Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 9 Min.

CALL OF DUTY: MODERN WARFARE


Games Aktuell - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 21.08.2019

>EGO-SHOOTER In Los Angeles durften wir den Multiplayer-Modus von Modern Warfare mehrere Stunden lang spielen. Dabei haben wir jede Menge neue Features und einige Überraschungen entdeckt.


Artikelbild für den Artikel "CALL OF DUTY: MODERN WARFARE" aus der Ausgabe 9/2019 von Games Aktuell. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Games Aktuell, Ausgabe 9/2019

>Die Grafik basiert auf einer neuen Engine. Nicht nur an der Charakterdarstellung sind die Fortschritte zu sehen, auch am Licht-Schatten-Spiel und an Raucheffekten. (PC)


>Wall-Runs, Supersprünge, Lasergewehre – nicht nur für die große Fangemeinde entwickelte sich der Mehrspieler-Part von Call of Duty längere Zeit in die falsche Richtung. Auch die Verantwortlichen des Serien-Gründerstudios Infinity Ward gingen selbst ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Games Aktuell. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 9/2019 von NEWS. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
NEWS
Titelbild der Ausgabe 9/2019 von MOST WANTED: Neuigkeiten zu den Favoriten der Redaktion. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MOST WANTED: Neuigkeiten zu den Favoriten der Redaktion
Titelbild der Ausgabe 9/2019 von THE OUTER WORLDS. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
THE OUTER WORLDS
Titelbild der Ausgabe 9/2019 von THE SURGE 2. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
THE SURGE 2
Titelbild der Ausgabe 9/2019 von MONSTER HUNTER WORLD: ICEBORNE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MONSTER HUNTER WORLD: ICEBORNE
Titelbild der Ausgabe 9/2019 von GRID. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
GRID
Vorheriger Artikel
MONSTER HUNTER WORLD: ICEBORNE
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel GRID
aus dieser Ausgabe

... kritisch mit ihrer Arbeit ins Gericht und kamen zum Schluss, dass das futuristische Gameplay von Call of Duty: Ghosts und Infinite Warfare zu beliebig war und nur noch wenig mit dem Ursprung der ruhmreichen Ego-Shooter-Serie gemein hatte, wie uns Creative Director Joel Emslie beim Hands-on-Event von Call of Duty: Modern Warfare in Los Angeles verriet.

Gerade die Essenz der beliebten und erfolgreichen Modern-Warfare- Trilogie ging mit Ghosts und Infinite Warfare verloren – Realismus und Authentizität machten Platz für Science-Fiction. Mit Call of Duty: Modern Warfare geht Infinity Ward nun zurück zu genau den Wurzeln, aus denen die besten Spiele des Studios entwuchsen. Das Team um Studio-Head Pat Kelly hat die Erfolgsformel akribisch verfeinert und präsentiert den realistischsten und vielleicht auch besten Mehrspieler-Part der ruhmreichen Seriengeschichte, wie wir in L.A. feststellen durften.

HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN

>Zum gesteigerten Realismusgrad von Modern Warfare tragen eine Vielzahl neuer Features und Details bei. So lassen sich Türen in den Mehrspieler-Gefechten nun auch schließen. Dadurch können euch Gegner nicht mehr so leicht in den Rücken fallen, was Camper freuen dürfte – Infinity Ward bezeichnet diese übrigens als „Positionsspieler“.

Auf der anderen Seite ermöglicht euch Modern Warfare, Türen auf verschiedene Weisen zu öffnen, was neue taktische Optionen bringt. Ihr könnt eine Tür leise einen Spalt aufschieben, um einen Blick in den Raum zu werfen oder eine Granate hineinzuschmeißen und Gegner zu überraschen. Wer den lauten Auftritt liebt, darf C4 an der Tür anbringen und diese aufsprengen. Der Bumms und der entstehende Rauch vernebeln Feinden für einen Moment die Sinne. Natürlich könnt ihr auch wie früher mit der Tür ins Haus fallen und in den Raum sprinten.

