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Business-Notebooks des Jahres 2022


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PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 04.08.2022

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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 9/2022

Nicht zuletzt dank der immer populärer werdenen Arbeit im Homeoffice erfreuen sich Notebooks einer rasant wachsenden Beliebtheit. Nach einem leichten Rückgang der weltweiten Verkaufszahlen im Jahr 2019 wurden 2021 so viele Notebooks auf der Welt verkauft, wie niemals zuvor, und die Prognosen für das laufende Jahr sehen trotz Mangelwirtschaft und global gestörter Lieferketten ebenfalls nicht schlecht aus. Viele der verkauften mobilen Rechner gehören zu der Kategorie, um die es in diesem Vergleichstests geht: Business-Notebooks. Die unterscheiden sich in einigen wesentlichen Details von den Geräten, die in den klassischen Elektromärkten an Privatleute verkauft werden. Zum einen wäre da der Preis zu nennen. Während Notebooks für den privaten Einsatz meist deutlich unter 1000 Euro kosten, liegen unsere Business-Modelle preislich mehr oder weniger deutlich darüber. Die günstigsten ...

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... Testkandidaten kommen von Fujitsu und Acer und kosten etwa 1500 Euro, das teuerste Gerät ist das Surface Laptop Studio von Microsoft für 2615 Euro.

Der Preisunterschied zu den Standardgeräten hat natürlich seine Gründe. So kommen im Business-Bereich in der Regel robustere und trotzdem deutlich leichtere Gehäusematerialien zum Einsatz, die Displays sind meist wesentlich lichtstärker und damit auch bei hellem Umgebungslicht sehr gut verwendbar, es gibt diverse Sicherheitsfeatures, und die Verarbeitung ist um einiges besser.

Nicht zwingend steht dagegen die Leistung im Vordergrund. Business-Notebooks sind nämlich eher für mobiles Arbeiten zum Beispiel im Zug gedacht und nicht unbedingt als performante Videobearbeitungsmaschine am Schreibtisch. Das wäre dann eher die Domäne von Workstations mit starker Grafikkarte. Dagegen ist Mobilität ein zentrales Kriterium, ein niedriges Gewicht und lange Akkulaufzeiten ein absolutes Muss.

Acer Travelmate TMP614-52: Ein Leichtgewicht zum fairen Preis

Erster Kandidat in unserem Testfeld ist das Acer Travelmate TMP614-52, das im Handel für knapp unter 1500 Euro zu haben ist und damit preislich neben dem Fujitsu Lifebook das günstigste Gerät des Feldes ist. Für sein Geld bekommt der Käufer ein 14-Zoll-Gerät mit einem Gehäuse aus einer stabilen und leichten Magnesium-Aluminium-Legierung mit einem Intel-Core-i7-Prozessor der 11.

TESTVERFAHREN BUSINESS-NOTEBOOKS

Um in unserem Vergleichstest am Ende ganz vorne zu landen, müssen die Geräte einen aufwendigen und umfangreichen Testparcours bewältigen. Zu den Benchmarkprogrammen, die wir zur Messung der Performance verwenden, gehören unter anderem der PC Mark 10, der 3D Mark mit den Einzeltests Night Raid, Time Spy und Fire Strike, sowie der Cinebench in der Version R15.

Die Akkulaufzeit messen wir mit dem PC Mark 10 Battery Life Modern Office, der sehr realitätsnahe Ergebnisse liefert. Zur Bestimmung der SSD-Geschwindigkeit verwenden wir das Tool AS SSD. Darüber hinaus kommen zum Beispiel bei der Messung der Displayhelligkeit unterschiedlichste Messgeräte aus unserem bestens ausgerüsteten Testlabor zum Einsatz.

EXPERTEN-MEINUNG Alle Geräte in unserem Testfeld konnten auf die eine oder andere Art überzeugen. Wer auf Leistung und tolle Verarbeitung Wert legt, der liegt bei unserem Testsieger von MSI ebenso richtig wie beim Microsoft Surface Laptop Studio, das allerdings nicht zwingend im mobilen Einsatz seine Stärken hat. Die Geräte, die nach Punkten knapp dahinter liegen, haben wieder andere Vorteile wie etwa tolle Akkulaufzeiten, ein extrem niedriges Gewicht oder sie brillieren bei der Ausstattung. Das beste Gesamtpaket kommt am Ende zweifelsfrei von MSI. Als Geheimtipp würde ich dagegen das leichte Fujitsu Lifebook ansehen.

