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Breite Basis


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 12/2020 vom 18.11.2020

Das Sony-System. Mit den Modellen der Baureihen A7, A7R und A9 bietet Sony die bei weitem größte Bandbreite an spiegellosen Kleinbildkameras. Bildsensoren mit 12, 24, 42 und 61 Megapixeln schaffen die technische Voraussetzung für eine Vielzahl fotografischer und filmischer Aufgabenstellungen. Welche Kamera für wen die richtige ist, klärt dieser Beitrag.


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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 12/2020

Das Kleinbildformat (36 x 24 mm) entwickelt sich immer mehr zur Standardgröße für Bildsensoren, vor allem im wachsenden Marktsegment der spiegellosen Systemkameras. Den Grundstein für diese Entwicklung legte Sony vor sieben Jahren mit der Alpha 7 (A7), ...

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... die inzwischen in der dritten Generation angekommen ist.Parallel mit der Weiterentwicklung der Kameras haben Breite und Tiefe des Objektivangebots zugenommen: Von Sony und Zeiss sind momentan mehr als 30 AF-Objektive mit Brennweiten zwischen 12 und 600 mm erhältlich – ein rundes Dutzend Zooms, der Rest Festbrennweiten. Auch Sigma engagiert sich für Sonys E-Bajonett mit 24 AF-Objektiven von 14 bis 400 mm; vier Zooms stehen hier 20 Festbrennweiten gegenüber. Tamron trägt weitere zehn AF-Objektive zum Sony-System bei, Tokina zwei.Laowa, Samyang, Voigtländer und weitere Fremdhersteller ergänzen dieses Angebot durch Festbrennweiten mit manueller Fokussierung und Blendeneinstellung. Allein Laowa hat zwölf Festbrennweiten – darunter sieben Makroobjektive mit Brennweiten zwischen 15 und 100 mm – sowie ein extremes Weitwinkelzoom (10-18 mm) für Kleinbildkameras mit E-Bajonett in seinem Sortiment.

Sony A7 III

Basismodell mit 24 Megapixeln Die A7 III bietet ein gutes Preis-Leistungs- Verhältnis und die insgesamt beste Bildqualität in der 24-Megapixel- Klasse.


Ob Sony die Verfolger weiterhin derart auf Distanz halten kann, ist fraglich. Jüngsten Gerüchten zufolge will zum Beispiel Marktführer Canon sein Objektivangebot für das R-System im Laufe des nächsten Jahres verdoppeln. Mit über 30 Objektiven wäre man dann in etwa gleichauf mit Sony/Zeiss. Für das L-Bajonett, das Leica, Panasonic und Sigma bei spiegellosen Kleinbildkameras verwenden, sind schon jetzt mehr als 30 systemkompatible AF-Objektive verfügbar.

SYSTEMBASIS: A7, A7 II, A7 III, A7C

Die A7 war nicht nur das erste Modell des neuen Systems, sondern ist auch immer noch im Handel. Sie und ihre Nachfolgerinnen bilden die Basis des Systems mit einheitlich 24 Megapixeln. Das gibt es in der Kameralandschaft heute selten: Die 2013 vorgestellte A7 mit 24-Megapixel-Sensor ist noch immer im Handel, wenn auch nicht bei jedem Händler vorrätig. Man bekommt sie zu unschlagbar günstigen Preisen ab etwa 800 Euro oder im Kit mit dem passablen Standardzoom SEL FE 3,5- 5,6/28-70 mm OSS für weniger als 900 Euro. Da das 28-70 mm zu den Sony-Objektiven mit optischem Bildstabilisator gehört, relativiert sich auch der größte Nachteil der ersten A7-Generation: Sie hat keinen im Gehäuse eingebauten Bildstabilisator (Steady Shot). Integrierte Bildstabilisation kann sich erst die zweite A7-Generation auf die Fahne schreiben: Ende 2014 kam die A7 II auf den Markt, ursprünglich kostete sie um 2000 Euro, heute wird sie für rund 960 Euro angeboten. Die Mehrausgabe im Vergleich zur Ur-A7 lohnt sich vor allem dann, wenn häufig Objektive ohne optischen Bildstabilisator – darunter viele Festbrennweiten – verwendet werden.
Für die A7 III, die im ersten Quartal 2018 auf den Markt kam, muss man deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen: Das Gehäuse kostet ca. 1950 Euro und 2950 Euro im Kit mit dem erweiterten Standardzoom SEL FE 4/24- 105 mm F OSS. Die Sensorauflösung bleibt bei 24 Megapixeln, doch wird der Sensor jetzt von der Rückseite her belichtet. Es handelt sich also um einen empfindlicheren BSI-Sensor, den Sony erstmals in der A7R II eingesetzt hat.
Ebenfalls mit einem BSI-Sensor der 24-MP-Klasse hat der Hersteller die A7C (2100 Euro), das jüngste Modell der A7-Reihe, ausgestattet. Im Gegensatz zu den anderen A7-Modellen orientiert sich das Design der A7C nicht an Spiegelreflex-, sondern an Sucherkameras. Äußerlich ist die A7C damit den Modellen der A6600-Serie ähnlich, die aber einen Sensor im APS-C-Format (23,5 x 15,6 mm) zur Bildaufzeichnung verwenden.

