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Da hört der Spaß auf


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Das goldene Blatt - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 29.01.2022

Der große abgeschlossene LADY-KRIMI

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Beim Aufwachen war Mia einen Augenblick lang verwirrt. Das war nicht ihr Bett, ihr Zimmer. Und dann diese klickernden Geräusche aus der anderen Ecke … Sie drehte den Kopf, fing ein breites Grinsen unter einem zerzausten Haarschopf auf, und in diesem Moment fiel es ihr wieder ein. „Guten Morgen“, rief ihre Zimmerkollegin Betty herüber, ohne von ihrem Handy abzulassen, das sie mit flinken Daumen bearbeitete. „Gut geschlafen?“

„Ja. Sicher. Traumhaft.“

Mia rappelte sich hoch, und ihr Blick fiel ans Fenster. Gestern bei ihrer Ankunft hatte sie die grandiose Kulisse der schneebedeckten Berge rundherum bewundert. Dazu die klare Luft, viel reiner als zu Hause. Sie lächelte unwillkürlich.

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Kitzbühel. Schon der Name beflügelte die Fantasie. Eigentlich hatte sie sich keine großen Chancen ausgerechnet, als sie sich für das Praktikum ...

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... in diesem schicken Sporthotel beworben hatte. Dass es dann tatsächlich geklappt hatte, empfand sie wie einen Lottogewinn. Nun war sie also hier und platzte geradezu vor Tatendrang.

Nach dem Frühstück meldete sie sich im Büro des Hoteliers. Harald Gangleitner war ein sportlicher Mann Mitte 50, gebürtig aus Kitzbühel und passionierter Skifahrer, wie er ihr gestern beim ersten Rundgang erzählt hatte. Ab heute würde Mia alle Bereiche durchlaufen, an der Rezeption aushelfen und ihm im Büro zur Hand gehen.

Er war am Telefon, als sie eintrat, und bedeutete ihr Platz zu nehmen, ohne das Gespräch zu unterbrechen. Seine Miene wirkte besorgt. Wenig später legte er das Telefon weg und blickte noch einen Moment unwillig vor sich hin.

„Gibt’s Probleme?“, fragte Mia.

Gangleitner sah auf, immer noch in Gedanken. „Ach, das war ein Kollege vom Tourismusverband. Er hat mich informiert, dass seit einer Weile hier im Ort anscheinend vermehrt Drogen im Umlauf sind. Wahrscheinlich nur ein paar Chaoten. Aber die machen uns den guten Ruf kaputt. Na ja.“ Er schüttelte den Kopf, hakte das Thema damit wohl ab. Dann lächelte er ihr zu. „Aber jetzt kümmern wir uns mal um Ihren Arbeitstag.“

Der begann im Frühstücksraum, wo Mia bei den Tischen und am Büffet half. Dann begleitete sie die Hausdame auf ihrem Rundgang, und später ließ sie sich in die Abläufe an der Rezeption einweisen.

Vor dem Abendessen war ein wenig Luft, die Mia für eine Verschnaufpause in ihrem Zimmer nutzen wollte. Der Trakt für die Angestellten lag in einem eigenen Anbau an der Rückseite des Hotels, durch einen kleinen Parkplatz davon getrennt. Gerade als sie das Gebäude verließ, war ein junger Mann damit beschäftigt, dort Schnee zu schippen. Der Hausmeister. Er war ihr gestern vorgestellt worden. Sein Name war …

„Hallo, Daniel. Hey, Mia!“ Das war Betty, die in diesem Moment ebenfalls aus der Tür trat und zu Mia herüberkam. Der Hausmeister hielt in seinem Tun inne und strahlte Betty an. „Fleißig“, bemerkte sie im Vorbeigehen in seine Richtung, ehe sie sich an Mia wandte. „Hast du auch gerade Pause? Komm, du musst mir alles erzählen.“ Sie zog Mia einfach mit sich, ohne sich weiter um ihn zu kümmern. Als Mia noch einen Blick zurückwarf, stand Daniel immer noch da und starrte ihnen nach, bis die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel.

Betty war ein verrücktes Huhn. Quirlig, unbekümmert, lebenslustig. Sie hatte schon dies und das gemacht, und jobbte aktuell im Service des Hotels. Weil hier oft so schnuckelige Jungs Urlaub machten, hatte sie Mia kichernd anvertraut. Jetzt wollte sie alles über Mias ersten Eindruck wissen.

