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Curry: Frisch in den Winter!


vegetarisch Fit - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 18.10.2019

Salzig, süß oder scharf – ein Curry bietet zahlreiche Möglichkeiten. Wir haben uns einmal verschiedene Rezepte mit dem Geschmackswunder angeschaut.


Currys sind sehr vielfältig und wandelbar. Unter diesen Geschmackswundern versteht man sowohl Eintopfgerichte als auch die hierfür benötigte Gewürzmischung. Curry verbreitete sich aus dem indischen Raum nach Th ailand, Afrika und bis nach England – daher können die Zutaten für ein Curry auch sehr unterschiedlich sein. Es handelt sich jedoch nicht um ein einzelnes Gewürz, sondern immer um eine Gewürzmischung, die in der Regel als Pulver oder Paste hergestellt ...

Artikelbild für den Artikel "Curry: Frisch in den Winter!" aus der Ausgabe 6/2019 von vegetarisch Fit. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: vegetarisch Fit, Ausgabe 6/2019

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... wird. Die Mischung besteht aus Zwiebeln, Knoblauch, Chili und weiteren Gewürzen, die je nach Land und Region variieren. So sind in Indien unter anderem Koriander, Kardamom, Gewürznelken, Zimt sowie Kurkuma typisch – Letzteres verleiht der Gewürzmischung die gelb-orange Farbe. Damit das Curry sein Aroma entfalten kann, muss es für etwa zwei Minuten mit etwas Öl angeröstet werden – durch die Hitze können sich die ätherischen Öle der Gewürze entfalten. Nach dem Anrösten werden die restlichen Zutaten hinzugegeben. Vor allem in der indischen Küche sind vegetarische Gerichte keine Seltenheit – für ein gutes Curry ist eine Gemüsevielfalt von enormer Bedeutung. Mit Linsen oder Kichererbsen kommen Currys ohne Fleisch aus. In Indien wird Curry häufig mit Panir, einem indischen Frischkäse, gegessen. Th ai-Currys können mit Tofu zubereitet werden. Zwischen indischen und thailändischen Currys gibt es einige Unterschiede. Bestandteile eines indischen Currys sind je nach Gericht frische Gewürze wie Ingwer, Knoblauch oder Chili. Das Gemüse wird bereits in der Sauce gegart und bleibt dadurch meistens nicht knackig. Im Gegensatz dazu wird das Gemüse bei Th ai-Currys erst sehr spät in den Topf gegeben, sodass die einzelnen Zutaten länger knackig bleiben. Typische Gewürze sind Chilis, Zitronengras und Kokosmilch.

FÜR 4 PERSONEN

300 Grünkohl
300 g Weißkohl
1 dicke Stange Lauch
1 Stück Ingwer (ca.
4 cm lang)
2 rote Chilischoten
4 EL Öl
250 g Kokosmilch Salz
½ Bio-Limette
1 TL brauner Zucker
50 g Kokosflocken

1. Die beiden Kohlsorten waschen, von dicken Blattrippen befreien und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Den Lauch putzen, längs aufschneiden, waschen, auch zwischen den Schichten, dann quer in Streifen schneiden, Ingwer schälen und fein hacken. Die Chilis waschen, putzen und mit den Kernen in Ringe schneiden.
2. In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Den Ingwer und die Chilischoten kurz mitdünsten. Die Kokosmilch und 100–150 ml Wasser dazugeben, das Gemüse salzen und bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 12 Min. bissfest garen.
3. Inzwischen die Limettenhälfte waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben. Das restliche Öl in einer Pfanne mit dem Zucker erhitzen. Die Kokosflocken darin unter Rühren goldgelb rösten. Die Limettenschale und etwas Salz unterrühren. Das Curry abschmecken und mit den Kokosflocken bestreut servieren.Zeit: 35 Min.Pro Portion: ca. 225 kcal. 4 g E, 19 g F, 8 g KH

Rote-Bete-Apfel-Curry

FÜR 4 PERSONEN

600 g Rote Bete
2 Schalotten
1 Stück Ingwer (ca.
2 cm lang)
2 Knoblauchzehen
3 EL Öl
2 TL Sambal Oelek
200 g Kokosmilch (aus der Dose) Salz
2 Äpfel
1 Bio-Limette
4 Zweige Minze

1. Die Rote Bete schalen (Einmalhandschuhe tragen!) und ca. 1 cm gros wurfeln. Die Schalotten schalen, der Lange nach vierteln. Ingwer und Knoblauch schalen und fein hacken.
2. Das Ol in einem Wok erhitzen. Die Rote Bete mit den Schalotten darin andunsten. Den Knoblauch und den Ingwer mit dem Sambal Oelek kurz mitdunsten. Die Kokosmilch und 200 ml Wasser angiesen, salzen und zugedeckt bei schwacher Hitze 15–20 Min. garen, bis die Roten Beten fast weich sind.
3. Inzwischen die Apfel schalen, entkernen und ca. 1 cm gros wurfeln. Die Limette waschen, abtrocknen, die eine Halfte in Scheiben schneiden zum Garnieren. Vom Rest der Limette die Schale abreiben, den Saft auspressen. Apfelstucke und Limettenschale zu den Roten Beten geben und weitere 5 Min. garen. Die Minze waschen und trocken schutteln, die Blattchen abzupfen und grob hacken. Das Curry mit dem Limettensaft nach Belieben abschmecken und mit der Minze und den Limettenscheiben garniert servieren.

