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BÜHNE & KLASSIK


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INKA Regiomagazin - epaper ⋅ Ausgabe 138/2022 vom 01.07.2022

„Ludwigsburger Schlossfestspiele“ im Juli mit „Monrepos Open Air“ als Höhepunkt

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Das beliebte „Monrepos Open Air“ (Foto links: Jan Schugardt) krönt am Sa, 16.7. die Saison 2022 der „Ludwigsburger Schlossfestspiele“ – mit einem großen Feuerwerk und einem sommerlichen Musikprogramm, in dessen Zentrum Beethovens 7. Sinfonie und die Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy stehen. Das Festspielorchester mit der argentinischen Dirigentin Alondra de la Parra trifft hierbei auf Startenor Julian Prégardien. Bis zu diesem Höhepunkt hat aber der Juli in Ludwigsburg noch viele weitere musikalische Preziosen zu bieten: Einen klassischen Liederabend mit Werken von Beethoven und Schubert gestalten der Bariton Georg Nigl und Olga Pashchenko am Hammerklavier am So, 3.7. im Ordenssaal des Residenzschlosses. Ebenfalls dort sind am Do, 7.7. Sopranistin Anna Prohaska, Publizistin Carolin Emcke und das Barockorchester La Folia (Foto rechts) zu erleben, die zu Musik von Bach und Cavalli Lehren und Erkenntnisse aus Pandemie-Zeiten auf unterhaltsame Weise verweben. In der Schlosskirche musiziert am Fr, 8.7. das Basler Vokalensemble Voces Suaves, stellt anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz einige seiner bekanntesten Werke in den Mittelpunkt und begeistert für die Musik rund um das Göttliche in seiner Zeit. Dirigent René Jacobs, das Freiburger Barockorchester, der RIAS Kammerchor und herausragende Solostimmen lassen am Mi, 13.7. Beethovens „Missa Solemnis“ in der Ludwigsburger Friedenskirche erstrahlen. Ein letztes Mal in dieser Saison veredelt der Ordenssaal dann am Do, 14.7. mit seiner wunderbaren Akustik ein Konzert von Dorothee Oberlinger und dem Ensemble L’arte del mondo, die gemeinsam Virtuoses aus der Familie der Blockflöten hervorzaubern. Und natürlich ist noch an den beiden Freitagen 7. 15.7. im „Wohnzimmer“ Ludwigsburgs, auf dem Marktplatz, die Frei Luft Musik verschiedenster Ensembles kostenlos zu hören. -rowa · www.schlossfestspiele.de

Maulbronner Klosterkonzerte

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Könnte es eine idyllischere Konzertkulisse für laue Sommerabende geben als das Kloster Maulbronn?

Die Klosterkonzerte vereinen verschiedene musikalische Stile. Im Juli geht die Reise von Skandinavien über Frankreich bis zum Balkan, vom Klezmer über den Broadway bis zu zeitgenössischer Musik. Ein Heimspiel hat der Maulbronner Kammerchor, der mit klanggewaltigen Doppelchören von John Høybye, Ludvig Norman, Per Nørgård, György Orbán, Goffredo Petrassi und Michael Ostrzyga brilliert (Sa, 2.7., 20 Uhr, Klosterkirche). In zwei Wanderkonzerten erkundet der Kammerchor die malerische Landschaft rund um das Kloster mit Aufführungen in Kirchen und Höfen bei reichhaltiger Verpflegung des Publikums. Das erste Wanderkonzert führt durch Galluskirche und Kelter von Freudenstein, die Diefenbacher Kreuz-Kirche und den Schülenswaldhof (Sa, 30.7., 10-18.30