„Daniel ist Schnee von gestern“, meinte Betty unbekümmert

Mia erzählte – und hatte plötzlich wieder den forschenden Blick des Hausmeisters vor Augen. „Ich glaube, dieser Daniel fährt total auf dich ab“, bemerkte sie.

Betty zuckte die Schultern. „Ach, na ja“, meinte sie nur. „Aber das ist Schnee von gestern.“

„Aha?“, horchte Mia auf. „War es denn mal Schnee von heute?“

Betty lachte. „Kann man so sagen. Wir hatten da mal was laufen.

Aber auf Dauer war er mir zu anstrengend. So besitzergreifend. Außerdem wollte ich mir hier alle Optionen offenhalten.“

„Die schnuckeligen Jungs“, vermutete Mia, und Betty nickte.

Was Betty sich darunter vorstellte, erfuhr Mia ein paar Tage darauf. Sie fühlte sich schon rundherum angekommen hier im Hotel und im Team, übernahm die unterschiedlichsten Aufgaben und hatte einen riesigen Spaß an dem Job.

An diesem Nachmittag tat sie Dienst an der Rezeption, als die Clique eincheckte. Drei ansehnliche junge Kerle aus München, die gleich bei ihrer Ankunft für Stimmung sorgten. Mit lockeren Sprüchen und flockigem Auftreten.

Das wäre was für Betty, kam Mia in den Sinn, als sie den dreien ihre Zimmer zuwies. Und als hätte sie eine Antenne dafür, trat Betty in diesem Moment heran und taxierte die Neuen mit interessierten Blicken. Die einer, der Wortführer anscheinend, sofort auffing.

Wie Pingpong-Bälle warfen sie sich ein paar flotte Sätze zu, und Mia beobachtete fasziniert, wie zwischen den beiden Funken sprühten. Ein besitzergreifender Typ an Bettys Seite hätte wohl wirklich einen schweren Stand.

Abends im Restaurant sah sie die drei wieder. Betty schwirrte um ihren Tisch herum, und Mia war nicht erstaunt, als sie erklärte, sie hätten sich später an der Hotelbar verabredet. „Wenn ich hier fertig bin. Du kommst doch auch mit?“, fragte sie mit blitzenden Augen.

Mia grinste. „Warum nicht?“

Die Bar lag im obersten Stockwerk, hinter bodentiefen Fenstern, die einen grandiosen Blick auf die erleuchtete Kulisse des Ortes boten. Mia war tief beeindruckt. Die Münchner Jungs auch. Sie stellten sich als Thilo, Falk und Christof vor, wobei Thilo meist das Sagen hatte und sich mit Betty herrliche Wortgefechte lieferte. Falk warf ab und zu einen Gag ein, bloß Christof schien zurückhaltender. Wie Mia war er noch beim ersten Drink, während Thilo schon die dritte Runde Cocktails bestellte.

Die Stimmung schäumte hoch, als Thilo sich irgendwann zu Betty hinüberbeugte und die Stimme etwas senkte. „Sag mal, wie sieht’s denn mit Muntermachern aus?“

„Champagner?“, kicherte Betty. „Nein, Prinzessin, was Stärkeres zum Party machen. Ein bisschen Speed oder Koks. Geht da was?“

Mia, die ganz verzaubert die Lichter des Dorfes zu ihren Füßen bewundert hatte, drehte den Kopf, sah ihn an. Thilos Blick wiederum hing erwartungsvoll an Betty. Die anderen beiden wirkten weder überrascht noch irritiert. So, als hätte er nach Kaubonbons gefragt.

Betty lehnte sich lässig zurück. Dabei taxierte sie Mia einen Moment lang prüfend. Dann setzte sie ein glattes Lächeln auf. „Ich kann mich ja mal umhören“, meinte sie.

Mia entging nicht, wie sie Thilo zuzwinkerte. Der grinste, bestellte neue Drinks, und sie kamen nicht mehr auf das Thema zu sprechen.

Als unten im Ort die ersten Lichter verlöschten, sah Mia auf die Uhr. Oh, so spät schon! Sie schob ihren Stuhl zurück. „Leute, ich klink mich jetzt mal aus“, erklärte sie. „Ich muss morgen früh raus.“

„Och, wie blööd“, kam es im Chor von Falk und Thilo, begleitet von enthemmtem Gelächter.

Die beiden hatten schon gut getankt. Christof lächelte ihr nur zu. Und Betty nahm einen guten Schluck aus ihrem Glas. „Ich bleib noch ein bisschen“, meinte sie unbekümmert. Dabei blitzten ihre Augen. Mia schmunzelte. Wer weiß, was sie heute noch vorhatte.

