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Creme-Suppen: Perfekt gemixte Gemüse-Hits


meine Familie & ich books - epaper ⋅ Ausgabe 21/2018 vom 12.12.2018

Zusammen mit Sahne oder Brühe fein püriert, ergeben Rüben, Kürbis, Kartoffeln & Co. herrlich cremige Suppen. Und mit Einlagen wie gebratenen Pilzen oder Würstchen ist alles drin, was das Herz begehrt


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Bildquelle: meine Familie & ich books, Ausgabe 21/2018

Mixer rein, schon wird aus kräftigen Zutaten ein cremiges Vergnügen


Kürbiscremesuppe mit Bratwurstklößchen

Zubereitung: 30 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

400 g Hokkaido-Kürbis
1 Schalotte
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 EL Öl
1 EL Currypulver
1 TL Honig
100 ml Orangensaft
800 ml Gemüsebrühe (instant)
200 g Schlagsahne
Salz
2 EL Zitronensaft
Pfeffer
200 g rohe Bratwürste
200 g Mini-Gnocchi (z. B. „Gnocchini“ von Hilcona; ...

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400 g Hokkaido-Kürbis
1 Schalotte
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 EL Öl
1 EL Currypulver
1 TL Honig
100 ml Orangensaft
800 ml Gemüsebrühe (instant)
200 g Schlagsahne
Salz
2 EL Zitronensaft
Pfeffer
200 g rohe Bratwürste
200 g Mini-Gnocchi (z. B. „Gnocchini“ von Hilcona; im Kühlregal)

1 Kürbis waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Schalotte abziehen, Ingwer schälen und beides fein würfeln.

2 In einem großen Topf 1 EL Öl erhitzen, Kürbis, Schalotte und Ingwer darin andünsten. Currypulver und Honig zugeben, kurz mitdünsten. Mit Orangensaft ablöschen und mit Brühe und Sahne auffüllen. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend fein pürieren. Mit Salz, Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.

3 Inzwischen restliches Öl (1 EL) in einer Pfanne erhitzen. Brät aus den Würsten drücken, dann schneiden und im Öl 3–4 Minuten braten. Gnocchi zugeben, alles weitere 6–8 Minuten braten.

4 Suppe mit Gnocchi-Wurst-Croûtons servieren.

Pro Portion: 480 kcal/2020 kJ 29 g KH, 14 g EW, 34 g F

Variante

Feiner und leichter mit Garnelen
Statt der Gnocchi-Wurst-Croûtons können Sie auch Garnelenspieße servieren – das gibt der Suppe Raffinesse und spart Kalorien.250 g küchenfertige Garnelen abbrausen, trocken tupfen, auf Holzspieße stecken, mit1 tL orangenschale (Bio), Salz, Pfeffer würzen. 3–4 Minuten im restlichenÖl (1 eL) anbraten.

Besonders schnell

Da Hokkaido-Kürbis mit der Schale gekocht werden kann, ist die Suppe einfach und rasch zubereitet


Brokkoli-Rahmsuppe mit Speck-Pancakes

Zubereitung: 30 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

1 Brokkoli
300 g Knollen sellerie
1 Zwiebel ca. 2 EL Öl
Salz, Pfeffer
800 ml Gemüsebrühe (instant)
150 g Crème fraîche
100 g Mehl
1 TL Backpulver
150 ml Buttermilch
30 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
2 EL Zucker
50 g Mandelblättchen
80 g Speck in Scheiben
2 EL Ahornsirup

AUSSERDEM

4 Holzspieße

1 Brokkoli putzen, waschen und in kleine röschen teilen. den Strunk schälen und in kleine Würfel schneiden. Sellerie schälen, waschen und ebenfalls klein würfeln. Zwiebel abziehen und fein würfeln.

2 In einem Topf 1 EL Öl erhitzen. Zwiebel, Strunk, Hälfte der röschen und Sellerie darin andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Brühe auffüllen, dann alles 15 Minuten köcheln lassen. Crème fraîche zugeben und alles fein pürieren.