Uhr), das zweite von der Dieboldskirche in Schmie über die Zaisersweiherer Johanneskirche zum Schafhof (So, 31.7., 10-18.30 Uhr). Start ist jeweils der Kreuzganggarten, Abschluss beide Male in der Klosterkirche. Für einen intensiven Mix aus jiddischem Klezmer, Gypsymusik und Balkansounds sorgt das St. Petersburger Ensemble Dobranotch (Sa, 9.7., 20 Uhr, Kreuzganggarten). Salaputia Brass erweitert das klassische Blechbläserrepertoire mit einem französischen Programm. In der „Brasserie française“ ertönen Stücke von Jean-Baptiste Lully, Claude Debussy, Paul Dukas, Erik Satie und Thierry Escaich (So, 10.7., 19 Uhr, Kreuzganggarten). Im interaktiven Schulkonzert geht das Ensemble Marsyas Baroque mit dem Bariton Lars Conrad auf die Spuren des Don Quichotte mit Musik von Georg Philipp Telemann (Do, 14.7., 9.30 Uhr, Winterkirche). „It’s Showtime!“ heißt es bei den Ringmasters. Die vier Sänger aus Schweden schmettern Hits aus Barbershops, vom Broadway und der Kinoleinwand. Auch schwedische Folksongs sind mit im Repertoire (Fr, 15.7., 20 Uhr, Kreuzganggarten, Foto: Annika Falkuggla). Das Wave Quartet um den Schlagwerkvirtuosen Christoph Sietzen inszeniert Bekanntes in völlig neuer Form – ob Ohrwürmer aus Georges Bizets „Carmen“ oder das „Aconcagua-Konzert“ von Tango-Nuevo-Meister Astor Piazzolla. Hinzu kommen Stücke für Schlagwerk und Marimba von Iannis Xenakis und Avner Dorman (So, 17.7., 19 Uhr, Kreuzganggarten). -fd · www.klosterkonzerte.de

34. „Karlsruher Schultheaterwoche“ im Sandkorn

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Seit 34 Jahren bildet die „Schultheaterwoche“ das größte Schultheaterforum der Region. Insbesondere junge Theaterfans dürfen sich darauf freuen, Gleichaltrige auf der Bühne zu erleben, bei einem bunten Programmmix von der Eigenproduktion oder Klassikeraufführung bis zum Musical. Preis: zwei Euro (Gruppen), drei Euro (erm.), regulär fünf Euro. Die Vorführungen finden vormittags und abends statt und sind online buchbar. Eröffnung: Mi, 6.7., 17.30 Uhr, um 19.30 Uhr folgt „Pleiten, Pech und Superhits“ der Leopold-Feigenbutz-Realschule Oberderdingen.

Unser Foto zeigt eine Szene aus „Herkules mistet aus“ vom Gymnasium am Römausring, Villingen-Schwenningen (Fr, 8.7., 19 Uhr, Foto: Michael Kienzler). -rowa · Mi-Di, 6.-12.7., Termine & Buchungen: www.das-sandkorn.de, Gruppen nur unter Tel. 0721/83 15 29 70

Premiere: Käthe holt die Kuh vom Eis

Gestresste Menschen aus der Stadt, die aufs Land fliehen, gibt es, seit es Stress in Städten gibt. Drei davon suchen ihre Ruhe auf dem Hof von Bäuerin Käthe. Studienabbrecher Rascal, Erzieherin Leonie und Pseudo-Casanova Jürgen verirren sich auf dem heruntergerockten Landgut. So ganz werden sie ihren städtischen Aktivitätsdrang auch da nicht los – umso weniger, als sie erfahren, dass Käthe in Geldnot steckt und der Hof vor der Insolvenz steht: Sie starten eine Rettungsaktion mit einer großen Influencer-Kampagne. Mit derbem bäuerlichen Wumms und tierischen Hits bringt das „Muh-sical“ vom neuen Kammertheater-Intendanten William Danne Stadt- und Landpublikum zum Lachen. -fd Premiere: Do, 7.7., 19.30 Uhr; Fr Sa, 8. 9.7., 19.30 Uhr; So, 10.7., 18 Uhr;

Mi-Sa, 13.-16.7., 19.30 Uhr; So, 17.7., 18 Uhr; Mi-Sa, 20.-23.7., 19.30 Uhr; So, 24.7., 18 Uhr; Mi-Sa, 27.-30.7., 19.30 Uhr; So, 31.7., 18 Uhr, Kammertheater

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Die Rettungsschwimmer vom Titisee

Die Wettervorschau für Karlsruhe im Juli sagt eine „Scharfe Brise“ aus Richtung Titisee voraus. Dort ist das Freibad in Existenznot, das coole neue Bad im Nachbardorf gräbt dem Titiseer Badebetrieb die BesucherInnen ab. Die Rettungsschwimmer Georg, Patrick und ihr Praktikant Marcus sehen sich schon mit einem Schwimmflügel auf dem Arbeitsamt. Doch Doris vom Imbiss kommt mit einer brisanten Idee um die Ecke: Mit einer „Boylesque“-Show soll das Trio zu Event-Bademeistern werden. -fd · So, 3.7., 18.30 Uhr; Mi-Sa, 6.-9.7., 20 Uhr; So, 10.7., 18.30 Uhr; Mi-Sa, 13.-16.7., 20 Uhr; Mi-Sa, 20.-23.7., 20 Uhr; Mi-Fr, 27.-29.7., 20 Uhr, Kammertheater, K2; Open Air am So, 17.7., 20 Uhr, FV Liedolsheim, Dettenheim