Als Mia morgens aufstand, dreht sich Betty noch mal um

Als sie die Bar verließ, sah sie noch, wie Betty und Thilo die Köpfe zusammensteckten. Und plötzlich befiel sie so eine Ahnung, dass Betty nur gewartet hatte, bis sie ging. Um Thilo nämlich seine Frage von vorhin zu beantworten. Wo er sich Drogen besorgen könnte.

Sie hatte gar nicht mitbekommen, wann Betty zurück in ihr Zimmer gekommen war. Als Mia morgens aufstand, drehte sie sich gerade um, murmelte etwas von Spätschicht und schlief weiter. Nun, das war nicht ihr Problem.

Von der Rezeption aus hatte man einen guten Blick auf den Eingang zum Frühstücksraum. Die Münchener Clique würde wohl ihren Rausch ausschlafen, überlegte Mia gerade, als Christof auftauchte.

Er sah sie da am Tresen stehen und kam zu ihr herüber. Mia lächelte ihm zu. „Guten Morgen. Na, so früh schon unterwegs?“

Christof nickte. „Klar. Der frühe Vogel, du weißt schon.“

Mia schmunzelte. „Und deine Kumpels liegen noch im Nest?“

Jetzt lachte er. Süß, wie dabei die Grübchen in seinen Wangen aufsprangen! Überhaupt gefiel er ihr gut. Auch weil er nicht so auf den Putz haute wie die anderen beiden.

„Die setzen im Urlaub die Prioritäten anders. Weniger Sport, mehr Nachtleben. Aber ich möchte nachher auf die Piste. Kannst du mir ein Skigebiet empfehlen?“

„Sorry. Ich bin selbst erst seit einer Woche hier. Wir fragen mal eine Einheimische.“ Sie winkte einer Kollegin, bei der sich Christof Tipps für seinen Skitag geben ließ. Mia beobachtete ihn dabei verstohlen. Ja, auch bei Tageslicht sah er rundherum sympathisch aus.

Kaum war Christof gegangen, kam Daniel vorbei. Es sah so aufgesetzt zufällig aus, wie er sich in alle Richtungen umsah, dass Mia ihn ansprach. „Suchst du was?“

„Nein. Ich checke die Glühlampen. Bei euch alles in Ordnung?“ „Ja, ich denke schon.“

„Gut.“ Er nickte, versuchte einen Blick in den Frühstücksraum zu erhaschen. „Ist Betty irgendwo?“, fragte er dann beiläufig.

„Sie sagte, sie hat Spätdienst“, erwiderte Mia. „Ich glaube, sie ist noch in unserem Zimmer.“

„Hm“, machte er. „Ja dann.“

Damit schlenderte er weiter, Richtung Hinterausgang, wo es auch zu dem Parkplatz und dem Personaltrakt ging. Mia sah ihm nach. Irgendwie hatte sie das Gefühl, für ihn war die Sache mit Betty noch nicht ganz abgehakt.

Ab Mittag tat Mia Dienst im Büro. Sie hatte ein paar Anregungen zum Internetauftritt des Hotels angebracht, von denen Harald Gangleitner sehr angetan war. Wofür hatte sie schließlich einen Kurs in Mediengestaltung belegt!

So saß Mia den ganzen Nachmittag am Rechner. Deshalb bekam sie an diesem Tag weder Thilo und Falk noch Betty zu Gesicht. Ob die Jungs es noch auf die Bretter geschafft hatten? Und wie mochte ihr Abendprogramm aussehen? Bei dieser Überlegung musste sie wieder an die Szene in der Bar gestern denken. Und an ihre Unterhaltung mit dem Hotelier neulich, darüber dass vermehrt Drogen im Umlauf wären. Wusste Betty vielleicht mehr darüber?

Die lief ihr in die Arme, als sie später auf ihr Zimmer wollte. Betty kam gerade aus der Tür. Dramatisches Make-up um die Augen, die Lippen leuchtend rot und das Haar kunstvoll zerzaust. „Wow, was hast du vor?“, fragte Mia.

Betty lachte. „Ich geh mit den Jungs essen. Du weißt schon, die Münchner“, sagte sie. „Und danach durch ein paar Lokale.“

Mia nickte. Sie selbst fühlte sich geschlaucht nach den Stunden am Bildschirm und war nicht in der Stimmung für eine lange Nacht. Betty fragte auch nicht, ob sie mitkommen wollte. „Dann wünsch ich euch viel Spaß“, meinte Mia, als oben eine Tür ins Schloss fiel.

