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Cannabis als Medizin: Heilen mit Hanf


Frau von heute - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 17.01.2020

Zum Glück ist die die alte Heilpflanze nun wieder für die Medizin zugelassen. Vor allem schwer kranke Patienten können profitieren


Gesundheit

Artikelbild für den Artikel "Cannabis als Medizin: Heilen mit Hanf" aus der Ausgabe 4/2020 von Frau von heute. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Frau von heute, Ausgabe 4/2020

Zurück zur Natur: Die Heilpflanze weckt viele Hoffnungen. Es muss aber noch weiter geforscht werden


Schon vor Jahrhunderten wurde Cannabis in China als Heilmittel eingesetzt. In der europäischen Medizin verbreitete es sich im 19. Jahrhundert als bewährtes Mittel gegen ...

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... Schlaflosigkeit, Migräne und Muskelkrämpfe. Damals war es in jeder gut sortierten Apotheke frei erhältlich.

Jetzt wieder erlaubt

Erst 1929 wurde Cannabis in Deutschland verboten. Zwar lockerte man dies in den 90er-Jahren, und manche Patienten konnten eine Cannabis-Therapie beantragen. Doch erst seit März 2017 gilt ein Gesetz, das Cannabis als Medizin zugänglich macht. So können Ärzte es verschreiben, wenn es keine verträgliche Alternative gibt.

Zwei Hauptwirkstoffe

Mehr als 100 Substanzen, die sogenannten Cannabinoide, sind bekannt. Allen voran das Tetrahydrocannabinol (THC) und das Cannabidiol (CBD). Das THC sorgt für die bekannten Rauschzustände, wirkt aber auch entspannend und beruhigend. Es kann Schmerzen lindern, gegen Übelkeit und Brechreiz helfen – aber auch abhängig machen.

CBD hingegen hat keine berauschende oder bewusstseinsverändernde Wirkung und fällt damit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Diverse Studien zeigen, dass CBD in einem breiten Spektrum positiven Einfluss und großes therapeutisches Potenzial besitzt. Es soll beispielsweise Krämpfe lösen und Entzündungen hemmen.

Das kann CBD

CBD wird meist als frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel in Tropfenform oder als Kapseln angeboten. In Form von Cremes wirkt Cannabidiol über die Haut. Laborversuche der University of Kentucky haben gezeigt, dass die Substanz bei Anwendung über die Haut bei Arthritis Schwellungen und Entzündungen reduzieren kann.

Begrenzter Anbau: Bisher kommt der medizinische Hanf noch überwiegend aus Kanada


Welche Arzneiform für was?

Es gibt verschiedene Darreichungsformen von Cannabis, als fertiges Arzneimittel oder Individualmischung vom Apotheker. Weil sie THC enthalten, fallen sie unter das Betäubungsmittelgesetz.

SPRAY Zugelassen für die Behandlung von Spastiken bei Multipler Sklerose. Bei einer anderen Verordnung (Off- Label) muss vorher die Übernahme durch die Krankenkasse beantragt werden.

KAPSELN Zugelassen gegen Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie bei Krebspatienten.

SONSTIGE Getrocknete Blüten, Extrakte oder Pulver werden nach Rezept des Arztes in der Apotheke zusammengemischt. Die Arznei kann als Tee oder mit Verdampfer eingenommen werden. Wird nur verordnet, wenn andere Therapien nicht anschlagen.