115. Theatersommer Ötigheim

Der Schweizer Nationalheld steht im Zentrum der Vo l k s s c h a uspiele-Spielzeit 2022. Mit pandemiebedingter zweijähriger Verspätung hat man in Ötigheim das 110. Bühnenjubiläum von Schillers Drama „Wilhelm Tell“ (Foto: Lukas Tüg) gefeiert: Massenszenen, Chöre, Ballett, Ziegen und Kühe beim Almabtrieb sowie viele Einsatzmöglichkeiten für die Reiterei – das Schauspiel ist prädestiniert für Deutschlands größte Freilichtbühne! Die Zuschauer erwartet seit der Premiere am 18.6. eine opulente Inszenierung aus den Händen von Frank Strobel. Da das Zuschauervolumen 2021 stark reduziert gewesen ist, werden Stefan Haufes vielgelobte Umsetzung des Musicals „Der kleine Horrorladen“ (Premiere: Fr, 29.7., 20.30 Uhr) und das Familienstück „Max und Moritz“ (Premiere: Fr, 8.7., 18 Uhr) nochmals einem größeren Kreis vorstellig. Die „Festlichen Konzerte“ unterm Motto „Oper trifft Hollywood“ (Fr Sa, 22. 23.7.) ergänzen die Eigenproduktionen des Theatervereins. Neu im Reigen der Gastkonzerte: Das Benefiz des SAP Sinfonieorchesters (Mi, 3.8., 20 Uhr) zugunsten der Volksschauspiele mit dem Crossoverprogramm „Very British“. Karten der ursprünglich für 2020 und ’21 anvisierten Termine sind weiterhin gültig. -pat · www.volksschauspiele.de

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Verzerrte Realitäten & Keep Karlsruhe Boring

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Zwei Performance-Rundgänge des Staatstheaters führen durch den öffentlichen Raum von Karlsruhe. Die ukrainische Regisseurin Tetiana Hubrii erforscht in „Verzerrte Realitäten“ (Foto links:

Felix Grünschloß), wie der russische Angriffskrieg auf ihr Heimatland auch auf das scheinbar unbetroffene Karlsruhe einwirkt.

Wo sind Angst, Flucht und Widerstand hier spürbar? Ein Mix aus Audiowalk und Liveschauspiel, aus Theatertexten, Essays und Tagebucheinträgen mündet in einem Konzert der ukrainischen Musikerin Mavka.

Mit dem Image von Karlsruhe als Schnarchstadt spielt der Performer und Regisseur Georg Schuster in „Keep Karlsruhe Boring“. Wie wahr sind die Klischees von den grauen Menschen in unbezahlbaren Wohnungen vor hochgeklappten Bürgersteigen? Wie könnte sich die Stadt noch anfühlen? Wie bunt und basslastig kann Karlsruhe? -fd · Verzerrte Realitäten: Fr, 1.7., 20.15 Uhr;

Sa/So/Di, 9./10./12.7., 20 Uhr; Mi Do, 13. 14.7., 20.15 Uhr; Mi, 20.7., 20 Uhr; Do Fr, 21. 22.7., 20.15 Uhr, Startpunkt: Staatstheater, Neues Entree; Keep Karlsruhe Boring: Do Fr, 7. 8.7., 19 Uhr, Startpunkt: Passagehof vor der Kinemathek

Henrike Iglesias: Fressen

Grillen, Beef und Bier. Rülps. So isst ein echter Mann.

Frauen hingegen begnügen sich mit einem Salätchen zum Mittag, konsumieren Low-Carb und sind eigentlich immer satt. Isst das wirklich so?

Auch der Esstisch steckt voller Geschlechterstereotype und Sexismen. Das Berlin-Baseler-Theaterkollektiv Henrike Iglesias deckt sie säuberlich auf und spricht als Tischgebet: „Alle haben Hunger und alle sollen fressen können!“ Wie wir gesellschaftliche Essens-Obsessionen überwinden können, zeigt Iglesias in einer performativen Kochshow. -fd · Do, 14.7., 19 Uhr; Fr, 15.7., 11 Uhr, Bad. Staatstheater, Insel