Daniel, der ein Zimmer einen Stock höher bewohnte, kam die

Treppe herunter. In dem Blick, mit dem er Betty fixierte, spiegelte sich eine ganze Palette von Emotionen.

Oh nein, schoss es Mia durch den Kopf, für den Hausmeister war die Affäre mit Betty noch lange nicht Schnee von gestern.

„Geht’s auf die Piste?“, fragte er im Vorbeigehen. Der gleichmütige Tonfall mochte ihm gar nicht so recht gelingen. Betty grinste nur. Und ohne eine Antwort abzuwarten lief er weiter und zur Tür hinaus.

Auch diese Nacht war Betty bis in die Puppen unterwegs

„Danke! Dir auch einen schönen Abend“, rief Betty ihm hinterher und zwinkerte Mia zu.

Die rollte die Augen, musste dann aber schmunzeln. „Mach’s dem armen Kerl nicht noch schwerer“, meinte sie. „Du siehst doch, dass er noch voll auf dich abfährt.“

Betty zuckte nur die Schultern. „Kann ja sein. Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Na, ich muss los. Seh dich morgen!“

Sie warf ihr einen Luftkuss zu und rauschte ab. Mia sah ihr nachdenklich hinterher. Betty schien wild entschlossen, Spaß zu haben.

Wie genau dieser Spaß aussehen würde, darüber wollte sie lieber nicht näher nachdenken.

Auch in dieser Nacht war Betty bis in die Puppen unterwegs. Mia schlich morgens leise ins Bad, doch sie schlief so fest, wahrscheinlich hätte sie ein Feuerwerk neben ihrem Bett zünden können. Ob sie heute auch Spätschicht hatte? Okay, zur Not würde sie behaupten, Betty fühle sich nicht gut. Wahrscheinlich stimmte das sogar.

An der Rezeption war es ruhig an diesem Morgen. Dann tauchte Christof auf. Allein. Wie schon gestern. „Guten Morgen“, sagte er mit einem Lächeln und trat heran. „Ich hab dich gestern vermisst.“

„Ah ja?“, machte Mia.

„Ja. Abends. Wir waren essen, und hinterher ein bisschen im Nachtleben. Ich hatte gehofft, du würdest auch mitkommen.“

Wie er sie ansah bei diesen Worten, so ruhig und fest, fuhr Mia unverhofft als flatterndes Kribbeln in den Bauch. Sie hätte fast gekichert. „Ich war ein bisschen kaputt und wollte mir nicht die Nacht um die Ohren schlagen“, erklärte sie.

„Eben!“ Er grinste. „Ich auch nicht. Wir hätten uns zusammen ausklinken können. So musste ich allein irgendwann durch die sternenfunkelnde Nacht heimwärts wandern.“ Dabei zwinkert er ihr zu, und das Kribbeln explodierte. Mia lachte. „Klingt schlimm.“ „War auch schlimm.“

Sie sahen sich an, einen langen Moment. Mia hielt sich verstohlen am Tresen fest. Ihre Knie fühlten sich plötzlich ganz wackelig an.

„Was machst du heute Abend?“, fragte er dann, ohne den Blick aus ihrem zu lösen. „Wollen wir zwei beide irgendwo hingehen?“

„Ja! Sehr gerne!“

Sie sagte es schnell, zu schnell? Aber Christofs Augen blitzten, das Grinsen floss auseinander. „Cool. Wann bist du abkömmlich?“

„So gegen acht. Ist das okay?“

„Ja. Sehr okay. Dann bis dahin.“ Er nickte, lächelte, klopfte einen Gruß auf die Theke und schlenderte in Richtung Frühstücksraum davon. Mia atmete erst einmal tief durch. In ihrem Bauch herrschte immer noch Funkenflug. Wow. Was für ein Hammer. Jetzt musste es nur noch Abend werden.

Tatsächlich ertappte sich Mia dabei, wie sie jede halbe Stunde auf die Uhr sah. Sie musste schon über sich selbst lachen. Hey, es ist nur ein netter Typ und ein Abendessen, sagte sie sich, doch diese herrliche Leichtigkeit in ihrer Brust und das schäumende Gefühl in der Kehle, als ob sie ständig kichern müsste, sagten etwas anderes.

Mit ihren Gedanken schon bei den nächsten Stunden steuerte sie gegen halb acht ihr Zimmer an. Flott was Schickes anziehen, sich ein bisschen zurecht machen …

Das klappende Geräusch der Tür aus dem Stockwerk darüber nahm sie zunächst nur am Rande wahr. Gleich darauf aber, mit einem beschwingten Grinsen im Gesicht, kam Betty über die Treppe herunter. Von Daniel etwa?

