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BÜHNE & KLASSIK


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INKA Stadtmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 162/2022 vom 01.05.2022

Schwetzinger SWR Festspiele

Das Schwetzinger Schloss und seine Parkanlage entstanden im 18. Jhd. als Ort für die Künste und die Aufklärung. Die kurfürstliche Hofkapelle und die Komponisten der Mannheimer Schule machten die Kurpfalz zu einem Ort der kulturellen Blüte. Als Inspirationsort diente Schwetzingen das antike mythische Arkadien mit seiner kreativen, poetischen Idylle. Die Jubiläumsausgabe der „Schwetzinger SWR Festspiele“ trägt „Arkadien“ im Namen. Mit der Premiere der Oper „Kapitän Nemos Bibliothek“ (So, 1.5., 18 Uhr; Mo, 2.5., 19 Uhr, Rokokotheater) von Johannes Kalitzke und Julia Hochstenbach ist das Festival Ende April in seinen 70. Geburtstag gestartet. Am So, 8.5., gastiert um 11 Uhr das Aris Quartett im Mozartsaal (Foto: Sophie Wolther). Die Musik der stilbildenden Mannheimer Schule greift das Concerto Köln mit der Sopranistin Julia Lezhneva (Mi, 25.5., 19.30 Uhr, Rokokotheater) auf. Nach 250 Jahren kehrt Giuseppe Gazzanigas Oper „L’Isola d’Alcina“ wieder nach Schwetzingen zurück, aufgeführt von L’Arte del Mondo (Do+Sa, 12.+14.5., 19 Uhr; So, 15.5., 18 Uhr, Rokokotheater). Das Ensemble La Stagione Frankfurt und die Hörspielregisseurin Iris Drögekamp inszenieren mit Georg Anton Bendas „Medea“ eine Lieblingsoper von Mozart (Fr,

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20.5., 19 Uhr, Rokokotheater). Artists in Residence in Schwetzingen sind Geigerin Isabelle Faust und Pianist Alexander Melnikov (Mi, 11.5.: Faust und Freunde, So, 22.5.: Faust solo, Di, 24.5.: Melnikov und Faust, Do, 26.5.:Melnikov und Freunde, Fr, 27.5.: Melnikov solo). Mit den Sängern Christoph und Julian Prégardien (Mi, 18.5.) und Geigerin Antje Weithaas (Fr, 6.5.) sind weitere Klassikstars zu Gast. In der Reihe „Grenzgänge“ treffen MusikerInnen verschiedener kultureller Hintergründe zusammen, u.a. das Ensemble Constantinople um den iranisch-kanadischen Setar-Spieler Kiya Tabassian (Sa, 30.4.) oder Avi Avital (Mandoline) und Giovanni Sollima (Cello) mit traditioneller Musik aus dem Mittelmeerraum (Fr, 6.5.). -fd · bis 28.5., Schloss Schwetzingen & Dom zu Speyer, www.schwetzinger-swr-festspiele.de

Ettlinger Sagen: Nah am Wasser

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Mirko Sommer startet mit dem vierten Teil der „heiter-theatralen Stadt-(Ver) führungs“-Reihe in die Saison. Schauplatz von „Nah am Wasser“ ist der Horbachpark, wo bei stimmungsvoller Atmosphäre der Legende vom Monster im Horbachsee gelauscht wird. Sommer alias Carsten Dittrich, inoffizieller 501. Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Abteilung Parapsychologie, ist dem Spuk aus der Tiefe in seiner typisch semiprofessionellen und chaotisch-liebevollen Art bereits auf der Spur – und bringt ans Licht, dass es sich dabei um den vom Dresdner Puppenbauer Matthias Hänsel angefertigten Wassergeist Hugo Hagedorn handelt. -pat 4./23.5./15./22.6./20.7./3./22.8., 21 Uhr, Treffpunkt: Pavillon im Horbachpark, Ettlingen, www.ettlingen.de/ettlingersagen

Das perfekte Geheimnis

Smartphones sind meist Objekte strenger Geheimhaltung, eine der letzten Bastionen der Intimität. Drei Frauen und vier Männer wagen ein Experiment: Einen Abend lang legen sie ihre Telefone auf den Tisch und teilen ausnahmslos alle Bilder, Nachrichten, Videos und Telefonate miteinander. Von Affären bis zu geplanten Schönheits-OPs gibt es viel Redebedarf. Die Komödie basiert auf dem italienischen Kinohit „Perfetti sconosciuti“ von Paolo Genovese. Regie führt Anja Junski. -fd · 1.-22.5., Mi-Sa, 19.30 Uhr; So, 18 Uhr, Kammertheater

Tussipark

Aus Tratsch wird ein Gespräch über Träume, Sehnsüchte und Männer. Pommes, Gags und Popsongs inklusive. Das Line-up (u.a. mit Dorothea Kriegl, Tanja Wenzel und Lucy Diakovska von den No Angels) ist schwer prominent. -rowa · Mi-Sa, 4.- 7.5., 20 Uhr; So, 8.5., 18.30 Uhr, Do+Fr, 12.+13.5., 20 Uhr; Sa, 14.5., 16+20 Uhr, Kammertheater, K2

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Theater trifft Klima

Die „Tage der Nachhaltigkeit“ am Staatstheater bringen ökologisch-soziale Themen auf die Bühne. Im „Casino Global“ kann sich das Publikum sein gutes Gewissen im Angesicht der Klimakatastrophe zurückzocken (Fr, 6.5., 19 Uhr; Di, 17.5., 19 Uhr; Mi, 18.5., 20 Uhr). Mit Gewissensfragen ist längst auch die Ernährung verbunden. In der sinnlichen Theatercollage „Mindestens haltbar bis“ tragen Karlsruher BürgerInnen mit dem Künstler BBB Johannes Deimling all die Glaubenssätze zusammen, die wir mit Essen verbinden (Do, 12.5., 19.30 Uhr, Mobil). Zwei Marsmenschen aus dem Jahr 2110 landen auf der Erde und tüfteln an einem „Plan(et) B“ für deren Zukunft – Stefan Hornbachs Stück zeigt auf, dass es (noch) nicht zu spät ist (Do, 19.5., 16 Uhr, Neues Entree). Auch Jonathan Safran Foer schlägt in „Wir sind das Klima“ ähnlich alarmistische, aber auch produktive Töne an (Do, 19.5., 20 Uhr, Kleines Haus). Wie wir direkt vor (und hinter) der Haustür zu einem nachhaltigeren Lebensstil finden können, zeigt das Kollektiv Konsum Global bei seinem Stadtspaziergang zur Nachhaltigkeit (Do, 19.5., 18 Uhr, Treffpunkt: Neues Entree). -fd