Gehäuse und Ausstattung

Das Gehäuse der A7 ist in weiten Teilen, das der A7 II vollständig aus einer Magnesiumlegierung gefertigt; abgedichtet gegen Staub und Spritzwasser sind alle A7-Gehäuse. Modifiziert hat Sony ab der zweiten Generation die Formgebung: Der Handgriff fällt schmaler aus, ist dafür aber weiter nach vorn gezogen, was die Ergonomie verbessert. Deutlich zugelegt haben A7 II und A7 III bei der Gehäusetiefe, was auf das Konto des integrierten Bildstabilisators geht.
Auf ein eingebautes Blitzgerät muss man bei allen A7-Modellen verzichten, zum Aufstecken von Systemblitzgeräten gibt es einen Blitzschuh nach Sony-Zuschnitt (Multi Interface). Zwei Slots für SD-Karten findet man erst bei der A7 III: Einer davon ist kompatibel mit den UHS-Standards I/II, der zweite als Multi-Steckplatz für Memory Stick Duo und UHS-I-kompatible SD-Karten ausgelegt.
Als Stromquelle dient in den Modellen der ersten und zweiten Generation der Lithium-Ionen-Akku NP-FW50 mit einer Kapazität von 1080 mAh. Mit dem FP-FZ100 (2280 mAh) der A7 III und A7C sind mehr als doppelt so viele Bilder pro Akkuladung drin, sodass man damit meistens locker über den Tag kommt. Leider liefert Sony die 24-MP-Basismodelle traditionell nur mit USB-Netzteil aus; damit lässt sich der Akku in der Kamera laden. Um den Akku außerhalb der Kamera mit Energie zu versorgen, benötigt man das Ladegerät BC-QZ1 für rund 90 Euro.

Ladegerät und Powerbank Der Akkuadapter NPA-MQZ1K kann bis zu vier NP-FZ100-Akkus laden und als Powerbank auch A7-Modelle mit Strom versorgen, die den älteren Akku NP-FW50 verwenden.


Flexibler Monitor Der Monitor der A7C ist schwenkund drehbar gelagert, sodass er auch in die Selfie- Position gebracht werden kann


Der OLED-Sucher der A7/A7 II bietet eine Auflösung von 786 432 RGB-Pixeln und eine 0,71-fache effektive Vergrößerung. Bei der A7 III ist das Sucherbild deutlich größer (0,78-fach), die Auflösung aber unverändert. Letzteres gilt auch für die A7C, doch muss man bei der Sucherbildgröße (0,59-fach) deutliche Abstriche machen.
Der TFT-Monitor aller A7-Modelle hat eine Diagonale von 3 Zoll und ist verschwenkbar. Bei der A7C lässt er sich nicht nur aus dem Gehäuse klappen, sondern auch drehen, um die Selfie- Positon zu erreichen. Die Auflösung beträgt bei den meisten Modellen 307 200 RGB-Pixel, bei der A7 III sind es 480 000 RGB-Pixel. Touchfähig ist das Display der A7 III und der A7C. Leider beschränkt sich die Touch- Funktionalität im Wesentlichen auf Touch-AF (ohne Auslösung) oder das Aktivieren der MF-Lupe per „Doppelklick“ mit der Fingerspitze; das Navigieren in den Menüs mit der Fingerspitze ist nicht möglich.