Mia hielt inne und sah ihr entgegen. „Na?“, fragte sie. Es klang so bedeutsam, wie sie es meinte.

Betty grinste noch breiter. „Na?“, gab sie zurück. „Du hast ein Date, wie man so hört.“

„Und du?“, platzte Mia heraus.

„Warst du oben bei Daniel?“ „Hm“, nickte Betty unbefangen. Jetzt musste auch Mia grinsen.

„War das etwa eine Versöhnung?“

Mia genoss ihr Treffen mit Christof aus vollem Herzen

„Aber nein.“ Ein Zögern, ein prüfender Blick. „Ich hab nur – etwas erledigt. Und jetzt muss ich weiter. Ich hab nämlich auch ein Date.“ Damit ließ sie Mia stehen und schwebte ab. Mia sah ihr amüsiert nach. Sie hatte so eine Idee, mit wem sich Betty treffen würde.

Pünktlich um acht tauchte Christof in der Lobby auf. Die Kollegin an der Rezeption zwinkerte ihr zu, als sie zusammen aufbrachen.

„Und wohin jetzt?“, fragte er, als sie aus dem Hotel traten.

Mia lachte. „Keine Ahnung. Lass uns mal in Richtung Ortskern laufen. Da ist am meisten los.“

Von ihrem Hotel aus war es nur ein Katzensprung ins Zentrum, das wie ein Postkartenmotiv vor ihnen lag. Jetzt bei Dunkelheit fielen die farbenfrohen Fassaden der Häuser in der Altstadt gar nicht so ins Auge. Dafür erstrahlte in den Gassen ein einziges Lichtermeer. Hell erleuchtete Schaufenster, Lichterketten an den Zweigen der Bäume und entlang der Konturen an jedem Dachfirst. Selbst die Streif, die weltbekannte Ski-Abfahrtsstrecke am gegenüberliegenden Berghang, war von Scheinwerfern angestrahlt. Es war eindrucksvoll.

Sie liefen durch die Gassen, vorbei am Casino, bis sie schließlich eine gemütliche Pizzeria fanden. Ein letzter Zweiertisch am Fenster war noch frei, und mit einem raschen einvernehmlichen Blick traten sie ein und nahmen Platz.

Er wurde ein wirklich gelungener Abend. Das Essen, ihre Gespräche, der Blick auf den unermüdlichen Pizzabäcker am Steinofen, es passte einfach alles. So saßen sie fast bis zur Sperrstunde.

„Und jetzt?“, fragte Christof, als außer ihrem nur noch ein weiterer Tisch besetzt war. „Noch irgendwo was trinken gehen?“

„Lass uns mal ein bisschen rumlaufen“, schlug Mia vor. „Vielleicht kommt uns ja was unter.“

Die Nachtluft war klar und kalt. In weißen Wolken dampfte der Atem vor ihren Gesichtern, als sie nun eine Weile schweigend liefen.

„Ich glaube, dort vorne ist der Club, wo wir gestern waren“, sagte Christof plötzlich und wies ein Stück die Straße hinunter.

Mia folgte seiner Hand mit den Augen. „Ja, das ist einer der angesagten Läden“, meinte sie.

Genau in diesem Moment bog ein Polizeiwagen in die Straße ein und hielt direkt vor dem Club. Ihm folgte ein zweiter, und ein dritter.

Jedem der Wagen entstiegen vier uniformierte Männer, die mit entschlossenen Schritten das Lokal enterten. Mia und Christof tauschten einen irritierten Blick. „Was passiert da?“, fragte Mia.

„Das sieht mir ganz wie eine Razzia aus“, meinte Christof.

Sie waren unwillkürlich stehen geblieben und behielten den Eingang des Lokals im Auge. Was mochte sich hinter dieser Tür jetzt abspielen? Mia versuchte sich die Szene vorzustellen. Würden die Polizisten von einem zum anderen laufen, Ausweise kontrollieren, Taschen vielleicht? Oder hieß es Musik aus, Licht an, und alle in einer Reihe antreten? Da wollte man jetzt nicht mittendrin stecken.

„Gut, dass wir gestern da waren“, sprach Christof ihre Gedanken aus. „Wonach die wohl suchen?“ Sie sahen sich an.

