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Cyberpunk 2077: Alles Wichtige zum Start


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PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 30.12.2020

Seid ihr bereit für den heiß erwarteten potentiellen Rollenspiel-Hit? Wir fassen euch zum Start noch einmal ein paar wichtige Informationen zusammen.


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Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 1/2021

Wenn ihr dieses Heft in der Hand haltet und nicht wieder Unvorhergesehenes passiert, dann sollte Cyberpunk 2077 endlich seit einigen Tagen erhältlich sein. Nach sieben Jahren Entwicklungszeit und drei Verschiebungen allein in diesem Jahr, entführen uns die Macher von The Witcher 3 wieder in eine faszinierende Rollenspiel-Welt. Leider können wir euch in dieser Ausgabe noch nicht berichten, wie aufregend das Abenteuer in Night City denn nun wirklich ist und ...

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... ob der massiv gehypte Titel halten kann, was die Entwickler versprechen. Für einen gründlichen Test traf die Testversion nämlich nicht einmal annähernd rechtzeitig in der Redaktion ein. Damit ihr aber nicht völlig unvorbereitet seid, weisen wir euch nach- folgend auf ein paar wichtige Dinge hin, die ihr über Cyberpunk 2077 wissen solltet. Außerdem geben wir euch im Anschluss noch einen kleinen Überblick über die Hintergründe von Cyberpunk. Wo kommen das Genre und das spezielle Universum des Spiels her und wer ist eigentlich dieser Johnny Silverhand, von dem immer alle reden?

V - DER HAUPTCHARAKTER

So wenig wie der Name V über den Protagonisten von Cyberpunk 2077 verrät, so wenig seid ihr darauf festgelegt, was dieser Charakter verkörpern soll. Die Entwickler lassen euch bei der Charaktererstellung sehr viele Freiheiten. So lassen sich zum Beispiel verschiedene Geschlechtsmerkmale beliebig miteinander kombinieren. Klassische Geschlechterrollen verlieren in einer Welt, in der Körperteile nach Gutdünken mit Cyberware ersetzt werden können, weiter an Bedeutung. Der Umfang und Tiefgang des Charaktereditors ist erstaunlich und bietet viel Raum sich auszutoben. Allerdings ist Cyberpunk 2077 ein Spiel in Ego-Perspektive und ihr bekommt V nur bei Spiegelungen, im Inventarmenü und vereinzelten Zwischensequenzen zu sehen. Einige Entscheidungen, wie zum Beispiel die Bestimmung eines Kindheitsidols, wurden im Laufe der Entwicklung aus der Charaktererstellung entfernt. Dafür bestimmt ihr für euren Charakter aber einen von drei Lebenswegen, die die Herkunftsgeschichte von V bestimmen. Als Street Kid, Corpo oder Nomad beginnt das Abenteuer im Spiel auf völlig unterschiedliche Weise, bis die drei Handlungsstränge schließlich an einem gemeinsamen Punkt zusammenlaufen. Aber auch im weiteren Verlauf des Spiels soll sich eure Herkunft immer wieder auf Dialoge und die Reaktionen von NPCs auswirken.

NIGHT CITY - STADT DER GANGS UND MEGA-KONZERNE

Die Mega-Metropole im Freistaat Nordkalifornien unterliegt nicht den Gesetzen der Neuen Vereinigten Staaten von Amerika und hat sich dadurch zu einem Spielplatz für brutale Gangs und mächtige Konzerne entwickelt. Die Stadt wird in sechs große Bezirke unterteilt, die sich in Architektur, Kultur und der Zusammensetzung der Bevölkerung deutlich voneinander unterscheiden. So haben sich auch die Gangs in verschiedenen Territorien breitgemacht. Im heruntergekommenen Stadtteil Pacifica bekommt es V zum Beispiel mit den auf physische Stärke bedachten Animals sowie den haitianischen Voodoo Boys zu tun. Während die Gangs auf den Straßen um die Macht kämpfen, thronen über allem aber die großen Konzerne, denen im Grunde alles gehört. Eine der mächtigsten von ihnen, mit denen sich V auch im Laufe der Handlung wird anlegen müssen, ist Arasaka. Aber auch MAX-TAC, Militech und Trauma Team International ziehen neben einigen anderen in der Stadt die Strippen. Umgeben wird die Stadt von den sogenannten Badlands. Die verwüsteten und stark verschmutzten Landstriche werden von den Nomads bewohnt, die ein wenig an Mad Max erinnernd durch die Einöde ziehen.

