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DAS BESTEN SMART PHONES DES JAHRES


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 04.11.2021

TOP-30-SMARTPHONES

Das passende Modell in den endlos erscheinenden Smartphone-Weiten zu finden, ist und bleibt nach wie vor schwierig. Zumal neue Akteure wie Oppo, Realme und Vivo den Markt in Deutschland immer diverser machen.

Hinzu kommen die verschiedenen Ansprüche an ein Gerät. Ob nun die perfekte Kameraausstattung, eine sehr lange Akkulaufzeit, hervorragende Displayqualität oder ein bestimmter Maximalpreis gewünscht ist: Je nach Anwendungs- und Nutzungsszenario kann ein anderes Modell die bessere Wahl sein. connect will Ihnen bei der Wahl des richtigen Smartphones mit Rat und Tat zur Seite stehen. Deswegen haben wir auch für 2021 wieder die jeweils drei besten Smartphones aus zehn Kategorien zusammengestellt. Zwecks Aktualität haben wir uns bei der Auswahl der Modelle auf das laufende Jahr beschränkt und den aktuellen Marktpreis zum Redaktionsschluss als Referenz genommender sich natürlich ...

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... zwischendurch ändern kann. Datenbasis sind zudem unsere umfangreichen Testergebnisse aus dem verlagseigenen Testlabor und unsere Bestenliste. So können wir Ihnen objektiv die besten Geräte empfehlen. Um beispielsweise die Qualität der Displays zu bestimmen, misst unser Labor die Leuchtkraft, wobei ein Wert von 500 Candela gerade für OLEDs überdurchschnittlich gut ist. Zusätzlich messen wir Blickwinkelstabilität und Kontraste bei verschiedenen Helligkeitsstufen, womit die Ablesbarkeit bestimmt wird. Ebenfalls nicht über den Daumen gepeilt wird die Akkulaufzeit in unseren Tests. Hier müssen die Smartphones einen Aufgabenzyklus durchlaufen, der mit Surfen, Video schauen und Telefonieren typische Nutzungsszenarien abbildet. Hält ein Modell zehn oder mehr Stunden durch, zählt es schon zur Oberliga. Die Marathonläufer auf Seite 41 kommen sogar auf über 16 Stunden, was mindestens zwei Nutzungstagen entspricht.

Connect SMARTPHONES DES JAHRES

BESTES PHONE

Das Oneplus 9 Pro ist ein absolutes Spitzen- Phone mit jedem Ausstattungsmerkmal, das man sich dafür wünscht. Da wären die feinen Materialien mit Glas und Aluminium und der IP68-Schutz. Ein sehr gutes OLED-Display mit 120 Hz und 6,7 Zoll, inklusive Fingerprintsensor. Im Inneren sorgen ein High-End-Chip und 12 GB RAM für massig Leistung. Bei der Connectivity herrscht mit 5G, WiFi 6 und Dual-SIM ebenfalls Vollausstattung. Ein weiteres Highlight ist die Kamera, die zusammen mit Hasselblad entwickelt wurde. Sowohl die Ultra- als auch die Weitwinkelkamera liefern eine sehr gute Fotoqualität und natürliche Farben. Mit Oxygen OS bietet das 9 Pro außerdem eine der flüssigsten und funktionsreichsten Nutzeroberflächen auf dem Markt. Das i-Tüpfelchen ist das schnelle Laden mit 65 und 50 Watt. Nicht umsonst steht dieses Phone auf Platz 1 unserer Bestenliste!

Mit dem Xiaomi Mi 11 Ultra bekommt man ein Brett von einem Phone: satte 234 Gramm geballte Ausstattung. Domi- niert wird die besonders kratzresistente Keramikrückseite von einer opulenten Kameraeinheit, die drei hochauflösende Sensoren und ein Zweitdisplay beherbergt. Letzteres dient beim Selfieknipsen auch als Sucher. Auf der Front erblickt man ein vollflächiges OLED mit 6,8 Zoll (120 Hz), das mit guter Ablesbarkeit überzeugt. Power gibt’s dank Top-Chip und 12 GB RAM massig, und bei der Ver- netzung herrscht ebenfalls volle Hütte. Überragend ist mit 67 Watt die Ladeleis- tung, die kabellos und kabelgebunden erreicht wird und dem vollgetankten Phone eine ausgezeichnete Akkulaufzeit beschert.

