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Carolin Witt (34) litt unter schweren Kopfschmerzen: SauNach der vierten Triggerpunkt-Behandlung war ich geheilt


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 38/2018 vom 14.09.2018

Die Beschwerden führten bei der Lehrerin zu Seh- und Empfindungsstörungen in Armen und Beinen. Die Druck-Therapie half nachhaltig


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 38/2018

Alexander Höhne
Triggerpunkt-Therapeut, Hamburg


Mit Kopfschmerzen hatte Carolin Witt immer schon zu kämpfen. Aber seit der Geburt ihres ersten Kindes vor dreieinhalb Jahren verschlimmerten sich die Probleme. „Ich glaube, das einseitige Tragen meiner Tochter, die ungünstige Körperhaltung beim Stillen und eine permanente Schonhaltung haben dazu beigetragen, dass ich immer häufiger ...

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... mit starkem Kopfweh zu kämpfen hatte“, sagt die Gymnasiallehrerin. „Manchmal waren es so schlimm, dass ich sogar Sehstörungen hatte und Empfindungsstörungen in den Armen und Händen.“

Gegen die Schmerzen fing die Hamburgerin wieder mit Sport und Yoga an. Sie nahm Tigerbalsam und behandelte sich mit Wärme. Alles wirkungslos. „Dann hat mir eine Freundin von der Triggerpunkt-Therapie erzählt und ich habe mir einen Termin geben lassen“, sagt Carolin Witt. „Die Behandlung war ziemlich schmerzhaft, hat aber schon nach der ersten Sitzung zu einer spürbaren Besserung geführt.“

Die Triggerpunkt-Therapie ist noch relativ unbekannt, aber nachweislich bei muskulären Verspannungen sehr gut wirksam. „Bei den Triggerpunkten handelt es sich um örtlich begrenzte, druckempfindliche Stellen im Muskel“, sagt Alexander Höhne, Triggerpunkt-Therapeut aus Hamburg. „Schuld sind so genannte Mikrozirkulationsstörungen, die zu einer Sauerstoffunterversorgung führen. Auslöser dieser Sauerstoffunterversorgung sind Fehlbelastungen und Fehlhaltungen.“ Das Besondere an diesen Triggerpunkten: Sie verursachen Schmerzen nicht immer am Ort des Geschehens, sondern an völlig anderer Stelle.

Der Therapeut drückt die sogenannten Triggerpunkte sehr fest. Der Druck provoziert eine Entzündung, die mit ihrer stärkeren Durchblutung heilend wirkt


Ohne Tabletten wieder schmerzfrei: Die Patientin ist zufrieden


Eine Triggerpunkt-Behandlung dauert in der Regel rund eine Stunde. „Einen guten Anhaltspunkt bezüglich des Beschwerdebildes bekomme ich meist schon durch das ausführliche Patientengespräch und einer Bewegungsuntersuchung“, sagt der Physiotherapeut. „Dann suche ich gezielt nach den Triggerpunkten. Fündig geworden, übe ich einen Druck aus, der bis an die Schmerzgrenze geht.“ Das kann Carolin Witt bestätigen. „Es tat manchmal ziemlich heftig weh, aber es war auszuhalten.“


Auf den Druck folgt die Regeneration


Zur Erklärung: Der Therapeut muss an die Schmerzgrenze gehen. Der Muskel ist zwar noch in der Lage sich zusammenzuziehen, aber er kann sich nicht mehr entspannen. „Durch den intensiven Druck auf den Triggerpunkt dehne ich das Gewebe und provoziere eine gezielte lokale Entzündung“, erklärt Alexander Höhne. „In der nachfolgenden Regeneration bilden sich neue Zellen. Das führt zu einer Durchblutung und schließlich zur Schmerzfreiheit.“ Auch bei Carolin Witt. „Nach der vierten Behandlung waren meinen Kopfschmerzen endgültig verschwunden und sind seither auch nicht wiedergekommen.

Eine Triggerpunkt-Behandlung wirkt nicht nur bei Kopfschmerzen, sondern auch bei vielen anderen Schmerzformen und sie kostet rund 90 Euro. Viele Kassen tragen die Kosten für die Therapie. Das gilt es aber vorher abzuklären.

Problem: fehlhaltungsbedingte Kopfschmerzen
Krankengeschichte: Medikamente und Gymnastik
Lösung: Triggerpunkt-Therapie


Fotos: Karin Costanzo