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Call of Duty: Vanguard


PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 15.09.2021

Artikelbild für den Artikel "Call of Duty: Vanguard" aus der Ausgabe 10/2021 von PC Games Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 10/2021

Der Hauptcharakter Arthur Kingsley ist entschlossen, Projekt Phoenix zu stoppen.

Genre: Ego-Shooter Entwickler: Sledgehammer Games Hersteller: Activision Termin: 05. November 2021

Die Katze ist aus dem Sack: Mit Call of Duty: Vanguard geht es zurück in die düsteren Schlachten des Zweiten Weltkrieges. In einer Präsentation von Activision und Sledgehammer Games bekamen wir erste bewegte Bilder aus dem First-Person-Shooter zu sehen. Das gezeigte Material wirkt sofort deutlich düsterer und persönlicher, als wir das aus der CoD-Reihe gewohnt waren. Doch wie sieht das Gesamtpaket aus?

Nachdem eine offizielle Ankündigung zum diesjährigen Teil des Call-of-Duty-Franchise länger als sonst auf sich warten ließ, machten im World Wide Web viele Gerüchte die Runde. Wird die CoD-Reihe im Jahr 2021 pausieren? Wird Activision den Multiplayer des überarbeiteten Modern Warfare 2 ankündigen? Oder kommt vielleicht doch ein Spiel, angesiedelt im Zweiten Weltkrieg, mit dem Namenszusatz ...

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... Vanguard auf den Markt?

Bereits Ende März, das liegt mittlerweile fast sechs Monate zurück, gab es erste Hinweise darauf, dass Sledgehammer Games an dem neuen Teil der Reihe arbeitet, der wie schon Call of Duty: WW2 im Zweiten Weltkrieg spielen soll. Nun steht fest: Die Insider hatten recht. Mit Call of Duty: Vanguard erscheint am 05. November das 18. Hauptspiel des Franchise für den PC und Konsolen der neuen sowie der alten Generation.

In einer knapp eineinhalbstündigen Präsentation stellte uns das Entwicklerstudio Sledgehammer Games ihren neuen Shooter vor. Wie so häufig bei Ankündigungen im Call-of-Duty-Universum heißt es, das Studio habe bei der Arbeit am neuen Spiel aus den Fehlern der Vorgänger gelernt und das es böte zusätzlich einige Innovationen im Gameplay-Bereich. Seit der Fertigstellung ihres letzten Werks (Call of Duty: WW2) haben sich die Entwickler Gedanken gemacht, wie es mit der Serie weitergehen soll. Laut Aussagen von Chief Operating Officer Andy Wilson möchte das Studio mit Vanguard „etwas Anderes auf die Beine stellen“.

Historisch inspirierte, fiktionale Story

Was jedoch zunächst einmal gleich bleibt: In Vanguard schlüpfen wir erneut in die Rolle der Alliierten. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kommen Sergeant Arthur Kingsley und dessen Team,bestehend aus Lieutenant Polina Petrova, Sub-Lieutenant Lucas Riggs und Captain Wade Jackson in Berlin einem Projekt namens „Phoenix“ auf die Spur. Der Hauptbeteiligte an diesem Projekt ist gleichzeitig der Antagonist des Spiels, Heinrich Freisinger, der Direktor der Gestapo. Sowohl die Charaktere als auch der Spieler selbst sollen erst im Verlauf der Kampagne herausfinden, worum es sich bei „Projekt Phoenix“ überhaupt handelt und wie es zu stoppen ist. Aus dieser Situation entwickeln sich vier verschiedene Geschichten mit Schauplätzen, die über die ganze Erde verstreut sind. Vanguard behandelt nämlich nicht nur die in bereits vielen Spielen vorkommenden Kämpfe an Ost- und Westfront, sondern verlagert das Geschehen auch in den Pazifik und nach Nordafrika.

Sledgehammer Games möchte mit ihrem neuen Werk näher an wahre Begebenheiten heranrücken. So soll Call of Duty: Vanguard trotz der Erzählung einer fiktionalen Story authentischer wirken als vorherige Teile der Shooter-Reihe. Um das zu verwirklichen, hat sich das Entwicklerstudio von Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg inspirieren lassen. In dem gezeigten Gameplay-Material sahen wir gewaltige Luftschlachten über dem Pazifik und hitzige Gefechte in den Wüsten Nordafrikas. Wie nah die Missionen der Kampagne der Realität aber wirklich kommen, lässt sich alleine anhand der Szenen nicht feststellen. Wichtig ist dem Team bei der Entwicklung von Vanguard jedenfalls, dass die Kämpfe an allen Fronten eingefangen werden.