Deutlich handlicher als die vorherigen Smartphone-Kollegen ist Samsungs Galaxy S21. Sein geringes Gewicht von 169 Gramm rührt allerdings auch von seiner Kunststoffrückseite.Das Phone ist dennoch nach IP68 wasserdicht. Mit 6,2 Zoll ist das Display des S21 ungewöhnlich klein, punktet aber dennoch mit einer sehr guten Darstellungsqualität. Auf Oberklasseausstattung muss trotz der kompakten Größe nicht verzichtet werden: Top-Chip, volle Konnektivität und drei Brennweiten mit sehr guter Fotoqualität hat das S21 an Bord. Softwareseitig bekommt man mit One UI eine schnelle Nutzeroberfläche mit vielen Extras und starken Individualisierungsmöglichkeiten. Die drei vom Hersteller versprochenen System-Updates sowie monatliche Sicherheitspatches suchen in der Android-Welt obendrein ihresgleichen.

SMARTPHONES DES JAHRES

BIS 500 EURO

Xiaomi bietet beim Mi 10T Pro Oberklasse zum Mittelklassepreis: Schon für rund 430 Euro bekommt man hier ein schickes Design, tolle Verarbeitung und feine Materialien wie eine Glasrückseite – was natürlich ein wenig aufs Gewicht durchschlägt. Neben den Äußerlichkeiten kann sich auch die Ausstattung sehen lassen.So integrieren die Chinesen eine Weitwinkelkamera mit 100 MP ins Gehäuse, das sehr gute Qualität liefert. Sogar 8K-Videos sind möglich.Dazu passen Qualcomms Top-Chip aus dem letzten Jahr, 5G und WiFi 6. Selten anzutreffen (schon gar nicht in der Mittelklasse) ist das 144-Hz-Display, das Scrollen und Gaming zum superflüssigen Erlebnis werden lässt. Und auch sonst zählt das LCD zu den besten seiner Art. Aus seinem großen 5000-mAh-Akku holt das Mi 10T Pro obendrein eine ausgezeichnete Laufzeit von 15:13 Stunden.

Motorola liefert mit dem Moto G100 ein solides Mittelklasse-Phone mit einem praktischen Extra: Die USB-C-Buchse unterstützt Display- port, worüber sich problemlos Monitore an das Phone anschließen lassen. Daraufhin zeigt sich eine speziell angepasste Nutzer- oberfläche, die an einen Desktop-PC erinnert. Zubehör wie Tastatur und Maus kann man natürlich per Bluetooth oder Hub hinzufügen. Auch Gaming über einen großen Bildschirm per Controller ist möglich. Für Leistung sorgt dabei ein High-End-Chip von Qualcomm. Wer keinen externen Monitor anschließt, blickt auf ein LCD mit üppiger Diagonale von 6,7 Zoll, 90 Hz Bildwiederholrate und sehr guten Tages- lichtkontrasten. Top ist auch die Konnektivi- tät mit Dual-SIM oder Speichererweiterung, 5G und WiFi 6. Die Funk- und Akustikmessungen sind ebenfalls im grünen Bereich.

Oneplus bringt mit dem Nord 2 Oberklasse- Feeling in die Mittelklasse. Statt wie Motorola beim G100 auf Kunststoff zu setzen, wurde für die Rückseite des Nord 2 Glas verwendet. Mit seinem 6,4-Zoll-OLED ist das Phone vor allem handlicher als die beiden Mitstreiter. Trotz kleineren Akkus wirkt sich dieser Umstand nicht übermäßig auf die Laufzeit aus, wie die Ausdauer von 12,5 Stunden beweist. In puncto Leistung zieht das Nord mit den Kollegen gleich, bietet aber sogar noch mehr Speicher. Mit Oxygen OS bietet es außerdem eine äußerst schlanke und fixe Oberfläche, die mit vielen Features aufwarten kann. Keine Patzer leistet sich das Phone bei der Fotoqualität – wobei die Hauptkamera auf bis zu 50 MP kommt – und bei der Connectivity-Ausstattung. Lediglich bei den Empfangseigenschaften muss man ein paar Abstriche hinnehmen.