>Neue Features: Türen lassen sich nun schließen. Zudem dürft ihr für eine bessere Stabilität eure Waffe am Türrahmen anlehnen. (PS4)


Apropos Sprint: Die MW-Macher lassen euch nun noch flotter über die Map spurten. Beim sogenannten taktischen Sprint befindet sich die Waffe jedoch nicht mehr in der Hüftgegend, wodurch ihr blitzschnell in die Zielansicht wechseln könnt. Der Lauf eures Schießeisens zeigt stattdessen in die Höhe, während ihr über die Karte flitzt. Um den taktischen Sprint zu aktivieren, drückt ihr zweimal den linken Analogstick.

Die Modern-Warfare-Macher wurden in L.A. nicht müde zu betonen, dass die neuen Gameplay- Features aus Gesprächen mit (Ex-)Navy-Seal-Soldaten resultieren und man so wie eben beschrieben auf den Schlachtfeldern dieser Welt agiert. Dazu gehört auch, dass ihr eure Waffe an einem Türrahmen anlehnen oder in der Zielansicht nachladen könnt, ohne euer Gewehr für das Einführen eines neuen Magazins senken zu müssen – ein erneutes Anvisieren ist so nicht mehr nötig.

Von den frischen Features haben wir beim Anspiel-Event den taktischen Sprint und das Schließen von Türen am häufigsten eingesetzt. Man fühlt sich in einem Raum etwas sicherer, wenn zusätzlich zu den Fenstern nicht noch alle Türen einen freien Blick auf uns gewähren. Wenngleich wir uns hinter einer Holztür nicht komplett sicher fühlen dürfen, denn der erhöhte Realismusgrad zeigt sich auch bei der Schadenswirkung der Waffen.

DURCHSCHLAGENDER ERFOLG

>Dass Waffen bestimmte Deckungen durchlöchern können, kennt man von anderen Shootern zur Genüge, nicht aber von Call of Duty. Das ändert sich mit Modern Warfare. Künftig schützen euch Holztüren oder Containerwände nicht mehr vor allen Kugeln. Großkalibrige Gewehre sind in der Lage, durch Wände hindurchzuschießen. Ob eine Deckung ihre Aufgabe erledigt, wurde vom Entwicklerteam nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten festgelegt. Neben des Kalibers der jeweiligen Waffe spielt auch die Entfernung zwischen Schützen und Ziel eine entscheidende Rolle.

Überdies lässt sich die Schadenskraft durch verschiedene Aufsätze verbessern, wodurch man sich eine deckungsbrechende Wumme bauen kann, die dann vielleicht eine geringere Stabilität aufweist. Die Waffen auszubalancieren wird dadurch zur noch größeren Herausforderung, wie uns die MW-Macher in Los Angeles versicherten.

Noch können wir zum Balancing der Waffen natürlich keine finale Aussage treffen, dafür war unsere Spielzeit viel zu kurz. Ab und an wurden wir tatsächlich durch eine Deckung hindurch getroffen, es kam aber nicht störend oft vor. Auf der anderen Seite fühlt man sich gleich ein Stück mächtiger, wenn man einen Widersacher hinter einer Wand zur Strecke gebracht hat.

BÜCHSENMACHER

>Waffen lassen sich künftig wieder in jeglicher Weise aufmotzen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ob Laseraufsatz, Visier, Lauf, Magazin und so weiter, ihr habt auf der Gunsmith-Werkbank unzählige Möglichkeiten, eure perfekte Waffe zu erschaffen. Wer will kann zum Beispiel seine abgesägte Schrotflinte mit einem Zoom-Objektiv ausstatten. Allerdings müsst ihr euch bei den Waffen-Kreationen für maximal fünf Zusatz- oder Ersatzteile entscheiden. Natürlich spielt bei der optimalen Waffen-Anpassung auch eine entscheidende Rolle, welcher Spielmodus und welches Kartenlayout euch erwarten. Hier ist die Varianz in Modern Warfare größer als in jedem Call of Duty zuvor.