Aufnahme und Autofokus

Ein mechanischer Schlitzverschluss, elektronisch gesteuert, erlaubt bei den A7-Modellen Belichtungszeiten zwischen 1/8000 und 30 s (A7C: 1/4000 s). Zudem gibt es die Möglichkeit, den ersten Verschlussvorhang elektronisch zu bilden. Das reduziert das Auslösegeräusch und ist deshalb als Standardeinstellung empfehlenswert. Darüberhinaus bieten die meisten A7/A7R-Modelle „Geräuschlose Aufnahme“ (nicht A7, A7 II, A7R). In diesem Fall wird die Verschlussfunktion durch das An- und Abschalten des Sensors elektronisch simuliert. Der Verschlusszeitenbereich bleibt bei 1/8000 bis 30 s; Blitzen ist in diesem Modus nicht möglich. Mit dem mechanischen Verschluss beträgt die Blitzsynchronzeit 1/250 s (A7C: 1/160 s). Eine große Hilfe bei Freihandaufnahmen ist der 5-Achsen-Bildstabilisator der A7 II, A7 III und A7C. Er kompensiert Verwacklungen durch Schwenken/ Neigen, horizontale/vertikale Bewegungen und das Rollen um die optische Achse. Die Serienbildgeschwindigkeit hat sich von der zweiten auf die dritte A7-Generation von etwa 5 auf 10 B/s erhöht.
Bereits die A7 hat einen hybriden Autofokus, der nicht nur 25 Kontrast- AF-Felder, sondern auch 117 Messfelder für die Phasenerkennung bereitstellt. Das gleiche gilt für die A7 II, deren Autofokus jedoch schneller arbeitet. Die A7 III bietet eine wesentlich höhere Abdeckung des Bildfelds mit AF-Messpunkten: 693 Phasen- und 425 Kontrast-AF-Felder – das entspricht dem AF-System der A9 II.
Eine wichtige Neuerung in der dritten A7-Generation ist der Joystick oberhalb des 4-Wege-Schalters mit Einstellrad. Dieser Joystick lässt sich nicht nur zum Verschieben von Messpunkten oder Messgruppen verwenden, sondern auch zum Navigieren in den Menüs. Für die AF-Feld-Konfiguration stehen folgende Optionen zur Wahl: „Breit“ (Messfeldautomatik), „Feld“ (Messfeldgruppe), „Mitte“ (zentrales AF-Feld), „Flexible Spot“ (frei wählbares AF-Feld), „Erweit. Flexible Spot“ (frei wählbares AF-Feld mit umgebenden AF-Punkten als zweite Priorität) und AF-Verriegelung (Lock-on).

Sensor und Bildqualität

Gleiche Sensorauflösung, aber unterschiedliche Ergebnisse: Mit jeder neuen Generation wird die Bildqualität der A7-Serie besser, obwohl die Nennauflösung konstant bei 24 Megapixeln bleibt. So beträgt der Zuwachs an Auflösung bei der A7 III rund 200 LP/BH bei ISO 100 im Vergleich zur A7; erreicht werden über 1900 LP/BH bei ISO 100. Erfreulich ist auch, dass die Auflösungskurven erstaunlich lange nahezu waagerecht verlaufen. Das zeigt, dass die A7 III auch hohe Frequenzen kontrastreich wiedergibt. Vorteile kann die A7 III gegenüber dem Basismodell der zweiten Generation bei den Dead-Leaves-Werten verbuchen, vor allem für Strukturen mit niedrigem Kontrast. Und auch das Rauschen hat die A7 III noch etwas besser im Griff. Den Kontrast hebt Sony moderat an, auf übertriebenes Nachschärfen von Kanten wird verzichtet. Die A7C erreicht nicht ganz die Messwerte der A7 III – dies gilt besonders für Auflösung und Dead Leaves bei ISO 100/400 –, ist aber etwas besser als die A7 II. Unterm Strich liefert die A7 III die beste Bildqualität in der 24-Megapixel- Klasse.

Kompakte Systemkamera mit Kleinbildsensor Die A7C im Sucherkameradesign setzt neue Akzente in der A7-Reihe und ist als einzige auch in Silber erhältlich.


Topmodell Mit 61-MP-Sensor bietet die A7R IV die höchste Auflösung innerhalb der A7R-Reihe. Der optionale Batteriehandgriff VGC4EM nimmt zwei Akkus auf.


HOHE AUFLÖSUNG: A7R II, A7R III, A7R IV

Schnelle Kabelverbindung Der LAN-Kabel- Anschluss oberhalb der Blitzsynchronbuchse ist eine Besonderheit der A9/A9 II. Auch sonst geizt die Kamera nicht mit Anschlüssen.


Für höhere Auflösungen sind die RModelle zuständig. Dabei überließ Sony bis zur vierten Generation der A7R-Reihe anderen Herstellern die Megapixel- Rekorde: Die – ausgelaufene – A7R zeichnet Bilder mit 36 Megapixeln auf, 42 Megapixel sind es bei den noch verfügbaren Modellen A7R II und A7R III. Erst die A7R IV legt mit ihren 61 Megapixeln eine ordentliche Schippe drauf. Damit übertrumpft die Kamera nicht nur ihre Schwestermodelle, sondern will auch der Konkurrenz mit Mittelformatsensor Paroli bieten.
Für die A7R II muss man rund 1750 Euro anlegen – das ist für eine Kamera mit hochauflösendem BSI-Sensor günstig. Zum Vergleich: Die A7R III kostete zum Redaktionsschluss im Oktober um 2800 Euro. Rund 4000 Euro muss man sogar für die A7R IV anlegen. Die A7R ist nur noch gebraucht zu Preisen unter 1000 Euro erhältlich.