Dann zuckte Mia die Schultern. „Drogen vermutlich“, sagte sie. „Es soll wohl gerade einiges von dem Zeug im Umlauf sein. Na ja. Komm, lass uns weiterlaufen.“

Auf einen Absacker hatte sie nun doch keine Lust mehr. Dafür bummelten sie noch eine Runde durch den Ort, plauderten so dahin und standen irgendwann vor ihrem Hotel. Schade, ging Mia durch den Kopf. Ihr war noch gar nicht danach, sich von Christof zu trennen.

Auch er zögerte. „War ein schöner Abend“, sagte er lächelnd.

„Ja. Fand ich auch.“

Sie wollte noch viel mehr sagen, fand aber nicht die richtigen Worte. So standen sie nur da und sahen sich stumm an, als die Straße hoch plötzlich eilige Schritte zu hören waren. Sie drehten die Köpfe in die Richtung und sahen dem Mann entgegen, der wie gehetzt auf das Hotel zulief. Christof erkannte ihn als erster. „Das ist Falk!“, rief er aus. „Junge, was ist passiert?“

Schwer atmend blieb Falk neben ihnen stehen. Er musste tief Luft holen, bevor er sprechen konnte.

Christof begriff: „Diese Razzia? Wart ihr in dem Club?“

„Da waren diese Bullen“, stieß er hervor. „Thilo und Betty hatten irgendwas genommen, na ja, und da wollten sie ihnen nicht in die Finger geraten. Vor allem Betty war richtig panisch. Die ist echt durchgedreht. Dann sind sie abgehauen.“ Wieder schnaufte er tief.

Christof begriff schnell. „Die Razzia? Wart ihr in dem Lokal?“

Falk nickte. „Ja, in diesem Club. Plötzlich war überall Polizei. Betty war vorher schon komisch drauf. Vielleicht hat sie das Zeug nicht gut vertragen. Jedenfalls ist sie dann richtig ausgetickt. Thilo war selbst ziemlich bedröhnt, hat aber versucht, sie zu beruhigen. Und dann sind sie verschwunden.“

Mia sah ihn erschrocken an. „Aber wo sind sie denn jetzt? Und was ist mit Betty?“, drängte sie.

„Keine Ahnung.“ Falk zuckte die Schultern. „Sie waren plötzlich weg. Ich glaube, es gibt dort einen Hinterausgang. Aber ihre Jacken lagen noch da. Und überhaupt haben sie ziemlich planlos gewirkt.“

Christof fing ihren besorgten Blick auf. Auch ihm stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben. „Wir sollten sie suchen“, sagte er.

Mia nickte heftig. „Ja! Auf jeden Fall. Aber – wo fangen wir an?“

Nachdenklich sahen sie sich reihum an. „An dem Club“, entschied Christof. „Vielleicht finden wir ja irgendeinen Hinweis.“

„Und wenn nicht?“, fragte Mia bang. Er streckte den Arm aus. Kurz dachte sie, er würde sie an sich ziehen, doch Christof legte nur tröstend die Hand auf ihre Schulter.

„Das wird schon“, sagte er mit fester Stimme. „Und jetzt los.“

Im Laufschritt legten sie den Weg zurück, den sie eben gekommen waren. Mias Herz schlug hart. Sie hatte ein ganz ungutes Gefühl.

Der Club lag inzwischen dunkel und verlassen, hatte schon geschlossen. Sie umrundeten das Gebäude und entdeckten eine Tür an der hinteren Front. Auch sie war verschlossen, beziehungsweise ließ sich nur von innen öffnen.

„Hier sind sie raus“, sagte Falk. „Ja, möglich. Fragt sich nur, wohin“, überlegte Christof. Er blickte unschlüssig die Straße hoch und runter. „Hast du eine Idee?“

Das galt Mia. Sie hielt sich einen Moment an seinem Blick fest, zog dann aber nur ihre zitternde Unterlippe zwischen die Zähne und schüttelte ganz mutlos den Kopf.

„Sie können überall hingelaufen sein“, warf Falk beklommen ein.

„Ja. Schon. Aber lasst uns mal nachdenken. Betty ist kopflos und durcheinander. Thilo ist vielleicht klarer, hat aber keine Ortskenntnisse. Er kann sie nur begleiten. Also, wohin würde sie gehen?“

Er fixierte Mia geradezu beschwörend. Sie wollte schon erneut resigniert den Kopf schütteln, als ihr plötzlich eine Sache einfiel.