2(0) VS. 2(0)

>Die Map-Auswahl reicht von kleinen Karten für 2-gegen-2-Gefechte im neuen Gunfight-Modus bis hin zu großen Maps für Schlachten zwischen zwei 20er-Teams, auf denen auch Fahrzeuge verkehren. Gunfight konnten wir bereits im Mai im Rahmen der Singleplayer-Enthüllung von Modern Warfare spielen – mehr dazu im Kasten. Auch diesmal hatten wir wieder viel Spaß mit den rasanten Gefechten. Unter den in L.A. anwesenden Spiele-Journalisten fanden sich aber auch viele CoDFans, die mehr auf klassische Spielmodi wie Team-Deathmatch oder Hauptquartier stehen. Diese Modi konnten wir auch ausprobieren.

>Nicht jede Deckung hält dem feindlichen Beschuss stand. In Modern Warfare durchlöchern großkalibrige Waffen auch dünne Holz- und Metallwände. (PC)


>Der Gunsmith ist zurück: Hier könnt ihr eure Waffen ganz nach euren Bedürfnissen anpassen. Nach fünf verwendeten Zusatz- oder Ersatzteilen ist aber Schluss. (PS4)


Im Gegensatz zu früher legen die CoD-Macher keinen Wert auf eine Symmetrie der Karte. Die Umgebungen wirken dadurch deutlich organischer. Auch gibt es künftig Maps, die in kompletter Dunkelheit spielen, etwa die Karte Azhir Cave, die in der arabischen Wüste angesiedelt ist. Alle Akteure nutzen dabei ihr Nachtsichtgerät, wodurch Feinde und deren Laservisiere deutlicher zu erkennen sind als bei Tageslicht. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Gegenseite. Im Hardcore-Modus wird sogar das HUD ausgeschaltet, was für zusätzlichen Reiz sorgt.

AUFSITZEN UND SCHIESSEN

>Die signifikanteste Neuerung im Mehrspieler-Part sind die 20-gegen- 20-Gefechte, die auf – für die CoD-Serie – besonders großen Maps ausgetragen werden, wie Aniyah Palace, einem arabischen Städtchen. Hier durften wir im beliebten Modus Herrschaft antreten, bei dem allerdings nicht drei Punkte einzunehmen waren, sondern fünf. Um die vergleichsweise langen Distanzen überbrücken zu können, lassen sich die auf der Karte verteilten Quadbikes nutzen. Auf diesen kann neben dem Piloten noch ein Beifahrer sitzen, der natürlich während der Fahrt seine Magazine entleeren darf.

Die Gefechte auf den großen Maps fühlten sich einerseits vertraut an, spielt sich Herrschaft mit fünf Zielpunkten ja nicht groß anders als mit drei. Die üppig dimensionierten Ausmaße und die Möglichkeit, Fahrzeuge nutzen zu können, sorgten bei uns aber für ein erfrischendes Spielgefühl, das viel Lust auf weitere Herrschafts-Gefechte machte.

DISKUTABLE ENTSCHEIDUNG

>Waren unsere Eindrücke von Modern Warfare bislang durchweg positiv, müssen wir eine Entscheidung des Teams kritisieren: die Rückkehr der Killstreaks. Seinerzeit gab es durchaus schlagkräftige Argumente, warum man von Killstreaks zu Scorestreaks gewechselt hatte, unter anderem, damit nicht nur Spieler mit guten Zielfähigkeiten belohnt werden, sondern auch Taktiker, die auf andere Weise zum Teamerfolg beitragen.

Doch diese Argumente waren Infinity Ward wohl nicht stark genug, weshalb man in Modern Warfare wieder zu Killstreaks zurückgekehrt ist. Begründet wird dies damit, dass es Spielern intensivere Adrenalinschübe verpassen würde, wenn sie durch eine Reihe von Kills die Belohnungsleiter hochklettern.

