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Bugatti Targa Florio Mit dem Bugatti Divo auf Albert Divos Spuren


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Retrowelt - epaper ⋅ Ausgabe 21/2021 vom 01.10.2021

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Die Targa Florio ist eine der bekanntesten Rennstrecken der Welt. Wenn man die steilen Kurven der Madonie- Berge hinauf- und mit bis zu 300 Stundenkilometern durch winzige Bergdörfer hindurchraste, wenn die Leute am Straßenrand die Namen der Rennfahrer riefen und versuchten, die Karosserie eines vorbeipreschenden Wagens zu berühren, dann hat man den großen Respekt gespürt. Den Respekt vor der Kraft des Wagens. Vor der Geschwindigkeit. Und vor dieser ganz eigenen Leidenschaft, die Zuschauer wie Fahrer auf der legendären Targa Florio so mitriss wie bei keinem anderen Autorennen der Welt. Die kurvenreiche Tour auf der süditalienischen Insel Sizilien war im vergangenen Jahrhundert lebensgefährlich; heute begeistert sie mehr denn je – gerade in einem Hypersportler wie dem Bugatti Divo. In den späten 1920er-Jahren führt an den legendären Bugatti-Rennen kein Weg vorbei. Die 19. Targa Florio fand am 6. ...

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... Mai 1928 statt. 41 Teams waren gemeldet, davon 20 Bugattis. Ebenfalls mit am Start ein Type 35: der erfolgreichste Rennwagen aller Zeiten. Zwischen 1925 und 1929 dominierte Bugatti mit dem Type 35 das Langstreckenrennen auf Sizilien. Rennleiter und Fahrer Meo Constantini gewann 1925 erstmals auf einem Bugatti Type 35, ein Jahr später wiederholte er diesen Erfolg, 1927 siegte Emilio Materassi auf einem Type 35 C. Albert Divo gewann 1928 im Type 35 das Langstreckenrennen, ein Jahr später wieder. Mit seinem zweiten Sieg stellte er gleichzeitig einen Rekord auf: Nie zuvor schaffte bei dem Langstreckenrennen ein Automobilhersteller fünf Siege in Folge. Bis zum Ende der letzten offiziellen Rennen im Jahr 1977 blieb das einzigartig. Nebenbei bemerkt führte mit Eliška Junková zum ersten Mal in der Geschichte der Targa Florio eine Frau das Rennen an. Junková erwies sich in den folgenden Runden als zähe Gegnerin der beiden Bugatti-Piloten Divo und Conelli. Als Albert Divo durchs Ziel fuhr, war er 1 Minute und 37 Sekunden schneller als Caberto Conelli mit Alfa-Romeo. Eliška Junková verlor ihre Siegchance durch eine defekte Motorkühlung und erreichte langsam fahrend als Fünfte das Ziel.

Heute zirpen nur die Grillen an der Starttribüne Floriopoli. 1977 begann hier die letzte Targa Florio: Nach einem Unfall, bei dem zwei Zuschauer starben, wurde das Rennen verboten. An das Motorengeheul und den Zuschauerjubel von einst, an den Geruch von Benzin, von Männerschweiß und Damenparfüm erinnern lediglich die Fotos auf einer Plane vor der bröckelnden Betonfassade. Ein Stück der Route zwischen Cerda und Caltavuturo ist seit Jahren gesperrt; die Straße ist abgesackt. Es lohnt sich, das Tempo zu drosseln – nicht nur, um den Schlaglöchern auszuweichen, sondern auch, um den Blick über die einsamen, teils lieblichen und dann wieder schroffen, steilen Madonie-Berge schweifen zu lassen. Um einzukehren in die neonbeleuchteten Trattorien und dort die Hausmannskost zu essen, die das Nostalgiegefühl bis in den Bauch bringt. Unvorstellbar, dass im Jahre 1972 Alfa-Romeo-Fahrer Helmut Marko mit 128,3 Stundenkilometern den Rekord für diese Strecke schaffte.

Der Bugatti Chiron gilt unter den Hypercars als Maßstab in Sachen Extravaganz und Fertigungsqualität

Doch während die immer bessere Technik die Geschwindigkeit fast verdreifachte, vervielfachte sie zugleich die Gefahren für die Fahrer. Schon das Zuschauen war riskant auf dieser Straße, die in vielen Dörfern bis heute nicht einmal einen Bürgersteig hat. Wenn überhaupt, dienten Strohballen als Absperrung, am Abend vor dem Rennen ging ein banditore mit seiner Trommel durch die Orte und warnte davor, am kommenden Tag Kinder oder Haustiere vor die Tür zu lassen. Auch wenn der ursprüngliche Grande Circuito delle Madonie später durch einen Medio, dann gar durch einen Piccolo Circuito ersetzt wurde: Alleine diese kleine Route zählt 900 Kurven.