Gehäuse und Ausstattung

Für die Gehäuse der A7R-Generationen gelten in etwa die bei den 24-Megapixel- Modellen genannten Unterschiede. Dies betrifft zum einen das Material – durchgängig Magnesium ab der zweiten Generation – zum andern die Formgebung mit optimierter Ergonomie. Mit der A7R II etablierte sich ein Bildstabilisator nach dem 5-Achsen-Prinzip im voluminöseren Gehäuse. Dennoch bleiben die A7RModelle für Vollformatkameras ungewöhnlich kompakt, was nicht nur Vorteile mit sich bringt: So führt die geringe Bauhöhe dazu, dass der kleine Finger der rechten Hand eher unter als auf dem Griff Platz findet. Bei der A7R IV hat Sony den Griff um wenige, aber entscheidende Millimeter in die Höhe und ein Stück weiter nach vorn gezogen. Das Handling verbessert sich dadurch spürbar. Die Gesamthöhe des Gehäuses hat sich aber fast nicht verändert, weil der Sucherhöcker bei der A7R IV flacher ausfällt als bisher.
Als Stromspeicher verwenden die Topmodelle der dritten und vierten Generation den NP-FZ100 (2280 mAh), der eine exzellente Energieversorgung sicherstellt. Noch längere Betriebszeiten lassen sich mit einem optional erhältlichen Batteriehandgriff erzielen, der zudem das Handling in Verbindung mit schweren Teleobjektiven und bei Hochformataufnahmen verbessert. Die Version für die dritte A7R-Generation heißt VG-C3EM, kostet knapp unter 300 Euro und passt auch an die A7 III und A9. Für die A7R IV ist der Batteriegriff VG-C4EM erhältlich (kompatibel mit der A9 II). Die Batteriehandgriffe nehmen jeweils zwei NP-FZ100 auf.
Ergänzend zum Blitzschuh auf der Kamera besitzen die A7R III und A7R IV einen Blitzkabelanschluss. Auch findet sich ein Doppelschacht für SD-Karten; beides sucht man bei früheren A7RGenerationen vergebens. Bei der A7R III ist nur ein Kartenschacht UHSII- kompatibel, bei der A7R IV sind beide Slots für die schnellere SD-Karten- Variante geeignet.
In puncto Qualität des OLED-Suchers sind die A7R-Kameras den 24-MPModellen immer einen Schritt voraus: Bei der A7R II beträgt die Suchervergrößerung 0,78-fach, bei der A7 II nur 0,71-fach bei identischer Auflösung (786 432 RGB-Pixel). Die Sucher der dritten A7/A7R-Generation bieten zwar einheitlich eine 0,78-fache Vergrößerung, allerdings bleibt bei der A7 III die Auflösung unverändert, während sie bei der A7R III auf 1 228 800 RGB-Pixel steigt. Eine Stufe höher, mit 1 920 000 RGB-Pixeln, positioniert sich der Sucher der A7R IV.
Alle A7R-Modelle haben einen verstellbaren 3-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 307 200 RGB-Pixeln (A7R II) bzw. 480 000 RGB-Pixeln (ab A7R III). Berührungsempfindlich ist das Display ab der A7R III, die Touch- Funktionalität aber bleibt eingeschränkt wie bei den Basismodellen mit 24-MP-Sensor.

A9 als Zugpferd der Technik Die A9 war Vorbild für die dritte A7/A7R-Generation – mit AF-Joystick, doppeltem SDKarten- Slot, Touchdisplay und stärkerem Akku.


Aufnahme und Autofokus

Die dritte und vierte Generation der A7R-Modelle bietet neben dem mechanischen auch einen elektronischen Verschluss, beide decken einen Belichtungszeitenbereich von 1/8000 bis 30 s ab. Ein Moduswahlrad für die verfügbaren Belichtungsprogramme findet sich an allen A7-Modellen; verriegelbar ist das Rad aber nur ab der zweiten Generation der A7R/A7S und der A9/A9II. Die maximale Serienbildgeschwindigkeit wurde von der zweiten A7R-Generation auf die dritte von circa 5 auf 10 B/s (JPEGs) erhöht. Auch die A7R IV schafft trotz ihres hohen Datenaufkommens 10 JPEGs pro Sekunde, im RAW-Modus sind rund 7 B/s möglich (A7R III: 9 B/s).
Während sich die erste A7R-Generation mit einem reinen Kontrast-AF begnügen muss, hat die zweite Generation bereits einen Hybrid-AF mit 399 Phasen-AF-Feldern an Bord; der Kontrast-AF mit 25 Messfeldern bleibt unverändert. In der dritten Generation wächst die Anzahl der Kontrast-AFFelder auf 425, die der Phasen-AF-Felder bleibt unverändert bei 399. Noch eins drauf setzt die A7R IV mit 567 Phasen- und 425 Kontrast-AF-Feldern.

