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COVERSTORY: Margot ROBBIE JEDER HAT SEIN GLÜCK SELBST IN DER HAND


Jolie - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 07.08.2020

Ziemlich smart, mega-süß und sooo fleißig: Das Girl aus Down Under ist eine DER gefragtesten Schauspielerinnen in Hollywood. Zufall? Nein. Die 30-Jährige hatte einen genauen Plan. Und liebt es auch privat down to earth


Artikelbild für den Artikel "COVERSTORY: Margot ROBBIE JEDER HAT SEIN GLÜCK SELBST IN DER HAND" aus der Ausgabe 9/2020 von Jolie. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Jolie, Ausgabe 9/2020

Einfach yummy!
Margot Robbie hält nicht viel von Diäten: „Ich liebe Bier, Pommes, Burger. Wenn ich einen Bikinibody haben muss, esse ich drei Tage lang Karottensticks.“


PLÖTZLICH ÜBER NACHT BERÜHMT? ÄHM, STOPP … DASS MARGOT ROBBIE (30) HEUTE DIE BUSY BEE HOLLYWOODS IST, WAR RICHTIG HARTE ARBEIT. Und nope, dass die Australierin verdammt gut aussieht, war kein Vorteil. Im Gegenteil. Sie ...

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PLÖTZLICH ÜBER NACHT BERÜHMT? ÄHM, STOPP … DASS MARGOT ROBBIE (30) HEUTE DIE BUSY BEE HOLLYWOODS IST, WAR RICHTIG HARTE ARBEIT. Und nope, dass die Australierin verdammt gut aussieht, war kein Vorteil. Im Gegenteil. Sie will nicht auf ihre Optik reduziert werden. Nur: Die 30-Jährige hatte ihren Durchbruch in L. A. mit einer Rolle, die im Drehbuch als „hottest blonde ever“ beschrieben wurde. Ja, so nannte Regisseur Martin Scorsese die Trophy Wife Naomi in „The Wolf of Wall Street“. Doch schon während des Castings überzeugte die Schauspielerin Scorsese und Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio (45) mit Spontaneität statt mit ihrer Sexyness. Laut Drehbuch sollte sie in der Szene ihren Filmpartner küssen. Zu simpel, um so eine Rolle zu bekommen, dachte Margot und improvisierte. Statt eines Kusses verpasste sie Leo eine Ohrfeige. Das sorgte für Respekt und eine Zusage. Nur: Wer einmal von der Filmindustrie als „sexy Beauty“ abgestempelt wird, bleibt es oft auch.

SIE WEISS, WAS SIE WILL
Klar bekam sie nach ihrem Auftritt an Leos Seite reichlich Angebote, wieder eine „hottest blonde ever“ zu spielen. Aber Margot lehnte ab. Genau wie die Anfrage für ein „Playboy“-Shooting. Die junge Frau hatte eine genaue Vorstellung, wie ihre Karriere verlaufen soll. Und sie wollte nicht auf ein Sexsymbol reduziert werden. Das würde auch nicht zu der Tollkühnen passen, die gerne mal den Filmkollegen ein Tattoo verpasst, mit Haien taucht und als Kind gerne Trapezakrobatin geworden wäre. Ja, als Achtjährige besuchte sie bereits eine Zirkusschule, lernte dort jene Trapezkünste, die ihre Fans in „Suicide Squad“ (2016) bewundern. Aber Moment … Bevor Margot Jared Leto in seiner Rolle als Joker – ähm, sorry Jared – ziemlich lächerlich aussehen ließ und innerhalb von fünf Jahren an 19 (!) Produktionen beteiligt war, ackerte das junge Girl hart in seiner Heimat an der australischen Gold Coast. Nicht weil es musste, sondern weil es sein Geld verdienen wollte.


„DER ERFOLG KAM NICHT ÜBER NACHT. UND ICH HATTE DEFINITIV EINEN PLAN.“
MARGOT ROBBIE


COPY THE COVER – LOOK

1. „Rouge Coco Flash“ in „Dazzle“ von Chanel, ca. 36 €
2. Slip Dress von Pieces, ca. 30 €
3. „Lockmittel Locken Mousse“ von Schwarzkopf Got2b, ca. 4 €
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5. Goldring von Christ, ca. 70 €
6. Armbanduhr „White Sand Gold Mesh“ von Paul Hewitt, ca. 130 €

WORK HARD
Als Zehnjährige polierte Margot Besteck in einem Restaurant, jobbte später bei Subway und verkaufte Surfbretter. Nach dem College- Abschluss zog sie nach Melbourne, ergatterte dort schnell eine Rolle als bisexueller Teenager in der Soap „Neighbours“ (ja genau, die Serie, in der auch Kylie Minogue mitspielte). Für ihre Zukunft sah sie damals genau drei Möglichkeiten: 1. Sie verliert ihren Soap-Job und hört mit der Schauspielerei auf. 2. Sie bleibt der Serie für die kommenden 20 Jahre treu. 3. Sie geht nach Hollywood. Margot betont gerne, dass ihr Erfolg nicht über Nacht kam: „Es war über Jahre harte Arbeit.“ Und: „Ich hatte definitiv auch einen Plan.“ Vor ihrem Umzug nach Amerika arbeitete sie mit einem Dialekttrainer an ihrem amerikanischen Akzent, suchte sich einen der besten Casting-Agenten und sparte ihr Geld. Die Strategie ging auf. 2011 bekommt sie in New York ihre erste Rolle in der US-Serie „Pan Am“. Gut, die Produktion wird eingestellt. Aber Hollywood war auf das junge Talent aus Australien aufmerksam geworden. Vielleicht sahen einige Bosse in Margot nur die blonde Frau – Martin Scorsese sah definitiv mehr. Als sie von der „Time“ unter die „100 Most Influential People“ gewählt wurde, lobte die Regielegende in einer Hommage Margots „genialen Humor, die ansteckende Lebensfreude, ihre Hartnäckigkeit und ihren emotionalen Mut“. Wow! Aber was macht frau, wenn sie in der männerdominierten Moviewelt erfolgreich sein will, sich von den Kerlen aber nichts sagen lässt? Margots Way – sie gründete ihre eigene Produktionsfirma, nahm ihr Glück einmal mehr selbst in die Hand.

