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„Das Attentat war heftig!“


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Frau im Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 39/2021 vom 22.09.2021

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IHRE NEUE SHOW ?Arabellas Crime Time ? Verbrechen im Visier? startet am 22.9. um 22.15 Uhr auf TLC (10 Doppelfolgen) mit Originalaufnahmen und Zeugenberichten von wahren Verbrechen

COMEBACK

IHRE FAMILIE

Vielen ist Arabella Kiesbauer, 52, noch mit ihrer Talkshow „Arabella“ im Gedächtnis, die von 1994 bis 2004 auf ProSieben lief. Danach wurde es, zumindest hierzulande, ruhig um die beliebte Moderatorin. Die Österreicherin heiratete den Unternehmer Florens Eblinger, 47, bekam zwei Kinder, Nika, 13, und Neo, 10, und moderierte in ihrer Heimat etwa „Starmania“ oder „Bauer sucht Frau“. Nun feiert sie mit „Arabellas Crime Time – Verbrechen im Visier“ ihr Comeback im deutschen TV.

Was hat Sie an der Sendung gereizt?

Ich bin großer True Crime Fan, auch wenn ich mich alleine zuhause manchmal dabei fürchte. Ich höre vor allem englischsprachige Podcasts und lese gerne psychologische Thriller mit vielen Twists. Seit meine ...

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... Kinder größer sind und ich abends nicht mehr so müde bin, ist es wieder meine Leidenschaft, vor dem Schlafengehen noch eine halbe Stunde zu lesen.

Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick

Sind Sie länger in Elternzeit gegangen?

Ich habe immer gearbeitet, aber als die Kinder ganz klein waren sehr wenig und punktuell. Das war eine kräftezehrende, aber auch unglaublich bereichernde Zeit. Zum Glück habe ich einen wunderbaren Ehemann, der auch ein toller Papa ist und mich sehr unterstützt. Er hat als Unternehmer immer versucht zu organisieren, dass er viel Kinderzeit hat. Aber ich war schon mehr zu Hause.

Nehmen Sie sich oft eine Pause zu zweit?

Schon als die Kinder klein waren, haben wir mit Unterstützung der Großeltern einmal im Monat ein Date zu zweit organisiert und uns immer etwas Besonderes dafür überlegt: ein schönes Abendessen oder auch mal einen Escape-Room. Es war wichtig, aus der Elternrolle rauszutreten, man vergisst ja schnell, dass man auch ein Paar ist.

War es bei Ihnen Liebe auf den ersten Blick?

Tatsächlich. Ich habe ihn in einem Restaurant in Wien gesehen, wo er an einem anderen Tisch saß, und seinen Blick aufgefangen.

Und ihn gleich angesprochen?

Ich bin eine Dame, die lässt sich ansprechen (lacht). Er hat mir nach dem intensiven Blickkontakt seine Visitenkarte zugesteckt, daraufhin haben wir uns verabredet. In Österreich wird eine Frau hofiert, wenn sie möchte, und ich genieße es, wenn mir der Mann in den Mantel hilft oder die Tür aufhält.

Hat das Mutterwerden Sie verändert?

Natürlich verschieben sich Prioritäten, weil der Fokus auf den Beruf oder die Egozentrik einer Karrierefrau wegfallen. Da ist plötzlich ein süßes Menschlein und du merkst, wie viel Liebe aber auch Verantwortlichkeit da ist.

Mit was bringen Sie Ihre Familie auf die Palme?

Aktuell meinen Sohn: Er hat ein Handy bekommen und schon gibt es täglich Streit, weil ich sehr streng bin: Wenn er zu viel davor sitzt, muss er es abgeben und ich motiviere ihn zu Sport oder Lesen. Das sorgt für Unfrieden, weil er es zunächst nicht einsieht.

Eifern Ihre Kinder Ihnen schon nach?

Wir haben meinen Beruf von den Kindern bisher ferngehalten. Meine Castingshow „Starmania“ durften sie schauen und mochten sie sehr, da bin ich in der Gunst gestiegen. Bei einer 13-jährigen Tochter ist man als Mutter ja oft peinlich, nun bin ich cool.

Ein Rassist wollte sie einst töten

Sie wurden selbst Opfer eines Verbrechens, bekamen 1995 eine Briefbombe. Wie erinnern Sie sich daran?

Das war ein Tiefpunkt in meinem Leben, weil das Attentat rassistisch motiviert war. Der Täter hat vielen, die sich gegen Rassismus engagierten, Briefbomben geschickt. Einige wurden verletzt, verstümmelt, manche getötet. Das war heftig. Meine Assistentin hatte den Brief geöffnet, wurde leicht verletzt. Viel schlimmer ist das Trauma: Dass es jemanden gibt, der nicht davor zurückschreckt, mich zu töten. Das war lebensverändernd. Ich habe gemerkt: Entweder macht mich das mundtot oder ich muss aus der Opferrolle und mich erst recht engagieren. Das habe ich gemacht. Ich bin Integrationsbotschafterin in Österreich, spreche auch in Schulen.

Wie haben Sie das aus dem Kopf bekommen, mit einer Therapie?

Meine Therapie war das Engagement. Ich habe mir meine Power zurückgeholt, mich nicht fremdbestimmen lassen, den Blick nach vorne gerichtet.

Haben Sie heute noch Angst, so etwas könnte wieder passieren?

Das wird mich ein Leben lang begleiten, ich habe gelernt damit zu leben.

1994 veröffentlichten Sie ein Album, es blieb das Einzige. Warum?

Ich wäre wahnsinnig gern Sängerin oder Tänzerin! Leider kann ich meine hohen Ansprüche nicht erfüllen. Ich hätte gern eine Stimme wie Whitney Houston, aber da ich das nicht habe, lasse ich es. Privat habe ich Unterricht bei einem Tanzlehrer, das ist Sport für Kopf und Körper. Singen tue ich meist nur zu Hause, aber lauthals. Meine Kinder verdrehen schon mal die Augen, wenn ich das Frühstück tanzend und singend serviere. ◼

STEFANIE WILL