Sensor und Bildqualität

Einen 42-MP-Sensor nutzen die A7R II und A7R III zur Bildaufzeichnung; damit erreichen sie eine maximale Grenzauflösung von 2448 LP/BH bzw. 2594 LP/BH bei ISO 100. Die A7R IV mit 61-MP-Sensor toppt diese Werte erwartungsgemäß (2941/2900 LP/BH bei ISO 100/400). Nur die Mittelformatkamera Fujifilm GFX 50 ist in dieser Disziplin noch etwas besser und hält die Auflösung auch bei höheren ISOEinstellungen konstanter. Bei den Dead Leaves wird ein Maximum von 2374/2355 LP/BH bei ISO 100 erreicht. Das ist ein Spitzenwert, allerdings erkauft durch übersteigerte Farbkontraste. Die A7R III agiert deutlich zurückhaltender und erreicht damit einen Maximalwert von 1989/2062 LP bei ISO 100. Bei der A7R IV nimmt die Kontrastanhebung mit jeder weiteren ISO-Stufe ab, bei ISO 1600 werden aber noch immer 2107/1971 LP/BH erreicht (A7R III: 1794/1571 LP/BH). Unterm Strich ist die A7R IV Punktsieger bei der Bildqualität – nicht im Sony- System, sondern bezogen auf alle aktuellen Kleinbildkameras. Die A7R III kann ab ISO 1600 den Vorteil geringeren Rauschens für sich verbuchen und liefert eine insgesamt hervorragende Bildqualität.

ACTION UND VIDEO: A9, A9 II, A7S II, A7S III

Für Sportfotografen und Filmer gehören zwei Spezialserien zum Portfolio – die 9er-Reihe und die 7S-Modelle. 5400 Euro für eine Sony mit 24-Megapixel- Sensor? Kein Druckfehler, sondern der Preis für die zweite Generation der A9, die sich mit der A7R IV die Flaggschiffposition im Sony-System teilt. Allerdings profiliert sich die A9 II nicht über Pixel-Höhenflüge, sondern als Partner von Profis in den Sportarenen dieser Welt. Ursprünglich sollte sie ihr Debut bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio feiern, doch die Corona-Pandemie machte dem Hersteller einen Strich durch diese Rechnung. Das Vorgängermodell A9 ist zum Preis von 3800 Euro weiterhin am Markt.
Herzstück der Kamera ist ein in mehreren Schichten aufgebauter Bildsensor (Stacked CMOS). Beim Sony Exmor RS handelt es sich um einen weiterentwickelten BSI-CMOS – um einen von der Rückseite belichteten Bildsensor im Kleinbildformat (36 x 24 mm), auf dem eine Ebene mit Fotodioden und eine zweite mit der Schaltelektronik wie bei einem Sandwich übereinander geschichtet sind. Ein integrierter Speicher (DRAM) als Zwischenebene sorgt zusammen mit dem aktuellen Bionx-XBildprozessor für ein rasantes Auslesen der Bilddaten. Dies ermöglicht ein hohes Serienbildtempo von 20 B/s ohne Sucher-Blackout und extrem schnelle Autofokus-Berechnungen bis zu 60- mal pro Sekunde.

Evolution: drei Generationen der A7

Kompakt: die A7 von 2013 Die 2013 vorgestellte A7 hatte ein schlankes Gehäuse mit relativ flachen Griffstück und bereits einen 24-MP-Bildsensor.


Weiterentwickelt: die A7 III AF-Joystick, doppelter Kartenschacht und ein starker Akku (NPFZ100) werten die A7 der dritten Generation auf. Der 24-MP-Sensor ist jetzt ein BSI-Typ.


Bildstabilisiert: die A7 II Mit der A7 II kam ein Sensor- Shift-Bildstabilisator ins Spiel, dadurch wird das Gehäuse voluminöser. Auch der Handgriff ist markanter.


Schwenkmonitor Bei den meisten Sony-Modellen lässt sich der Monitor nur um eine Achse verschwenken, aber nicht drehen.


Bei den A7S-Modellen lautet die Zielsetzung: möglichst hohe Bildqualität bei wenig Licht, gerade auch im Videomodus. Dafür kommt in der A7S-Serie ein 12-MP-Sensor zum Einsatz. Weil hier vergleichsweise wenige Pixel auf 36 x 24 mm Sensorfläche versammelt sind, sind die einzelnen Pixel größer und damit lichtempfindlicher als bei anderen Sony-Modellen: 8,4 μm im Vergleich zu 5,9 μm bei der A7 III (24 MP) oder 4,5 μm bei der A7R III (42 MP). Mehr noch als die ersten beiden A7S-Generationen hat Sony die aktuelle A7S III vor allem für Filmer konzipiert. Mit ihren Videoqualitäten gilt sie als aktuelles Highlight unter den filmenden Fotokameras. Einige ihrer Eigenschaften könnten aber wegweisend für künftige Sony-Modelle werden, die vorrangig für das Fotografieren gebaut sind.