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Takuto Fukuda

Für Takuto Fukuda hat mit der Pandemie und ihren telematischen Konzerten ein neues Zeitalter der Authentizität in der Musikperformance begonnen. In seinen Mixed-Reality-Kompositionen stehen sich eine reale und eine virtuelle Aufführung gegenüber. Die Grenzen zwischen physischen, eingespielten und computergenerierten Performances verschwimmen. In Fukudas Stück „Simulacra“ wird die Cellistin Esther Saladin während ihres Spiels volumetrisch, also von allen Seiten von im Raum verteilten Sensoren gescannt, und als dreidimensionales Hologramm projiziert. Das erinnert an Pop-Phänomene wie die Auftritte von Tupac als Hologramm oder auch die Betonung des medialen Abbilds von Popstars im Kontrast zu ihrem Können. Vielleicht liegt die Authentizität genau zwischen Virtualität und scheinbarer Realität? Fukuda legt das zumindest nahe – und erläutert die Kontexte seiner Komposition in einem Vortrag. -fd · Fr, 6.5., 20 Uhr, ZKM-Kubus

Jugendstil-Tänzerinnen

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Loie Fuller, Isadora Duncan und Mata Hari waren drei herausragende Tänzerinnen und Frauen, die die Belle Époque prägten und Spuren bis in die heutige Zeit hinterlassen. Sie spiegeln das Bild der „Göttinnen des Jugendstils“ ganz besonders wider. An jeweils einem Abend stellt die Tänzerin Semira B. Karg sie in einer Mischung aus Theater, Vorlesung und Tanzworkshop vor – zum Mitmachen und Ausprobieren oder einfach nur zum Genießen (Foto: Semira B. Karg). -rowa · Fr, 6./13./20.5., 19 Uhr, VHS Karlsruhe

Jakobus-Theater

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Der Krimi „Die Tür mit den sieben Schlössern“ nach Edgar Wallace in der Regie von Carsten Dittrich dominiert auch im Mai den Jakobus-Spielplan. Ein Escape-Game-Special führt zur Lösung des letzten Falls quer durchs Backstage und das Bühnenbild. Am Sa, 7.5. gibt’s zudem wieder ein Gastspiel der Stupid Lovers (Impro-Theater-Comedy), die im aktuellen Wallace-Bühnenbild agieren. -rowa Premiere: Mi, 4.5., 5./6./11./13./14./ 25./27./28.5., 20 Uhr, Jakobus-Theater

Oifach ferdig

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Für den verwitweten Bauer Leidig zählen nur Selbstgebrannter, Sofa und sei Ruh! Weil Tochter Franziska mit dem Landwirtschaftsbetrieb hoffnungslos überfordert ist, stellt sie Haushälterin Lotte an. Ob deren ominöse Telefonate am Ende etwas mit der Redakteurin zu tun haben, die den Leidig-Hof zum Schauplatz einer Fernsehshow machen möchte? Während der Karlsruher Schwank von Hans Rüdiger Kucich über die Mundartbühne geht, wird das Publikum auch mit Speis und Trank bei Laune gehalten. -pat

Fr+Sa, 6.+7./13.+14./20.+21./27.+ 28.5., 20.15 Uhr, Badisch Bühn

Mittagskonzert

Klavierrezital José María Espinosa Zúñiga, Werke von Beethoven, Chopin, Liszt, Brahms und Henri Dutilleux · Fr, 6.5., 12.15 Uhr, Kleine Kirche, Kaiserstr. 131

European Dance Award

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Sechs Finalisten verschiedener Stile tanzen hier um den „Golden Colibri“ für Europas beste Dance-Show. Von Standard und Akrobatik über Latein, Tango Argentino und Bachata bis hin zu Breakdance und Hip-Hop war in den Vorjahren so ziemlich alles vertreten. Neben der prominent besetzten Jury müssen die Tänzer und Formationen in einem der schönsten Säle Deutschlands auch die Zuschauer überzeugen. Für ausreichend Gelegenheit zum Publikumstanz sorgt eine Liveband, auf weiteren Floors legen DJs tanzbare Musik auf. (Foto: Valentin Behringer) -pat · Sa, 7.5., 19 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Bénazetsaal

Staatstheater-Konzerte

Zwei mal zwei lautet die Gleichung bei der „Jazz Night“ im Mai: Die Sängerin Nicole Metzger und der Gitarrenvirtuose Wesley G. sind zusammen Body & Soul und zollen ihr Tribut an Ella Fitzgerald und Joe Pass. Das zweite Duo bilden Uli Binetsch (Posaune) und Peter Madsen (Piano, 7.5., 19.30 Uhr, Kleines Haus). Das Kammerkonzert Extra präsentiert die Quintette von Mendelssohn Bartholdy (B-Dur) und Dvorák (Es-Dur), beide wurden in idyllischer Sommerfrische komponiert (So, 8.5., 11 Uhr, Kleines Haus). Zwischen Jazz, Barock und dem antiken Griechenland oszilliert das französische Programm des 7. Sinfoniekonzert: Die. Staatskapelle spielt Bizets „L’Arlésienne Suite“, das Flötenkonzert von Jacques Ibert (Solist: Michael Martin Kof ler) und Maurice Ravels Ballett-Suite „Daphnis et Chloé“ (So, 29.5., 11 Uhr; Mo, 30.5., 20 Uhr, Großes Haus). -fd

Kabarett in der Orgelfabrik

Wofür steht KI? Richtig, für Künstliche Idioten. So sagt Philipp Weber, ein Experte für den „Homo digitalis“ (Sa, 7.5., 19.30 Uhr). „Trennkost ist kein Abschiedsessen“ weiß Daniel Helfrich: In seinem Klavierkabarett zeigt er, dass Trennungen einen viel zu schlechten Ruf haben. Müll trennen macht schließlich Spaß (Sa, 14.5., 19.30 Uhr). „I schaff mehr wie Du!“ ist eine Art schwäbisches Mantra. Jakob Friedrich (Foto) hat es direkt aus der Metallfabrik aufgeschnappt und serviert eine intellektuelle Handwerker-Comedy (Sa, 21.5., 19.30 Uhr). Der Konflikt zwischen Eltern und Teenies ist per se unauflösbar – zumindest bis alle Beteiligten älter werden. Für die Zwischenzeit hat Matthias Jung, Deutschlands witzigster Diplom-Pädagoge, einige Weisheiten parat. „Chill mal!“ ist Spaßpädagogik für die ganze Familie (Fr, 27.5., 19.30 Uhr). -fd

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Simone Solga

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Was ist der Ausweg, wenn das Land um einen herum verrückt geworden scheint? Sich neu erfinden, meint die einstige Kanzlersouffleuse Simone Solga und wagt den Umsturz im Kopf: Ihr lautes „Ihr mich auch“ ist eine zweistündige Unabhängigkeitserklärung vom Land der Besserwisser und Untergangsprediger. Im Spagat zwischen Humor und bitterem Ernst begibt sich die Kabarettistin auf die Flucht in die innere Freiheit. Doch bei allem Aufregen und Schimpfen soll der Spaß nicht zu kurz kommen. -fk · Mi, 11.5., 20 Uhr, Kurhaus Baden-Baden