3 Mehl mit Backpulver mischen und mit Buttermilch, Butter, Eiern und Zucker verrühren. Mandelblättchen unter den Teig heben. das restliche Öl (ca. 1 EL) in einer Pfanne er hitzen und den Teig darin zu 12 kleinen Pancakes (Ø 3–5 cm) backen.

4 Speck in eine kalte Pfanne geben, erhitzen, knusprig braten. Speck auf Küchenpapier abtropfen lassen, in kleine Stücke brechen. Im Bratfett die übrigen Brokkoliröschen 3–4 Minuten braten, salzen, pfeffern. Suppe und röschen auf 4 Schalen verteilen. Je 3 Pancakes mit Speck auf 4 Holzspieße schichten, mit Ahornsirup beträufeln, in die Suppe setzen. Sofort servieren.

Pro Portion: 610 kcal/ 2570 kJ 38 g KH, 21 g EW, 41 g F

Spießchen aus Pancakes und kross gebratenem Speck sorgen für Biss und Pep


Tomatensuppe mit Kichererbsen

Zubereitung: 30 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
8 EL Olivenöl
1–2 Zweige Rosmarin
500 ml passierte Tomaten (Dose)
150 ml Möhrensaft
450 ml Gemüsebrühe (instant)
Salz
1 EL Zucker
Cayennepfeffer
2 EL Balsamico-Essig
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht: 240 g)
5 getrocknete Aprikosen
1 rote Zwiebel
1 EL mildes Currypulver
2 EL Zitronensaft
Minzeblätter zum Garnieren

1 Zwiebeln und Knoblauch abziehen. Beides fein würfeln und in 5 EL heißem Olivenöl glasig dünsten. Rosmarin fein hacken. Passierte Tomaten, Möhrensaft und Gemüsebrühe zum Zwiebel-Mix geben. Mit Salz, Zucker sowie Cayennepfeffer, Rosmarin und Balsamico würzen. Suppe ca. 15 Minuten köcheln lassen.

2 Kichererbsen in einem Sieb kalt abbrausen und abtropfen lassen. Getrocknete Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Rote Zwiebel abziehen, halbieren und in Streifen schneiden. Zwiebelstreifen mit Curry würzen und im restlichen Öl (3 EL) unter Rühren weich dünsten.

3 Kichererbsen, Aprikosen, Zitronensaft und ca. 50 ml Wasser erhitzen, salzen. Minzeblätter abzupfen, klein schneiden. Suppe mit Kichererbsen-Mix und Curry-Zwiebeln anrichten. Suppe mit Minze garniert servieren.

Pro Portion: 350 kcal/1470 kJ 29 g KH, 8 g EW, 22 g F

Info

Kleine Powerkugeln: Kichererbsen
Die leicht nussig schmeckenden Hülsenfrüchte sind sehr gesund. Sie liefern viele Ballaststoffe, Eisen, Kalzium, Vitamine und hochwertiges Eiweiß. Kichererbsen in Dosen bewahren die wertvollen Nährstoffe, sind aber bereits vorgekocht – perfekt für die schnelle Küche.

Kichererbsen, Curry Aprikosen und Minze geben dem Klassiker einen Exotik-Kick


Kartoffelsuppe mit Pumpernickel

Zubereitung: 60 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

1 Bund Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch)
1 Zwiebel
800 g Kartoffeln (mehligkochend oder vorwiegend festkochend)
2–3 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Stück Speckschwarte (ca. 150 g)
4–5 Zweige Majoran
1 l Fleischbrühe (instant)
100 g Pumpernickel
1 Bund Petersilie
150 g Schlagsahne geriebene Muskatnuss evtl. Zitronensaft und Zucker
4 Bockwürste oder Wiener Würstchen

1 Gemüse waschen, putzen, Möhre und Sellerie schälen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Zwiebel abziehen, würfeln. Kartoffeln schälen, waschen, würfeln. Gemüse (bis auf die Kartoffeln) und Zwiebel in einem großen Topf in 1–2 EL heißer Butter 5 Minuten andünsten. Salzen, pfeffern. Speck, Kartoffeln und Majoran zugeben. Mit Brühe auffüllen, alles aufkochen und in ca. 15 Minuten gar köcheln lassen.