Charaktere mit Persönlichkeit

Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Team um den britischen Soldaten Sgt. Arthur Kingsley, dieser gilt als der Leader des Vierergespanns. Die Kampagne trägt den Titel „Rise of the Special Forces“ und soll sich dementsprechend um den Aufstieg der ersten Spezialeinheiten drehen. Auch die einzelnen Charaktere und deren Geschichte möchte Sledgehammer Games in Call of Duty: Vanguard tiefgehender behandeln. Aus diesem Grund basieren die vier Hauptfiguren auf echten Personen im Zweiten

Weltkrieg. So wurde Kingsley, der Anführer unserer Gruppe, dem britischen Soldaten Sidney Cornell nachempfunden, der auf Seiten der Alliierten als Fallschirmspringer in der Normandie gekämpft hat. Die Scharfschützin Lyudmila Pavlichenko diente als Vorbild von Polina Petrova. Dazu kommen noch Wade Jackson und der Australier Lucas Riggs, die in Vanguard dem Kampfpiloten Vernon „Mike“ Micheel und dem neuseeländischen Soldaten Charles Upham ähneln sollen. Jeder dieser Charaktere nimmt also seine Rolle in den vier unterschiedlichen Frontgebieten ein. Im altbekannten Call-of-Duty-Stil sollen die Missionen dabei nicht als einzelne, unabhängige Abschnitte spielbar sein, sondern im-mer einen Zusammenhang haben und so die lineare Story spannend vorantreiben.

Die Nacht vor dem D-Day

Neben einigen kürzeren Gameplay-Szenen wurde uns während der Präsentation auch ein längerer, spielbarer Ausschnitt aus der Kampagne vorgeführt. In diesem Level-Abschnitt machten wir uns einen ersten Eindruck von der Atmosphäre und dem Spielgefühl in Vanguard. In der Mission „Operation Tonga“ schlüpfen wir in der Nacht vor dem D-Day in die Rolle von Sgt. Arthur Kingsley, der aus einem Flugzeug in Richtung Kriegsgebiet abspringt. Um ihn herum schlagen Geschosse ein, Flugzeuge werden getroffen und stürzen brennend zu Boden. Natürlich geht auch der Fallschirmsprung in die Hose und unser Charakter landet im kühlen Nass. Kurz geschüttelt und weiter geht’s! Die Deutschen haben schon einen Suchtrupp losgeschickt, der die gestrandeten Fallschirmjäger aufspüren soll. Ohne Waffen bahnen wir uns unentdeckt einen Weg durch ein Waldstück. Unser Vorgesetzter hat weniger Glück und wird vor unseren Augen erschossen. Mit seinem Gewehr erledigen wir kurzerhand den Mörder und im Anschluss daran geht es in die Richtung eines kleinen französischen Dorfes, in dem wir in der Ferne schon unser Ziel erspähen: eine Windmühle. Daraufhin beginnt eine wilde Verfolgungsjagd ganz in Call-of-Duty-Manier, mal heimlich, still und leise – mal mit ganz viel Kawumm und Schießpulver.

Im Unterschied zu den meisten Missionen der Vorgänger wirkte dieser kurze Abschnitt äußerst düster und fast schon beklemmend. In einem kleinen Bauernhaus schlagen die Kugeln nur so um den eigenen Charakter ein. Wo sich die Feinde befinden, können wir höchstens erahnen. Sledgehammer Games möchte mit der Kampagne von Vanguard die Brutalität des Krieges einfangen und wir sind ziemlich sicher, dass erneut kontroverse Szenen im Ego- Shooter zu finden sein werden. Hauptaugenmerk soll zum einen auf den engen und unübersichtlichen Häuserkämpfen liegen. Zum anderen wollen die Entwickler die massiven Schlachten des Zweiten Weltkrieges mit unzähligen Soldaten und Kampfflugzeugen so authentisch wie möglich auf den heimischen Bildschirmen zeigen.