>Auf den 20-gegen-20-Maps stehen Quadbikes bereit. Ihr könnt damit flugs längere Strecken überbrücken und einen Kameraden aufladen, der euch den Rücken freihält. (PS4)


>Der Juggernaut ist die mächtigste Killstreak-Belohnung. Im gepanzerten Anzug könnt ihr es auch mit einem Panzer aufnehmen – ebenfalls eine Killstreak-Belohnung. (PC)


An lukrativen Belohnungen mangelt es in Modern Warfare nicht. Wer sieben Kills in Folge erzielt, erhält zum Beispiel das so genannte Wheelson, ein ferngesteuertes Fahrzeug, auf dem eine mächtige Kanone sitzt. Noch verheerender ist die Auswirkung der weißen Phosphor- Bomben, die ihr von einem Düsenjet abwerfen lassen könnt. Damit wird das Schlachtfeld in weißen Rauch gehüllt, der dort, wo die Phosphor-Konzentration am höchsten ist, für ein Flammenmeer sorgt.

Nur die besten Spieler dürfen in den gepanzerten Kampfanzug des zurückgekehrten Juggernauts schlüpfen, denn für diese Belohnung sind stolze 15 Kills in Folge nötig. Wer dies schafft, darf sich über die ultimative Kampfmaschine freuen, die mit ihrer Minigun sogar Hubschrauber vom Himmel holen kann.

CROSSPLAY

>Wer mit seinem PC-Juggernaut auf PS4- oder Xbox-One-Spieler schießen möchte, hat dazu erstmals in der CoD-Serie die Gelegenheit. Pat Kelly persönlich war es ein Anliegen, dass jeder MW-Spieler die Chance hat, mit seinen Freunden zu zocken, egal auf welcher Plattform diese unterwegs sind. Natürlich wird es hierfür spezielle Lobbys geben, auch welche, in denen Konsoleros mit Maus und Tastatur gegen PC-Zocker antreten dürfen. Infinity Ward wird Online-Spielern auch die Möglichkeit geben, Dedicated Server zu nutzen. In L.A. konnten wir das neue Crossplay-Feature noch nicht ausprobieren. Möglicherweise nutzt Infinity Ward die Open-Beta- Phase für Crossplay-Tests, die am 12. September für PS4-Vorbesteller startet. Der plattformübergreifende Beta-Test beginnt am 19. September.

Vom Spec-Ops-Modus war beim Anspiel-Event in Los Angeles noch nichts zu sehen. Die kooperativen Missionen werden die MW- Macher zu einem späteren Zeitpunkt enthüllen.

GRATIS-MAPS

>Wir sind nach den Spieleindrücken von Los Angeles mehr denn je vom neuen Call of Duty angefixt und können es kaum erwarten, wieder in Modern Warfare eintauchen zu können. Eine gute Nachricht haben wir zum Abschluss unserer Vorschau noch für euch: Laut Pat Kelly wird es keinen Season Pass für Modern Warfare geben. Sämtliche DLCs, wie neue Karten und Waffen, stehen allen Spielern kostenfrei zur Verfügung: „Wir wollen die Spielerschaft nicht spalten“, sagte Infinity Wards Studioboss zu diesem überraschenden Richtungswechsel.

Gunfight: Street Fighter mit Waffen

>Im neuen Multiplayer-Modus treten zwei Duos gegeneinander an – mit ganz speziellen Regeln.

>Wie es sich für einen 2-gegen-2-Modus gehört, sind die Karten im neuen Gunfight-Modus kompakt gestaltet. Wir durften bereits drei Maps ausprobieren: King lässt uns im Inneren eines Lagerhauses kämpfen, Pine führt uns an das Äußere eines dichten Waldes, Stack dagegen ist ein Wüstencontainerhof. Jede Runde lässt uns nur 40 Sekunden, um das andere Team zu besiegen. Sind wir aufgrund des Zeitdrucks in den ersten Runden unseres Hands-ons noch todesmutig nach vorne gestürmt, haben uns die Gegner schmerzhaft bewiesen, dass auf den engen Maps mehr Vorsicht geboten ist. Also haben wir uns zwischen Deckungen entlanggeschlängelt und unsere Widersacher kommen lassen, was mehr Erfolg brachte.