2 Pumpernickel würfeln, in restlicher Butter (1 EL) rösten. Petersilienblätter abzupfen und mit 100 g Sahne pürieren. Suppe vom Herd nehmen, Speck he rausnehmen, Suppe pürieren. Nach Belieben Speck abbrausen, trocken tupfen, die Schwarte entfernen. Speck würfeln und knusprig braten. Die Hälfte der Suppe in einen Topf gießen, die Petersiliensahne einrühren. Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat, evtl. Zitronensaft und Zucker abschmecken. Übrige Suppe mit restlicher Sahne (50 g) verrühren, abschmecken.

3 Würstchen in heißem Wasser erwärmen und dann in Scheiben schneiden. Je 1 Kelle der beiden Suppen in tiefe Teller geben, leicht marmorieren. Mit Würstchen, nach Belieben Speck und Brot-Croûtons bestreuen und servieren.

Pro Portion: 760 kcal/3200 kJ 46 g KH, 46 g EW, 37 g F

Titel-Rezept

Petersiliensahne, Würstchen und gerösteter Pumpernickel sind leckere Hingucker


Pastinaken-Cremesuppe

Zubereitung: 50 Minuten

FÜR 8 PORTIONEN

2 Zwiebeln
2 Kartoffeln (300 g)
1 kg Pastinaken (ersatzweise
800 g Petersilienwurzeln)
2 kleine Möhren
200 g Knollensellerie
3–4 EL Butter
100 ml Wermut (z.B. Noilly
Prat, ersatzweise Gemüsefond)
1,5 l Gemüsefond (Glas; ersatzweise Instant-Brühe)
Salz, Pfeffer
200 g Schlagsahne
1 Bund Schnittlauch
Olivenöl zum Beträufeln nach Belieben 1–2 EL schwarze Sesamsamen

1 Zwiebeln abziehen, würfeln. Kartoffeln, Pastinaken, Möhren und Sellerie schälen, evtl. waschen. Gemüse und Kartoffeln grob würfeln. Butter in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Gemüsewürfel dazugeben, kurz mit andünsten. Evtl. mit Wermut ablöschen. Fond angießen und alles aufkochen. Suppe zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Suppe fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2 Sahne zur Suppe geben und einrühren. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Suppe mit Schnittlauch bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln und evtl. mit Sesam garnieren.
Dazu passt: Röstbrot oder Pumpernickel

Pro Portion: 240 kcal/1010 kJ 24 g KH, 4 g EW, 12 g F

Tipp

Für die Party: Suppe vorbereiten
Wer Zeit sparen will, kann die Suppe schon einige Tage vorher kochen und ausgekühlt und ohne Sahne in Gefrierbeuteln einfrieren. Für die Party dann nur noch auftauen lassen, in einem Topf erwärmen, Sahne einrühren und abschmecken.

Die Suppe vorm Servieren mit Olivenöl beträufeln: So wird sie noch cremiger und extra-aromatisch


Petersilienwurzelsuppe mit Pfifferlingen

Zubereitung: 30 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

500 g Petersilienwurzeln
1 Kartoffel (mehligkochend)
200 g Champignons
1 Zwiebel
2 EL Butter
100 ml Sherry (ersatzweise Gemüsebrühe)
1 l Gemüsebrühe (instant)
1 Lorbeerblatt nach Belieben
1 Knoblauchzehe
3–4 Zweige Thymian
300 g Pfifferlinge
Salz, Pfeffer
150 g Crème fraîche
100 g Schlagsahne geriebene Muskatnuss

1 Petersilienwurzeln und Kartoffel schälen, grob würfeln. Champignons putzen, vierteln. Zwiebel abziehen, würfeln. 1 EL Butter in einem großen Topf zerlasse und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Petersilienwurzeln, Kartoffel und Champignons dazugeben. Mit Sherry ablöschen. Brühe angießen, alles aufkochen lassen. Lorbeer hinzufügen. Suppe ohne Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen.

