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Briefe:an natur


natur - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 20.09.2019

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Voller Körpereinsatz: Protestaktion gegen Lithium-Abbau ...

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Bildquelle: natur, Ausgabe 10/2019

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Ende August trafen sich rund 700 Menschen auf der malerischen „Serra da Estrela”, dem höchsten Punkt des portugiesischen Festlandes, um mit ihren Körpern eine Nachricht zu formen: „Wasser ist Leben – Nein zu Minen”. Der künstlerische Protest richtet sich gegen die Strategie der portugiesischen Regierung, das Land als globalen Lithiumproduzenten zu positionieren: 10,1 Prozent des nationalen Territoriums sollen für den Tagebau freigegeben werden. Diese Form des Abbaus nutzt große Mengen an Sprengstoff und gefährlichen Chemikalien und zieht weitreichende Um-weltschäden wie Wasserverbrauch und -verschmutzung nach sich. Dies wird sich negativ auf die Natur, die Klimabilanz und die lokale Wirtschaft wie Landwirtschaft und Tourismus auswirken. Dabei ist es wahnsinnig, zu glauben, dass solche Rohstoffindustrien eine Antwort auf unsere Umwelt-und Energiekrisen geben könnten. Ohne gesunde Ökosysteme wird die Menschheit auf diesem Planet nicht überleben können – egal ob sie Elektroautos fährt oder nicht.Laura Williams, Awakened Forest Project, Serra da Estrela, Portugal (www.wildlings.pt/portugal-livre-de-minas)

Das Bienen-Volks -begehren stärken

Es ist wichtig, dass die Umstellung der Landwirtschaft als wichtigste Maßnahme in das bayerische Bienen-Volksbegehren aufgenommen wird, da Pestizide eine der Hauptursachen für das Bienensterben sind. Denn deren Verwendung nimmt immer noch weiter zu. Über die Nahrung stellen sie zudem eine Gefährdung für den Menschen dar. Mit der Nahrungsaufnahme aus konventioneller Landwirtschaft nimmt der Mensch mehrmals täglich Pestizidrückstände zu sich. Um diese Gefahr für den Menschen und die Natur noch rechtzeitig einzuschränken, ist hier eine Umstellung erforderlich. Volks begehren, gerichtliche Klagen und unermüdliches Informieren sind dafür der richtige Weg.Beate Spengler-Kohlhammer, Murrhardt

Gelbe Tonne statt Gelber Sack!

Bei den ganzen Diskussionen, die über Plastikmüll geführt werden (siehenatur 9/19), den Verbote von Plastiktüten et cetera kommt der Gelbe Sack immer ungeschoren davon. Wäre es nicht sinnvoll, ihn endlich einmal zu verbieten? Und stattdessen die Gelbe Tonne flächendeckend einzuführen. Allein bei der Firma Suez in Ölbronn-Dürrn gehen täglich circa 200 000 gefüllte Gelbe Säcke ein – diese wiegen leer rund eine Tonne. Eine Tonne Müll, die täglich vermieden werden könnte, allein bei dieser Entsorgungsfirma. Und zudem wird der Gelbe Sack vielfach (weil er umsonst und praktisch ist) auch für andere Zwecke benutzt und so unnötigerweise in der ganzen Welt verbreitet.Martin Hugger, Hilzingen

Vorbereitung auf den globalen Klimastreik

Millionen Menschen weltweit werden am 20. und 27. September für den Klimaschutz streiken, dem ersten und dem letzten Tag der „Week for Future”. Vonseiten der Organisatoren und Organisatorinnen heißt es, dies werde die größte globale Mobilisierung gegen die Klimakatastrophe werden. Mehr als 6000 Personen in 150 Ländern stehen bislang bereit, um Veranstaltungen zu organisieren. Die Aktionswoche rahmt den Klimagipfel der Vereinten Nationen ein, der am 23. September in New York stattfindet. Dort sollen die Maßnahmen gegen den Klimawandel beschleunigt werden, um das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen. Wir wollen euch alle dabei haben, weil wir jede und jeden brauchen, egal wie alt. Die Jugendlichen sind vorangegangen, aber jetzt ist es unsere Aufgabe, ihnen den Rücken zu stärken.Bill McKibben (350.org)

Gedanken zur E-Mobilität

Vor rund 15 Jahren wurde den Autofahrern der Diesel als für die Umwelt optimal angepriesen, heute wird er verteufelt. Es wird viel von synthetischem Treibstoff geredet, der noch entwickelt werden muss. Wir brauchen aber jetzt Lösungen! Wasserstoff und Brennstoffzelle? Nur im Labormaßstab vorhanden. Also der Elektroantrieb? Bin ich eigentlich ein Fan von! Aber bleiben wir realistisch: Eine Infrastruktur, die flächendeckend diese Mengen an Strom liefern könnte, existiert nicht! Und gibt es für die Akkus überhaupt ausreichend Rohstoffe? Bei diesem Bedarf wird der Preis für Seltene Erden wahrscheinlich explodieren. Sind wir halt nicht mehr von den Ölscheichs, sondern den Chinesen abhängig.Jürgen Stiller, Hof/ Saale

Gefährdete Nutztierrasse des Jahres: das Wollschwein

Das Wollschwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen Schweinerassen Europas. Seinen Ursprung hat es auf dem Balkan. Es gibt das Blonde, das Rote und das Schwalbenbäuchige Mangalitza – genetisch jeweils eine eigenständige Rasse. Bis in die 50er Jahre war es als Speckschwein weit verbreitet. Und exakt dieser üppige Speck war es, der die Rasse aufgrund veränderter Essgewohnheiten an den Rand der Ausrottung drängte. Im Jahr 1993 gab es europaweit nur noch knapp 200 Tiere. Das Wollschwein ist robust und eignet sich ideal für die Freilandhaltung. Das Fleisch ist stark marmoriert und reich an wertvollen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (www.g-e-h.de)


Foto: Volkan Tokmak, Katharina Heuberger, Okapia / imageBROKER / Torsten Krüger, Nancie Battaglia, estations / stock.adobe.com, Marion Repin (GEH)