SMARTPHONES DES JAHRES

BIS 350 EURO

Mit dem Poco F3 beweist Xiaomi mal wieder, dass sie extreme Preis-Leistungs-Brecher bauen können. Für derzeit 299 Euro bekommt man tatsächlich ein Phone, das eher auf dem Niveau der Preisklassse bis 500 Euro liegt. Sehr gut ist somit die Verarbeitung samt Glasrückseite und Stereolautsprechern im Rahmen. Ein Top-Chip verspricht zudem bärenstarke Performance für diesen Preis und beschert dem F3 neben 5G sogar aktuelles WiFi 6. Mehr als nur groß zügig sind zudem die Speicherausstattung und die Akkulaufzeit. Das 33-Watt-Netzteil verkürzt die Ladedauer erfreulicherweise und ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. Das Gleiche gilt fürs OLED-Display, das mit 120 Hz für ein geschmeidiges Nutzungserlebnis sorgt und mit einem optischen Fingerprintsensor ausgestattet ist. Hier heißt es: zugreifen, wenn man viel Leistung benötigt.

Wer ein sehr handliches Smartphone sucht, wird bei Vivos V21 fündig: Es ist mit sieben Millimetern nicht nur außerordentlich dünn, sondern mit 176 Gramm auch ziemlich leicht. Dennoch geht dies nicht auf Kosten der Verarbeitungsqualität, denn die Rückseite des V21 ist aus mattem Glas gefertigt. Fingerabdrücke haben es darauf bekanntlich schwer. Das OLED auf der Front misst 6,5 Zoll und hat eine gute Darstellungsqualität. 90 Hz Bildwiederholrate gehören ebenfalls zum Repertoire. Ungewöhnlich ist die mit 44 MP sehr hoch auflösende Frontkamera, die von zwei LEDs flankiert wird und eine sehr große Detailtiefe bietet. In Sachen Performance ist man mit dem V21 nicht ganz so gut aufgestellt wie mit dem Poco F3, für die meisten Anwendungsszenarien ist man aber gewappnet. 5G ist an Bord, schnelles WiFi 6 vermissen wir jedoch.

Wie das V21 von Vivo ist auch Oppos A94 kein Dickschiff, sondern ein eher handliches Smartphone. Auf eine Glasrückseite muss man hier verzichten. Das OLED auf der Front ist mit 6,4 Zoll kleiner als bei den Kollegen, bietet jedoch ähnliche Qualität. Schade: Es gibt keine schnelle Bildwiederholrate. Das A94 setzt auf den gleichen Chip wie das V21, kann also mit einer guten Leistung überzeugen. Stark ist der Dreifachsteckplatz für zwei SIM-Karten und eine microSD zur Speichererweiterung. Sogar eine Klinkenbuchse spendiert Oppo dem Phone noch. Top in dieser Klasse ist der Software-Support: Drei Jahre lang Sicherheitspatches und zwei Android-Updates sollen das A94 up to date halten. Das Testlab gibt zum Abschluss ebenfalls grünes Licht mit durchweg guten Messwerten, die eine ausgezeichnete Akkulaufzeit beinhalten.

SMARTPHONES DES JAHRES

BIS 200 EURO

Die Oppo-Tochter Realme möchte mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem junge Leute ansprechen. Das klappt mit dem 7er auf jeden Fall. Von außen gibt es sich mit matter Rückseite und Farbverlauf äußerst schick. Großzügig: Realme legt eine Hülle bei und trägt eine Displayfolie auf. In dieser Preisklasse noch selten sind die geschmeidigen 120 Hz, die über die Anzeige laufen. Das LCD könnte nur noch etwas mehr Leuchtkraft vertragen. Im Inneren stecken ein stromsparender Chip und satte 6 GB RAM. Damit ist das Phone für alle Alltagsaufgaben gewappnet. Die Weitwinkelkamera liefert für diesen Preis eine gute Qualität ab. Auch das Ultraweitwinkelmodul knipst passable Fotos. Abgerundet wird die Ausstattung von einem 30-Watt-Schnellladenetzteil, das die wenigsten Hersteller in dem Segment mit dazulegen.