Technische Höchstleistungen

Die Storys der Call-of-Duty-Reihe ähneln sich seit Jahren in einigen Punkten. Sie sind alle kurz, spannend und extrem actiongeladen. Die Gameplay-Szenen, die wir zu Gesicht bekommen haben, lassen darauf schließen, dass sich dies auch in Vanguard nicht großartig ändern wird. Über die Länge der Kampagne sprachen die Entwickler zwar nicht, aber Sledgehammer Games ist sich bestimmt bewusst, dass die meisten Spieler wohl mehr Wert auf die Multiplayer-Parts des Titels legen. Dennoch hat sich das Entwicklerstudio auch für den Einzelspieler-Modus ordentlich ins Zeug gelegt und vor allem im Vergleich zum Vorgänger, Black Ops: Cold War, auf der technischen Seite einen großen Schritt nach vorne gemacht. Der Grafikstil wirkt wieder realistischer und gleicht eher dem Modern-Warfare-Reboot aus dem Jahr 2019. In der beschriebenen Mission konnten wir das Effekt-und Partikelfeuerwerk, das uns der neue CoD-Teil wohl liefern wird, bereits erahnen. Auch Neuerungen im Bereich der Ballistik sollen in Vanguard implementiert sein. So prallen Kugeln nun von Objekten ab und die Umgebung ist deutlich zerstörbarer als noch in früheren Titeln der Reihe. Wir können also endlich durch Holzwände oder Fußböden hindurchschießen, aber natürlich auch getroffen werden.

Zum authentischeren Gesamtbild und der anspruchsvolleren Geschichte passt auch der Detail-

grad. In den Häusern befinden sich neben vielen persönlichen Gegenständen beispielsweise auch etliche Bilder von Stalin, Lenin oder anderen wichtigen Politkern der damaligen Zeit. Gleiches gilt für die Sound-Effekte von Vanguard. Um das Spielerlebnis realistischer zu gestalten, nahm das Team 3D- Audio von echten Flugzeugen und Fahrzeugen aus der damaligen Zeit auf. Untermalt wird Call of Duty: Vanguard außerdem von Musikstücken des Komponisten Bear McCreary. Internationale Bekanntheit erlangte dieser durch seine Soundtracks zu den Fernsehserien Battlestar Galactica und The Walking Dead. Sollte das Waffen-Handling an die Vorgänger anknüpfen, können wir uns wohl fast schon sicher sein, dass Vanguard auf der technischen Seite überzeugen wird. Zum Einsatz kommt auch im neuen Titel der Reihe wieder die hauseigene Call-of-Duty-Engine.

Kaum Infos zum Multiplayer

Machen wir es kurz: Wer sich Infos zu den unterschiedlichen Multiplayer-Modi erhofft hat, der wird enttäuscht. Im Fokus der Präsentation stand größtenteils die Kampagne. Größtenteils? Genau, ein paar Details zu den Multiplayer-Varianten von Vanguard ließen sich die Entwickler dann doch noch entlocken. Eine sehr gute Nachricht für alle Mehrspieler-Fans gleich vorweg: Sledgehammer Games möchte am Release-Tag ganze 20 Maps für die Spieler bereitstellen– davon sollen alleine 16 Karten für 6-vs.-6-Spielmodi ausgelegt sein. Zum Vergleich CoD: Black Ops – Cold War hatte zum Start lediglich acht Karten dieser Größenordnung zu bieten. Auch der Multiplayer profitiert immens von der verbesserten Ballistik. Aufgrund der Zerstörbarkeit der Wände und Objekte können beispielsweise in Schusswechseln bestimmte Bereiche einer Map zugänglich gemacht werden, wodurch wiederum neue Optionen und taktische Variabilität entstehen. Sledgehammer möchte außerdem mit innovativen Spielmodi das Tempo und den Kampfrhythmus in den Partien abwechslungsreicher gestalten. Zudem findet die Mount-Funktion nach einem Jahr Abstinenz wieder zurück in das Spiel. Wir können uns also an Objekten anlehnen und aus der Deckung feuern, um unseren Gegnern gewaltig einzuheizen.

Einen kurzen Teaser zu einem der neuen Modi bekamen wir ebenfalls zu sehen. Dieser nennt sich Champion Hill und soll in den nächsten Wochen detaillierter vorgestellt werden. Auch mit Informationen zur erfolgreichen Warzone und dem Zombiemodus hielt sich das Entwicklerteam während des Events noch zurück. Der Battle-Royale-Part des Shooters soll zum Release eine nagelneue Map und ein Anti-Cheat-System spendiert bekommen. Vor allem am PC hat das Entwicklerstudio Raven Software derzeit nämlich an einem massiven Cheater-Problem zu knabbern. Der beliebte Zombiemodus entsteht in enger Zusammenarbeit mit Treyarch und soll ebenfalls neue Karten und Features enthalten.

