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BUNDESLIGA: Vierkampf um Nübel


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 31/2019 vom 31.07.2019

Schalke hat fast keine Chance mehr. Leipzig wollte ihn sofort. Auch Dortmund und Bayern mischen mit


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Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 31/2019

Nübel (l.) ist total fokussiert im Training. Seit 2015 spielt er für den FC Schalke 04. Nächstes Jahr läuft sein Vertrag aus


Beim Test gegen den FC Bologna in Kitzbühel (2:3) lief Alexander Nübel (22) am vergangenen Montag erstmals als Kapitän aufs Feld. Lange wird der Torhüter den FC Schalke 04 aber wohl nicht anführen. Die Zukunftsdiskussionen um den gebürtigen Paderborner nehmen täglich zu. Hinter den Kulissen gibt es einen Vierkampf um das Torhüter-Juwel.

SPORT BILD erklärt den Nübel-Poker!

Die Tendenz ...

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... des U-21-Nationaltorhüters geht aktuell dahin, seinen 2020 auslaufenden Kontrakt bei S04 nicht zu verlängern. Schalke ahnt das. Dabei bieten ihm die Königsblauen eine langfristige Vertragsverlängerung, die Rede ist von 2023 oder 2024. Nübel, der aktuell rund 600 000 Euro im Jahr verdient, würde bei einem Ja-Wort für Schalke künftig rund drei Millionen Euro (inklusive Prämien) jährlich einstreichen können – Tendenz steigend. Doch der Schlussmann lässt Schalke zappeln. Er ist begehrt, 2020 ablösefrei und kann bei einem Wechsel ein Handgeld in Millionenhöhe kassieren.


Leipzigs Manager Krösche hat beste Kontakte zu Nübel.


Zahlreiche Vereine aus dem In- und Ausland haben Nübel auf der Liste. Aus Deutschland konkret: Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund. Denn der Schalker gilt als Torhüter der Zukunft. BVB-Keeper Roman Bürki (28) ist trotz seiner starken Vorsaison nicht unumstritten. Fraglich nur, ob sich Nübel einen Wechsel zum BVB traut. Als Schalker hätte er es in Dortmund nicht leicht.

Davon kann Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann (49) ein Lied singen. Als er von 1999 bis @31 2003 für die Borussia spielte, wurde er von den eigenen Fans wegen seiner S04-Vergangenheit ausgepfiffen.

Darum macht sich Leipzig große Hoffnungen. Nach SPORT BILD-Info wollten die Sachsen Nübel bereits diesen Sommer holen. RB wäre bereit gewesen, eine Ablöse bis zu 15 Millionen Euro zu zahlen. Leipzig hätte somit die Konkurrenz ausgestochen. Doch der Schlussmann wollte Schalke aktuell nicht verlassen. Im nächsten Jahr sieht die Situation anders aus. Leipzig hofft, am Ende den Poker um Nübel zu gewinnen – auch wenn Bayern und der BVB heiß auf den Schalker sind. Ein Vorteil für RB könnte Neu-Manager Markus Krösche (38) sein. Er kennt Nübel bestens. Krösche spielte mit ihm in Paderborn und trainierte ihn in der U21 bei den Ostwestfalen, bevor Nübel 2015 zu S04 ging. Dort gelang ihm 2019 der Durchbruch. Die Schalker wünschen sich, dass Nübel bleibt und das neue S04-Gesicht wird. Klub-Chef Clemens Tönnies (63): „Er ist ein sehr gefragter Torwart. Wir werden das uns Mögliche tun, um ihn zu halten.“

Doch die Chancen stehen schlecht, weil Nübel aktuell bessere Alternativen hat. Darum setzen Schalkes Bosse Nübel kein Ultimatum. Das würde die Chancen auf ein Verbleib verschlechtern. Nübel ist in der komfortablen Situation, sich einen Champions-League-Teilnehmer aussuchen zu können. Er hätte auch die Chance, ins Ausland zu wechseln. Spitzenklubs wie Atlético Madrid, Tottenham Hotspur oder Paris St-Germain haben Interesse. Doch ein Wechsel in eine fremde Liga kommt für Nübel zurzeit nicht infrage.


Ein Wechsel ins Ausland kommt für Nübel zurzeit noch nicht infrage.


Vor einem Jahr war Nübel völlig unbekannt, jetzt kann er sich die Top-Klubs aussuchen. Und nicht nur die: Auch die Sportartikel-Hersteller sind heiß auf ihn. Bislang spielte Nübel mit Handschuhen von POPE’s. Das Unternehmen aus Bayern stattete auch den früheren Nationaltorhüter Tim Wiese (37) aus. Nach der vergangenen Saison bestellte Nübel bei POPE’s neue Handschuhe für die Serie 2019/20. Mit Schalke-Logo. Doch nach der U-21-EM entschied er sich, in der Vorbereitung Adidas-Handschuhe zu testen.

Noch ist nicht entschieden, ob Nübel den Ausstatter wechselt. Wie die Tatsache, bei welchem Klub er ab 2020 spielt.

Auch diese vier verlor Schalke ablösefrei

Der FC Schalke 04 musste in der Vergangenheit immer wieder wichtige Spieler ablösefrei ziehen lassen. Joel Matip (27), der 2016 zum FC Liverpool ging. 2017 wechselte Sead Kolasinac (26) zu Arsenal London, ein Jahr später Leon Goretzka (24) zum FC Bayern München und Max Meyer (23) zu Crystal Palace. Die vier Spieler hatten zusammen einen Marktwert von mehr als 90 Millionen Euro.


FOTO: Getty Images (3), Picture Alliance (2)