Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 1 Min.

Champagner: Das prickelnde: Geheimnis


HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 52/2018 vom 21.12.2018

An Festen wie Silvester sollte Champagner nicht fehlen. Aber was macht das Edelgetränk so einzigartig?


Artikelbild für den Artikel "Champagner: Das prickelnde: Geheimnis" aus der Ausgabe 52/2018 von HÖRZU. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 52/2018

PROSIT! Herstellung und Herkunft machen Schampus zum exquisiten Trinkgenuss


UNTERIRDISCH GUT Die Flaschen müssen mindestens 15 Monate lagern. Jahrgangschampagner sogar drei Jahre


Dem Zufall sei Dank. Der ist nämlich dafür verantwortlich, dass wir heute bei besonderen Festlichkeiten ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 1,09€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von HÖRZU. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 52/2018 von FOTO DER WOCHE: Silvester in den Bergen: EIN HOCH AUF 2019!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FOTO DER WOCHE: Silvester in den Bergen: EIN HOCH AUF 2019!
Titelbild der Ausgabe 52/2018 von Der Film, der alle Herzen bricht. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Der Film, der alle Herzen bricht
Titelbild der Ausgabe 52/2018 von PORTRÄT: HANS SIGL: Ein MANN auf dem GIPFEL. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
PORTRÄT: HANS SIGL: Ein MANN auf dem GIPFEL
Titelbild der Ausgabe 52/2018 von NATUR: SPIONE im Schnee. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
NATUR: SPIONE im Schnee
Titelbild der Ausgabe 52/2018 von INTERVIEW: „Kinder, reißt euch zusammen!“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
INTERVIEW: „Kinder, reißt euch zusammen!“
Titelbild der Ausgabe 52/2018 von Ein Berg AUS Feuer& Eis. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Ein Berg AUS Feuer& Eis
Vorheriger Artikel
Ein Berg AUS Feuer& Eis
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel TECHNIK: Drei auf einen Streich
aus dieser Ausgabe

... Champagner genießen dürfen. Denn ursprünglich galt es als Fehler, wenn Wein Bläschen bildete. Doch den Engländern gefiel das Prickeln auf der Zunge, das bei einigen Weinflaschen aus Frankreich immer wieder auftrat. Findige Kellermeister aus der Champagne jedenfalls kamen auf die Idee, diese Vorliebe gezielt zu befriedigen. Das war im 17. Jahrhundert. Heute wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Strenge Regeln bestimmen darüber, ob ein Schaumwein den Namen Champagner verdient hat.

Zweimal gären, das sollte sichbewähren

Champagner muss aus der französischen Region Champagne kommen. Als Rebsorten dürfen nur Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay Verwendung finden. Das typische Prickeln am Gaumen verursacht Kohlendioxid. Vor über 300 Jahren entstand dieses, weil der Wein für den Export oft schon recht früh in Flaschen abgefüllt wurde. Mit dem Effekt, dass er darin unbeabsichtigt weitergärte. Heute wird diese zweite Gärung bewusst herbeigeführt.

Dafür mischt der Kellermeister zunächst verschiedene Weine unterschiedlicher Jahrgänge und Lagen zur sogenannten Cuvée – eine Komposition höchster Qualität, die viel Gespür und Erfahrung voraussetzt. Die Cuvée wird in Flaschen gefüllt und mit einer kleinen Menge „Liqueur de tirage“ versetzt. Dieser Mix aus Wein, Zucker und Hefe leitet den Start für die zweite Gärung ein. Nun kann der Champagner seine vorgeschriebenen 15 Monate reifen oder – je nach Qualität – auch mehrere Jahre in Champagnerkellern lagern. Dieses aufwendige Gärungsverfahren ist wohl auch der wichtigste Unterschied zum Sekt. Zwar stammt dessen Kohlensäure ebenfalls aus einer zweiten Gärung. Die findet jedoch nicht in der Flasche statt, sondern häufig in großen Tanks. Und die Reifezeit beträgt nur neun Monate.

Übrigens, gute Qualität muss nicht teuer sein. Zu dem Ergebnis kam im vergangenen Jahr das Onlineportal bei einer Blindverkostung. Zwölf Champagner zwischen zehn und 150 Euro wurden bewertet. Resultat: Die Discounter-Champagner konnten geschmacklich durchaus mit teuren Marken wie Dom Pérignon oder Pommery mithalten. Schnitten zum Teil sogar besser ab.