Wie Realme hat Xiaomi mit dem Redmi Note 9T ein starkes Mittelklasse-Phone mit 5G-Unterstützung auf dem Markt. Beide Modelle teilen sich die Bilddiagonale von 6,5 Zoll, das Note 9T verzichtet jedoch auf eine schnelle Bildwiederholrate. Trotz des etwas kleineren Arbeitsspeichers liegt die Leistung des Redmi auf ähnlichem Niveau wie die des Realme 7. Auch hier kann man den Speicher mit einer microSD erweitern oder zwei SIM-Karten nutzen. Wer mag, kann sogar noch kabelge- bundene Kopfhörer anschließen. Die Kamera- ausstattung ist etwas schwächer als üblich, Xiaomi integriert nämlich keine Ultraweitwinkeleinheit, sondern dafür eine Makrooptik. Die Weitwinkelkamera schießt aber gute Bilder. Videos nimmt man dort in 4K mit 30 fps auf. Die Ladeleistung ist mit 18 Watt zudem etwas geringer als beim Realme.

Fast 100 Euro günstiger ist das A54 als sein größerer Bruder A94. Statt auf ein OLED blickt man hier auf ein weniger kontraststarkes LCD, dessen Messwerte ein gutes Level erreichen.Es bietet im Gegensatz zum A94 sogar eine hohe Wiederholrate von 90 Hz! An der Verarbeitung haben wir nichts auszusetzen, die ist trotz Kunststoffeinsatz tipptopp. Praktisch: Wie Realme legt Oppo sowohl eine Hülle bei und trägt ebenfalls eine Folie auf. Was die inneren Werte betrifft, muss man beim A54 mit weniger Leistung auskommen als bei der Konkurrenz. Auch der Speicher ist mit 45 GB eher mager, lässt sich aber erweitern. Trotz des Preises ist eine 5G-Vernetzung möglich, und per Bluetooth 5.1 hört man dank aptX HD sogar HiRes-Audio. Rekordverdächtig für diese Preisklasse ist die Akkulaufzeit, die satte 14:46 Stunden erreicht.

SMARTPHONES DES JAHRES

PREIS/LEISTUNG

Das Oneplus 9 ist der kleine Bruder des 9 Pro, unseres aktuellen Spitzen-Phones. Verstecken muss sich das Grundmodell aber auf keinen Fall. An Power mangelt es hier nämlich dank aktuellen High-End-Chips und 12 GB RAM ebenfalls nicht. Damit einher geht eine auf neustem Stand befindliche Connectivity mit 5G, WiFi 6, Bluetooth 5.2 und USB 3.1. Ein Dual- SIM-Betrieb ist ebenso möglich. Hervorragend sind auch die zwei Kameras: Eine Weit- und eine Ultraweitwinkeleinheit. In Letzterer verbaut Oneplus einen hochauflösenden 50-MP- Sensor. Das Farbmanagement wurde übrigens mit dem Edelhersteller Hasselblad zusammen entwickelt. Top ist auch das 6,6 Zoll große OLED (120 Hz), das mit sehr guter Ablesbarkeit besticht. Oneplus packt dies alles in ein schickes Glasgehäuse, dessen einziges Manko die fehlende Schutzklasse ist.