Gehäuse und Ausstattung

Das Gehäuse der A7S III wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen vergrößert und folgt so dem Vorbild der A7R IV. Wer nicht allzu starke Hände hat, bringt die Finger problemlos auf dem Griff unter, was die Ergonomie verbessert. Beim OLED-Sucher setzt die A7S III einen neuen Standard: Mit einer Auflösung von 3 145 728 RGBBildpunkten ist das Sucherbild gestochen scharf, zudem frei von Moiré- Erscheinungen. Bewegungen zeigt der Sucher flüssig und ohne Ruckeln an. Darüberhinaus hat Sony bei der A7S III die Menüstruktur komplett umgekrempelt und die Touch-Funktionalität auf die Navigation in den Menüs ausgeweitet. Den schwenk- und drehbar gelagerten Monitor kennt man auch von der A7C.
Das Gehäuse der A9 war stilprägend für die dritte Generation der A7-Modelle. Vor allem der im Vergleich mit früheren A7-Generationen weiter nach vorne gezogene Handgriff fällt ins Auge, wenn man von oben auf das Gehäuse blickt. Ebenfalls in der Draufsicht offenbaren die A9-Modelle aber auch ein typisches Unterscheidungsmerkmal: das doppelstöckige Einstellrad auf der linken Seite. Zum einen erlaubt es das Umschalten zwischen verschiedenen Fokus-Modi wie AF-S, AF-C oder MF, zum anderen die Wahl zwischen Einzel-/Serienbild, Selbstauslöser und Bracketing.
Technischer Vorreiter war die A9 auch beim AF-Joystick, beim doppelten SDKarten- Slot, beim Touchdisplay und bei der Stromversorgung auf Basis des FP-FZ100. Zudem sind die A9- Modelle neben der A7R III die einzigen, die nicht nur mit einem Blitzschuh, sondern auch mit einer Blitzsynchronbuchse ausgestattet sind. Einen LAN-Netzwerkanschluss haben ausschließlich die A9-Modelle an Bord.

Aufnahme und Autofokus

Der mechanische Verschluss der A9- Modelle stellt Belichtungszeiten zwischen 1/8000 und 30 s bereit, das entspricht den Möglichkeiten der A7/ A7R-Modelle. Im Unterschied zu diesen sind mit dem elektronischen Verschluss aber extrem kurze Belichtungszeiten bis 1/32 000 s möglich. Allerdings steht 1/32 000 s nur in den Belichtungsprogrammen S (Zeitvorwahl) und M (Manuell) bereit, sonst ist 1/16 000 s die Grenze. Mit dem elektronischen Verschluss erreichen die A9-Modelle ein Serienbildtempo von 20 B/s, mit dem mechanischen sind 10 B/s möglich.

Zwei Slots für schnelle SD-Karten Bei der A7R IV sind beide SD-Karten-Steckplätze UHS-II-kompatibel, sodass große Datenmengen schnell verarbeitet werden können.


Der Sensor-Hybrid-AF der A9 bietet 693 Phasen-AF-Punkte, begnügt sich aber noch mit 25 Kontrast-AF-Punkten. Bei der A9 II bleibt die Anzahl der Phasen-AF-Punkte unverändert, während der Kontrast-AF mit 425 AFPunkten auf den Stand der A7 III gebracht wurde. Zudem bieten die A9-Modelle das wohl beste AF-Tracking innerhalb des Sony-Systems, was sie zu idealen Werkzeugen für Sport- und Actionfotografen macht. Die A7S-Modelle haben sich von Lowlight-Spezialisten zu veritablen Videokameras mit Vollformatsensor entwickelt. Die A7s zeichnet Filme noch in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf; 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) mit 60 B/s erlaubt erst die 2015 vorgestellte A7s II (2200 Euro). Die A7s III begnügt sich ebenfalls mit 4K-Videos mit 60 B/s. Eine Besonderheit dieses Modells aber ist die Möglichkeit der 4K-Aufzeichnung mit 100 und 120 Bildern für Zeitlupen.
Was bei den Basiseinstellungen der A7S-Kameras auffällt, ist das extrem hohe ISO-Maximum von 409 600 – ein eher theoretischer Wert, weil man in dieser ISO-Region nur noch eine freie fotografische Interpretation der Wirklichkeit zu erwarten hat. Bis ISO 20 000 sind Videos aber fast uneingeschränkt verwendbar. Intern ermöglicht die Kamera die Aufzeichnung mit 4:2:2- Farbunterabtastung und 10 Bit Farbtiefe, interne RAWAufzeichnung ist dagegen (noch) nicht möglich.
Zu Anfang präsentierte sich die A7S-Reihe mit einem ziemlich spartanisch ausgestatteten AF-System, einem reinen Kontrast-AF mit 25 (A7S) bzw. 169 Messfeldern (A7S II). Bei der A7S III hat sich das grundlegend geändert: Mit 759 Phasen- und 425 Kontrast- AF-Punkten setzt sich der Hybrid-AF der Kamera zumindest zahlenmäßig an die Spitze des Sony-Systems.