Was ein gutes Business-Notebook ausmacht

Business-Notebooks unterscheiden sich deutlich von Consumergeräten und auch von besonders performanten Workstations, die einen völlig anderen Einsatzbereich haben.

Wer ein Business-Notebook erwirbt, hat klare Vorstellungen und Erwartungen an das Gerät.

Entscheidende Kriterien sind gerade im professionellen Einsatz eine hohe Zuverlässigkeit, eine bewährte Geräteplattform, die oft mehr zählt als das letzte Quäntchen Leistung, und ein stabiles Gehäuse aus hochwertigen Materialien. Während in Consumergeräten oft preiswerte Kunststoffe zum Einsatz kommen, finden sich bei den teureren Business-Notebooks Materialien wie Aluminium oder Magnesium-Legierungen, die zwar oft wie preiswerter Kunststoff wirken, aber wesentlich robuster und auch leichter sind. Ein anderer wichtiger Unterschied zu Consumergeräten sind die besseren Displays im Business-Bereich, die in der Regel eine deutlich höhere Lichtstärke bieten. Die Tastaturen sind ebenfalls besser, sie biegen sich nicht durch und besitzen eine Beleuchtung, die das Arbeiten bei schwächerem Licht angenehmer macht. Da Business-Notebooks meist auch mobil eingesetzt werden, müssen Akkulaufzeit und Gewicht stimmen.

Für leistungsfähige Lüfter, wie sie in performanten Workstations zum Einsatz kommen, ist kein Platz. Stattdessen sind meist Strom sparende Prozessoren verbaut. Und schließlich verfügen gute Business-Notebooks über Sicherheitsfeatures wie Fingerprint-Sensoren, eine mechanisch abdeckbare IR-Webcam oder auch einen aktiven Blickschutz.

Generation, 16 GByte DDR4-RAM und einer SSD mit 512 GByte Kapazität. Das Display liefert ein 16:10-Format, was zum Beispiel bei der Arbeit mit Excel-Tabellen wegen der zusätzlichen Höhe im Vergleich zum inzwischen üblichen 16:9-Format Vorteile hat. Leider ist das Display recht lichtschwach und liefert lediglich zwischen 269 und 324 cd/m².

Im Vergleich zu den hellsten Bildschirmen im Testfeld verliert das Travelmate hier deutlich an Boden. Ein anderes Manko ist die Akkulaufzeit, die sich im PC Mark 10 Battery

Life bei knapp zehn Stunden bewegt. Das ist zwar eine durchaus stattliche Ausdauer, doch hält die Konkurrenz zum Teil deutlich länger durch. Dem stehen eine lange Garantiezeit von drei Jahren und vor allem die durchaus guten Leistungswerte gegenüber, die der flotte Core i7 erreicht. Unterm Strich ist das günstige Travelmate für alle Anwender empfehlenswert, die auf ein besonders lichstarkes Display und maximale Ausdauer keinen größeren Wert legt.

Asus Expertbook B7402FEA: Ein Allrounder mit guter Ausstattung

Das Expertbook landet gemeinsam mit zwei Konkurrenten auf einem geteilten dritten Rang. Wie schon das Acer Travelmate erlaubt sich auch das Expertbook eine Schwäche beim Display, das die vom Hersteller angegebenen 500 nits nicht erreicht und deshalb wertvolle Punkte kostet. Zwar ist der Bildschirm heller als das des Acer-Pendants, doch vor allem MSI und Microsoft liefern deutlich lichtstärkere Panels. Wie viele andere Asus-Notebooks auch verfügt das Expertbook über ein ins Touchpad integriertes Nummernpad, das bei der Eingabe größerer Zahlenkolonnen hervorragende Dienste leistet. Im Testlabor ließ der Corei7-1195G7 seine Muskeln spielen und sorgte vor allem im Office-Benchmark PC Mark 10 für eine hohe Punktzahl. Alles in allem holten sich nur der Testsieger von MSI und der zweite von Microsoft mehr Leistungspunkte als das Expertbook, das mit einer sehr guten Verarbeitung und einem robusten Gehäuse zusätzlich punkten kann. Die Ausstattung ist angesichts des allerdings auch recht stattlichen Preises von etwa 2300 Euro sehr gut.