Wie im Oneplus 9 baut Oppo bei seinem Mittelschiff auf ein OLED mit 6,6 Zoll, dessen Qualität sogar noch einen Tick besser ausfällt. Anders als beim Oneplus 9 wischt man beim X3 Neo jedoch über einen Screen mit 90 Hz. Unter der Haube steckt ein Topchip aus dem letzten Jahr, der natürlich immer noch viel Leistung parat hat. Bei der Vernetzung muss man nur auf USB 3.1 verzichten. Geladen wird ebenso rasant wie bei Oneplus, allerdings nur per Kabel. Etwas größer fällt die Kameraausstattung aus, zu der noch ein Zweifachzoom gehört. Haptisch macht auch Oppo alles richtig und kleidet das X3 Neo in ein Glasgehäuse, das zudem noch IPX4 geschützt ist. Elegant wirkt auch der plan angeschliffene Metallrahmen.

Sie sind auf der Suche nach einem Rundumsorglos-Paket für wenig Geld? Dann sind Sie hier am Ziel! Xiaomi macht seinem Ruf als Preis-Leistungs-Champion alle Ehre. Denn das Poco F3 Pro bringt eigentlich alles mit, was man sich von einem aktuellen Phone wünscht: ein gutes OLED mit 120 Hz, viel Leistung, massig Speicher, aktuelle Konnektivität mit 5G und WiFi 6, eine Hauptkamera mit sehr guter Qualität und eine überragende Akkulaufzeit. Hinzu kommen eine exzellente Verarbeitungsqualität samt Glasrückseite und ein schickes Design mit Riffelmuster. Auch die Messwerte aus dem Labor sind bis auf die GSM-Bewertung gut. Als Sahnehäubchen liefern die Chinesen noch eine Schutzhülle sowie einen Klinkenadapter. Kurzum: Kein anderes Smartphone ist für den Preis von aktuell 375 Euro so gut ausgestattet wie das F3 Pro.

SMARTPHONES DES JAHRES

BESTE KAMERA

Das Kamerasystem des Mi 11 Ultra überzeugt auf ganzer Linie. Xiaomi verbaut hier eine Hauptoptik mit 50 Megapixeln, ein Ultraweitwinkelmodul mit 48 Megapixeln und eine Telekamera mit optischem Fünffachzoom, die wahlweise mit 48 oder 12 Megapixeln auflöst. Beim Weitwinkelmodul beeindruckt die Bildqualität der 50-MP-Aufnahmen, die selbst bei nachlassendem Licht das Niveau recht hoch halten. Die Telekamera punktet mit großem Zoombereich und guter Abbildungsqualität bei viel Licht. Die Superweit winkelkamera arbeitet bei gutem Licht ebenfalls tadellos, sogar in leichter Dämmerung sind die Aufnahmen noch brauchbar. In der Gesamtwertung unseres Kamera-Benchmarks, der alle verbauten Optiken einbezieht, erringt das Xiaomi Mi 11 Ultra hervorragende 83 Punkte – ein Wert, den noch kein anderes Smartphone übertreffen konnte.

Während es wegen größenbedingter Punktabzüge bei der Handlichkeit in der Gesamtwertung hinter den Serienkollegen S21 und S21+ rangiert, ist das Galaxy S21 Ultra in puncto Ausdauer und Ausstattung im Samsung-Universum das Nonplusultra. Das gilt auch für das Kamerasystem. Mit seiner Vierfachoptik (darunter ein optisches Dreifach- und ein optisches Zehnfachzoom), Laser-Autofokus und hochauflösender 40-MP- Selfiekamera gehört das S21 Ultra in Summe zu den besten Foto-Smartphones. Bei viel Licht liefern vor allem die 108 Megapixel der Hauptkamera eine beeindruckende Bildqualität. Für kleinere Geldbörsen sei auf das rund 300 Euro günstigere Basismodell S21 verwiesen, das im connect-Kameratest ebenfalls 81 Punkte erzielt – obwohl es optisch „nur“ dreifach zoomt.