Betty hatte einmal einen kuriosen Platz erwähnt. Die Talstation der Hahnenkammbahn nämlich, die mit ihrer runden Dachkonstruktion und nachts hell erleuchtet wie ein UFO aussehen würde. Manchmal würde sie sich vorstellen, sie müsse nur einsteigen und könnte in ferne Galaxien fliegen … War ihr in ihrem Zustand vielleicht zum Fliegen zumute gewesen?

Es war eine vage Hoffnung, aber immerhin. Besser als nichts.

„Was ist?“, drängte Christof, der ihr ansah, dass ihr gerade etwas durch den Kopf geschossen war.

„Ich weiß da vielleicht was“, sagte Mia zögernd und erzählte rasch von Bettys UFO-Geschichte. Die beiden Männer sahen sich an.

„Okay. Möglich wär’s“, sagte Falk. „Und irgendwo müssen wir ja schließlich anfangen.“

Fast fürchtete Mia, in der Aufregung den Weg nicht zu finden. Doch ein paar Kreuzungen weiter erkannte sie die leicht ansteigende Straße, die auf den Berghang zuführte, wo die Seilbahn ihren Anfang nahm. Dann tauchte schon das Gebäude der Talstation auf.

Als sie näherkamen, musste Mia

trotz ihrer Anspannung schmunzeln. Ein UFO! Das traf es ganz gut. Der gesamte rückwärtige Teil des zweigeschossigen Gebäudes war verglast, eine Bogenkonstruktion, deren Metallstreben einen umlaufenden runden Vorsprung trugen. Darüber thronte ein rundes Dach, aus dem sich in der Mitte ein spitzer Kegel erhob. Mit ein wenig Fantasie war gut vorstellbar, dass das gesamte leuchtende Gebilde jeden Moment abheben könnte.

Dumpf und bleich wie ein Geist starrte Betty vor sich hin

„Echt cool“, bemerkte Christof. „Lasst uns mal drumrumlaufen.“

„Da! Seht nur!“, fiel ihm Falk aufgeregt ins Wort. Er wies nach vorne, wo sich der Ticketschalter befand. Und jetzt sahen sie es auch.

An die gläserne Fassade gelehnt, hockten zwei Gestalten auf dem Boden. Sie saßen da dicht aneinander gelehnt, gegen die Kälte, oder die Panik, wer weiß.

„Mein Gott!“, stieß Mia hervor und rannte schon los.

Thilo hob den Blick, der ein wenig verhangen war, aber er schien halbwegs klar im Kopf. Betty hingegen starrte dumpf und bleich wie ein Geist vor sich hin. „Was ist mit ihr los?“, rief Mia angsterfüllt.

Jetzt waren auch die anderen beiden heran. Christof ging in die Knie, sah Thilo kurz ins Gesicht und fasste dann besorgt nach Bettys Hand. Sie war eiskalt.

„Los, hilf mir sie hochzuhieven“, sagte er zu Falk. Gemeinsam fassten sie Betty unter den Armen und zogen sie auf die Füße. Thilo rappelte sich ebenfalls auf.

„Erst war sie richtig gut drauf“, sagte er bedröppelt. „Dann ist die Stimmung gekippt. Als die Polizei kam, war es ganz vorbei. Sie ist wie ein Zombie davon. Ich konnte gerade noch hinterher, echt.“

Er sah von einem zum anderen. Christof runzelte die Stirn. „Wir müssen raus aus der Kälte“, sagte er knapp. „Los, Abmarsch.“

Er zog seine Jacke aus und legte sie Betty um die Schultern. Mia hakte die Freundin unter, und so machten sie sich auf den Rückweg.

Mias Gedanken überschlugen sich. Was für einen Mist hatte Betty bloß geschluckt? Und wo hatte sie das Zeug hergehabt?

Sie brauchten jetzt deutlich länger für die Strecke. Aber die Bewegung schien Betty gut zu tun. Als sie am Hotel ankamen, hatte sie wieder etwas Farbe bekommen. Christof wandte sich an Mia. „Kommst du klar?“, fragte er.

Sie nickte. „Ja. Bestimmt. Ich bringe sie jetzt ins Bett.“

„Okay. Pass gut auf sie auf. Sehen wir uns morgen?“

Mia grinste schief. „Du meinst heute. Es ist fast fünf Uhr.“

Er lächelte. Zum ersten Mal, seit dieses Abenteuer begonnen hatte. Auch Mia fühlte die Anspannung ein wenig abfallen. „Hast ja recht.