Klosterkonzerte Maulbronn

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Zum Auftakt begibt sich die Geigerin Midori Seiler auf die Spuren von Anna Maria dal Violin. Antonio Vivaldi hat seiner Schülerin, die ihn bald an Können übertraf, über 25 Violinkonzerte auf den Leib geschrieben. Gemeinsam mit Concerto Köln werden zudem Bachs Violinkonzert g-Moll und das Concerto a 4 von Galuppi aufgeführt (Fr, 20.5., 20 Uhr, Klosterkirche). An der Grenzing-Orgel wird Ulrich Walther vom Interpreten zum Komponisten. Er bringt seine Bearbeitungen der Konzertetüden von Nikolai Kapustin und der Klaviersonate b-Moll von Julius Reubke zur Uraufführung. Dazu spielt er Bachs Toccata in F-Dur und Stücke von Maurice Duruflé (Do, 26.5., 18 Uhr, Klosterkirche). Zeitgenössische Kammermusik und Literatur treffen am Fr, 27.5. aufeinander. Das Quartet Mirror Strings (zwei Celli und zwei Gitarren) spielt Musik von Astor Piazzolla, Sebastian Sprenger, Gulli Björnsson, Shadi Kassaee und Tilman Hübner, der Schauspieler Sky du Mont liest dazu humorvolle Texte von Ulla Fröhling, Caro Martini, Katharine Brush und Henry Slesar (20 Uhr, Klosterkirche). Der preisgekrönte junge Fagottist Theo Plath (Foto: Marco Borggreve) ist Solist im HR-Sinfonieorchester. Gemeinsam mit Pianist Aris Alexander Blettenberg interpretiert er Duos von Alexandre Tansman, Claude Debussy, Saint-Saëns, Nadia Boulanger und Nikos Skalkottas (So, 29.5., 18 Uhr, Laienrefektorium). -fd · www.klosterkonzerte.de

Lysistrata

Sehr frei nach Aristophanes präsentiert der Sandkorn-Jugendclub „eine wahrhaft vergnügliche Version des antiken Stoffes“. Die Grundprämisse von „Lysistrata“ bleibt bestehen: Der Krieg zwischen Athen und Sparta zieht sich schon 20 Jahre und die Frauen aus beiden Stadtstaaten wollen sich ihren Männern so lange verweigern, bis Friede herrscht. Die Komödie von Michela Gösken ist gespickt mit Anspielungen auf die heutigen Beziehungen zwischen Frauen und Männern und die Verhältnisse in der Gesellschaft: Wer wickelt die Kinder? Wer verdient das Geld? Wer engagiert sich in der Politik? Und wer hat eigentlich das letzte Wort? -pat Premiere: Do, 12.5., 13./14./15./17./19.5., 19 Uhr, Das Sandkorn, Fabrik

Abba Dream

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Abba zu hören, gehörte in den 80ern zum uncoolsten überhaupt. Bis 1999 das inzwischen auch erfolgreich verfilmte Musical „Mamma Mia!“ auf die Bühne kam und sich ein zunehmender Kult um die Schweden entwickelte. Nach 40 Jahren Pause erschien 2021 mit „Voyage“ sogar noch ein allerletztes Album; im Mai sind Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson und Björn Ulvaeus auf „Live-Tour“ – aber nur als digitale „Abbatare“. Da kann man sich auch gleich mit der Tributeshow „Abba Dream“ begnügen, die in Originalkostümen alle Hits auch tatsächlich live und choreografiert performt. (Foto: Milano Manzoni) -pat Do, 12.5., 20 Uhr, Kulturhalle Remchingen

No Pink Elephants

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Sarah Kiesecker und Dominik Höß stellen sich in ihrer ersten gemeinsamen abendfüllenden Produktion mit 16 TänzerInnen den Fragen des kreativen Arbeitens im Tanz unter den eingeschränkten Bedingungen der Pandemie. Ein Arbeiten, das vom Willen durchzuhalten und der Zuversicht ebenso geprägt ist wie von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Der zwei mal zwei Meter große Raum, der als Abstandsregel alle Tanzenden durch die Pandemie begleitet hat, wird formal aufgenommen. Wiederaufnahme vom September 2021. Am 13.5. spielt auf dem zweiten Floor die deutsche Indie-Dance-Entdeckung Mayberg mit Band. (Foto: Bernd Hentschel) -rowa · Do+Fr, 12.+13.5., 20 Uhr, Tollhaus

ZKM: Thomas Ankersmit

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Eine Performance von Thomas Ankersmit vergisst man nicht so schnell – weder im Gehirn noch im Körper. Der Niederländer zielt mit seiner Musik auf physische Reaktionen und hörpsychologische Phänomene ab. Einerseits arbeitet er mit Infraschall, also Frequenzen, die so tief sind, dass sie nicht mehr gehört, sondern durch Vibrationen im Körper gespürt werden. Zum anderen erzeugt er otoakustische Emissionen. Hier entstehen zusätzliche Klänge im Ohr des Publikums, durch eine Art „Klangsynthese“ des Gehirns. Thomas Ankersmits zentrale Frage lautet: Wie und wo wird ein Klang gehört? Bei ihm verbinden sich die schiere physische Kraft von Sound und feinste klangliche Details, erzeugt mit dem Serge Modular-Synthesizer. Ankersmit veröffentlicht auf renommierten Labels wie PAN, Touch und Shelter Press. (Foto: Mich Leemans) -fd · Sa, 14.5., 20 Uhr, ZKM-Kubus

Staatstheater: Konzerte für Kinder & Jugendliche

Camille Saint-Saëns hat in seinem „Karneval der Tiere“ einen halben Zoo vertont. Der Schauspieler Gunnar Schmidt und die Tänzerinnen Patricia Namba und Hélène Verry erwecken die Tiere im 2. Kinderkammerkonzert zum Leben (Fr, 13.5.+Sa, 14.5., 11 Uhr, Kleines Haus). Der Sommer klopft bald an die Tür. Das Kleinkinderkonzert entführt an einen Sonnentag am Strand, voller Musik und Tanz, Träumereien und anderer Glückseligkeiten (Fr-So, 20.-22.5., 9.30+11 Uhr). Mit seinen zwei Suiten „Daphnis et Chloé“ komponierte Ravel nicht nur ein klingendes Schäferstündchen, sondern zeichnete auch ein farbenreiches Bild seiner Vorstellung der griechischen Antike. Dem Stück widmet sich die Staatskapelle in ihrem Jugendkonzert (Di, 31.5., 19 Uhr, Kleines Haus). -fd