Sensor und Bildqualität

Zur Einordnung der Bildqualität vergleichen wir die A9 II mit der A9 und der A7 III. Alle drei verwenden einen BSI-Sensor mit 24 Megapixeln; die Stacked-CMOS-Variante kommt aber nur in den A9-Modellen zum Einsatz.

Fernbedienung per Smartphone Bei der Fernbedienung über die Smartphone- App Imaging Edge vermisst man auch bei den aktuellen Sony-Modellen Touch-AF im Livebild.


Magnesiumgehäuse der A7R IV Alle aktuellen Sony-Modelle stecken in einem robusten Magnesiumgehäuse. Abgebildet ist das Gehäuse der A7R IV, dessen Griff im Vergleich zu den A7/A7R-Modellen der dritten Generation nochmals vergrößert wurde .


Die A9 II reiht sich mit 1891 LP/BH bei ISO 100 zwar hinter den Schwestermodellen ein (A9: 1924 LP/BH; A7 III: 1964 LP/BH), doch hält sie diese Auflösung noch konstanter bis in hohe ISO-Regionen – bis ISO 6400 verliert sie nur 133 LP/BH. Auf allen ISO-Stufen wird deutlich, aber vertretbar nachgeschärft. Bei ISO 100 fallen die Dead-Leaves-Werte für hohe Kontraste (1358 LP/BH) deutlich höher aus als für niedrige (1146 LP/BH); bei der A9 ist das anders (1367/1328 LP/BH), bei der A7 III ebenfalls (1409/1424 LP/BH). Zwischen ISO 400 und 800 nähern sich die DL-HC- und DL-LC-Werte einander an, um ab ISO 1600 wieder auseinander zu driften. Unterm Strich ist die A9 II bei den Dead Leaves zumindest im Vergleich zur A9 ab ISO 400 etwas im Vorteil. Das geringe Rauschen ist ein gemeinsames Merkmal aller drei Modelle, mit kleinen Vorteilen auf Seiten der A9 II und der A7 III: VN 1,5 bei ISO 6400 ist hervorragend.
Anmerkung: Ein Praxistest der A7S III folgt in der nächsten ColorFoto. Denn bei dieser Kamera steht das Thema Video so stark im Vordergrund, dass sie nicht in diesen Vergleich passt.

Video-Spezialistin Die Sony A7S III mit 12-MP-Bildsensor ist in erster Linie fürs Filmen gedacht. Ein Praxistest folgt in der nächsten Ausgabe.


Karl Stechl, Autor


KAUFBERATUNG Mit einer spiegellosen Sony der A7-Reihe ist man immer gut bedient, auch wenn es inzwischen Kamera-Alternativen gibt, die vieles ebenso gut, manches auch besser machen. An der Bildqualität der Sony-Modelle gibt es indessen nichts zu mäkeln, und darauf kommt es schließlich an. Nur sollte man wissen: Die A7S II und A7S III sind in erster Linie für ambitionierte Filmer interessant, auch wenn ihr 12-Megapixel-Sensor hervorragende Lowlight-Fähigkeiten besitzt.
Geht es um die Fotografie, ist ein A7-Modell mit 24-Megapixel- Sensor empfehlenswerter und erschwinglicher. Erste Wahl im Preis-Leistungs-Verhältnis ist die A7 II. Für weniger als 1000 Euro bekommen Sie damit einen integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator und eine noch bessere Bildqualität als bei der A7. Wer nicht auf den Euro schauen muss, wird dennoch die dritte A7-Generation bevorzugen: Die mit BSI-Sensor ausgestattete A7 III (1950 Euro) bringt neben einer weiter verbesserten Bildqualität einen noch größeren OLED-Sucher sowie den besten derzeit verfügbaren Kameraakku (FP-FZ100) mit. Die A7C punktet mit ihrem kompakten Gehäuse, das kleine Sucherbild aber trübt den Spaß am Fotografieren. Außerdem ist diese Kamera mit rund 2100 Euro noch relativ teuer.
Die Profiliga wird bei Sony durch die Modelle A7R II/ A7R III/A7R IV und A9/A9 II repräsentiert; die A7R ist nur noch gebraucht erhältlich. Für 1750 Euro bekommt man mit der A7R II einen BSI-Sensor der 42-Megapixel-Klasse inklusive 5-Achsen-Bildstabilisator. Etwa 2800 Euro kostet die A7R III mit 42-MP-Sensor, rund 4000 Euro muss man für die A7R IV (61 MP) anlegen. Wenn die Sensorauflösung nicht höchste Priorität bei der Kaufentscheidung hat, ist die A7R III aber nach wie vor erste Wahl. Einen weiteren Tausender kann man mit dem Kauf der A7R II (1750 Euro) sparen, die allerdings noch nicht den starken Akku FP-FZ100 an Bord hat. Mit ein bis zwei Ersatzakkus lässt sich dieses Problem aber lösen.