Stark, schnell, luxuriös – und ziemlich auffällig! Der Bugatti Chiron ist so etwas wie das Kultmobil unter den Supersportlern

Krumme Olivenbäume, gelber Ginster, schlanke Zypressen stehen auf der Fahrt durch die Madonie Spalier. Am Wegesrand, wo einst Massen von Besuchern das Rennen verfolgten, treibt heute ein Schäfer seine Herde zusammen. Er legt die Hand über die Augen und wirft einen kritischen Blick auf die beiden Bugattis. Dann nickt er anerkennend und wendet sich wieder seinen Schafen zu. In den höheren Lagen bilden moosbewachsene Steineichen eine verwitterte Kulisse, bis weit in den Frühling hinein bleibt hier der Schnee liegen. Die Landschaft schlummert in einem Dornröschenschlaf, den auch die Targa Florio immer nur für wenige Tage im Jahr unterbrach. Dieser plötzliche Einbruch von Leidenschaft in die sonst so ländliche Ruhe, diese Stippvisite der großen Welt in kleinen Bergdörfern wie Caltavuturo, Geraci, Castelbuono oder Isnello hat die Menschen hier für das Rennen eingenommen, damals wie heute. Im entfernten Cerda hütet auch Antonio Cantazaro mit seinem Museo Vincenzo Florio Erinnerungen an das Rennen, das ihn als Kind, als jungen Mann in Berührung mit der Welt jenseits seines Dorfes brachte – „und das zu einer Zeit, als man seine Heimat nur für die Hochzeitsreise verließ“. Sehnsüchtig schaut er auf die Via Roma, auf der heute nur zerbeulte Familienkutschen, der blassgelbe scuolabus und ein dreirädiger Lieferwagen voller Artischocken durch den Ort zuckeln. Wo heute das Museum beheimatet ist, hatte einst Alfa Romeo eine Werkstatt. Cantazaro zeigt Fotos von Mechanikern, die nach dem Rennen erschöpft auf ihre blutigen Hände schauen. „Damals war der Rennsport pure Leidenschaft“, erklärt er. Ein ständiges Links und Rechts und Auf und Ab erwartete hier in den Madonie-Bergen Rennfahrer aus aller Welt; Start und Ziel liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel, dazwischen schraubt sich die schmale Bergstraße auf bis zu 1.120 Meter. Die Targa Florio wurde zur ultimativen Herausforderung. Selbst große Rennfahrer sind hier gescheitert. Es gab nur einen, der die Targa Florio ganze drei Male gewann: Nino Vaccarella.

Targa Florio, Type 35 und Bugatti Divo1. Drei Legenden, die endlich zusammenfinden …

Diese abgeschiedene Welt, die schon in Vincenzo Florio Nostalgie weckte, wurde gerade wegen ihrer Herausforderungen zur Brutstätte neuer Automobiltechnologien. Alle großen Automobilhersteller ließen hier ihre Wagen an den Start gehen: Porsche, Ferrari, Maserati, Mercedes, Fiat, Alfa Romeo – und eben Bugatti. Die Menschen der Madonie haben sie alle gesehen, die neuesten Modelle, die geheim gehaltenen Testwagen, die zukünftigen Weltstars. Besucher, das gilt bis heute, werden als Erstes nach ihrem Auto gefragt. Bugatti fährt mit dem neuen Bugatti Divo vor. Ebenfalls mit dabei: Ein historischer Type 35. Es ist ein Treffen der ganz besonderen Art.

Targa Florio, Type 35 und Bugatti Divo1. Drei Legenden, die endlich zusammenfinden. Bugatti Divo – ihm zu Ehren designte und entwickelte Bugatti einen auf nur 40 Einheiten limitierten Hypersportwagen. Höchst individualisiert, performant und exklusiv. „Der Divo zählt heute schon zum Meilenstein in der über 110-jährigen Geschichte Bugattis“, so Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti. „Mit dem jetzt ausgelieferten Divo beginnt für Bugatti die neue Zeitrechnung des modernen Coachbuilding. Es ist ein individualisiertes Meisterstück automobiler Handwerkskunst, eine kommende Legende.“ Mit der freiwilligen Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 380 km/h generieren die Ingenieure mehr Abtrieb, was Agilität und Querdynamik steigert. Technisch und optisch entsteht dadurch ein eigenständiges Modell. Dank schlankerer Linien, zusätzlichen Lufteinlässen, reduzierter Stirnfläche, schmaler Frontspoiler, flacherer LED-Scheinwerfer und komplexen 3-D-Heckleuchten wirkt der Divo minimalistisch-dynamisch. Die ersten der jeweils 5 Millionen Euro teuren Divo-Modelle gingen erst kürzlich an ihre Besitzer. Bis zum Ende von 2021 werden alle 40 Einheiten an ihre Kunden ausgeliefert sein.