2 Inzwischen Knoblauchzehe abziehen und hacken. Thymianblättchen abzupfen. Pfifferlinge mit einem Pinsel abbürsten, je nach Größe halbieren oder vierteln. Restliche Butter (1 EL) in einer Pfanne zerlassen, Pilze, Knoblauch und Thymian darin 4–5 Minuten braten. Pilzmix salzen, pfeffern.

3 Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen. Suppe mit dem Mixstab fein pürieren. Crème fraîche und Sahne unterrühren, Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Auf Tellern verteilen und mit Pfifferlingen bestreut servieren.

Pro Portion: 385 kcal/1620 kJ 19 g KH, 11 g EW, 28 g F

Variante

Pilzwechsel
Die leuchtend gelben Pfifferlinge sind mit ihrer pfeffrigen Note kräftig im Geschmack. Wer es etwas milder mag, kann statt Pfifferlingen auch dieselbe Menge Kräuterseitlinge oder ShiitakePilze verwenden.

Gebratene Thymian-Pfifferlinge sind mit ihrer delikaten Würze ein Geschmackserlebnis


Grünkohlsuppe mit Pfefferfilet

Zubereitung: 45 Minuten

FÜR 6 PORTIONEN

1 Schweinefilet (400 g)
Salz
2 EL grob zerstoßener Pfeffer
2 EL Öl
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100 g Kartoffeln
200 g Knollen sellerie
500 g Grünkohl
1,5 l Gemüsebrühe (instant)
200 g fettreduzierte Kochsahne (15 % Fett)
Pfeffer
1 Prise Zucker

AUSSERDEM

6 lange Holzspieße

1 Backofen auf 120 Grad (umluft: 100 Grad) vorheizen. Filet abbrausen, trocken tupfen, salzen und im Pfeffer wenden. Fleisch in einer ofenfesten Pfanne in 1 EL Öl anbraten und im Ofen 30 Minuten braten.

2 Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch abziehen, würfeln bzw. hacken. Kartoffeln und Sellerie schälen, waschen und würfeln. Grünkohl putzen, waschen, in Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen.

3 restliches Öl (1 EL) in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffel und Sellerie darin andünsten. Kohl zugeben, alles im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten schmoren lassen. Brühe angießen, Suppe ca. 15 Minuten weiterköcheln.

4 Sahne angießen und Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Servieren Filet in feine Scheibchen schneiden, auf 6 Spieße stecken. Suppe damit anrichten, sofort servieren.

Pro Portion: 215 kcal/910 kJ 8 g KH, 21 g EW, 11 g F

Info

Ein Superfood: Grünkohl hält fit
Er hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlsorten, viele Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföle für ein starkes Immunsystem. Achten Sie auf sattgrüne Farbe und knackige Blätter. Entgegen gängiger Meinung muss Grünkohl keinen Frost abbekommen, um seinen herb-süßen Geschmack zu entfalten.

Kräftig grün, feinschaumig püriert: Zusammen mit feinen Filetspießen ist das Grünkohl-Süppchen toll für Gäste


Gelbe Röstpaprika-Möhren-Suppe

Zubereitung: 55 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

2 rote Paprikaschoten
2 gelbe Paprikaschoten
300 g Möhren
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
1 Bund Estragon
60 ml Nussöl
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel
600 ml Gemüsebrühe (instant)
1 Granatapfel

1 Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Paprikaschoten halbieren, putzen, waschen und vierteln. Möhren schälen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, würfeln. Chili entkernen, hacken. Estragon hacken. Estragon, Chili und Nussöl pürieren.

2 2 EL Estragon-Öl mit Gemüse, Zwiebeln und Knoblauch mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles auf einem Blech verteilen. Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten rösten. Gemüse aus dem Ofen nehmen, mit Gemüsebrühe fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Granatapfelkerne aus der Schale lösen (siehe Tipp).