SIE IST DER BOSS
Am Set von „Suite française“ lernte Margot ihre späteren Partner Tom Ackerley (ja, ihren heutigen Ehemann) und Josey McNamara kennen. Gemeinsam mit Sophia Kerr, einer Freundin aus der Kindheit, bauten die vier 2014 die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment auf. Und die Gruppe hat ein gutes Gespür für den richtigen Stoff. Für ihre erste Produktion „I, Tonya“ (die Story über die von den Medien als Eishexe getaufte Tonya Harding) bekam Hauptdarstellerin Margot prompt ihre erste Oscar-Nominierung. Läuft doch bestens für das Surfer-Girl. Übrigens auch privat. Auch wenn die Schauspielerin hier mit Details geizt. Aus gutem Grund.

(NOT) TOO MUCH INFORMATION
Noch bevor die smarte Australierin für ihr Schauspieltalent von den Medien gefeiert wurde, ploppte sie in der Klatschpresse auf. Während der Dreharbeiten zu „Focus“ entstanden – nun ja – recht pikante Fotos von ihr und Co-Star Will Smith. Sogar Margots Mutter war geschockt, mahnte ihre Tochter: „Margot, sei vorsichtig, wenn Du das nächste Mal auf einer Party bist.“ Aber, so Margot: „Wir waren auf keiner Party! Wir haben gearbeitet und waren auch nicht betrunken. Wir waren zwischen den Szenen am Set!“ So entstehen eben Gerüchte. Ähnlichen Gossip gab es übrigens auch über sie und Leo. Aber auch hier stellte die Schöne klar: Sie war nicht einmal die Frau auf dem Bild. Und irgendwie würde so ein Superstar auch gar nicht an ihre Seite passen. Sie ist mega-happy mit Tom Ackerley, schwärmt: „Ich liebe es, verheiratet zu sein. Das Leben als Eheleute ist großartig, aber ich finde nicht, dass sich viel geändert hat.“

BLOSS NICHT ABHEBEN
Ja, das Mädchen aus Down Under ist absolut down to earth. Das galt auch für ihren Honeymoon. Zumindest fast. Eigentlich wollte sie mit Tom auf Tahiti ein wenig auf Robinson Crusoe machen. Aber es herrschte Dauerregen, und nach vier Tagen zog es das Paar in das Gym eines Luxusresorts. Margot: „Tom zog diese Shorts an, ein uraltes Modell, das viel zu klein war. Ich sagte ihm: ,Babe, Du kannst das nicht tragen … Ich kann alles sehen.‘ Er sagte nur: ,Wen sollen wir denn treffen?‘“ Ähm, Ellen DeGeneres und Barack Obama zum Beispiel, die ebenfalls in dem Hotel Gäste waren. Uuups, peinlich! Tom trainierte schließlich mit einem Handtuch über seiner Mini-Shorts, und Margot konnte über die skurrile Situation nur laut lachen. Von wegen Starallüren. Die Engagierte hat andere Werte. Pusht mit ihrer Firma vor allem Frauen und ist eben verdammt fleißig. Kleines Beispiel? Während der Dreharbeiten von „Bombshell“ stand sie zeitgleich für „Once Upon a Time in Hollywood“ vor der Kamera, und ihre eigene Produktion – mit ihr in der Hauptrolle – „Birds of Prey“ war noch in der Pre-Production. Margot: „Zum Glück war alles in L. A., sonst hätte ich das gar nicht geschafft. Es war verrückt!“ Ja, Margot packt gerne selbst an. Und nimmt ihr Glück in die Hand.

MARGOTS FAVORITEN

In „The Wolf of Wall Street“ spielte Margot an der Seite von Leonardo DiCaprio. Aber für die Sexszene fehlte ihr anfangs der Mut – drei Tequila- Shots sorgten für den nötigen Push


Klar liebt die Australierin Surfen. Auf einer Skala von eins bis zehn gibt sie sich eine zwei


Autsch! Margot verpasste ihren „Suicide Squad“- Kollegen Tattoos. Bei Assistent Simon verschrieb sie sich


Bussi: Margot und ihr „Big Bro“. Lachlan ist Stuntman , ihr jüngerer Bruder Cameron Schauspieler


Dream-Team: Mega-erfolgreich im Job, mega-happy in der Ehe. 2014 gründeten Margot, Tom Ackerley und zwei weitere Freunde eine eigene Produktionsfirma, 2016 heirateten die Schauspielerin und der Regieassistent


Harry-Potter-Fan Margot mogelte bei ihrer Sehstärke, um eine Brille zu bekommen. Sie steht total auf die Zauberwelt


Na, steht da jemand auf Harry Styles’ Song „Watermelon Sugar“?


FOTOS: ARCHIV, ADOBESTOCK, GETTY IMAGES, IMAGO IMAGES, ISTOCK, INSTAGRAM@MARGOTROBBIE, ©PARAMOUNT PICTURES, PR