Opern-Premiere: Salome

Den Namen Richard Strauss verbindet man nicht unbedingt mit Avantgarde. Doch mit seiner Oper „Salome“ im Geist des Fin de Siècle schockierte er das Publikum durch die offene Darstellung von Sexualität auf der Bühne. Trotzdem war das Stück letztlich ein großer Erfolg. Auf Basis des Dramas von Oscar Wilde vertonte Strauss die biblische Geschichte der Stieftochter des Herodes, die den Kopf des Propheten Johannes fordert – und auf einem Teller drapiert bekommt, nachdem sie die Gäste ihres Vaters durch einen Tanz bezirzt hat. Staatstheater-Generalmusikdirektor Georg Fritzsch ist Strauss-Experte und für seine „Salome“-Interpretationen international hoch angesehen. Sláva Daubnerová feiert ihr Regiedebüt in Karlsruhe. (Foto: Felix Grünschloß) -fd Premiere: Sa, 14.5., 19 Uhr; Mi, 18.5., 20 Uhr, Bad. Staatstheater, Großes Haus

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Bruckner zum Sonnenuntergang

Am Sa, 21.5. geht die Sonne in Karlsruhe um 21.10 Uhr unter. Diesem natürlichen Rhythmus folgt die Bad. Staatskapelle, wenn sie ohne künstliches Licht die 4. Sinfonie von Anton Bruckner aufführt. Mit der zunehmenden Dunkelheit reduzieren sich die äußeren Reize, fokussiert sich die Konzentration ganz auf die Musik und innere Räume öffnen sich. -fd Sa, 21.5., 21 Uhr, Christuskirche

Sonntags-Tanztee

Das Sahnehäubchen beim traditionellen „Sonntags-Tanztee“ ist das Casino Trio. Von Oldies über Swing und Standardklassiker bis hin zu aktuellen internationalen Hits reicht das Repertoire. Dazu serviert die Kurhaus-Gastronomie Kaffee-und Kuchenspezialitäten. -pat · So, 15./22./29.5./12./19./26.6., 15.30 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Bel Etage

Junges Staatstheater: Running

„Mach langsamer, geht schneller.“ Die alte Handwerkerweisheit scheint aus der Zeit gefallen zu sein. Ständig sind wir im Wettbewerb mit uns und allen anderen. Schöner, schlanker, sportlicher und schlauer wollen – oder sollen? – wir sein, während ganz Social Media dabei zuschaut, wie wir uns verrennen. Das Stück „Running“ von Christina Kettering beschäftigt sich mit den Mitteln von Theater und Tanz mit dem ständigen Druck, unter dem viele Jugendliche heute stehen: Wie lassen sich bei all den Erwartungen und Vergleichen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse besser wahrnehmen? Regisseurin Erika Hoppe verleiht dem Stück eine Lebendigkeit, die nichts mit Gehetztsein zu tun hat. (Foto: Arno Kohlem) -fd

Premiere: So, 15.5., 19 Uhr; Di+Mi, 17.+18.5., 11 Uhr, Bad. Staatstheater, Insel

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TIMER 4.–11.5.

Grazia Duo

Anastasiia Pliushko (Violine) & Ihor Pliushko (Akkordeon) – „Alles für die Liebe“ · Mi, 4.5., 19.30 Uhr, Hemingway Lounge

Protesttag Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Mit einer Protestaktion und Open-Air-Veranstaltung beteiligt sich der Stadtjugendausschuss am „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“. Ab 16 Uhr werden Protestschilder gestaltet, Botschaften gedruckt und im Fotostudio festgehalten, ab 18 Uhr ist Party unter freiem Himmel mit DJ und Livemusik. -rowa Do, 5.5., ab 16 Uhr, Kronenplatz (bei schlechtem Wetter Jubez)

Ullrich Eidenmüller im Talk mit Dominika Szope,

Direktorin des Kulturamts Karlsruhe · Do, 5.5., 19.30 Uhr, Hemingway Lounge MuTtEr-TaGs-KoNzErT 8.MaI202211UhR

ChOrMuSiK · ScHÜTz BiS PoP KiT MaThE-HaLlE · EnGlErStR. 2

Die Schumacherin und der Herr Müller

Antje S c h umachers Stimme und ihre Ukulele bilden mit Gitarrist und Cajonspieler Claus Müller ein Akustikduo der besonderen Art. Auf die Bühne kommt Motown Soul der 60er, aber auch Songs von Kate Bush, Blondie oder Nina Hagen. (Foto: Tanja Schneider) -rowa Fr, 6.5., 20 Uhr, Mikado

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Tatort – So isch’s wore

Die exklusiv am Sandkorn gezeigte Komödie von Harald Hurst über ein seit Jahrzehnten verheiratetes Paar ist ein Publikumsrenner, jetzt gibt’s wieder einige Termine. Die erfolgreiche Inszenierung von Hendrik van Ryk setzt aber nicht nur auf badische Situationskomik, sondern entwickelt sich zum Ehekrimi mit einigem Tiefgang, inkl. einem Feuerwerk aus Pointen und urkomischen Situationen. Auf der Bühne: Ute Merz und Winnie Bartsch. (Foto: Jürgen Schurr) -rowa Do-Sa, 5.-7.5., 19.30 Uhr; So, 8.5., 18.30 Uhr, Sandkorn

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Ladies Classic Quartett

Ein Muttert a g skonzert für alle: Mit Stimme, Violine, Harfe und Klavier machen die vier Ladys Müttern (und allen anderen) ein musikalisches Geschenk. Auf hohem Niveau und mit bester Unterhaltung führt das Quartett aus Eva-Maria Vischi, Zane Stradyna, Bettina Kerth und Birke Falkenroth durch das Terrain der klassischen Musik und reichert es um Operettenpotpourris und Filmmusiksequenzen an. (Foto: Daniel Scheublein) -fd So, 8.5., 11 Uhr, Kammertheater

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KIT Kammerchor: Muttertagskonzert

Mit einer Matinee mit Chormusik von Schütz bis Pop lädt der KIT Kammerchor unter Leitung von Nikolaus Indlekofer zum Muttertagskonzert.