QUESTS, STORIES UND ENDEN

Bei so vielen unterschiedlichen Fraktionen und Individuen, die Night City bevölkern, gibt es die verschiedensten Geschichten zu erleben. Rollenspiel-typisch nehmt ihr Quests an, erledigt kleinere Aufgaben und folgt dem großen Strang der Haupthandlung. Letztere soll etwas kürzer ausfallen als noch in The Witcher 3, aber insgesamt wartet auch in Cyberpunk 2077 eine Fülle an Inhalten. So gibt es auch wieder zahlreichen Nebenquests, die sehr geschickt mit dem Hauptplot verwoben sind und ebenfalls Auswirkungen auf die Ereignisse der Geschichte des Spiels haben. Das soll sogar so weit gehen, dass einige der vielen verschiedenen Enden des Spiels von den sogenannten Subplots ausgelöst werden, ohne dass man die Hauptgeschichte tatsächlich beendet hat. Durch eure Entscheidungen können Quests auch scheitern, was jedoch niemals das Ende des Spiels bedeutet. Irgendwie geht es immer weiter, man wird dann nur mit eventuellen negativen Folgen des Scheiterns leben müssen. Neben Quest-relevanten Entscheidungen, wie die Frage ob man einer Gang hilft oder sie heimlich sabotiert, werden viele wichtige Beschlüsse für euren Lebensweg während der Dialoge getroffen. Hier gibt es stets verschiedene Antwortmöglichkeiten, die teilweise auch von eurem Hintergrund und den Fähigkeiten eures Charakters abhängen.

WAFFEN, SKILLS UND CYBERWARE

Die Welt von Cyberpunk 2077 ist eine gefährliche Welt. Bis an die Zähne bewaffnete Konzerne, Gangs und anderer bewaffneter Abschaum erhöhen die Möglichkeiten eines vorzeitigen Ablebens deutlich. Wohl dem, der sich selbst entsprechend mit hilfreicher Cyberware, Waffen und Fähigkeiten zur Steigerung der eigenen Überlebensfähigkeit ausgestattet hat. Das futuristische Arsenal bietet dabei eine breite Palette an Produkten für unterschiedlichste Anwendungsgebiete. Smart Weapons verfügen über zielsuchende Geschosse, Tech Weapons setzen auf elektromagnetisch beschleunigte Projektile, die sogar Wände durchschlagen können. Wer seinen Gegnern lieber direkt in die Augen sieht, greift zu den zahlreichen Nahkampfwaffen wie dem Katana. Alternativ lassen sich tödliche Werkzeuge wie die Mantis-Klingen auch direkt in die Unterarme einbauen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Cyberware, die andere Vorteile mit sich bringt. Cybernetische Augen für bessere Zielerkennung, mechanische Handflächen für besseren Grip an der Waffe oder wie wäre es mit einem Mini-Granatwerfer in der Hand? Abgerundet wird die Charakterentwicklung mit einem umfangreichen Skillsystem. In zwölf verschiedenen Talentbäumen lässt sich der eigene Spielstil im Detail verfeinern. Dabei setzen die Entwickler auf eine Mischung aus klassischer Freischaltung durch Skillpunkte als auch auf Learning by doing. Wer also häufig eine Pistole benutzt, wird darin mit der Zeit automatisch besser und schaltet entsprechende damit zusammenhängende Perks frei.