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Kammertheater-Theatersommer

Karlsruhe hat nicht nur das Kammertheater, sondern auch eine grüne Umgebung, die in sommerlicher Idylle zu lauschigen Theaterabenden einlädt. Auf mehreren Freilichtbühnen in der Region vereint das Kammertheater einige seiner Hit-Produktionen mit leckerem Essen und kühlen Drinks: Die Latino-Komödie „Spanisch für Anfängerinnen“ erheitert die Gemüter am Rimmelsbacher Hof (Do, 14.7., 20 Uhr, indoor) und auf dem Bühnengelände in Malsch (So, 24.7., 19.30 Uhr). Die große Musical-Gala „Showtime“ steigt auf dem Außengelände des FV Liedolsheim (Sa, 16.7., 20 Uhr, Dettenheim). Dort weht auch die sexy „Scharfe Brise“ um die Rettungsschwimmer vom Titisee (So, 17.7., 20 Uhr). Die Comedian Harmonists wiederum schmettern ihre Gassenhauer auf dem Vorplatz der Durlacher Karlsburg (Sa So, 30. 31.7., 19.30 Uhr).

-fd

TIMER 2.–9.7.

Remchinger Gruschtelflohmarkt

Über 100 Verkäufer bieten rund um die Kulturhalle ihre Bücher, Puppen, Spielzeug, Geschirr, Gläser, Bilderrahmen und Raritäten zum Verkauf an, auch einen Kinderflohmarkt gibt es. Die Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis zeigt von 9 bis 14 Uhr ihre Unterrichtspalette: Instrumente werden vorgestellt, erklärt und können ausprobiert werden.

Auf der Außenbühne finden musikalische Darbietungen statt. Die Kunstschule ist mit einer Ausstellung vertreten und auch hier gibt es die Möglichkeit, sich künstlerisch zu erproben. -rowa Sa, 2.7., 9-14 Uhr, Kulturhalle Remchingen & Parkplatz, Eintritt frei

Achern: Freilichtaufführung „Der Vorname“

Es hätte ein so schöner Abend werden können: Babou und Pierre tischen im Freundes- und Familienkreis auf. Geladen sind ihr Bruder Vincent, seine schwangere Freundin Anna und Claude, engster Freund seit Kindertagen. Anna lässt noch auf sich warten – da verrät Vincent, wie er seinen Sohn nennen wird. Als Anna hinzustößt, beginnt die Diskussion zu eskalieren. Nach und nach kommen Jugendsünden und Geheimnisse ans Licht. „Der Vorname“ ist eine schwarzhumorige, temporeiche Komödie, die den Dünkel einer bürgerlichen Gesellschaft vorführt. -rowa · 2./3./8./9./10.13./22./2 3./24.7., 20.30 Uhr, Serenadenhof in der Illenau, Achern, www.illenau-theater.de

Knittlingen: Tiny Wings

Biggi Binder (Vocals/Cajon), Klaus Marquardt (Violine, Gitarre/Vocals) und Micha Schad (Gitarre) sind alle Mitglieder der erfolgreichen schwäbischen Folkrockband Wendrsonn und spielen hier unter dem Namen Tiny Wings Coverversionen aus Rock und Pop. -rowa Fr, 8.7., 19.30 Uhr, Cellarium, Knittlingen

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Freiräume: Gernsbacher Zehntscheuern

Das Förderprogramm „Freiräume“ des Kulturministeriums fördert das Entstehen neuer Kultur- und Begegnungsorte wie den Zehntscheuern Gernsbach, die als kultureller Treffpunkt in der Region etabliert werden sollen. Die Murgtäler KünstlerInnen Arturo Laime (Malerei), Heiner Strackharn

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(Lichtobjekte), Beatrice Gutberlet (Malerei), Maria Mantis (Fotografie) und Annegret Kalvelage (Skulptur) präsentieren im 1.OG der Zehntscheuer von Fr, 8.7., 19.30 Uhr (Vernissage), bis So, 31.7. aktuelle Arbeiten. Am Mi, 13.7., 19 Uhr, liest Dr. Cornelia Renger-Zorn aus ihrem historischen Roman „Der Ring des Kaisers“, einer fiktiven Geschichte des Murgtals im 11. Jh. Zum Thema „Gernsbach und das Murgtal im hohen Mittelalter“ referiert Renger-Zorn am Mi, 27.7. um 19 Uhr mit einem Bildervortrag über das 1219 erstmals urkundlich erwähnte „Marktdorf und Kirchdorf “. -rowa · bis 31.7., Zehntscheuer, Gernsbach

Ettlingen: Bücher- und Papierflohmarkt

Pariser Flair entlang der Alb gibt es auch in diesem Jahr beim ersten „Bücher- und Papierflohmarkt“.