So, 8.5., 11 Uhr, Mathematik-Halle, KIT, Englerstr. 2, Eintritt frei, www.kammerchor.kit.edu

Culcha Candela

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Fans der ersten Weltverbesserer-Stunde finden das Auto-Tune-„Monsta“ schon lange nimma „Hamma“. 2021 hat die Berliner Multi-Kulti-Combo ihr Album „Top Ten“ rausgemacht und feiert mit Wiedergängern wie „Rhythmus wie ein Tänzer“ Atzen-Party. Support: Lost. (Foto: Leon Hahn) -pat Di, 10.5., 20 Uhr, Tollhaus (Nachholtermin vom 9.10.20 & 14.10.21)

Feierabend mit Carolin Martins & Ledian Soto

Die beiden Mitglieder des Staatsballetts sprechen mit Ballettmanager Florian König in entspannter Kneipenatmosphäre über Herkunft, Hobbys und Kultur. -fd Mi, 11.5., 20 Uhr, Bad. Staatstheater, Neues Entree

Planet F

Freizeittreff für Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Handicap · Mi, 11.5., 18 Uhr, Jubez

„Klangspektakel Mädchenchöre“ des Cantus Juvenum

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15. Tête-à-tête

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Das größte internationale Straßentheaterfestival Deutschlands versetzt die Barockstadt alle zwei Jahre in den Ausnahmezustand. Rund 35 internationale Performancegruppen und EinzelkünstlerInnen vom renommierten Act bis zum Geheimtipp präsentieren den erwarteten 80.000 Besuchern ihre neuesten Produktionen, die meisten Shows bei freiem Eintritt. (Foto: Annemiek Veldman) -pat · Di-So, 24.-29.5., ab 14 Uhr, Rastatt, www.tete-a-tete.de

Am So, 22.5. kommt um 10 Uhr die Musik zum Gottesdienst vom Aufbauchor, Nachwuchschor und Konzertchor Mädchen des Cantus Juvenum mit den SolistInnen Christoph Obert und Priska Sprenger sowie Peter Gortner und Pfarrerin Gabriele Hug. Am Abend kann man um 18 Uhr die ganze wunderbare Welt der Mädchenchöre entdecken. Denn erstmals musizieren die Mädchenchöre des Cantus Juvenum über die Altersstufen sechs bis 20 Jahre in einem gemeinsamen Konzert. Es erklingen Werke aller Epochen, teils von den Chören einzeln, teils gemeinsam intoniert. Es dirigieren Sprenger, Obert und Kantor Gortner. (Foto: Klaus Eppele) -rowa · So, 22.5., Christuskirche

Mittagskonzert: Klavierrezital

Soojung Daria Kim, Werke von Brahms, Beethoven und Hindemith · Fr, 13.5., 12.15 Uhr, Kleine Kirche

Chaos Comedy Club

Es muss nicht immer Punkrock sein: In jeder Ausgabe präsentiert der „Chaos Comedy Club“ ein gemischtes Line-up mit den frischesten Quatschköpfen aus der ganzen Republik. -pat Sa, 14.5., 20 Uhr, Alte Hackerei

ZKM: Artificial Creativity – Sounding AI

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Künstliche Intelligenz ist auch ein Thema in der Musik. Am ZKM haben Aaron Einbond (Foto: Bruno Mathez), Giulia Lorusso und Anders Vinjar dazu geforscht und präsentieren ihre Ergebnisse in einem Konzert. In Aaron Einbonds „Cosmologies III“ treten Klänge aus dem Innenraum eines Flügels in Verbindung mit 3D-Fieldrecordings vom Pariser Igor-Strawinsky-Platz. KI-basierte Computersynthese reproduziert die Räumlichkeit des Flügels und dehnt ihn auf Überlebensgröße aus. Zuvor kann das Publikum Einbonds interaktive 3D-Klanginstallation „Cosmologies II“ begehen, die ebenfalls ins Innere des Flügels einlädt. Giulia Lorussos Mehrkanalstück „Poetica Liquida“ basiert auf von Machine Learning erzeugten Klängen und neuronalen Netzwerken, die musikalische Muster erforschen und entwickeln. Anders Vinjar beschäftigt sich bereits seit den 90ern mit KI im musikalischen Kontext. Er sieht darin die Möglichkeit, mit komplexeren Daten zu arbeiten, und Kunst von gesellschaftlicher Relevanz zu schaffen. -fd · Sa, 21.5., 20 Uhr, ZKM-Kubus

Pumuckl zieht das große Los

Der Kobold mit dem roten Haar überredet den Meister Eder, bei einem Preisausschreib e n mitzumachen. „Das große Los“ stellt sich allerdings als blanker Nepp heraus: Denn der blaue Klabauter will Pumuckl auf der vom Theater Knuth veranstalteten Schiffsreise für Fahrgäste ab vier Jahren zurück ins Meer holen… -pat · So, 15.5., 15 (ausverkauft) + 16.30 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Spirit Of Django

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Der Name ist kein Zufall: Lulo Reinhardt ist der Neffe von Schnuckenack Reinhardt, und der wiederum ein Vetter des legendären Sinti-Jazz-Gitarristen Django. Auf dessen Spuren wandelt Lulo mit Daniel Stelter als Gitarrenduo in der „Blue Church“. Jazzige Klänge verbinden sich in der blau illuminierten Stadtkirche mit von Klaus Nagorni gelesen Texten. -fd · Mi, 18.5., 19.30 Uhr, Ev. Stadtkirche

Tina Häussermann

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Die Trägerin des „Deutschen Kabarettpreises“ erzählt aus ihrem Leben zwischen Wonder Woman und Wonderbra: An jeder Ecke lauern die Krisen und dann treten die Kinder auch noch auf ihr Lego... Mit Empathie, Höflichkeit und Allmachtsfantasien stellt sich Kabarettistin und Sängerin Tina Häussermann ihrer Verantwortung und kümmert sich auch noch um Wälder, Kieferorthopäden, Müllmänner, Stangensellerie und Staatsangelegenheiten. „Supertina rettet die Welt“ – nur nicht grade dann, wenn neue Schuhe oder ein Sonnenbad am Strand locken. -fk · Mi, 25.5., 20 Uhr, Kulturhalle Remchingen

Premiere: Dinner für Spinner

Es ist ein seltsames Dinner-Konzept: In dieser regelmäßigen Runde gut betuchter und eingebildeter Bürger bringt jeder Gast einen „Trottel“ seiner Wahl mit, über den man sich beim Essen lustig machen darf. Verleger Peter greift dabei tief ins Klo: Sein etwas naiver Finanzbuchhalter Matthias gibt sich zwar alle Mühe, doch fliegt nicht nur Peters Affäre, sondern auch die ach so gut verborgene Steuerhinterziehung auf. Ein Fest der Situationskomik von Francis Veber, mit prominent besetztem Cast: So sind u.a. Tom Gerhardt und Moritz Lindbergh auf der Bühne zu erleben. -fd Premiere: Mi, 25.5., 19.30 Uhr; Do-Sa, 26.-28.5., 19.30 Uhr; So, 29.5., 18 Uhr, Kammertheater