Sein aktuelles Flaggschiff stattet Oneplus mit einer Weitwinkeleinheit mit 48 Megapixeln, einer Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln und einer Teleoptik mit 3,3-fach-Zoom aus. Für Detailaufnahmen lassen sich Weitund Ultraweitwinkelkamera auch als Makrooptik nutzen. Die vierte Optik liefert monochrome Bildinformationen. Das Besondere am Kamerasystem ist, dass Oneplus dafür eine Partnerschaft mit dem schwe dischen Premiumhersteller Hasselblad eingegangen ist, die auf mehrere Jahre ausgelegt ist und später auch Hardware komponenten umfassen soll. Insgesamt macht das Kamerasystem des Oneplus 9 Pro vieles sehr gut, es gibt aber auch vereinzelte Schattenseiten. So kann die Zoomkamera im Gegensatz zu den Weitwinkel- und Superweitwinkeloptiken nur bei viel Licht komplett überzeugen.

SMARTPHONES DES JAHRES

BESTES DISPLAY

Das Xperia 5 III ist eines der kompaktesten High-End-Smartphones. Damit hat Sony eine starke Alternative zum rund 250 Euro teureren Topmodell Xperia 1 III im Portfolio. Nicht nur bei den Abmessungen, auch beim Display tanzt Sony mit dem gestreckten 21:9-Format etwas aus der Reihe. Mit 6,1 Zoll ist das Panel nicht besonders groß, und auch die Auflösung kommt mit 2520 x 1080 Pixeln im Premiumsegment eher bescheiden daher. Aber: Die Darstellungsqualität ist herausragend, in puncto Leuchtkraft und Blickwinkelstabi lität legten die Japaner eines der besten Displays des Jahres vor. Natürlich unterstützt das OLED eine schnelle Bildwiederholrate von 120 Hertz, und natürlich gibt es eine Always-on-Funktion. So stark wie das Display ist zudem die Ausdauer des Xperia 5 III – eine Ladung reicht für 13 Stunden ohne Steckdosenkontakt.

Mit dem Mi 11 Ultra konnte sich Xiaomi erstmals einen Platz auf dem Siegertreppchen unserer Smartphone-Charts sichern. Doch in zwei Testkategorien hat sein kleiner Bruder die Nase vorn: So sammelte das Mi 11 nicht nur für seine Sende- und Empfangsqualität mehr Punkte im Test als das über 400 Euro teurere Topmodell, sondern auch bei der Displaywertung. Denn die 3200 × 1440 Pixel des Mi 11 liefern ein ziemlich feines Bild mit knackigen Farben. Die Messwerte aus dem Labor bescheinigen dem 120-Hz-Panel hervorragende Qualität. Xiaomi hat sich auch softwareseitig einiges einfallen lassen: Unter anderem lassen sich Videos mit geringer Auflösung hochskalieren oder für eine flüssigere Wiedergabe von Videos mit geringer Bildfrequenz Zwischenbilder berechnen. Und der Fingerprintsensor unter dem Screen erfasst sogar den Puls.

Kein anderes Smartphone demonstriert die steile Lernkurve des chinesischen Aufsteigers so wie das Find X3 Pro, mit dem sich Oppo endgültig in der absoluten Spitzengruppe etablieren konnte. Das Flaggschiff der X3-Serie besticht vor allem mit großartigem Design, aber auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. So bietet das Display des Pro-Modells auf 6,7 Zoll eine knackscharfe Auflösung von 3126 × 1440 Pixeln und eine überzeugende Darstellungsqualität. Eine dynamische Bildwiederholrate von 5 bis 120 Hertz rundet den sehr guten Eindruck ab. Eine Besonderheit ist der erweiterte 10-Bit-Farb raum, der dafür sorgt, dass mehr als 1,07 Milliarden Farben auf dem Display dargestellt werden können. Mit einer Mikroskopkamera, die Objekte bis zu 50-fach vergrößert, hat das Find X3 Pro zudem eine absolute Weltneuheit an Bord.