Verkauft werden können Bücher und Papier, also alles, was aus Papier ist, wie z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Kunstblätter, Sammelbilder, Musiknoten, Bierdeckel, Briefmarken u.v.m. -rowa Sa, 9.7., 8-15 Uhr, Ettlingen, entlang der Alb

Aleph Gitarrenquartett

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Diesmal experimentiert das Quartett mit binauraler Mikrofonierung. Einigen mag die Kunstkopf-Technologie noch ein Begriff sein; eine Art Weiterentwicklung davon ist das binaurale Verfahren.

Hierbei befinden sich Mikrofone in den Ohren eines Menschen. Dessen individuelle Anatomie bestimmt, wie die Aufnahme nachher klingt.

Binaurale Technologie ermöglicht eine präzise räumliche Richtungsabbildung, die mit anderen Mikrofon-Setups nicht möglich ist. In dem Konzert sitzt ein binaural mikrofonierter Gast an akustisch idealer Position im Raum. Der Rest des Publikums hört das, was dieser Gast am Sweet Spot wahrnimmt. An diesem Abend sind dies Stücke von José María Sánchez-Verdú, Zeynep Gedizlioglu und Jaime Reis. Alle drei KünstlerInnen sind anwesend und geben vor ihrem Stück ein kleines Interview dazu. (Foto: Andreas Brehmer) -fd · Sa, 16.7., 19 Uhr, ZKM-Kubus

Staatstheater: Volkstheater-Festival

Eine Spielzeit lang haben sich die unterschiedlichsten Menschen aus Karlsruhe in den Volkstheater-Clubs des Staatstheaters getroffen, schauspielerisch und inszenatorisch experimentiert. Beim Volkstheater-Festival präsentiert jede der fünf Gruppen ihre Arbeitsergebnisse. „Die Unverstellten“ – eine inklusive Gruppe in Kooperation mit der Albschule Karlsruhe – haben ein Jahr lang erforscht, wie ihre inneren Impulse einen Weg nach außen und die individuellen Stärken ihren Platz finden können (Sa, 16.7., 10.30 Uhr, Insel). „Die Vielsagenden“ sind allesamt 60 plus und haben eine Menge erlebt. Aus biografischen Fakten, Gedanken und Anekdoten haben sie sich mit ihren Lebensgeschichten auseinander- und sie zu einer szenischen Collage zusammengesetzt, die auch in die Zukunft blickt (16.7., 12.30 Uhr, Insel). Von ihrer Suche nach unerforschten Orten in der realen und virtuellen Welt berichten „Die RaumforscherInnen“ (16.7., 14 Uhr; 17.7., 11 Uhr, Oberreut). Lustig, tragisch, ergreifend und skurril wird es mit den „Reaktionsfreudigen“, die sich der spontanen Kunst des Improtheaters widmen (16.7., 19 Uhr, Insel). Freigeistig geht das Festival mit den „Autonomen“ zu Ende (So, 17.7., 15 Uhr, Insel).

-fd

Staatstheater: 8. Sinfoniekonzert

Justin Brown (Foto: Felix Grünschloß) kommt zurück: Nach zwölf Jahren als Generalmusikdirektor verließ er Karlsruhe 2020 in Richtung England, wo er als Dirigent für die Longborough Festival Opera tätig ist.

Corona verhagelte ihm einen gebührenden Abschied. Stattdessen stattet er seiner alten Wirkungsstätte nun einen Besuch ab, bei dem er seine beiden Lieblingspositionen einnimmt:

Den Flügelhocker in Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 und das Dirigentenpult für Beethovens Sinfonie Nr. 3, die „Eroica“. In beiden Stücken mit dabei ist die Badische Staatskapelle. -fd · So, 17.7., 11 Uhr; Mo, 18.7., 20

Uhr; Di, 19.7., 19 Uhr (als 5. Sonderkonzert), Bad. Staatstheater, Großes Haus

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26. Internationaler Orgelsommer

„Virtuos mit Hand und Fuß“ feiert der 26. „Orgelsommer Karlsruhe“ die Königin der Instrumente, von denen es gleich zwei in der Evangelischen Stadtkirche gibt. Mit der französischbarocken Rémy-Mahler-Orgel und die romantischen Steinmeyer-Orgel lassen sich so gut wie alle musikalischen Stile abdecken. Diese Möglichkeiten schöpfen die international renommierten OrganistInnen aus Schottland, Polen, Deutschland und den USA an sechs Konzertabenden voll aus. Das Auftaktkonzert bestreitet der Gastgeber selbst:

Christian-Markus Raiser spielt Werke von Bach, César Franck und Franz Liszt (So, 17.7.). Am So, 24.7. kommt Andrew Forbes von der Kathedrale in Glasgow. Der junge preisgekrönte Organist ist Spezialist für zeitgenössische Musik und spannt den Bogen vom Barock (Bach, Nicolas de Grigny und Georg Muffat) über Romantisches von Lili Boulanger bis ins 20. Jh. zu William Albright und Percy Whitlock. Noch mehr Bach und Liszt, garniert mit Musik von Max Reger gibt es mit Amelie Held, die derzeit in New York studiert (So, 31.7., Foto).

Im August kommen Hans-Jürgen Kaiser aus Fulda (7.8.), Przemyslaw Kapitula aus Warschau (14.8.) und Nathan Laube aus Rochester (21.8.) nach Karlsruhe. Konzertbeginn: jeweils 20.30 Uhr. Videoübertragungen auf Großleinwand machen das geheimnisvolle Treiben an den Orgeln auch im Kirchenschiff sichtbar. Vor jedem Konzert geben die KünstlerInnen des Abends um 19.30 Uhr im Gespräch auf dem „Blauen Sofa“ Einblicke in ihr Programm.

-fd

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Klingende Residenz: Händels „Acis & Galatea“

Nach zwei pandemiebedingten Ausnahmejahren kehrt die „Klingende Residenz“ 2022 in ihr attraktives Domizil zurück: den prächtigen Ahnensaal im Rastatter Barockschloss. Das Vocalensemble Rastatt & Les Favorites mit Dirigent Holger Speck erwarten die BesucherInnen dort mit Händels zauberhafter Serenade über die Geschichte von Acis und Galatea. Das Vocalensemble (Foto: Rainer Wollenschneider) übernimmt den Part der Hirten und Nymphen in Händels Chören, es begleitet das Originalklangorchester Les Favorites mit Veronika Skuplik als Konzertmeisterin. Solisten sind die Sopranistin Natasha Schnur als Galatea, die Tenöre Maximilian Vogler (Acis) und Jan Kobow (Damon) sowie Bassbariton Marcel Brunner als Polyphem. -rowa · Sa, 23.7., 20 Uhr, Konzerteinführung: 19.30 Uhr; So, 24.7., 11 Uhr, Konzerteinführung: 10.30 Uhr, Schloss Rastatt, Ahnensaal

Premiere: Der Weltuntergang oder: Die Welt steht nicht mehr lang

Die Menschheit steht kurz vor der Apokalypse: Ein von der Sonne und den anderen Planeten losgeschickter Komet soll die erkrankte Erde von der Plage Mensch befreien. Eine Wissenschaftlerin, die den Kometen entdeckt hat, macht sich auf, um die Welt zu warnen und präsentiert eine Erfindung, die den Weltuntergang abwenden könnte. Und trifft auf stumpfsinnige Beamte, skeptische Politiker, Selbstmörder, verwirrte BürgerInnen, geldgeile Prediger, gerechte Plünderer, eitle Sänger und cloudbasierte Sprachdienste.

Unter der Regie von Mimi Schwaiberger bringt die Seniorentheatergruppe Basta 60 plus das witzige, scharfsinnige und kluge Stück frei nach der Satire von Jura Soyfer in einer neuen Version auf die Bühne. -rowa Premiere: Mi, 20.7., 21./22./23./24./27./28./29./30.7., 19 Uhr, Das Sandkorn, Fabrik

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Pforzheim: Open Air im Figurentheater

Beim sommerlichen Open Air auf dem Mottenkäfig Freilichtareal ist das Theater Fiesemadände aus Karlsruhe mit dem „Simplicissimus“ zu Gast. -rowa · Fr, 29.7., 20 Uhr, Mottenkäfig, Freilichtareal, Kirchenstr. 6, Pforzheim

TIMER 8.7.–3.8.

Elke Jäger im Bergzaberner Land

Chansons von Gilbert Becaud, Trenet, Brel oder Piaf präsentiert die Sängerin Elke Jäger im imposanten Ambiente der Bar der Villa von Paul Jakob mit Isabelle Heil-Kügler (Piano) und Paul Jakob Jäger am Kontrabass (Fr, 8.7. 21

Uhr). Am So, 17.7. um 19 Uhr spielt das Trio dann Evergreens im charmanten rustikalen Ambiente einer alten Elektro-Werkstatt in Bad Bergzabern, Danziger Str. 7.