Zwölf Jahre Klais-Orgel

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Carsten Wiebusch hat die dritte Ausgabe seiner Reihe „Franck & Friends“ zum 200. Geburtstag des Komponisten auf den „Orgelgeburtstag“ der Klais-Orgel gelegt. „Franck und Liszt“ ist dieser betitelt – denn Franz Liszt zählte zu den wichtigsten Förderern Francks. Immer wieder setzte er sich für den Freund und seine Kompositionen ein. Die Veröffentlichung der Six Pièces op. 16 – 21 1868 geht auf seine Anregung zurück. Mit „Grande Pièce Symphonique op. 17“ nahm Franck sich eindeutig die große symphonische Form von Liszts h-moll-Sonate und seiner „Ad-nos-Fantasie“ zum Vorbild. Diese „Orgelsymphonie“ geht auf ein Thema von Giacomo Meyerbeer zurück, mit dem Franck ebenfalls engen Kontakt hatte. Daneben erklingt Franz Liszts Fantasie über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“. -rowa Do, 26.5., 18 Uhr, Christuskirche, Eintritt frei, Spenden erbeten

Ballett-Premiere: Movers & Shakers

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Was macht das Ballett im 21. Jhd. aus? Dieser Frage gehen drei ChoreografInnen nach. Den klassischsten Ansatz zeigt David Dawson mit „A Million Kisses To My Skin“ – eine Ode an die Macht der Freiheit, in der er an die physischen Grenzen des tanzenden menschlichen Körpers stößt. Cathy Marston erzählt Geschichten ohne Sprache, allein mit Körperbewegungen. „The Suit“ ist die Übersetzung einer Kurzgeschichte des südafrikanischen Autors Can Themba ins Ballett. Die Parabel um Liebe, Eifersucht und Verlust wurde 2018 mit dem „UK Dance Award“ ausgezeichnet. „Elementary Particles“ von Marguerite Donlon nimmt Bezug auf den Physiker Stephen Hawking. Mit viel Humor hinterfragt ihre Choreografie die Existenz des Menschen in der Welt. (Foto: Arno Kohlem) -fd · Premiere: Sa, 28.5., 19 Uhr, Bad. Staatstheater

Die Schöne und das Biest

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Der mit fünf „Grammys“ sowie zwei „Oscars“ ausgezeichnete Soundtrack des 30. abendfüllenden Z eichentrickfilms der Walt Disney Studios verlangte geradezu nach einer Bühnenfassung! 1994 feierte die Musical-Adaption von „Die Schöne und das Biest“ am Broadway Premiere; seit 2010 inszeniert das renommierte Budapester Operetten-und Musicaltheater das in Deutsch vorgetragene französische Volksmärchen um die vom eitlen Muskelprotz Gaston umworbene bücherverschlingende Außenseiterin Belle und den in ein unansehnliches Scheusal verwandelten gefühlskalten Prinzen, der allein durch die Kraft der Liebe erlöst werden kann, mit über 60 MusikerInnen und Darstellern. 15 Solisten, die in opulenten farbenprächtigen Kostümen und schwebend-leichten Choreografien als sprechende Kerzenleuchter, verzauberte Stehuhren und singende Teekannen in Erscheinung treten, und nicht zuletzt die hinreißenden Kompositionen sorgen für betörende zweieinhalb Stunden bester Familienunterhaltung! (Foto: Stefan Malzkorn) -pat · Do/Fr/Sa, 21./22./23.7., 19.30 Uhr; Sa, 23.7., 14.30 Uhr; So, 24.7., 13.30 Uhr, Festspielhaus Baden-Baden (Nachholtermine vom 19.-22.1.21), www.die-schoene-und-das-biest-musical.de

Schlager-Lachparade

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Entertainer, Unterhaltungsgarant und Schwarzwaldbotschafter Hansy Vogt (Foto: www.manfredesser.de) bittet heute Abend seine Frau Wäber zu sich auf die Bühne. Dazu die musikalischen Gäste Sarah und Walter Dannecker bekannt als Älbler Duo SaWa, die Tanzschlager für jeden Geschmack dabeihaben. Das Ganze summiert sich zur „Schlager-Lachparade“, bei der auch kurios gesungen und charmant gelästert wird. -pat · Fr, 27.5., 20 Uhr, Kurhaus Bad Herrenalb

TIMER 11.–15.5.

Zufallssinn in der Literatur

Vortrag der Lyrikerin Monika Rinck Mi, 11.5., 19 Uhr, Kunstakademie, Eintritt frei

ZSK

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Die geschlossene Solidarität der Linken während der Pandemie dokumentiert keine Band so eingängig wie ZSK. Erst feiern die Berliner Skatepunker um Frontmann Joshi „Super Christian Drosten“ im auf Jump’n’Run getrimmten „Ich habe Besseres zu tun“-Video ab, um dann mit den Offenders auf „Abstand“ zu gehen. Ebenfalls mit unterhaltsamem Clip (diesmal im Hochkanthandyformat) ausgestattet wurde eine weitere Nummer des fünften Studioalbums „Ende der Welt“ – und wer bei „Die Kids sind okay“ genau hinsieht, kann ein stadtbekanntes Karlsruher Kulturgesicht im Hackerei-Shirt erhaschen! -pat · Do, 12.5., 19.45 Uhr, Substage (Nachholtermin vom 5.3.21 & 4.3.22)

El Mago Masin

El Mago Masin heißt eigentlich Wolfgang, ist ausgebildeter Bootsbauer, abgebrochener Aquarist und studierter Gitarrist. Als solcher führte ihn das Leben zum „Chiemsee Reggae Summer“ und in den „Quatsch Comedy Club“. Am wohlsten fühlt sich der anarchokomische Liedermacher aber im Liegestuhl. Dort hat er einen Fünfjahresplan ausgeheckt, um auch in bequemer Position mit der Leistungsgesellschaft mithalten zu können. (Foto: Holger Hoseus) -fd Fr, 13.5., 20.30 Uhr, Jubez

Wight

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(Fusion Rock/Psychedelic World) & Lucid Void (Krautrock/Psychedelic Stoner) · Fr, 13.5., 21 Uhr, P8, Schauenburgstr. 5

Jackline & Kandiszucker Kollektiv

Am Sa, 14.5. spielt ab 20 Uhr zunächst die Post-Punk-Band Jackline aus Marseille, bevor am Abend die DJanes vom Kandiszucker Kollektiv zur Elektro-Party blasen. -rowa P8, Schauenburgstr. 5

Akademie des Tanzes Mannheim & Unikat

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Die Ballettstars von morgen stellen sich mit einem kurzweiligen Streifzug durch die Tanzgeschichte und eigenen Kreationen vor. Die Jahrgangsältesten sind Mitglieder des Ballettstudios am Staatstheater (Kleines Haus). „Unikat“ (Foto: Felix Grünschloß), die offene Bühne am Staatstheater, ist der große Joker für KünstlerInnen aus allen Sparten für Beiträge von Tanz über Musik bis zur Performance (Studio). -fd · Sa, 14.5., 19.30 Uhr, Bad. Staatstheater