Call of Duty muss abliefern

Das gezeigte Material sieht bisher sehr gut aus und auch die Entscheidung, eine authentischere und persönlichere Story erzählen zu wollen, ergibt durchaus Sinn. Bis auf die Kampagne von Black Ops: Cold War lieferte der Einzelspielermodus vorheriger CoD-Titel aber immer eine spannende und außerordentlich gute Geschichte ab. In der Reihe hakte es in den letzten Jahren eher an anderen Ecken: dem Multiplayer-Part. Es gibt natürlich ein paar Ausnahmen, aber ein Großteil der Spielerschaft kauft sich ein neues Call of Duty ausschließlich aufgrund des Mehrspielermodus. Und gerade in diesem Bereich hat die Marke rückläufige Spielerzahlen. Während sich der schärfste Konkurrent Battlefield in den letzten zwei Jahren neu aufgestellt hat und in diesem Jahr mit Battlefield 2042 einen vielversprechenden Ego-Shooter auf den Markt bringt, musste die CoD-Reihe immer wieder ordentlich Kritik einstecken. Zwar hat Vanguard mit der Kampagne einen Vorteil auf seiner Seite, doch ob der Einzelspielermodus, den es im neuen EA-Shooter nicht geben wird, den Konkurrenzkampf zu Gunsten von Call of Duty entscheiden kann, steht noch in den Sternen.

Auch der aktuelle Sexismus- Skandal rund um Activision Blizzard wird sich in den Verkaufszahlen voraussichtlich bemerkbar machen. Sollte der Multiplayer zum Release ähnlich fehlerbehaftet sein wie im vergangenen Jahr bei Black Ops: Cold War, könnten viele Spieler die Seite wechseln und zur Konkurrenz Battlefield greifen. Activision und Sledgehammer Games stehen dementsprechend gehörig unter Druck. Wenn das Flaggschiff aus ihren Reihen nicht noch mehr Breitseite erhalten soll, muss der Mehrspielermodus von Vanguard funktionieren und für die große Masse ansprechend sein. Ein Schritt weiter zurückzu den Wurzeln hat schon so mancher Videospielreihe gutgetan!

Bis es soweit ist und Call of Duty: Vanguard am 05. November auf den Markt kommt, werden wir definitiv noch weitere Gameplay- Szenen und Multiplayer-Ausschnitte zu Gesicht bekommen. Auch ein Alpha-Test auf der Playstation steht vor dem Release an. Unser erster Eindruck zur Kampagne des neuen Titels fiel durchaus positiv aus. Sollte das komplette Paket so überzeugen wie die kurzen Ausschnitte aus der Präsentation, könnte sich Call of Duty weiterhin auf dem Thron der First-Person-Shooter halten. Es bleibt allerdings ein wackeliger Drahtseilakt.

MICHAEL MEINT

„In diesem Jahr braucht es mehr als nur eine vielversprechende Kampagne.“

Düster, persönlich und bildgewaltig: Der Einzelspielermodus von Vanguard wird einmal mehr abliefern, da bin ich mir sehr sicher. Die Call-of-Duty-Reihe hat es bis auf wenige Ausnahmen immer geschafft, mich in den kurzen, aber actiongeladenen Kampagnen zu überzeugen. Vanguard wird dem wohl in nichts nachstehen. Das gezeigte Material erinnert stark an das grandiose CoD: World at War aus dem Jahr 2008. Sollte es Sledgehammer Games wirklich schaffen, den Charakteren mehr Leben einzuhauchen, könnte die Story des Shooters definitiv überzeugen.

Doch es hakt mittlerweile an anderen Ecken. Noch vor wenigen Jahren war der Mehrspielermodus das Aushängeschild der Reihe. Doch der Multiplayer von Black Ops: Cold War war zuletzt der vermutlich schwächste des kompletten Franchise. Mit Battlefield 2042 bieten DICE und Electronic Arts ab Oktober außerdem einen ernstzunehmenden Konkurrenten an. Activision und Sledgehammer Games müssen sich also gehörig steigern, um die Vorherrschaft im Shooter-Bereich zu verteidigen. Ein Fehlstart wie im letzten Jahr darf nicht noch einmal vorkommen.