3 Suppe nochmals erhitzen, mit dem Pürierstab aufschäumen, mit Granatapfelkernen und restlichem Estragon-Öl anrichten.

Pro Portion: 265 kcal/1120 kJ 24 g KH, 5 g EW, 16 g F

Tipp

Verzehrfertige Granatapfelkerne
Die knackigen Kerne schmecken süß-säuerlich, somit passen sie zu süßen und herzhaften Gerichten. Das Entkernen von Granatäpfeln ist allerdings mühsam und hinterlässt lästige rote Saftspritzer. Die bequeme Alternative: tiefgekühlte, verzehrfertig ausgelöste Granatapfelkerne (z. B. von Edeka, 300 g um 2 €). Praktisch und köstlich!

Farblich und kulinarisch ein Hit: püriertes Röstgemüse, Estragon-Öl und Granatapfelkerne


Zubereitung: 45 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

2 Knoblauchzehen
800 g Lauch
3 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 TL Thymianblättchen
2 EL Mehl
800 ml Gemüsebrühe (instant)
2 Birnen
4 EL Pinienkerne
200 g Ziegenkäserolle
125 g Crème fraîche

1 Knoblauch abziehen, würfeln. Lauch putzen, waschen, abtropfen lassen und in Ringe schneiden. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Lauch darin andünsten. Mit Salz, Pfeffer und der Hälfte Thymian würzen. Mehl darüber stäuben und anschwitzen. Unter Rühren mit Brühe aufgießen, aufkochen, 15–20 Minuten köcheln lassen.

2 Backofengrill vorheizen. Inzwischen Birnen waschen, halbieren, entkernen und in feine Spalten schneiden. Übrige Butter (1 EL) in einer Pfanne erhitzen, Birnenspalten darin kurz andünsten, mit Pfeffer würzen. Käse in Scheiben schneiden.

3 Birnen in 4 Portionen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Käse und Pinienkerne darauf verteilen, Rest Thymian darüberstreuen. Käse unter dem Backofengrill kurz gratinieren, bis er leicht schmilzt und bräunt.

4 Suppe fein pürieren, evtl. passieren. Crème fraîche unterrühren. Käse und Birnen in vorgewärmten, tiefen Tellern verteilen, Rahmsuppe angießen und sofort servieren.

Pro Portion: 450 kcal/1890 kJ 21 g KH, 22 g EW, 31 g F

Variante

Kräftiger mit Blauschimmelkäse
Ziegenkäse ist je nach Sorte eher mild im Geschmack. Wer es würziger mag, kann stattdessen 150 g Blauschimmelkäse zerteilen und zum Überbacken über die Birnen streuen.

Dream-Team: Die süßliche Birne und der cremigmilde Käse passen perfekt zum kräftigen Lauch


Rote-Bete-Suppe

Zubereitung: 50 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Rote-Bete-Knollen (ca. 300 g)
300 g Kartoffeln (mehligkochend)
1 EL Butter
800 ml Gemüsebrühe
½ Bund Thymian
Salz, Pfeffer
1 TL Honig
Cayennepfeffer
1 EL Öl
200 g Schlagsahne

1 Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln bzw. hacken. Rote Bete schälen (dabei Küchenhandschuhe tragen!), würfeln. Kartoffeln schälen, 1 Kartoffel sehr fein, übrige Kartoffeln grob würfeln.

2 Zwiebel und Knoblauch in einem großen Topf in heißer Butter dünsten. Rote Bete und grobe Kartoffelwürfel zugeben, Brühe angießen. Die Hälfte Thymian hinzu fügen, alles 20 Minuten köcheln lassen.

3 Thymian herausnehmen, Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Honig und Cayennepfeffer würzen. Feine Kartoffelwürfel in heißem Öl knusprig braten, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4 Hälfte der Sahne in die Suppe einrühren, übrige (100 g) steif schlagen. Suppe in Tassen füllen. Geschlagene Sahne darauf verteilen. Suppe mit Kartoffelwürfeln und übrigen Thymianblättchen bestreut servieren.

