratzen und Blubbern. Clever: Damit die Wischer nach der Putztour nicht müffeln oder gar schimmeln, ist im Dock ein Gebläse eingebaut: Das föhnt die feuchten Pads trocken. Dank heißer Luft gelang das Ecovacs und Dreame am besten. Der Vorgang dauert drei bis fünf Stunden, macht sich aber nur durch ein leises, kaum störendes Surren bemerkbar. Bei Yeedi wirkt die Funktion lieblos: Das Gebläse nutzt nur kalte Luft, ist deutlich zu hören, und auch nach sechs Stunden sind die Wischer noch feucht. Kaum nachhaltig: Wer die Wischer in die Waschmaschine stecken oder austauschen will, schaut bei Dreame und Yeedi in die Röhre: Die Wischmopps sind fest mit den rotierenden Pads vernäht. Besser macht das Ecovacs: Der Hersteller nutzt Klettverschlüsse und liefert sogar Ersatz mit. Roborock verzichtet ganz aufs aktive Trocknen, hebt aber immerhin seine Wischplatte an, damit der Lappen an der Luft trocknen kann. Gut: Bei der Mopp-Reinigung kommt hier eine kleine rotierende, fast tanzende Bürste im Dock zum Einsatz, die das Wischtuch kräftig durchschrubbt. So sah es auch nach Wochen noch fast aus wie neu.

„So geht smartes Putzen 2022! Nur die Preise für Sauger mit Dock müssen noch purzeln.“

Timo Schurwanz Redakteur

WAS KOSTET ZUBEHÖR?

Wischlappen & Pads

Wer viel schrubbt, braucht trotz Dock mit eingebauter Moppreinigung früher oder später Ersatz.

Preis: ab 20 Euro.

Staubsaugerbeutel

Halten oft monatelang und sind gut für Allergiker. Ist Nachschub fällig, wird’s im Viererpack günstiger.

Preis: ab 30 Euro.

Filter

Verstopfte Filter schmälern die Putzleistung. Bis Ersatz her muss, hilft das Säubern mit Wasser und Spüli.

Preis: ab 18 Euro.

Bürsten und Rollen

Halten länger, wenn sie von Dreck und Haaren befreit werden. Die App kündigt den fälligen Wechsel an.

Preis: ab 30 Euro.

DARF DA PUTZMITTEL REIN?

Für perfekt saubere Böden sind Reinigungsmittel nötig. Die Hersteller haben Spezialreiniger, die allerdings sehr teuer sind. Bei anderen Substanzen müssen Sie vorsichtig sein: Zu aggressive Reiniger können den Roboter beschädigen – Beachten Sie die Bedienungsanleitung! Hier einige Empfehlungen (ohne Gewähr):

■ Dreckwasser sammeln: Alle Docks im Test beherbergen noch einen zweiten Wasserbehälter gleicher Größe. Darin sammelt sich das Schmutzwasser, das bei der Mopp-Reinigung anfällt. Bevor der Tank überläuft, warnen die Apps der Hersteller und stoppen die Reinigung. Alle Wasserbehälter sind gut abgedichtet, damit kein muffiger Geruch nach außen dringt, und schnell am Tragegriff gepackt, um das Dreckwasser in Spüle oder Toilette zu entsorgen.

■ Parken und Akku aufladen: Natürlich dienen die Docks auch als Ladestation. Dreame baut sogar ein kleines Farbdisplay ein, das den Akkustand anzeigt. Ecovacs, Dreame und Yeedi spendieren ihren Station Tasten, um etwa den Sauger per Knopfdruck loszujagen oder nach Hause zu holen.

Die kennen sich aus!

Auch das beste Dock nutzt aber wenig, wenn der Roboter nicht clever ist. In dieser Preisklasse Pflicht: smartes Navigieren. Dazu sitzt bei Roborock, Ecovacs und Dreame oben auf dem Robo ein kleiner „Aussichtsturm“ samt Laser, der weit in die Räume guckt und bei der Orientierung hilft. Der günstige Yeedi setzt beim Navigieren auf eine Kamera. Schon beim ersten Kennenlernen der Wohnung kostete das Nerven. Wo die Konkurrenz jeden Raum kurz begutachtete und nach maximal fünf Minuten fertig war, nahm sich der Yeedi knappe zwei Stunden Zeit für die Proberunde.