Die Startposition wechselt nach jeder Runde zwischen den beiden Maphälften. Da Objekte auf der Karte nicht symmetrisch verteilt sind, sind die Gegebenheiten auf jeder Seite leicht anders und bieten – je nach Waffenausstattung – Vor- oder Nachteile. Das Spiel gibt uns das Loadout vor, die Ausstattung wechselt alle zwei Runden. Beide Teams verfügen stets über dieselben Wummen. Mal ballern wir mit der Schrotflinte umher, mal snipern wir mit einem Scharfschützengewehr, mal verfügen wir über einen Raketenwerfer, natürlich mit begrenzter Munition. Außerdem haben wir stets einige Granaten dabei. Die Lebensenergie regeneriert sich in Gunfight nicht, was ebenfalls für Nervenkitzel sorgt.

Wird in den 40 Sekunden niemand getötet, erscheint eine Flagge in der Mitte der Karte. Wer nun diesen Flaggenpunkt einnimmt und drei Sekunden hält, verdient sich den Punkt für diese Runde. Schafft es kein Team, die Flagge zu verteidigen, gewinnt das Team mit der meisten Gesundheit. Wer sechs Runden für sich entscheidet, gewinnt den Gunfight.

Wir hatten mit dem neuen Modus sehr viel Spaß. Da die Maps sehr kompakt sind, hat man sich das jeweilige Kartenlayout schnell eingeprägt, was taktische Überlegungen vereinfacht. Absprachen sind in Zweierteams natürlich unkompliziert und in Gunfight ohnehin sinnvoll, um Gegner abzulenken oder ihnen eine Falle zu stellen. Auch kommt es in Gunfight sehr häufig zu 1-gegen-1- oder 2-gegen-1-Situationen, was für jede Menge Nervenkitzel sorgt. Durch die Zeitbegrenzung haben Spieler überdies viele Erfolgserlebnisse beziehungsweise können Niederlangen sofort wieder ausbügeln.

MEINUNG: Andreas Szedlak

>Vermutlich werden auch die neuen, mit Fahrzeugen ausgestatteten Karten für 20-gegen-20- Gefechte aus einem Battlefield- Fan keinen CoD-Anhänger machen. Doch für langjährige Fans der Call-of-Duty- Reihe, zu denen ich mich zähle, bietet Modern Warfare im Mehrspieler-Part mehr Abwechslung denn je. Statt ein Dutzend Maps und Spielmodi für Gefechte zwischen zwei 6er-Teams zu basteln, hat man sich diesmal auf eine Varianz der Kartengrößen konzentriert. Ob 2 gegen 2 im Gunfight-Modus, 6 gegen 6 mit Nachtsichtgerät oder 20 gegen 20 mit Quadbikes, alles versprüht seinen Reiz. Die vielen kleinen aber feinen Gameplay-Verbesserungen erhöhen zusammen mit der besseren Grafik und dem fast schon perfekten Sound zudem die Kriegs-Atmosphäre von Modern Warfare. Gefechte fühlen sich realistisch und packend an. Natürlich gibt es noch einige offene Fragen, etwa wie gut das Waffen-Balancing ausfällt, ob Crossplay funktioniert und was der Spec-Ops-Modus zu bieten hat. Doch bislang ist mein Eindruck vom Mehrspieler-Part von Modern Warfare durchweg positiv – abgesehen vom Comeback der Killstreaks.

>Darauf basiert unsere Meinung
Beim Multiplayer-Reveal-Event in Los Angeles konnten wir mehrere Stunden lang spielen und viele Modi ausprobieren.

FAZIT

>Realistischer und packender – Call of Duty macht einen Schritt nach vorne.