Neben 32 GByte RAM hat der Hersteller eine SSD mit einem TByte Kapazität verbaut. Das Expertbook verfügt über ein 5G-fähiges Modem und als einziger Kandidat über einen Smartcard-Leser. Ein Asus Pen Stylus ist im Lieferumfang ebenso enthalten wie ein Adapter, der den HDMI-Port des Rechners in einen LAN-Anschluss verwandelt.

Im Bereich Mobilität landet das Expertbook im Mittelfeld. Mit einem Gewicht von 1,47 Kilogramm gehört das 14-Zoll-Notebook zu den schwereren Kandidaten im Testfeld und wiegt deutlich mehr als zum Beispiel das Acer Travelmate mit identischer Displaygröße. Die Akkulaufzeit ist mit 620 Minuten im PC Mark 10 Battery Life durchaus gut, doch gegen die Konkurrenz von Fujitsu und Dynabook musste das Asus Federn lassen. Unterm Strich gibt es beim Expertbook sehr viel Notebook zu einem allerdings auch recht stolzen Preis.

Dynabook Portégé X30W-J-11N: Das edle Leichtgewicht

Mit einem Preis von knapp 2100 Euro gehört das edle Dynabook Portégé zu den teureren Testkandidaten. Das kleine 13,3-Zoll-Notebook verfügt über einen Core-i7-1165G7- Prozessor der 11. Generation, über 16 GByte RAM sowie eine SSD mit 512 GByte Kapazität. Für die zumindest auf dem Papier nahezu identische Ausstattung mit gleicher CPU bezahlen Kunden für das Acer Travelmate stolze 600 Euro weniger. Für die kabellose Kommunikation verfügt das Portégé, das nur knapp über ein Kilogramm auf die Waage bringt, über Wi-Fi 6 sowie ein LTE-Modul.

Auf 5G muss man bei diesem Dynabook derzeit allerdings noch verzichten. Wie von Dynabook gewohnt, ist die Verarbeitung des Rechners ebenso gut wie die Tastatur, die jedoch nur einstufig beleuchtet ist. Das Notebook arbeitet sehr leise, die von Harman Kardon stammenden Lautsprecher sind recht gut, doch auf beeindruckende Bässe muss man auch hier leider verzichten. Während das Gerät bei der Mobilität aufgrund des niedrigen Gewichts und der tollen Akkulaufzeit von 722 Minuten im PC Mark 10 Battery Life Modern Office voll überzeugt, landet das Dynabook bei den Leistungs-Benchmarks nur auf dem letzten Rang. Eine der Ursachen ist die vergleichsweise langsame SSD, die vor allem in der Schreibleistung enttäuscht. Trotz an sich identischer Hardware und gleicher CPU war das Acer Travelmate überall flotter unterwegs.

Fujitsu Lifebook U9311A: Mobiles Leichtgewicht mit Ausdauer

Den Vogel in Sachen Gewicht schießt das Fujitsu Lifebook ab, das gerade einmal 887 Gramm auf die Waage bringt und beim Anheben so wirkt, als habe der Hersteller den Einbau des Akkus vergessen. Das ist aber mitnichten der Fall, wie nicht zuletzt die gigantische Akkulaufzeit von 831 Minuten beweist, die sämtliche Konkurrenten geradezu pulverisiert. Bei der Mobilität gab es für das Fujitsu Lifebook folglich auch die maximal mögliche Punktzahl von 20. Als einziger Kandidat im Testfeld basiert das Fujitsu-Notebook nicht auf Intel-, sondern auf AMD-Technik. Neben einem Ryzen 7 4700U, der mit seinen gerade einmal 15 Watt TDP entscheidend zur großartigen Akkulaufzeit beiträgt, werkeln auch im Lifebook 16 GByte RAM und eine SSD mit 512 GByte Kapazität. Der Ryzen hält mit der Konkurrenz gut mit, wenngleich vor allem die neueren Top-Core-i7-Prozessoren im MSI Summit und im Surface Laptop Studio recht deutlich davonziehen können. Trotz allem hätte es für das vergleichsweise preiswerte Lifebook zu einem noch viel besseren Endergebnis als den geteilten dritten Rang gereicht, wenn das Display lichtstärker wäre.