Reinhold Beckmann & Band

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Der „Ran“-Erfinder und Ex-ARD-Talker steht seit 2014 auch als unbefangener Singer/Songwriter im Rampenlicht. „Haltbar bis Ende“ heißt das dritte Album von Reinhold Beckmann und Ensemble (Johannes Wennrich, Gitarre; Thomas Biller, Bass; Jan-Peter Klöpfel, Keyboards/Trompete; Robin McMinn, Schlagzeug), die sich neben Gespür für charmant-nachdenkliches Storytelling auch durch ihre dichten, federnden Arrangements auszeichnen. -pat · Sa, 14.5., 20 Uhr, Kulturhalle Remchingen

Caramuru

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Über Forró de KA, deren Leader er ist, kennt man Ítalo Caramuru weit über Karlsruhes Grenzen hinaus. Heute tritt der aus Brasilien stammende Gitarrist, Sänger, Songwriter und Arrangeur als Solokünstler mit fünfköpfiger Band auf und performt Jazz, Reggae, Afro-und Latin-Sounds. -pat · So, 15.5., 20 Uhr, Jubez (Nachholtermin vom 23.1.21)

Christuskirche: Musik im Gottesdienst mit Cantus Juvenum

Einen Kantatengottesdienst begleitet der Konzertchor Mädchen des Cantus Juvenum unter der Leitung von Peter Gortner am So, 15.5. ab 10 Uhr.

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Susanne Labsch. -rowa · So, 15.5., 10 Uhr, Christuskirche

TIMER 15.–20.5.

Wawau Adler Trio

Das Trio des Karlsruher Gitarristen Wawau Adler ist mit Kontrabassist Joel Locher und Hono Winterstein erstklassig besetzt. -rowa · So, 15.5., 19 Uhr, Bürgerzentrum Mühlburg

Badische Bluesverschwörung

Jetzt auch erstmals in der Badisch Bühn in Grünwinkel zu Gast sind Gitarrist Martin Knoch und Kabarettist Martin Wacker mit ihren Songs über badische Schnapsleichen, rote Würste, badische Arbeitsmoral oder Karlsruher Kultkneipen im Repertoire. -rowa · So, 15.5., 18 Uhr, Badisch Bühn; Mi. 25.5., 19.30 Uhr, Das Sandkorn

Désirée Nick

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Die „spitzeste Zunge der Nation“ liest aus ihren Bestsellern wie „Der Lack bleibt dran!“. Hier verrät „La Nick“, wie sie sich auch jenseits der 60 Feuer und Glamour bewahrt. Kurzum: Ein spitzer, wortgewandter Abend mit Aha-Effekt. (Foto: Robert Recker) -fd · Di, 17.5., 19.30 Uhr, Kammertheater

Je t’aime, moi non plus

Zweisprachige Lesung und Gesprächsrunde von Prof. Dr. Mathias Herweg (KIT), Dr. Vanessa Obry (Université de Haute-Alsace) und Dr. Marie-Sophie Winter (DAAD-Gastdozentin, KIT) zur deutsch-französischen Liebesliteratur verschiedener pochen. -rowa Do, 19.5., 19 Uhr, Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Eintritt frei

Gute Pflege, aber fair

Wir alle wissen es seit Jahren. Aber erst wenn unsere Angehörigen selbst zu Pflegefällen werden, erfahren wir hautnah, wie viele ungelöste Probleme und Herausforderungen das herrschende Pflegesystem bereithält. Expertinnen und Beteiligte sprechen über Lösungsansätze für die 24-Stunden-Betreuung und Perspektiven für eine menschenwürdige und faire häusliche Pflege. -fk · Do, 19.5., 19 Uhr, IBZ

Noëmi Waysfeld & Blik

Aus der Pariser Liedermacherszene stammt die Sängerin Noëmi Waysfeld, die mit ihrer Band Blik – Thierry Bretonnet (Akkordeon), Florent Labodinière (Gitarre), Antoine Rozenbaum (Bass) – die zuletzt erschienenen Alben „Zimlya“ und „Soul Of Yiddish“ im Gepäck hat. -rowa Fr, 20.5., 20 Uhr, Hemingway Lounge

Johann König & Lars Redlich

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Zwei ungleiche Komödianten auf zwei Bühnen: Johann Königs Bühnen-Alterego ist schüchtern und poetisch, charmant und etwas entrückt. Mit brüchiger Stimme erzählt er seltsame Geschichten aus seinem Leben, die durch eine wunderbare Detailverliebtheit faszinieren. Umso forscher kommt Lars Redlich daher: Er ist Ariensopran, Rapper, Rocker und Diva zugleich. „Stairway To Heaven“ läuft in einer Playlist mit „Despacito“ und eigenen Songs wie „Eike, die Eintagsfliege“. Mit Klavier, Improtalent und Karlsruher All-Star-Band im Rücken ist redliche Unterhaltung garantiert! -fd · Fr, 20.5., 20 Uhr, Tollhaus

36. Hohenloher Kultursommer

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Prächtige Fürstenschlösser und beschauliche Dorfkirchen, altehrwürdige Klosteranlagen und historische Keltern und Scheunen, dazu die ländliche Idylle bilden die Kulisse des „Hohenloher Kultursommers“. Von Ende Mai bis in den Oktober treten 115 SolistInnen und Ensembles in 71 Konzerten in fünf Landkreisen auf. Musikalisch reicht das Programm von Alter Musik und Klassik über außereuropäische Klänge bis zum Jazz. Die Eröffnung steigt traditionell im Rittersaal von Schloss Neuenstein. Zu Gast sind der Oboist Stefan Schilli und das Südwestdeutsche Kammerorchester mit Musik von Mozart und Haydn (Sa, 28.5., 19 Uhr). Der Auftakt im Landkreis Schwäbisch Hall wird mit „Wagner in 90 Minuten“ vom Ensemble D’Accord (Foto links) und dem Schauspieler Sascha Nathan begangen (So, 29.5., 17 Uhr, Schloss Langenburg). Mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 (Solist: Joseph Moog) ist auch das Württembergische Kammerorchester Heilbronn Teil der Eröffnungswoche (Sa, 4.6., 18 Uhr, Schloss Neuenstein). Ein Festival im Festival bildet das „Musikfest Weikersheim“, das am 1.7. mit einem Spezialprojekt der Höhner (Foto oben) beginnt: Die Kölner Kultband spielt eigene und fremde Hits mit einem 45-köpfigen Orchester. Tags drauf locken gleich sechs Kammerkonzerte parallel ins Schloss, bis das Klassik-Open-Air mit der Donau Philharmonie Wien und einem Feuerwerk das Fest beschließt. Pilgerwege bilden einen weiteren Schwerpunkt: Durch die Region führen Hauptrouten des Jakobswegs u.a. vorbei am Kloster Schöntal, wo am 19.6. ein Vortrag, ein geführter Spaziergang und ein Konzert mit dem Ensemble Ialma von Galizien erzählen. Mit Gitarristin Barbara Gräsle und SWR-Sprecher Rudolf Guckelsberger, dazu spanischen Tapas, geht es am 24.6. in der Heimhauser Jagstmühle weiter.