Zeit: 45 Min.Pro Portion: ca. 315 kcal, 6 g E, 18 g F, 28 g KH

Currys

Cornelia Schinharl

Gräfe und Unzer Verlag ISBN 978-3-8338-6874-0 64 Seiten, 9,99 EUR

Grünes Gemüse-Curry mit Kokosmilch

FÜR 4 PERSONEN

1 Kohlrabi
300 g Brokkoli
1 Stange Lauch
250 g Spinat Salz
1 Bio-Limette
400 g Kokosmilch (aus der Dose)
3 TL Thai-Currypaste (selbstgemacht oder Asienladen)
2 Zweige Thai-Basilikum (Asienladen)
2 TL Palm-oder brauner Zucker
1 TL gemahlenes Kurkuma

1. Kohlrabi schalen und in ca. 1 cm grose Wurfel schneiden, Brokkoli putzen, waschen und in Roschen teilen. Den Stiel schalen und ca. 1 cm gros wurfeln. Lauch putzen, langs durchschneiden und waschen, auch zwischen den Schichten. Den Lauch quer in 1 cm breite Streifen schneiden. Spinat verlesen, grose Stiele entfernen und Spinat waschen.
2. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Kohlrabi und den Brokkoli darin 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Den Lauch 1 Min. mitkochen. Dann den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Das Gemuse in einem Sieb kalt abschrecken, gut abtropfen lassen.
3. Die Limette heis waschen und abtrocknen, die Halfte der Schale fein abreiben, die restliche Schale dunn abschalen und in Streifen schneiden. Den Saft auspressen.
4. In einem Topf die Kokosmilch mit der Currypaste und 100 ml Wasser grundlich verruhren und zum Kochen bringen. Die Sauce 3 Min. bei mittlerer Hitze leicht kochen lassen. Inzwischen das Thaibasilikum waschen und trocken schutteln. Die Blattchen abzupfen und nach Belieben hacken.
5. Die Kokossauce mit dem Zucker, dem Kurkuma, der abgeriebenen Limettenschale, dem Limettensaft (ca. 4 EL) und Salz abschmecken. Das Gemuse einruhren und noch 1–2 Min. darin leicht kochen lassen. Das Curry mit den Limettenschalenstreifen und dem Basilikum bestreut servieren. Dazu passt Reis

Zeit: 35 Min.

Pro Portion: ca. 250 kcal, 8 g F, 10 g KH

Gelbe Currypaste

NORMALES EINMACHGLAS

Eine rote Chilischote (je kleiner, desto schärfer), etwa 3 cm Ingwer
1 EL Kurkuma
3 Knoblauchzehen
3 Schalotten
1 Stängel Zitronengras
1 Limette
1 EL Kreuzkümmelsamen
2 EL Koriander
1 EL Sternanis
1 TL Zimt
1 TL schwarze Pfeff erkörner etwas Salz

1. Knoblauchzehen und Schalotten schalen, zusammen mit der Chilischote und dem Zitronengras klein schneiden. Ingwer schalen und reiben. Schale der Limette abreiben und dann fur den Saft auspressen.

2. Damit der Geschmack von Kreuzkummel, Koriander, Sternanis, Zimt und Pfeff er besser rauskommt, in einer Pfanne ohne Fett etwas anrosten. Sobald es intensiv zu duft en beginnt, die Gewurze vom Herd nehmen.

3. Alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und fein purieren. Wenn die Masse zu fest ist, wird sie mit etwas Wasser cremiger. In ein Einmachglas umfullen, dort halt sich die selbstgemachte gelbe Currypaste fur mehrere Monate.

Zeit: 15 Min.

Pro Portion: ca. 18 kcal, 0,3 g E, 1,2 g F, 1,3 g KH

Kürbis-Curry mit Hokkaido, Paprika und Bohnen

Isabelle Arndt uebersee-maedchen.de

FÜR 4 PERSONEN

500 g Hokkaido-Kürbis (entspricht einem halben Kürbis)
400 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
2 rote Paprika Handvoll TK-Bohnen
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
3 EL rote Currypaste
½ TL Galgant
2 EL Öl
5 Kaff_ irlimettenblätter
3 EL Sojasauce etwa
1 EL brauner
Zucker Saft einer
Limette etwas Salz (Thai-)Basilikum und Sesam zum
Garnieren Reis nach Belieben