Später also. Na, dann bis dahin.“

Mia zog Betty nur die Schuhe aus und verfrachtete sie in ihr Bett. Dann saß sie noch lange auf der Kante, beobachtete Bettys unruhigen Schlaf und dachte nach. Zum Glück hatten sie die beiden rasch gefunden. Zum Glück auch hatte sie die Polizei nicht erwischt. Eine Anzeige, eine Vorstrafe womöglich, wegen einer Dummheit … das war noch mal abgewendet. Sie konnte nur hoffen, dass Betty trotzdem ihre Lehren daraus zog.

Ohne Schlaf, aber immer noch aufgeputscht von den Ereignissen trat Mia später ihren Dienst an. Betty sei krank, erzählte sie dem Hotelier, sie könne deren Schicht übernehmen, wenn es eng wäre.

Aber Harald Gangleitner winkte ab. „Sie helfen mir hier im Büro.“

Er wollte die Systematik der Materialbestellungen überarbeiten. Mia war noch dabei, sich einen Überblick über die letzten Monate zu verschaffen, als es klopfte. Da standen drei Männer, die sich als Kripo-Beamte vorstellten.

„Worum geht es?“, fragte Gangleitner. Und fiel gleich darauf aus allen Wolken, als er hörte, dass gegen einen seiner Mitarbeiter der dringende Verdacht des Drogenhandels bestand. Mia lief es kalt über den Rücken. Sie dachte sofort an Betty. Bis der Name fiel:

Daniel. Der Hausmeister.

Das Gesicht des Hoteliers wurde hart. Da verstand er gar keinen Spaß. Gemeinsam mit den Polizisten machte er sich auf die Suche nach Daniel. Mia nutzte die Gunst der Stunde, um rasch nach Betty zu sehen. Die war jetzt aufgewacht, grinste ihr aus ihrem Bett unbekümmert entgegen. Mia fiel ein Stein vom Herzen. „Was machst du nur für Mist!“, schimpfte sie.

Bettys Grinsen verrutschte etwas. „Ja, Mist“, gab sie zu. „Das hätte der ultimative Kick sein sollen. Ich hab extra zwei von den Pillen genommen, wie Daniel geraten hat. Aber es war gruselig.“

Gut, wenn Bettys Quelle so versiegte, dachte Mia bei sich

„Daniel?“, fragte Mia gedehnt. „Von ihm hattest du das Zeug?“

„Klar.“ Betty nickte. „Der Junge hat immer einen kleinen Vorrat.“

„Und dass du gleich zwei nehmen solltest, war seine Idee?“

„Ja. Vielleicht hat er nicht gewusst, wie die reinhauen.“

Oder er hat es sehr genau gewusst, überlegte Mia. Vielleicht war das seine kleinliche, eifersüchtige Rache. Betty sah sie fragend an, und Mia setzte rasch ein glattes Lächeln auf. „Ich muss wieder an die Arbeit. Also, bis später.“

Das Büro war leer, als sie wieder an ihre Listen ging. Erst eine ganze Weile darauf kam Gangleitner zurück. „Ich fass’ es nicht!“, brach es aus ihm heraus. „Der Kerl hatte ein ganzes Drogenarsenal in seinem Zimmer. Ecstasy, Kokain, sonst noch Zeug. Wahnsinn.“ Er schüttelte empört den Kopf.

„Und was geschieht jetzt mit ihm?“, wollte Mia wissen.

„Die Beamten haben ihn zum Verhör mitgenommen“, erwiderte der Hotelier. „Und hoffentlich buchten sie ihn auch gleich ein. Hier braucht er sich jedenfalls nicht mehr blicken zu lassen.“

„Ja. Besser so“, pflichtete Mia aus vollem Herzen bei und dachte an Betty. Gut, wenn die Quelle versiegte. Sie würde ihr ins Gewissen reden, sich keine neue zu suchen.

„Genau.“ Gangleitner nickte. Dann griff er zum Telefon. „Ich muss jetzt ein paar Gespräche führen. Sie machen so lange – ach was, machen Sie sich einen schönen Tag. Gehen Sie raus, genießen Sie den Schnee und die Landschaft. Die Arbeit läuft nicht weg.“

Mia sah ihn überrascht an. Nach all der Aufregung war dieses Angebot höchst willkommen. „Danke! Das tu ich sehr gerne.“

Damit erhob sie sich und ging aus dem Büro. Draußen zog sie ihr Handy hervor und suchte Christofs Kontakt. Sie hatte nämlich so eine Idee, mit wem sie diesen Tag am liebsten verbringen würde. Und mit einem seligen Lächeln im Gesicht wählte sie seine Nummer.

ENDE

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