Auch die Bar des schönen Weinguts Leiling in Schweigen ist Schauplatz eines Konzertes: Elke Jäger deutscht Evergreens ein, mit dabei sind beim „Jazz meets Chanson“-Abend Gitarrist Benno Burkhart und Paul Jakob Jäger am Kontrabass (Fr, 29.7., 21 Uhr). -rowa

Knittlingen: Open Air im Cellarium-Garten

2am & Friends bestreiten das zweite Sommerkonzert im Garten des Cellariums. Das Coverduo Jenny Schmid und Björn Koschnike steht für mehrstimmigen Gesang, vielfältige Instrumente und eigene Interpretationen bekannter Songs aus Genres wie Pop, Folk, Reggae, Jazz oder Blues. -rowa · Sa, 9.7., 19.30 Uhr, Cellarium, Knittlingen

Pforzheim: Klassik trifft Tango

Die Werke des 1965 geborenen Martín Palmeri sind inspiriert von den Werken Piazzollas, Palmeri wählte bei „Misatango“ den Sound eines typischen Tangoorchesters mit Streichern, Klavier und Bandoneon. Oratorienchor, Jugendkantorei und Bachorchester PF werden unterstützt durch das renommierte Cuarteto Rotterdam, die Sopranistin Marie Seidler und am 10.7. durch das Tanzpaar Mirari Erbiti und Diego Romero. -rowa · Sa, 9.7., 19 Uhr;

So, 10.7., 16 Uhr, Stadtkirche Pforzheim

Oberderdingen: Kunst im öffentlichen Raum

Die Veranstaltung „Kunst-Raum-Umnutzung – Kunst in öffentlichen Räumen“ soll KünstlerInnen und Kunstinteressierte an Orten jenseits des White Cube zusammenführen. Zwölf mit der Region verbundene Künstler sind dabei: Kerstin Bach, Helga Essert-Lehn, Jürgen Scheible, und Fleur McKeverne (alle Oberderdingen), Ingrid Brütsch (Walzbachtal), Björn Gebhardt (Pfullendorf ), Susanne Wadle (Landau), Sibylle Burrer (Pforzheim/Maulbronn), Olga Sora Lux (Bühl), Evelyn Taylor-Kopp (Königsbach-Stein), Rosemarie Vollmer und Annett Bienhaus (Weingarten). -rowa · Fr-So, 22.-24.7., Oberderdingen

Antilopen Gang

Dass das Antilopen-Konzert am 6.3.20 im Substage für lange Zeit mein letztes Livemusikerlebnis bleiben würde, hatte ich aus dem vieldeutigen Albumtitel „Abbruch Abbruch“ nun wirklich nicht herausgelesen. Jetzt kehren Koljah, Panik Panzer und Danger Dan die Vorzeichen um und starten ihren dritten Anlauf zur „Aufbruch Aufbruch“-Tour. (Foto: Katja Ruge) -pat · Do, 14.7., 20 Uhr, Substage (Nachholtermin vom 27.1.21)

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Dirty Fences & Acidez

Die New Yorker Dirty Fences erwecken mit ihrem „fast catchy street-level Rock’n’Roll“ den Spirit der frühen amerikanischen Punk- und Rockacts wie MC5, Johnny Thunders, Ramones oder Stooges. Support: Bad Mojos (So, 17.7.). Weiter geht’s mit der mexikanischen Hardcore-Punk-Band Acidez, in deren klassischen Streetpunk sich über die vergangenen 15 Jahre Thrash-, D-Beat- und Rock’n’Roll-Elemente geschlichen haben (Mi, 20.7.). -pat 20 Uhr, Alte Hackerei

Footprint Project & Les Yeux d’la Tête

Die Besetzung des zehnköpfigen „High Power Brass’n’Beats Orchestra“ aus Berlin ist so ungewöhnlich wie ihr Sound:

Drums, Beatbox, Bass, Keys und Gitarren bauen ein Fundament für scharfe Brasslines und souligen Gesang, wenn das Footprint Project bei diesem „Zeltival Top Ten“-Konzert für zehn Euro. Afro- und Breakbeat mit Funk zu einem von Tempi-, Tonart- und Rhythmuswechseln gezeichneten Groovemosaik verschmilzt (Do, 14.7.). Les Yeux d’la Tête aus Paris kreieren eine Gemengelage aus Sinti-Swing, französischem Chanson, poetischem Punk und Jazz im Ausfallschritt zwischen Seine-Ufer und osteuropäischer Hochzeitsfeier (Fr, 15.7., Foto: Hamza Djenat). -pat 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus

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KIT Sinfonieorchester: Elegy For Brahms

„Mit hervorragendem Erfolg“ sahnte das KIT Sinfonieorchester beim „Deutschen Orchesterwettbewerb“ Ende 2021 ab. Der Komponist Hubert Parry wiederum erwies 1897 mit seiner „Elegy For Brahms“ seinem verstorbenen Kollegen Johannes Brahms die Ehre. Die junge Lübeckerin Felicitas Schiffner zollt Brahms mit dessen heiterem Violinkonzert Tribut und auch in der 2. Sinfonie von Alexander Zemlinsky sind Anklänge an den vollbärtigen Hamburger zu hören. -fd · Sa, 16.7., 20 Uhr, Konzerthaus

Landau: HG Butzko – „Aber witzig“

Mit seinem elften Kabarettprogramm „Aber witzig“ eröffnet HG Butzko die sommerliche Montagsreihe in Landau. Im Innenhof des Frank-Loebschen Hauses spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Bei Regen im benachbarten Alten Kaufhaus, Landau. -rowa Mo, 25.7., 20 Uhr, Innenhof des Frank-Loebschen Hauses (open air), Landau

Hermeto Pascoal, Dub FX & Shantel

Hermeto Pascoal ist „Brasiliens Antwort auf Sun Ra“. Komplexe brasilianische Rhythmen verknüpft der mittlerweile 86-jährige mit melodischem Einfallsreichtum. Das klingt lyrisch und wild, romantisch und rau, folkloristisch und futuristisch.

Pascoal ist nicht nur Komponist, sondern auch Multiinstrumentalist, vom Akkordeon übers Saxofon bis zur Percussion. Das inkludiert die eigens erfundenen Instrumente seiner Band wie Teekannen, Nabenkappen und Steinschalen (Mo, 1.8.). Von Straße auf die großen Bühnen hat es Dub FX geschafft.

An seinem Konzept hat sich dennoch nichts geändert. Das Setup ist basic: Mit Körper und Stimme erzeugt der Australier Geräusche und Rhythmen, die er mit einem minimalen Setup aus Loopstation und Effektgeräten zu Tracks ausgestaltet. Von Hip-Hop, Drum’n’Bass und Dubstep kommend, findet er aktuell im Reggae die größte Inspiration (Di, 2.8.). Tanzbare Migrationsgeschichte erzählt Shantel mit seinem Bucovina Club Orkestar, wenn sich Musik vom Balkan, dem Mittelmeer und aus dem Nahen Osten zu einer mitreißenden Melange vereinen (Mi, 3.8., je 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus).

-fd

Zehn Jahre Buschkollegium

Nach dem Zappa-Programm und einem Triokonzert wendet sich das Karlsruher Buschkollegium nun wieder seinem Namensgeber zu, diesmal in großer Besetzung. Adolf Busch (Foto um 1918) war der bedeutendste deutsche Geiger zwischen den beiden Weltkriegen und auch als Komponist und Pädagoge aktiv. Mit Hitlers Machtergreifung verließ der Nazi-Gegner und Mann einer Jüdin Deutschland in Richtung USA. Busch schätzte das spontane Musizieren und schrieb viel für seine Freunde und Familienmitglieder. In diesem Geiste versteht sich das Karlsruher Buschkollegium, das zu seinem zehnten Geburtstag und Buschs 70.

Todestag aus dem Orchester-Repertoire des komponierenden Geigers spielt. -fd · Mi, 27.7., 20 Uhr, ZKM-Kubus

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Philharmonische Parknacht

Mit dem letzten Konzert seiner Ära als Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden krönt Pavel Baleff das Comeback der „Philharmonischen Parknacht“ nach einem halben Jahrzehnt. Mitgebracht hat er Bariton Kiril Manolov – spätestens nach seiner „Falstaff “-Aufnahme mit dem italienischen Dirigenten Riccardo Muti einer der überragenden Sänger seines Fachs – sowie eine prachtvolle Operngala mit Werken von Verdi und Puccini. -pat · Sa, 30.7., 21 Uhr, Lichtentaler Allee, Baden-Baden, Eintritt frei

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Gernsbach: Pension Schöller

Das Theater im Kurpark spielt den Schwank „Pension Schöller“ in drei Akten open air im lauschigen Kurpark. -rowa · Fr-Mo, 22.–25.7.; Do-So, 28.-31.7., je 20 Uhr, Kurpark Gernsbach, www.theater-im-kurpark.de

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