1. Die Schalotten und den Knoblauch schalen, die Schalotten in feine Ringe und den Knoblauch klein schneiden. Eine grose Pfanne erwarmen, das Ol hineingeben und die Schalotten mit Knoblauch glasig dunsten. Den Galgant dazugeben, anschliesend 3 EL Kokosfett und die Currypaste. Das Kokosfett ist der feste Bestandteil, der sich bei der Kokosmilch abgelagert hat – einfach abschopfen. Fur ein bis zwei Minuten andunsten, dann die restliche Kokosmilch zugeben und mit Gemusebruhe auff ullen. Mit Zucker und Sojasauce wurzen, auserdem die Kaffirlimettenblattern dazugeben. Fur 15 Minuten kocheln lassen, bis die Masse etwas eindickt. Wahrenddessen den Reis aufsetzen.
2. Kurbis und Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stucke schneiden – Hokkaido gehort glucklicherweise zu den Kurbissen, die nicht geschalt werden mussen.
3. Das Gemuse zu dem Curry geben und fur etwa 15 Minuten garen. Anschliesend fur die letzten zehn Minuten noch die tiefgekuhlten Bohnen zugeben. Mit Limettensaft und ggf. Salz abschmecken. Vor dem Servieren die Kaffirlimettenblatter entfernen – die geben einen unglaublich leckeren Geschmack, sind aber nicht zum Verzehr geeignet. Mit Reis anrichten und Basilikum sowie Sesam bestreuen.

Zeit: 35 Min.Pro Portion: ca. 420 kcal., 9, 1 g E, 22,5 g F, 42, 6 g KH

Rosenkohl-Curry mit Kichererbsen

FÜR 4 PERSONEN

400 g Rosenkohl
300 g Kichererbsen
2 Tomaten
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 kleine Stücke Ingwer
2 Dosen Kokosmilch Je
1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Zimt, Ras el Hanout
4 TL Curry Koriander
2 Tassen Vollkorn-Basmatireis
4 EL Öl Salz

1. Vom Rosenkohl die Stilansatze abschneiden. Gut waschen und putzen, dann halbieren. Tomate in kleine Stucke schneiden. Zwiebel fein schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
2. Das Ol im Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin kurz anbraten.
3. Die Gewurze zugeben und fur eine halbe Minuten unter Ruhren mit anbraten.
4. Rosenkohl, Tomate und von der Kokosmilch die Creme bzw. etwa 50 ml der Flussigkeit (wenn keine Creme enthalten) in den Wok dazugeben. Fur 8–10 Min. anschwitzen.
5. Ubrige Kokosmilch zugeben und alles fur weitere 10 Min einkocheln, damit der Rosenkohl gar (aber nicht zu weich) wird. Falls Flussigkeit fehlt, einfach einen Schuss Wasser dazu.
6. Kichererbsen in den Wok geben, alles gut durchmischen und mit Salz abschmecken. Herd ausschalten und kurz ziehen lassen.
7. Mit Reis und Koriander servieren.

Gelbes Thai-Curry mit Erdnussbutter

FÜR 4 PERSONEN

1 rote Paprika
2 kleine Zucchini
2 Zwiebel
1 ca. 4 cm langes Stück Ingwer
2 Karotten
500 g Brokkoli
100 g TK-Erbsen
2 EL Kokosöl
4 TL gelbe Curry-Paste
2 EL Erdnussbutter
2 Dosen Kokosmilch frischen Koriander
2–3 EL geröstete und gesalzene Erdnüsse 300 g Basmati-Reis Salz, Pfeffer, Palmzucker (etwas brauner Zucker tut es auch) und Fischsauce zum Würzen und Abschmecken

1. Das Gemuse waschen, putzen und in moglichst gleich grose Stucke schneiden. Den Ingwer schalen und sehr fein hacken.
2. Den Basmati-Reis in ein Sieb geben und unter fliesendem kaltem Wasser grundlich waschen. Anschliesend in der doppelten Menge Salzwasser bissfest garen.
3. Das Kokosol im Wok oder in einer grosen Pfanne erhitzen. Die Currypaste hinzufugen und anschwitzen, anschliesend die Erdnussbutter dazugeben und unter Ruhren 2–3 Minuten rosten.
4. Die Kokosmilch angiesen und alles ebenfalls 2–3 Minuten kocheln lassen.
5. Das Gemuse in die Kokosmilch geben, vorsichtig mischen und alles bei kleiner Hitze fur 10 Minuten kocheln lassen.
6. In der Zwischenzeit den Koriander waschen, trocken tupfen und die Blattchen abzupfen. Die Erdnusse grob hacken.
7. Das Curry mit Salz, Pfeffer, etwas Palmzucker und Fischsauce abschmecken und mit dem Reis, frischem Koriander und den gehackten Erdnussen servieren.

Zeit: 40 Min.Pro Portion: ca. 303 kcal, 7,4 g E, 14 g F, 32 g KH


Fotos: freepik.com (6), shutterstock (1), Sonja Stözl (1), isabelle Arndt (1), Julia Schmidt Fotografie (2), Gräfe und Unzer Verlag/ Cornelia Schinharl (6)