Pro Portion: 345 kcal/1450 kJ 24 g KH, 5 g EW, 25 g F

Tipp

Für Suppen: besser frische rote Bete
Rote Bete gibt es auch fertig gegart und vakuumiert zu kaufen. Für Salat ist das perfekt, da sie direkt verwendet werden kann. Für Suppen empfiehlt es sich aber, frische Knollen zu verwenden – sie ergeben hierfür die bessere Konsistenz und volleres Aroma. Beim Schälen Einmalhand schuhe tragen, da der rote Farbstoff stark färbt.

Tolle Knollen: Rote Bete bringt Farbe in die Tasse, Kartoffeln sorgen für sämige Konsistenz


Linsen-Kokos-Suppe mit Lauchrösti

Zubereitung: 30 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

1 Zwiebel
3 EL Öl
1 TL rote Currypaste (ersatzweise Currypulver)
1 EL Tomatenmark
200 g rote Linsen
800 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
2 EL Zitronensaft
½ Lauchstange
1 große Kartoffel (mehligkochend; 200g)
1 Ei (Größe M)
1 EL Mehl
Schnittlauch nach Belieben

1 Zwiebel abziehen und fein würfeln. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel mit der Currypaste darin andünsten. Tomatenmark und Linsen zugeben, kurz mitdünsten. Brühe und Kokosmilch angießen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken.

2 Lauch putzen, längs halbieren, waschen und in Streifen schneiden. Kartoffel schälen, waschen und grob reiben. Lauch mit Kartoffel, Ei, Mehl, Salz, Pfeffer verkneten.

3 Restliches Öl (2 EL) in einer Pfanne erhitzen. Lauch-Mix mit einem Esslöffel portionsweise in die Pfanne geben, zu Talern formen. Von beiden Seiten etwa 5 Minuten braten. Suppe evtl. mit Schnittlauch garnieren, mit Rösti servieren.

Pro Portion: 340 kcal/1430 kJ 42 g KH, 18 g EW, 11 g F

Info

Rote Linsen: fix fertig
Sie sind bereits geschält im Handel und verdanken ihren Namen dem roten Kern (die Schale selbst ist eigentlich braun). Dank fehlender Schale garen rote Linsen schneller als andere Sorten. Sie kochen mehlig und zerfallen leicht, eignen sich daher gut für Eintöpfe, Suppen und Currys.

Löffel dich fit: Linsen enthalten viel Eisen, das gegen Müdigkeit hilft


Apfel-Sellerie-Suppe mit Nuss-Streuseln

Zubereitung: 60 Minuten

FÜR 6 PORTIONEN

1 Zwiebel
1 Knollen sellerie (geputzt: ca. 700 g)
3 süß-säuerliche Äpfel (z. B. Elstar)
3 EL Öl
4 Thymianzweige
1,2 l Brühe (instant)
200 g Schmand
Salz, Pfeffer nach Belieben Petersilie

FÜR DIE NUSS-STREUSEL

100 g ungesalzene Nussmischung (im Snackregal) 100 g Mehl
¼ TL Salz
100 g kalte Butter
80 g Speckwürfel

1 Zwiebel abziehen, würfeln. Sellerie schälen, waschen. Äpfel schälen, beides in grobe Würfel schneiden.

2 Öl in einem breiten Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig andünsten. Sellerie und Äpfel dazugeben und etwa 5 Minuten mitdünsten. Thymianblättchen von den Stielen zupfen und hinzufügen. Mit Brühe ablöschen, aufkochen. Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen.

3 Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Inzwischen für die Streusel die Nüsse grob hacken. Mehl mit Salz mischen und mit Nüssen, Butter und Speckwürfeln rasch zu Streuseln verkneten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Im Ofen ca. 20 Minuten backen.

Suppe pürieren, Schmand einrühren. Suppe mit Salz und Pfeffer würzen, mit den Nuss-Streuseln und evtl. gehackter Petersilie servieren.

Pro Portion: 530 kcal/2230 kJ 23 g KH, 10 g EW, 44 g F

Tipp

Mit anderen nüssen
Für die Nuss-Streusel können Sie anstelle der Nussmischung auch Nüsse aus Ihrem Vorrat wie Hasel- und Walnüsse oder Mandeln nehmen.

