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DAS ANGELJAHR 2018


Blinker - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 07.12.2018

Die Saison 2018 in einem Wort beschrieben? Heiß! Und damit ist nicht nur der lange und warme Sommer gemeint, sondern auch die Anzahl und Größe der Fänge unserer Leserinnen und Leser.


Artikelbild für den Artikel "DAS ANGELJAHR 2018" aus der Ausgabe 10/2019 von Blinker. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Überraschung! Mehr als die Hälfte der gefangenen Fische waren Friedfische, nur etwa ein Drittel Raubfische.


FOTOS: BLINKER.DE

Wurm und Gummifisch – diese beiden Köder stehen bereits im dritten Jahr ungeschlagen auf den ersten Plätzen. Somit sind die Klassiker nach wie vor gefragt. Für mehr Unterhaltung sorgten die „Exoten“: Ein (Raub-) Karpfen schnappte sich einen Blinker, ein Döbel fraß kurzerhand ein Gummibärchen und ein ...

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... Brassen versuchte, einen Wobbler zu verschlingen. Und dazu kommt noch ein Hecht, der wohl die Rollen mit dem Karpfen tauschte und ein Tauwurmbündel vom Grund aufsammelte. Zu guter Letzt war da noch der Barsch, der auf einen Meerforellenwobbler biss. Ausnahmen, natürlich, aber so etwas erlebt man nur, wenn man viel am Wasser ist. Und das waren unsere Leser – das gesamte Jahr über! Die meisten angelten im April, gefolgt von Mai, Juli und September. Das ist im Angesicht der warmen Temperaturen von kurz nach Ostern bis Oktober auch durchaus nachvollziehbar. Am allerfleißigsten waren die Bayern – etwa ein Drittel aller Fänge kam aus dem Süden. Mit einem kleinen Abstand reihen sich dahinter Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt ein. Etwa 15 Prozent aller Fänge wurden jeweils aus einem dieser beiden Bundesländer gemeldet.

Blättern Sie einfach einmal durch die Auswertung der Hitparade 2018 – wir haben die tollsten Fänge, die schönsten Fotos abgedruckt. Mit ein wenig Glück finden Sie sich sogar selbst.

Christian Kaspers fing diese 78er Barbe im Rhein auf Mais .


FOTOS: BLINKER.DE

Ganze 69 Zentimeter lang! Die Quappe von Christian Bartsch schnappte sich ein Tauwurmbündel.


Roland Frank freut sich über zwei Giebel von 45 und 48 Zentimetern Länge. Die beiden Friedfische bissen in einem kleinen bayrischen Weiher auf Mais.


WAS WURDE GEFANGEN?

Mehr als die Hälfte des Tortendiagramms ist gelb. Und gelb steht für Friedfisch. Auch wir in der Redaktion hätten damit nicht gerechnet, aber über 50 Prozent der zigtausenden Fangmeldungen waren Friedfische! Fast alle Redaktionsmitglieder haben auf Raubfisch getippt. Doch die Räuber liegen mit 34 Prozent deutlich dahinter. Übrigens waren die Top 5 der beliebtesten Fischarten 2018 Karpfen, Brassen, Döbel, Barsch und Hecht. Die meisten Brassen bissen auf Mais, etwa die Hälfte aller Karpfen natürlich auf Boilies und ein Großteil der Döbel mochte Brot. Auch überraschend sind die Fangzahlen von Salmoniden und Meeresfischen. Zusammengerechnet machen beide Gruppen nur etwa ein Zehntel der Gesamtfänge aus.

WOMIT WURDE GEFANGEN?

FOTOS: BLINKER.DE

Gummifisch und Wurm – die Topköder der Gesamtwertung liegen auch hier wieder weit vorn.

Maximilian Schmalnauer war (wie die meisten Raubfischangler) mit einem Gummifisch erfolgreich: 123 Zentimeter!


Wie 21 Prozent aller Döbel biss auch dieser 62 Zentimeter lange Fisch von Nicky Kalbitz auf Brot. Dass Döbel ihren Ruf als Allesfresser nicht umsonst haben, zeigt das Diagramm: Die meisten gefangenen Fische bissen auf „Sonstiges“!


Auf einen Boilie biss der 98 Zentimeter lange Karpfen von Markus Rodenstein.


Mais war der Brassenköder Nummer 1! Der 73 Zentimeter lange Fisch von Kevin Steinhorst fraß im Juni ein gelbes Korn in einem Baggersee in Ostfriesland.


Der Wurm war der mit Abstand erfolgreichste Friedfischköder in 2018. Er fing allerdings auch Raubfische – wie diesen Barsch aus dem Schluchsee von Marcus Schupp.


David Kraushaar hakte einen 80er Rapfen im Edersee auf einen Stickbait.


An der Ruhr war Derrik Figge erfolgreich: Beim Ansitzangeln in der Nacht zuckte seine Rutenspitze in Richtung Wasseroberfläche. Am anderen Ende der Schnur befand sich ein 107 Zentimeter langer Aal.


Der Zander von Uwe Gehrke nahm direkt nach Ende der Schonzeit einen Gummifisch. Nach einem brutalen Biss und kurzem Drill konnte er diesen Meterzander landen.


ERFOLGREICHSTE RAUBFISCHKÖDER

Unsere Leser haben wirklich Gummi gegeben! Zwei Drittel aller Raubfische schnappte sich Weichplastik. Die eher modernen Wobbler und der klassische Spinner lieferten sich ein enges Rennen, welches die Hartplastikköder knapp gewinnen konnten.

Kunstköder lagen 2018 weit vor Naturködern wie Fischfetzen oder ganzen Köderfischen.


Auf einen Wobbler biss die 71er Forelle von Jürgen Bergmann.


Der 203 Zentimeter lange Waller von Tobias Witt wiel auf ein Tauwurmbündel herein.


Nicht auf Mais, Made, Boilie oder Wurm biss die 52er Nase von Kevin Tobä – nein, der Fisch schnappte sich einen Gummifisch.


Thomas Finkenzeller fing eine dicke 42 Zentimeter lange Äsche im Lech auf einen ungewöhnlichen Köder: Bienenmaden. Die meisten Äschen wurden übrigens nicht-wie man erwarten würde-auf Fliege gefangen, sondern auf Spinner.


ERFOLGREICHSTE FRIEDFISCHKÖDER

Bei den Friedfischanglern lagen die Top-Köder nicht so weit auseinander. An der Spitze steht der Wurm mit einem Drittel aller gefangenen Fische. Mais und Maden nehmen Platz zwei und Platz drei ein. Die meisten Brassen wurden mit Mais gefangen, auch bei Karpfenanglern war das gelbe Korn beliebt. Nur der Boilie fing mehr Karpfen – und steht hier auf Platz vier.

Aal, Barsch, Karpfen, Brasse, Döbel – der Wurm fängt fast alles.


FOTOS: BLINKER.DE

FOTOS: BLINKER.DE, M. MARIANI