Die Putzarbeiten lassen sich in den jeweiligen Handy-Apps (siehe unten) kontrollieren. Die darin angelegte virtuelle Karte zeigt Zimmer – und bei Roborock und Ecovacs sogar Möbel. Im Grundriss lassen sich detailverliebt Räume benennen, weitere Möbel platzieren sowie Bodenbelege, Sperrbereiche und Reinigungspläne festlegen. Für den Schnellzugriff stellen Sie einzelne Putzprogramme zusammen. Dann genügt künftig ein Fingertipp, und der Roboter saugt und wischt etwa nach dem Frühstück den Bereich um den Esstisch mit der gewünschten Saugstärke und Wassermenge. Ganz ohne Handy klappt’s per Sprachsteuerung. Mit Amazon Alexa und dem Google Assistant lässt sich der Sauger auf Zuruf losschicken. Wer keinen Smart Speaker zu Hause hat, spricht den Ecovacs auch direkt an. Hier ist mit Yiko ein eigener Sprachassistent eingebaut. In ersten Tests wirkte die Dame noch etwas begriffsstutzig. Das wird Alexa kaum das Fürchten lehren.

Roborock: Beste App

Hier gibt’s die meisten Funktionen – schön übersichtlich. Die Karte zeigt sogar Fotos entdeckter Hindernisse. So macht Putzen per App Spaß!

Ecovacs: Alles drin, etwas wirr

Auch diese App steuert den Roboter zuverlässig, vieles ist aber schwer auffindbar. Spielereien wie eine 3D-Ansicht der Räume sind eher Ballast.

Dreame: Setzt auf Xiaomi-App

Wer mit der gelungenen Xiaomi-App bereits Smarthome-Geräte steuert, bindet dort auch den Dreame-Roboter ein – Automationen inklusive.

Yeedi: Der kleine Bruder von ...

In der App verrät der Yeedi seine Herkunft. Design und Technik ähneln Ecovacs. Hier gibt’s mehr Übersicht, aber auch weniger Funktionen.

Saugen ohne Ende – fast

Beim Saugen mussten alle Testkandidaten zeigen, wie viel Staub und Schmutz sie nach Hause schaukeln. Die Tester streuten Katzenstreu, Müsli und Holzspäne auf Teppich und Laminatboden aus. 100 Gramm Gemisch wartete wiederholt darauf, von den Robotern geschluckt zu werden. Das Ergebnis: Der Yeedi saugte mit knapp 84 Gramm am wenigsten auf. Die Konkurrenten schafften mindestens 10 Gramm mehr. Am hungrigsten waren Roborock und Ecovacs. Ihre Gummirollen durchkämmten sogar den Flokati ordentlich und kitzelten viel Dreck aus den Fasern heraus. Auch Dreame machte hier einen guten Job. Anders als der Yeedi, der oft auf dem Teppich stecken blieb und dann den Putzdienst verweigerte.

Um Kanten, Ecken und Tischbeine kümmerten sich alle smarten Helfer gewissenhaft. Praktisch: Je nach Untergrund passen sie die Saugleistung automatisch an – kräftiger auf tiefem Teppichboden und zurückhaltender auf dem glatten Belag.

Dank Absaugfunktion machten Roborock und Ecovacs beim Saugen erst nach ein paar Wochen schlapp. Dreame und Yeedi brauchten deutlich eher menschliche Hilfe: Ihre kleinen Staubbehälter waren fix gefüllt – und ließen sich beim geparkten Roboter nicht entleeren! Wer das will, muss das Gerät oder gleich die ganze Parkf läche aus dem Dock herausziehen. Und so neigten die Tester dazu, den Sauger unterwegs abzufangen, und die Staubbox vor dem Parken in der Garage zu säubern.

So schrubbt es sich besser

Bei der Nassreinigung schwören Ecovacs, Dreame und Yeedi nicht länger auf einen Wischlappen. Hier kommen jeweils zwei runde Wischpads zum Einsatz, die magnetisch unten am Gerät haften, dank ihrer Fransen ordentlich Wasser aufnehmen und mit etwas Druck über den Boden rotieren. Im Test machte sich das bezahlt: Wo andere Sauger zu zaghaft und trocken wischen, glänzten Parkett und Laminat nach dem Schrubben eindrucksvoll. Auf dunklen Fliesen hingegen hinterlie-ßen Dreame und Ecovacs leichte, der Yeedi deutliche Schlieren. Die Folge: Sehr hartnäckiger Schmutz und leicht angetrocknete Flecken waren nach ein, zwei Runden zwar beseitigt – trotzdem sah der Boden nicht immer blitzblank aus.

Beim Wischen kam stets Leitungswasser zum Einsatz. Putzmittel im Tank können die Reinigungsleistung verbessern. Welche sich eignen, steht links auf dieser Doppelseite, und was Sie gegen Kalkablagerungen tun können, rechts in der Randspalte. Gut: Alle Roboter erkennen Teppichboden automatisch und sparen ihn beim Wischen aus. Bei Dreame verhakte sich im Test aber ein Wischpad unter der Teppichkante, koppelte sich ab und unterbrach so die Reinigung.