Das bringt es jedoch leider nur auf 175 cd/m² in der Bildmitte und auf Werte zwischen 169 und 143 cd/m² an den Rändern. Damit ist das Panel des Lifebooks das mit weitem Abstand lichtschwächste im Testfeld, was vor allem bei der Arbeit zum Beispiel bei hellem Sonnenlicht ein großes Handicap ist. Auch ein anderes Manko kostet am Ende wertvolle Punkte: Da das Notebook auf AMD-Technik basiert, muss der Nutzer auf Thunderbolt-Unterstützung leider verzichten. Die Tastatur des Notebooks besitzt eine dreistufige Beleuchtung, das Touchpad verfügt über zusätzliche Maustasten, was heutzutage eher eine Seltenheit ist. Insgesamt kann das Fujitsu Lifebook rundum überzeugen, wenn man vom zu wenig lichtstarken Display einmal absieht. Das niedrige Gewicht und die lange Akkulaufzeit machen das Gerät allerdings zu einem idealen Reisebegleiter und die Leistung ist für die allermeisten Einsatzszenarien absolut ausreichend. Wer möchte, kann zusätzlich zum Lifebook für etwa 110 Euro einen Fujitsu-Port Replikator 2 erwerben, der sich für den Einsatz am Schreibtisch als sehr nützlich erweist. Damit lassen sich über USB-C diverse Peripheriegeräte schnell und ohne Aufwand anschließen. Zwar erreicht der Replikator nicht die Geschwindigkeit seines Fujitsu-Pendants mit Thunderbolt-Unterstützung, doch der kostet auch in etwa das Doppelte.

Microsoft Surface Laptop Studio: Schicker Verwandlungskünstler

Das Microsoft Surface Laptop Studio nimmt in unserem Vergleichstest eine gewisse Sonderrolle ein. Zum einen ist das Gerät mit einem Preis von 2615 Euro das mit einigem Abstand teuerste im Testfeld, zum anderen bringt das Notebook über 1,8 Kilogramm auf die Waage und damit deutlich mehr als die Konkurrenz. Ein weiterer Unterschied ist die Grafiklösung des Surface Laptop Studio, denn während alle anderen Rechner „lediglich“ Onboard-Grafikchips im Einsatz haben, ist im Surface eine Nvidia-RTX-A2000-Grafikeinheit verbaut. Diese mobile Grafik ist von der Leistung her mit einer Geforce RTX 3050 Ti guter Gaming-Notebooks vergleichbar, verfügt jedoch über zertifizierte Treiber für die Verwendung mit diversen professionellen Anwendungen, zum Beispiel für das Rendering oder für CAD-Aufgaben. Das Surface Laptop Studio eignet sich anders als die Konkurrenz im Testfeld daher nicht nur für anspruchsvolle Office-Aufgaben, sondern auch für Arbeiten, die ansonsten eher performanten Workstations vorbehalten sind.

Angesichts dieser Tatsache ist es auch nur folgerichtig, dass das Surface Laptop Studio nicht nur über 16, sondern über 32 GByte Arbeitsspeicher verfügt, und die SSD ein TByte Kapazität bietet. Das vergleichsweise hohe Gewicht haben wir oben bereits erwähnt, die Akkulaufzeit von 672 Minuten ist trotz der anspruchsvollen Grafiklösung und des vergleichsweise großen 14,4-Zoll-Displays sehr gut. So reicht es am Ende immerhin für 17 Punkte im Bereich Mobilität. Das Display bietet eine hohe Auflösung von 2400 x 1600 Bildpunkten und gemeinsam mit dem Testsieger von MSI die stärkste Helligkeit aller Geräte im Testfeld. Das Summit hat allerdings eine nochmals höhere Auflösung und damit auch ein schärferes Bild zu bieten.