Alternative Sony-Modelle

Im Sony-System finden sich zwei Objektivreihen mit unterschiedlichen Anschlüssen: A- und EBajonett. E-Mount wurde im Frühjahr 2010 mit den spiegellosen Systemkameras der NEX-Baureihe eingeführt, die einen Bildsensor im APS-CFormat verwenden. Mit dem E-Bajonett ausgestattet sind heute die Vollformatkameras der A7/A9-Serie ebenso wie die spiegellosen APSC- Kameras der A6000-Serie. Das Topmodell A6600 ist mit integriertem 5-Achsen-Bildstabilisator ausgestattet und kostet rund 1400 Euro. Einen besonders günstigen Einstieg ins Sony- System bietet die A6100 für rund 700 Euro. Objektive mit E-Bajonett können grundsätzlich an einer Vollformat- oder APS-C-Kamera mit diesem Anschluss verwendet werden. Ist der Bildkreis des Objektivs jedoch für das APS-CFormat gerechnet, lässt sich an einer Vollformatkamera nur ein Ausschnitt des Sensors nutzen, wodurch sich die Nennauflösung reduziert. Vollformatobjektive mit E-Mount-Anschluss kennzeichnet Sony mit dem Kürzel „FE“, während „E“ für ein APS-C-Objektiv steht.
Das A-Bajonett geht zurück auf die digitalen Spiegelreflexkameras der Dynax-Reihe von Konica Minolta. Als dieser Hersteller sich 2006 aus dem Kamerageschäft verabschiedete, schrieb Sony die Geschichte des A-Bajonetts mit den hauseigenen SLR-Kameras der Alpha- Serie fort. Diese wurden sukzessive durch die SLT-Modelle mit teildurchlässigem Festspiegel und elektronischem Sucher abgelöst. Zwei von ihnen sind noch im Markt: das Flaggschiff A99 II mit BSI-Sensor (42 MP) für rund 3600 Euro und das APS-C-Modell A68 (24 MP) für etwa 500 Euro. Objektive mit A-Bajonett lassen sich an E-Mount-Kameras adaptieren. Adapter gibt es von Sony selbst – die neueste Version mit verbesserter AF-Funktion heißt LA-EA5 – oder von Fremdherstellern wie Metabones.

AF-Methoden und weitere Einstellungen

Zuverlässige Gesichtserkennung Die Gesichtserkennung funktioniert bei aktuellen Sony-Modellen sehr zuverlässig – eine Sonnenbrille ist z.B. kein Hindernis.


Tieraugen-Erkennung bei aktuellen Modellen Bei den A7-Modellen der dritten und vierten Generation ist die Motiverkennung für Mensch oder Tier wählbar


Schnelleinstellmenü mit 12 Funktionsfeldern Ein Schnelleinstellmenü mit 12 Funktionsfeldern, das sich mit der Fn-Taste aufrufen lässt, haben alle Sony-Modelle.


Einzelfeldmessung in drei Größen Die Einzelfeldmessung ist in drei Größen (S, M, L) verfügbar. Mit dem S-Feld lassen sich kleinste Motivdetails gezielt erfassen.


Individualisieren der Kamera Die große Flexibilität beim individuellen Belegen von Tasten und Rädern gehört zu Stärken der Sony-Modelle.


Manuelle Korrektur des Weißabgleichs Zur manuellen Korrektur des Weißabgleichs gibt es eine Farbgrafik. Hier wurde die Farbbalance in Richtung Blau verschoben.


Einzelfeldmessung in drei Größen Für die Anzeige von AF-Punkten/Zonen vor der eigentlichen Messung stehen bei der A7C Weiß und Rot zur Auswahl.


Grafisches Menü für Tastenbelegungen Ein grafisches Menü zum Umfunktionieren von Tasten und anderen Bedienelementen hat die A7C, nicht aber die A7 III.


Zwei Frequenzbänder für die Datenübertragung Für den schnellen WLAN-Datentransfer bietet die A9 II neben dem 2,4-GHz-Band auch das schnellere 5-GHz-Band.


Fotos: Hersteller, Karl Stechl

Bei Auflösung, Dead Leaves (DL) und Dynamik stehen hohe Zahlen für gute Messwerte. Das Rauschen (VN) sollte möglichst klein sein.