PUTZTALENTE: SCHLUCKEN & SCHRUBBEN

KAMPF DEM KALK

In der Regel kommen die Sauger mit eingefülltem Leitungswasser gut klar. Lagert sich aber im Wassertank Kalk ab oder verstopfen gar Leitungen und Wasserpumpe, helfen diese Tipps:

Kalk beseitigen: Dabei hilft Zitronensäure (Tütchen ab 0,60 Euro). Das Pulver in etwas Wischwasser auflösen, nach der Putztour den Tank gründlich ausspülen, fertig!

Kalk vermeiden: Destilliertes Wasser schont den Roboter. Es ist frei von Mineralien, Salzen und gelösten Inhaltsstoffen. Sie finden es günstig im Supermarkt oder gratis zu Hause – aus dem heimischen Kondenstrockner oder Luftentfeuchter.

Der Roborock mag’s klassisch: Er wischt per Lappen, angebracht an einer beweglichen Wischplatte, die mit Schallvibration und Schwenkbewegungen über den Boden schrubbt. Das entfernt die meisten Flecken, sofern die nicht zu hartnäckig oder gar angetrocknet sind. Und: Die Roborock­ Lösung passt gut zum Konzept des autonomen Putzens. Die „Vibra Rise“-Technik hebt die Wischplatte automatisch an und stoppt den Wasserfluss, sobald sich das Gerät Teppich nähert. So passgenau und nahtlos geht nur Roborock auf Putztour! Bei Ecovacs, Dreame und Yeedi müssen Besitzer erst die Wischpads abklemmen, bevor die Roboter in Räumen mit Teppich oder Auslegeware richtig loslegen können.

Kameras? Wozu das?

Eine unordentliche Wohnung räumen die Roboter zwar nicht auf. Roborock und Ecovacs bringt das Chaos aber auch nicht aus dem Takt. Eingebaute Kameras und Sensoren beobachten die Putzfahrt „vorausschauend“. Das schonte im Test die schlafende Katze, die teure Bodenvase oder herumliegende Gegenstände, die die Geräte meist weder einsogen noch anstupsten, sondern gekonnt umschifften. Dazu gab es in der Karte für jedes störende Objekt eine Markierung plus Foto, damit der Hausherr vor der nächsten Putztour Ordnung schafft.

Der Roborock knipst sogar bei Bedarf ein helles Licht an, damit er nie im Dunkeln tappt. Aber da geht noch mehr: Weil sich zur Kamera Mikros und Lautsprecher gesellen, taugt er sogar zum Video-Chat. Wer will, steuert den Roboter per App durch die Räume und scheucht etwa den Hund lautstark vom Sofa oder schickt die aufmüpfigen Kinder ins Bett. Auf die Tester wirkte die rollende Überwachung aber ziemlich befremdlich. Immerhin: Die Funktion aktiviert erst ein Drücken der drei Tasten am Gerät. Sie ist mit einem Sperrcode gesichert und macht per Sprachansage wiederholt auf sich aufmerksam.

[tsz]

FAZIT

Viel aufsaugen, kräftig wischen, clever navigieren – solche Putztalente sind in dieser Preisklasse Pflicht. Richtig smart und selbstständig werden die Sauger erst dank Dockingstation, die sich automatisch um Staub und Wischmopps kümmert. Das autonome Reinigen gelingt dem Roborock am besten. Wen der hohe Preis abschreckt: Der Preis-Leistungs-Sieger Dreame für unter 1000 Euro macht ebenfalls einen guten Putzjob.

GÜNSTIGER GEHT’S OHNE DOCK

Roborock S5 Max

Nicht taufrisch, aber weiter ein Kassenschlager: ein guter Sauger und Wischer mit Laser-Navigation und vielen smarten Fähigkeiten. Preis: 299 Euro.

TESTERGEBNIS gut 2,3

Ecovacs Deebot N8 Pro

Auch die „N“-Klasse von Ecovacs navigiert souverän durch die Räume. Sie sammelt viel Schmutz ein, wischt aber deutlich zaghafter. Preis: 369 Euro.

TESTERGEBNIS gut 2,1

Dreame L10 Pro

Dieser Roboter ist der Preistipp aus dem letztjährigen COMPUTER BILD-Vergleich. Er putzt solide und erkennt sogar herumliegende Gegenstände. Preis: 319 Euro.

TESTERGEBNIS befr. 2,5

Yeedi 2 Hybrid

Wie der Yeedi aus dem Test, nur mit Wischlappen und ohne Dockingstation. Kostet dafür nur ein Drittel, saugt und wischt ganz passabel. Preis: 230 Euro.

TESTERGEBNIS befr. 2,7