Beim „Klaviersommer“ gastieren renommierte Pianisten in Hohenlohe wie Haiou Zhang (18.6., Kunsthalle Würth), Aleksandra und Aleksander Grychtolik (Schloss Eyb, Dörzbach), Luiza Borac (24.7., Kloster Schöntal) und Ana-Marija Markovina (7.8., Kloster Schöntal). -fd · 28.5.-19.10., Hohenloher Land, www.hohenloher-kultursommer.de

33. „Rossini in Wildbad“-Festival

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1856 besuchte der Komponist Gioachine Rossini Bad Wildbad für einen Kuraufenthalt. Seit 1989 erinnert das Belcanto-Festival an diesen Besuch und taucht den Schwarzwald-Ort im Sommer in Opern-Atmosphäre. Die 33. Ausgabe ist ein Stelldichein der Tenöre. Insgesamt gleich 14 sind in vier Opern zu hören, die Hälfte davon ringt in „Armida“ um die Gunst der Zauberin. Mit Rossinis Zauberoper eröffnen die Festspiele am 15.7. in der Trinkhalle. Mit von der Partie sind u.a. Angela Meade und Michele Angelini als Rinaldo (auch am 20.7.). Festival-Leiter Jochen Schönleber inszeniert zweimal Rossinis „Ermione“ (16.+23.7.). „Adina“ ist die einzige Farsa (oder Posse) von Rossini mit Chor, und erzählt eine verworrene Liebesgeschichte (17.+22.+24.7.). Sein sakrales „Stabat Mater“ zeigt, dass der italienische Komponist nicht nur Opern konnte – in Kombination mit Haydns „Trauersinfonie“ gedenkt die Aufführung im Baumwipfelpfad den Opfern der Pandemie (21.7.). Teil des Festivals sind seit Jahren die Meisterklassen. In den Abschlusskonzerten zeigen junge MusikerInnen ihr Können und versuchen, den „Internationalen Belcanto-Preis“ abzustauben (17.7.+23.7.). Unter freiem Himmel entstendet die Serenade am Mauerischen Pavillon in die Nacht (21.7.) und mit dem Waldkonzert, Werken von Rossini und Mendelssohns „Sommernachtstraum“ enden die Festspiele 2022 (24.7.). -fd · 15.-24.7., Bad Wildbad, www.rossini-in-wildbad.de

TIMER 20.–29.5.

Nachtschicht

Die „Nachtschicht“-Reihe in der Stadtkirche lässt die Woche meditativ ausklingen. Raum, Licht, Klang und Gebet schaffen eine im Alltag so oft vermisste konzentrierte Atmosphäre. Diesmal spielt das Jazztrio Lars Quincke (Klavier), Nicolai Pfisterer (Saxofon) und Felix Burtscher (Schlagzeug). Den liturgischen Input gibt Pfarrerin Claudia Rauch. -fd Fr, 20.5., 21 Uhr, Ev. Stadtkirche

Rastetter & Wacker – „Kabarettnotstand!“

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Mit Texten von Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter Hüsch, Matthias Beltz, Karl Valentin oder Werner Schneyder. · Fr+Sa, 20.+21.5., 19.30 Uhr; So, 22.5., 18.30 Uhr, Das Sandkorn

Hinterhofflohmarkt Oststadt

Unterschiedliche Hausgemeinschaften laden über das ganze Viertel verteilt dazu ein, ihre Hinterhöfe kennenzulernen, neue Bekanntschaften zu machen, zu feilschen und das eine oder andere aus zweiter Hand zu erwerben. Es nehmen nur nichtgewerbliche VerkäuferInnen am teil. -rowa Sa, 21.5., 10-17 Uhr

Comeback der Orchester

Mit viel Dynamik präsentieren die MusikerInnen unter Leitung ihres Dirigenten Peter Wüstner beim „Comeback“ Klassiker aus Pop, Jazz, Funk und sinfonischen Originalkompositionen. -rowa · Sa, 21.5., 19 Uhr, BGV Lichthof, Durlacher Allee 56

Toni Mogens

Sein Debütdoppelalbum „So wie es ist“ hat der Karlsruher Singer/Songwriter schon geraume Zeit im Kasten. Jetzt soll im vierten Anlauf endlich die Release-Show des 24-Jährigen steigen. Support: die junge Pop-Newcomerin Jules aus Stuttgart. -pat So, 22.5., 20 Uhr, Jubez (Nachholtermin vom 6.11.20, 19.6.21 & 14.1.21)

Informationssystem Graffiti

Vortrag und Vorstellung des Informationssystem Graffiti in Deutschland (InGriD), einem Foto-Erfassungsprojekts zur wissenschaftlichen Untersuchung von Graffitis von Prof. Dr. Martin Papenbrock. -rowa · Di, 24.5., 18 Uhr, Literaturhaus im Prinz-Max-Palais

Alin Coen

„Die Sängerin mit der wahrscheinlich schönsten Stimme der Republik“, so die „Westdeutsche Zeitung“, präsentiert ihr erstes komplett deutschsprachiges Album live. (Foto: Sandra Ludewig) -rowa · Mi, 25.5., 20 Uhr, Tollhaus

Petrolio

(Kitchen Elektro Noise) · Mi, 25.5., 20.30 Uhr, P8

Boule: Karlsruher Schlosscup

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Der 1. BC Karlsruhe versammelt erstmals seit 2019 wieder die Boule-Spieler auf der westlichen Lindenallee vor dem Karlsruher Schloss. Erwartet werden 150 bis 200 TeilnehmerInnen. Einschreiben können sich Teams gegen 15 Euro Startgebühr am Veranstaltungstag bis 10 Uhr. Spielmodus: Doublette. -pat Do, 26.5., 10 Uhr, Schloss Karlsruhe, www.1bck.de

Tune In

Die Welt ist laut, doch viele Stimmen bleiben ungehört. Die „Open Mic Night“ dreht die Lautstärkeverhältnisse um. Regler hoch für Menschen und Geschichten am Rande unserer Wahrnehmung! -fd · So, 29.5., 19 Uhr, Bad. Staatstheater, Studio

Posaunenwerkstatt Düsseldorf

Sage einer, dass man sich hier nicht sehr viel Mühe bei der Ausgestaltung des Programms geben würde: Bei der Stunde der Kirchenmusik mit Pfarrerin Susanne Labsch gastieren unter Leitung von Prof. Matthias Gromer, und Peter Gortner die Posaunenwerkstatt Düsseldorf sowie Matthias Berges, Orgel. Die Veranstaltung wird auf dem Youtube-Kanal von „Musik an der Christuskirche Karlsruhe“ live übertragen. -rowa So, 29.5., 18 Uhr, Christuskirche

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