SMARTPHONES DES JAHRES BESTER AKKU

Der Name ist Programm: Das Modell GT des chinesischen Senkrechtstarters Realme ist nicht nur in puncto Design auf sportlich getunt, sondern bringt auch ordentlich PS auf die Straße, sprich: die High-End-CPU Snapdragon 888 sorgt für eine famose Performance. Absolutes Highlight des Mittelklassegeräts ist aber seine Ausdauer: Mit 16:22 Stunden Laufzeit legt es trotz der starken Motorisierung ein herausragendes Durchhaltevermögen an den Tag und verweist die komplette Konkurrenz in dieser Testkategorie auf die Plätze. Und falls der Akku doch einmal leer werden sollte, ist er flugs wieder aufgeladen. Ein vollständiger Ladevorgang dauert dank 65-Watt-Netzteils gerade mal eine gute halbe Stunde. Da sich die weitere Ausstattung dieses handlichen Kraftpakets ebenfalls sehen lassen kann, liegt das GT auch preislich gut im Rennen

Samsungs A-Klasse gehört zu den meistverkauften Smartphone-Serien überhaupt – kombiniert sie doch hochwertiges Design, solide Ausstattung und Topverarbeitung mit attraktiven Preisen. Das gilt auch für das Galaxy A72, das nicht nur optisch zu gefallen weiß, sondern auch mit seinen verbauten Komponenten – etwa mit dem leuchtstarken 6,7 Zoll großen OLED-Display. Auch Wasserschutz nach IP67, druckvoller Stereosound mit Dolby Atmos und ein optisches Dreifachzoom sind in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Was angesichts des großen Screens besonders überrascht, ist aber die herausragende Akkulaufzeit: Knapp 14 Stunden bei einer festen Bildwiederholrate von 90 Hertz sind rekordverdächtig, wählt man eine dynamische Frequenz, ist sogar noch ein Stündchen mehr drin.

Wer auf den neuen Mobilfunkstandard 5G (noch) verzichten kann, bekommt mit dem Note 10 Pro der Xiaomi-Submarke Redmi ein Mittelklasse-Smartphone, das es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat. Eine Hauptkamera mit 108 Megapixeln, die zumindest in hellen Umgebungen qualitativ sehr hochwertige Fotos schießt, ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Dasselbe gilt für das 6,7 Zoll große OLED-Display, das satte Farben mit exzellentem Dunkelkontrast produziert und dank einer Bildwiederholrate von 120 Hz flüssiges Scrollen erlaubt. Hinzu kommen gute Funkeigenschaften im LTE-Bereich und eine sehr solide Akustik. Wer häufig unterwegs ist, profitiert aber besonders von der fantastischen Akkulaufzeit: Vollgeladen muss das Redmi Note 10 Pro erst nach knapp 15 Stunden Nutzung wieder an die Steckdose.

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STRAHLUNGS- ÄRMSTE PHONES

Dem kompakten Basismodell der S21-Serie gelingt das Kunststück, sich als mit Abstand günstigstes Modell unter den Top 3 der diesjährigen Smartphone-Bestenliste zu platzieren und gleichzeitig 2021 die Liste der strahlungsärmsten Mobiltelefone anzuführen. Der SAR-Wert, gemessen in Watt pro Kilogramm Körpergewebe, beträgt hier nur 0,456. Noch aussagekräftiger ist aber der von connect entwickelte normierte Strahlungsfaktor, der zusätzlich die effektive Sendeleistung berücksich tigt – je kleiner der Strahlungsfaktor desto strahlungsärmer ist das Smartphone. Und dabei steht das Galaxy S21 mit -0,83 einsam an der Spitze. Das Schwestermodell S21+ kommt mit einem Wert von -0,79 ähnlich gut weg, wobei die Koreaner in unserer monatlich aktualisierten Strah lungsbestenlis te generell seit Jahren die Nase vorn haben.

Das Galaxy A32 beweist, dass der Verkaufspreis nicht das primäre Kriterium für die Strahlungsarmut von Smartphones ist. Eher scheint es am Hersteller zu liegen, denn neben den oben erwähnten Premium- Phones S21 und S21+ findet sich auch das Schwestermodell A72 in der Spitzengruppe dieser Testkategorie. Dass das günstige Galaxy A32 neben seinem vorbildlichen Strahlungsverhalten weitere Vorzüge zu bieten hat, zeigt unter anderem die vielseitige Vierfachkamera inklusive Ultraweit winkel- und Makrooptik, vor allem aber die herausragende Ausdauer. Mehr als 14,5 Stunden hält der Akku durch, bevor er geladen werden muss. Zugleich ist das Galaxy A32 das günstigste Smartphone der Koreaner, das den schnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützt.