Im Lieferumfang des Surface befindet sich ein praktischer Stift, der an der Vorderseite magnetisch befestigt und per Induktion geladen wird. Das Gehäuse ist perfekt verarbeitet, allerdings ist die umlaufende Kante etwas scharfkantig geraten. Die Tastatur ist, wie von Microsoft gewohnt, hervorragend und dreistufig beleuchtet. Das Display des Studio lässt sich übrigens zur Touchbedienung flach auf die Tatstatur legen oder auch nach vorn über die Tastatur direkt hinter das Touchpad stellen. So kann das Surface Studio Laptop bequem als liegendes oder stehendes Tablet unter anderem für professionelle Präsentationen verwendet werden.

Was leider ein wenig stört, ist die sparsame Ausstattung mit Anschlüssen. Außer zwei USB-C-Schnittstellen mit Thunderbolt4-Unterstützung und einem Kopfhörer-Port ist nichts vorhanden, woran sich Peripherie anschließen ließe. Leider fehlen daher auch sowohl ein Kartenleser als auch ein Kensington-Lock, der bei einem so teuren Gerät nicht fehl am Platze gewesen wäre. Was hingegen überzeugt, ist der satte Klang der eingebauten Lautsprecher. Zu viele Notebooks liefern hier nur sehr dünne Töne, die nur entfernt an Musik erinnern.

MSI Summit E14 Flip: Eleganter Renner mit tollem Display

Mit einem Preis von 1800 Euro liegt das MSI Summit im Mittelfeld unserer Testgeräte, nach Punkten landet das 14-Zoll-Gerät dagegen ziemlich deutlich vorn. Mit 89 Punkten erreicht das Summit als einziges Notebook im Testfeld die Note sehr gut, was vor allem auf die hervorragenden Leistungswerte, die gute Ausstattung und das herausragende Display zurückzuführen ist. Das bietet im 16:10-Format eine Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln und bei 243 ppi die mit Abstand am höchsten auflösende Darstellung. Bei der Helligkeit liegt der Bildschirm des Summit gemeinsam mit dem Surface Laptop Studio vorn. In der Bildmitte haben wir herausragende 456 cd/m² gemessen, zu den Rändern ist ein Helligkeitsverlust von etwa zehn Prozent vorhanden. Das ist vergleichsweise wenig. Herzstück des Notebooks ist ein Core-i7-1280P auf Basis von Intels aktueller Alder-Lake-Architektur. Die CPU bietet sechs Performance- sowie acht Effizienzkerne, wobei die Performancekerne hyperthreadingfähig sind und der Prozessor somit insgesamt 20 Threads verarbeitet.

Business-Notebooks erhalten typischerweise nicht als erste Geräte die neueste Technik, da die Käufer eher auf Stabilität und

Kompatibilität Wert legen, als auf die größtmögliche Performance. Aus diesem Grund war MSI auch der einzige Hersteller, der ein Notebook mit einer Intel-CPU der 12. Generation ins Rennen geschickt hat. Der „Mut“ hat sich gelohnt, denn das Summit durchlief alle Tests ohne jegliches Problem und fuhr in allen Benchmarks hervorragende Ergebnisse ein. Zwar war das Surface Laptop mit seiner dedizierten Grafikkarte in Grafiktests wie 3D Mark Night Raid, Fire Strike oder Time Spy erwartungsgemäß schneller, doch dort, wo es auf die CPU-Leistung ankam, landete das Summit ganz vorn. Während auch die Ausstattung zum Beispiel durch den Einsatz einer mit PCI-E Gen 4 verbundenen TByte-SSD und einer elektrisch verschließbaren Full-HD-Webcam überzeugt, gab es bei der Mobilität leichte Dämpfer. Die Akkulaufzeit von 560 Minuten im PC Mark 10 Battery Life ist zwar gut, doch im Testfeld unterdurchschnittlich. Zudem ist das Summit mit 1578 Gramm vergleichsweise schwer.

Fazit

Es war ein spannendes Rennen mit fünf „guten“ Geräten und einem Testsieger von MSI, der am Ende doch recht deutlich vorne landete. Wer auf Leistung und ein tolles Display Wert legt, der macht mit dem Summit nichts falsch. Wer indes einen leichten Dauerläufer ohne gravierende Schwächen sucht, dem sei das Fujitsu Lifebook ans Herz gelegt.