Bugatti hat den Supersportwagen Chiron zum Rennsportler austrainiert. Nun stehen die ersten Exemplare des Fünf-Millionen- Euro-Coupés unter dem Namen Divo kurz vor Auslieferung

Aber auch der Bugatti Type 35 ist ein reinrassiger Rennwagen und wie sein neuer Nachfolger eine technische Meisterleistung: Die ersten Type-35-Modelle fahren über 190 km/h schnell, spätere Type-35-B-Fahrzeuge mit dem 2,3-Liter-Achtzylinder leisten dank eines Kompressors bis zu 140 PS. Geschwindigkeiten jenseits der 215 km/h sind damit möglich. Neben der hohen Leistung überzeugen die Motoren durch ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit – beste Voraussetzungen für Langstreckenrennen wie der Targa Florio Ende der 1920er-Jahre. Gut 90 Jahre später sitzt Test- und Entwicklungsfahrer Andy Wallace hinterm Steuer des Type 35 und arbeitet am Lenkrad. Enge Kurven, steile Hänge und staubige Pisten. Die Strecke verlangt dem offiziellen Bugatti-Piloten, Rennfahrer und Le-Mans-Gewinner einiges ab. „Was die Rennfahrer wie Albert Divo damals geleistet haben, ist unglaublich. Auch wenn der Type 35 für sein Alter einfach fährt, ist doch permanente Muskelarbeit gefragt. Die vielen Kurven sind eng, die Strecke unübersichtlich und der Asphalt in einem sehr schlechten Zustand. Überholen ist nicht möglich“, sagt Wallace. Der Brite kennt sich mit schnellen Fahrzeugen aus. Seit 2011 fährt und testet er Bugatti-Fahrzeuge, 33 Jahre lang griff er als Rennfahrer ins Lenkrad, gewann berühmte Langstreckenrennen wie die 24-Stunden-Rennen in Le Mans, Daytona und Sebring. Der auf Kurvenagilität ausgelegte Divo fühlt sich auf der Strecke der historischen Targa Florio wohl. „Ich bin tief beeindruckt, wie der Divo, der aufgrund seiner Dynamik für deutlich höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist, mit diesen teilweise sehr schlechten Straßen und kurzen Abschnitten bis zur nächsten Kurve zurechtkommt. Lenkung, Federn, Dämpfer, Regelsysteme, Getriebe und Bremse reagieren auf jeden Fahrbefehl sehr direkt und präzise. Selbst nach großen Bodenwellen absorbieren die Federn sehr schnell die Energie, sodass der Divo niemals den Bodenkontakt verliert – eine überragende Leistung der Entwickler“, sagt Andy Wallace. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier auf der legendären Targa Florio mit dem historischen Rennwagen der damaligen Zeit, dem Bugatti Type 35, und dem neuen Divo zu sein. Für mich schließt sich ein Kreis.“

Albert Eugène Diwo, erst später nennt er sich Divo, was im Italienischen „Star“ heiß, ist nicht nur der Namensgeber der neuen Kreation von Bugatti, sondern ein Ausnahmetalent. Der am 24. Januar 1895 geborene Franzose interessiert sich schon als Kind für Technik und beginnt mit 13 Jahren eine Ausbildung zum Schiffsmechaniker. Technisch komplexe Systeme begreift er schnell und verbessert sie. Anfang des 19. Jahrhunderts weckt die noch junge Fliegerei sein Interesse. Im Ersten Weltkrieg verteidigt er als Kampfpilot sein Land, verbessert am Boden die Maschinen. Einmal der Geschwindigkeit und der Technik verfallen, sucht Divo in Friedenszeiten Ersatzfahrzeuge. Er findet sie ab 1919 in Rennwagen. Divo zeigt rasch sein Talent auch für schnelle Fahrzeuge. Er beginnt bei Sunbeam und Talbot-Darracq, gewinnt 1923 in Sitges den Großen Preis von Spanien, ein Jahr später wechselt er zu Delage, fährt weiter Erfolge ein. 1928 wechselt er zu Bugatti, nennt sich Divo und gewinnt im selben Jahr und 1929 auf einem Type 35 die Targa Florio. Innerhalb von 20 Jahren entscheidet er viele Rennen für sich, darunter sechs Grand-Prix-Rennen. Bis 1933 bleibt er bei Bugatti, arbeitet dort weiter als Fahrer und Entwickler. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg bleibt Divo dem Motorsport eng verbunden, als Rennleiter bei einem Ölproduzenten. Er stirbt 1966 in Frankreich. 2018 gibt Bugatti zu seinen Ehren bekannt, den neuen Bugatti Divo nach dem Rennfahrer zu benennen. Eine Verbeugung vor seiner Leistung im Dienst der französischen Marke.