Sellerie regt mit ätherischen Ölen den Stoffwechsel an; Nuss-Speck-Streusel runden den Geschmack ab


Appenzeller-Käse-Suppe

Zubereitung: 55 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

80 g Parmaschinken (hauchdünn aufgeschnitten)
150 g Appenzeller Käse (ersatzweise Bergkäse)
1 Schalotte
100 g Butter
100 ml trockener Apfelwein (ersatzweise Apfelsaft)
800 ml Geflügelfond (Glas)
100 g Schlagsahne
200 g Radicchio
80 g rote Zwiebeln
2 EL Olivenöl
1 EL brauner Zucker
120 ml trockener Weißwein (ersatzweise Geflügelfond)
Salz, Pfeffer
100 g Bauernbrot

1 Backofen auf 150 Grad (Umluft: 130 Grad) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen. Schinkenscheiben grob zerzupfen, auf dem Blech im Ofen 10–12 Minuten kross backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

2 Für die Suppe den Käse fein reiben. Schalotte abziehen, würfeln, in einem Topf in 1 EL Butter glasig dünsten. Mit Apfelwein ablöschen und diesen komplett einkochen. Geflügelfond und Sahne angießen, Suppe 10 Minuten köcheln.

3 Radicchio putzen, Zwiebeln abziehen und beides in feine Streifen schneiden. Radicchio und Zwiebeln in einer Pfanne im Olivenöl anbraten. Mit Zucker glasieren, mit Weißwein ablöschen. Wein komplett einkochen lassen. Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Für die Croûtons Brot entrinden, würfeln und in einer Pfanne in 3 EL Butter goldbraun braten. Croûtons salzen, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

5 Käse sowie restliche Butter (ca. 60 g) in Würfeln unter die Suppe rühren. Suppe schaumig pürieren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Suppe zusammen mit Radicchio, Schinkenchips und Croûtons anrichten und gleich servieren.

Pro Portion: 560 kcal/2360 kJ 19 g KH, 25 g EW, 40 g F

Herber Radicchio, würziger Schinken und kräftiger Käse: Hochgenuss für die Sinne


Maronen-Steinpilz-Cremesuppe

Zubereitung: 55 Minuten

FÜR 4 PORTIONEN

20 g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
100 g Sellerie
1 EL Butter
200 g gekochte Maronen (vakuumiert)
400 ml Pilzfond (Glas; ersatzweise Gemüsebrühe)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
30 g Rucola
Öl zum Frittieren
150 g Steinpilze (ersatzweise tiefgekühlte Steinpilze oder braune Champignons)
2 EL Olivenöl
50 ml Crème fraîche nach Belieben grober Pfeffer

1 Steinpilze in 150 ml heißem Wasser 15 Minuten einweichen. Zwiebel abziehen und Sellerie schälen, beides würfeln. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Selleriewürfel darin andünsten. Maronen zugeben und mit dem Pilzfond, 200 ml Wasser und den Steinpilzen im Einweichwasser ablöschen. Ca. 20 Minuten kochen lassen. Zitronensaft zugeben aufkochen und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2 Rucola putzen, in Öl kross frittieren, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in Olivenöl kurz braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe anrichten und mit Crème fraîche, Pilzen, Rucola und evtl. grobem Pfeffer bestreut servieren.

Pro Portion: 280 kcal/1180 kJ 17 g KH, 5 g EW, 22 g F

Info

König der Pilze
Steinpilze sind die edelsten und teuersten Wild pilze. Sie haben sehr festes (daher der Name), aber zartes Fleisch und schmecken intensiv nussig. Besonders die kleinen Exemplare sind ausgesprochen aromatisch. Das intensivste Aroma steckt in getrockneten Pilzen: in Wasser einweichen und dieses danach unbedingt mitverwenden.

Wald-Aromen: Maronen und Pilze verzücken mit vollem Geschmack und nussiger Note


Foto: burdafood.net-Archiv/AnkePolitt

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