Das Mi 10T Lite ist das beste Beispiel dafür, dass Xiaomi nicht nur gute Smartphones zu moderaten Preisen herstellen kann, sondern auch besonders strahlungsarme. Das Anfang 2021 getestete Mobiltelefon passt in beide Kategorien: Zum einen ist es mit einem normierten Strahlungsfaktor von -0,76 das strahlungsärmste aktuelle Modell, das nicht von Samsung stammt. Zum anderen zeigt es wie kaum ein anderes Phone, was in der unteren Mittelklasse alles möglich ist: Denn das Mi 10T Lite kombiniert ein helles 6,7-Zoll-Display mit 120-Hz-Bildwiederholrate mit einem qualititiv hochwertigen Kamerasystem, einer famosen Akkulaufzeit, guten bis sehr guten Funkeigenschaften und einer beachtlichen Telefonieakustik. Und das Ganze dank Glasrückseite mit toller Haptik und hochwertiger Verarbeitung für inzwischen deutlich unter 300 Euro.

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EMPFEHLUNGEN DER REDAKTION

Samsung nutzt derzeit seine geballte Marktmacht, um die dritte Generation seiner Falt- Phones einer breiteren Zielgruppe schmackhaft zu machen. Vor allem mit dem Flip 3 (das genau genommen das zweite seiner Art ist) könnte das durchaus gelingen – sofern es dem smarten Klapp-Handy gelingt, entsprechenden Kultstatus zu erlangen. Denn die objektiven Testergebnisse passen nur bedingt zu dem hohen Anspruch. Mit Blick auf die Ausstattung erreicht das coole Flip nicht ganz das Spitzenniveau, das man in dieser Preisklasse erwarten kann. Aber wie das Beispiel eines nicht unbedeutenden Wettbewerbers aus Cupertino zeigt, muss die reine Hardware-Ausstattung nicht unbedingt dem aufgerufenen Verkaufspreis entsprechen, um große Stückzahlen absetzen zu können. Warum sollte das für die Koreaner nicht auch gelten?

Im globalen Smartphonemarkt ist Vivo eine ganz große Nummer: Der Konzern gehört weltweit beständig zu den Top 5, im chinesischen Heimatmarkt ist der Hersteller sogar die klare Nummer 1. Hierzulande backt die Marke nach dem Start vor einem Jahr noch kleinere Brötchen. Dabei haben die Chinesen mit dem X60 Pro bereits gezeigt, dass sie im High-End-Segment absolut konkurrenzfähig sind. Denn Vivo macht mit dem kompakten Premiumboliden nicht nur in puncto Design und Materialauswahl vieles richtig, sondern verbaut dort auch eine echte Innovation: So ist beim X60 Pro der zusammen mit Zeiss entwickelte Sensor der Haupt kamera wie ein Gimbal aufgehängt und damit besonders un- empfindlich gegen Verwackler – vor allem beim Filmen markiert diese 3-Achsen-Stabi- lisierung den Unterschied zur Konkurrenz.

Vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Klimawandels versucht das niederländische Startup Fairphone bereits seit 2013, das Konzept eines sauberen und nachhaltigen Smartphones marktreif umzusetzen. Bislang ohne nennenswerten Erfolg – schlicht, weil die ersten drei Produktgenerationen nicht marktreif waren. Mit dem Fairphone 4 wird es nun allerdings leichter, auf ein umweltverträgliches und nachhaltiges Smartphone umzusteigen. Die modulare Bauweise vereinfacht zudem die Reparatur im Fall der Fälle. Dafür muss man zwar immer noch bereit sein, auf neueste Technologien zu verzichten, aber der Abstand zu Apple, Samsung und Co. war noch nie so klein. Diesen Unternehmen hält das niederländische Startup Fairphone den Spiegel vor – und das Bild, das die Platzhirsche dabei abgeben, ist wenig schmeichelhaft.