Als fernes Echo hallen die Tragödien und die Siege, die Leidenschaft und die Schmerzen von einst bis heute in den Madonie-Bergen wider. Es sind nicht nur die Kinder von damals, die in ihren Museen von ihrer Liebe zu Autos, Technik, Tempo und immer auch zu ihrer Heimat erzählen. Als wir die beiden Bugattis nach getaner Arbeit wieder verladen, unterbricht eine Gruppe sechsjähriger Jungs ihr Fußballspiel und schaut den Fahrzeugen nach. „Che bella, la macchina“, halt es über den Platz – „Was für ein schönes Auto!“.

ECHTES TARGA-FLORIO-FEELING GIBT ES HIER ZU ERLEBEN

Villino Florio

Besuchen Sie vor der Tour in die Berge das einstige Wohnhaus von Targa-Gründer Vincenzo Florio: Auch wenn viele Originale bei einem Brand 1962 zerstört wurden, gibt das im Stil der Belle Époque restaurierte Museum einen Einblick in die Zeit, in der das Rennen entstand.

Viale Regina Margherita 38 Palermo, Italien

Schuster „Ciccio“

Wir haben in einer der vergangenen Ausgaben der RETROWELT über ihn berichtet. Niki Lauda, Gijs van Lennep, Jacky Ickx oder Sebastian Vettel ließen sich von Schuster „Ciccio“, Francesco Liberto, ihre Schuhe machen. Der verkauft seine klassischen – und erstaunlich günstigen – Ledermodelle selbst mit über 80 Jahren noch persönlich in seinem Laden.

Lungomare Giuseppe Giardina 21, Italien

Ristorante Itria

In jedem Ort auf der Targa Florio bekommt man gute sizilianische Hausmannskost.Cerda etwa wurde mit seinen Trattorien zur „Artischocken-Hauptstadt“. Mein Lieblingsrestaurant auf der Route versteckt sich in Polizzi Generosa in einem alten Felsengewölbe. Obwohl im „Itria“ auch die Pizzen aus dem Steinofen sehr lecker sind, sollten Sie die Pasta con frittella bestellen, mit einem Mix aus Artischocken, Bergfenchel, Erbsen und Saubohnen.

Via Beato Guglielmo Gnoffi, 8, Polizzi Generosa, Italien

Agriturismo Giardino Donna Lavia

Mit viel Liebe führen die Deutsche Karin und ihr sizilianischer Mann Luigi ihre kleine Pension mit 5 Zimmern in einem jahrhundertealten Haus vor Polizzi Generosa. Die Zimmer sind einfach, Luigis Mahlzeiten (auf Wunsch in Vollpension) köstlich, die Wandertipps von Karin äußerst hilfreich. Sehr charmant: das Turmzimmer!

www.giardinodonnalavia.com

Secondo Tempo

Ambitionen wie Anspruch sowie der Fokus auf Saisonalität bilden die Grundlage der Philosophie im Ristorante Secondo Tempo. Die Küche von Salvo Campagna ist klassisch, aber im Einklang mit den neuen Trends. Die Angebote der Region ermöglicht es, Gerichte mit hochwertigen Produkten entsprechend der aktuellen Saison anzubieten. Daher der Name „Secondo Tempo“.

Via Vittorio Amedeo,55, 90018 Termini Imerese

Targa-Florio-Museen

Gleich drei Museen in drei Dörfern lassen mit Originalhelmen und -anzügen, mit Fotos und teils sogar Autos das Rennen hochleben. Alle drei sind sympathisch und werden von Privatleuten betrieben. Sie ähneln sich aber, der Besuch in einem reicht, um einen Eindruck zu bekommen.

Termini Imerese: Via dei Mulinelli, Italien Cerda: Via Roma 54, Italien Collesano: Via Roma 3, Italien

Der Bugatti Type 35 war einer der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten und galt seinerzeit als ein technisches Meisterwerk