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Crime-Geschichte: Rätsel um das leere Mädchen-Grab im Vatikan


TV neu - epaper ⋅ Ausgabe 36/2019 vom 29.08.2019

+++ Hat die CIA die Finger im Spiel? +++ Ist Emanuela doch noch am Leben? +++ Was weiß der Papst-Attentäter? +++


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VERMISST Emanuela ist vatikanische Staatsbürgerin


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SPURENSUCHE Forensiker bei der Öffnung der unterirdischen Grabkammer im deutschen Priesterkolleg in Rom


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HINWEIS Papst- Attentäter Ali Agca (Mitte) brachte jetzt die CIA ins Spiel


Das Schicksal eines Schulmädchens, das 1983 spurlos verschwand, beschäftigt seit Jahrzehnten nicht nur die italienische Polizei, sondern liefert auch Stoff für zahllose Verschwörungstheorien. Eine von ihnen besagt, dass Emanuela Orlandi entführt wurde, um den Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca freizupressen.Verstörende Aussage. Nun meldet sich der 61-Jährige, der bis 2010 in italienischer und türkischer Haft saß, plötzlich zu Wort. Der Mann, der 1981 Papst Johannes Paul II. († 84) durch Schüsse auf dem Petersplatz lebensgefährlich verletzt hatte, behauptet, dass Emanuela nie wirklich entführt wurde. „Sie hat niemals irgendeine Gewalt erlitten“, schrieb Agca in einem Brief an Papst Franziskus (82). Die Vermisste sei am Leben und befinde sich einem streng abgeschirmten Kloster, so Agca. Der Fall habe keinerlei kriminellen oder sexuellen Hintergrund, heißt es weiter. Das Mädchen sei in Wahrheit Opfer einer vom US-Geheimdienst CIA konzertierten internationalen Verschwörung geworden. Der Papst besitze „alle Macht, um die Freilassung von Emanuela Orlandi kategorisch anzuordnen“, so Agca. Emanuelas Bruder Pietro Orlandi (59), der seit über 30 Jahren immer wieder Aufklärung vom Vatikan fordert, äußerte starke Zweifel an Agcas Version. Er habe sich zu einem Zeitpunkt gemeldet, an dem der mysteriöse Fall wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte, wolle nur mediale Aufmerksamkeit.


Er behauptet, das Mädchen sei nie entführt worden


Zwei leere Gräber. Tatsächlich wurden in den vergangenen Wochen zwei Gräber auf dem Campo Santo geöffnet. Emanuelas Familie hatte einen Hinweis erhalten, dass ihre Leiche dort verscharrt wurde. Der an- onyme Informant habe „mit Nachdruck“ auf das Grab Sophies von Hohenlohe (1758- 1836) und das danebenliegende Grab der Herzogin zu Mecklenburg (1784-1840) hingewiesen: „Schaut, wohin der Engel schaut“. Doch die beiden Gräber seien leer gewesen, erklärte Papstsprecher Alessandro Gisotti.
Die Suche geht weiter. Damit bleibt das Rätsel um Emanuela weiter ungelöst. Inzwischen untersuchten Gerichtsmediziner auch zwei unterirdische Gebeinkammern im deutschen Priesterkolleg Campo Santo Teutonico nach neuen Hinweisen. Nach Angaben der Familie Orlandi wurden dort Hunderte Knochen gefunden, die zu unterschiedlichen Skeletten gehörten, darunter auch solche von Kindern. Sie sollen nun katalogisiert und nach Alter sortiert werden. Gibt es dann einen konkreten Verdacht, könnte ein DNA-Vergleich eine hundertprozentige Antwort auf die Frage geben, die Italien seit 36 Jahren beunruhigt: Was geschah wirklich mit Emanuela?

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GEHEIMNIS Verschleiert der Vatikan seit Jahrzehnten das wahre Schicksal von Emanuela?


Fotos: Susanne Kremer/HUBER IMAGES, picture alliance (2), vaticannews

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