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DAS DUTZEND IST VOLL


tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 70/2019 vom 17.06.2019

Trotz durchwachsener Sandplatzsaison hatRafael Nadal zum zwölften Mal die French Open gewonnen. Die Rekorde des Mallorquiners sind nur schwer zu begreifen. Die Damen haben mit Ashleigh Barty eine überraschende Siegerin mit toller Story hervorgebracht


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Bildquelle: tennisMAGAZIN, Ausgabe 70/2019

LANGE AUSLAUFMÖGLICHKEIT: In seinem Wohnzimmer auf Court Philippe Chatrier hat Nadal jede Menge Platz für seine herausragende Beinarbeit.


TURNIERE FRENCH OPEN

WIE IMMER MIT BISS: Emotional wie selten feierte Rafael Nadal seinen zwölften Erfolg in Paris. Insgesamt war es sein 18. Grand Slam-Titel.


PLÖTZLICH IM RAMPENLICHT

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... im jüngsten Damenfinale seit Paris 2008 (Safina gegen Ivanovic) weitestgehend chancenlos gegen Ashleigh Barty (rechts).


HEISSER SLICE: Viel variantenreicher kann man nicht spielen. Neben dem Slice gehören auch Netzangriffe und Stopps zur Spezialität von Ashleigh Barty.


KEIN NOLE-SLAM: Nach drei Grand Slam-Siegen in Serie musste sich Novak Djokovic Dominic Thiem geschlagen geben.


ERFOLGREICHES COMEBACK: Erstmals seit 2015 schlug Roger Federer bei den French Open auf. Im Halbfinale verlor er glatt gegen Rafael Nadal.


Der Champion ließ sich Zeit. Bis er es bei all seinen Verpflichtungen in das dieses Jahr wegen der Umbauarbeiten provisorisch als Pressezentrum eingerichtete alte Museum im Schatten des Court Philippe Chatrier schaffte, verschoben die French Open-Verantwortlichen die mit Spannung erwartete Sieger-Pressekonferenz von Rafael Nadal gleich viermal – von ursprünglich 20 Uhr auf dann 21:15 Uhr.

Während der ganzen Medienverschiebungen flachsten die Reporter bereits, der erneut unterlegene Dominic Thiem habe so die Möglichkeit, seine Pressekonferenz endlich in Ruhe abzuhalten. Hintergrund: Der Österreicher wurde während des Turniers unsanft von den Verantwortlichen ausgebremst, da Serena Williams nach ihrer Drittrundenpleite gegen Landsfrau Sofia Kenin auf eine schnelle Abhandlung ihrer Pressearbeit drängte.

Als der ewige Paris-Sieger den gleichen Raum eine Woche später selbstredend gutgelaunt betrat, war diese Respektlosigkeit gegenüber Thiem kein Thema. Der verwandelte Matchball von Nadal lag mehr als drei Stunden zurück. Um kurz nach 18 Uhr war alle Anspannung vom 33-Jährigen abgefallen, der nun zwölfmalige Sieger von Roland Garros lag prompt auf dem Rücken – alle Viere von sich gestreckt. Zwölf Titel alleine in Paris. Auch den Reportern im Saal fiel es schwer, die Zahlen nüchtern einzuordnen.

Gegen diese unmenschliche Dominanz wirkt die Erfolgsgeschichte der Australierin Ashleigh Barty (23), die an Position acht gesetzt zu einem außergewöhnlichen Lauf ansetzte, erfrischend alternativ. Doch auch hinter Barty steckt eine außerordentliche Geschichte.

NADALS SPIN WEITER UNANTASTBAR

Gegen diese unmenschliche Dominanz wirkt die Erfolgsgeschichte der Australierin Ashleigh Barty (23), die an Position acht gesetzt zu einem außergewöhnlichen Lauf ansetzte, erfrischend alternativ. Doch auch hinter Barty steckt eine außerordentliche Geschichte.

Wie ordnet man Nadals Erfolg nun am sinnvollsten ein? Als der Linkshänder sein Lieblingsturnier 2005 – also vor vierzehn Jahren – das erste Mal gewann, waren Spieler wie Guillermo Canas, Tim Henman, Andre Agassi oder Marat Safin in den Top 10 der Weltrangliste. Nadal selbst stand anschließend auf Rang drei. Seitdem hat sich der heute 33-Jährige eine sagenhafte 93:2-Bilanz im Stade Roland Garros erspielt. Bis zu seiner ersten Niederlage im Achtelfinale 2009 gegen Robin Söderling blieb er ungeschlagen. Nur Novak Djokovic erklomm die Hürde Nadal in Paris noch. 2015 war das.

2019 war es lange Zeit ein unbeschwertes Turnier für den Superstar. Der Deutsche Yannick Maden durfte in Runde zwei das Match seines Lebens genießen, hielt auf dem umgebauten Centre Court gut mit. „Diese Spinvariationen, dieses Flattern des Balls ist auf dem Platz ganz anders erkennbar, wenn die Bälle auf dich zurauschen“, bekannte der Stuttgarter, der erstmals in die Top 100 einzog.

Eine Runde später knüpfte ihm der ehemalige Top 10-Spieler David Goffin immerhin den ersten Satz ab. Ein Kunststück, das 2018 nur Diego Schwartzman für sich verbuchen durfte. 2019 brauste Nadal im Viertelfinale an Kei Nishikori vorbei, dem Japaner gelangen insgesamt fünf Spielgewinne. Roger Federer verbuchte neun, leistete Nadal um einiges mehr Widerstand. Doch der 20-malige Grand Slam-Champion bekannte hinterher: „Niemand spielt auch nur annähernd so wie Rafa auf Sand. Ich wüsste gar nicht, wen ich anheuern sollte, um sein Spiel zu kopieren.“

DER KONSTANTE: Zum vierten Mal in Serie stand Dominic Thiem mindestens im Halbfinale, zum zweiten Mal in Serie im Finale von Paris. Jedes Mal musste der 25-Jährige Rafael Nadal zum Sieg gratulieren.


Nadals größte Stärke ist, wie er nach kleinen Rückschlägen zurückfindet. Als Dominic Thiem nach seinem Halbfinalkrimisieg über Novak Djokovic nach herausragenden Leistungen im Finale den zweiten Durchgang für sich entschied, startete Nadal wie eine Furie in Durchgang drei. Seine Gegner können der Intensität, der Konstanz und der Qualität seines Spiels dann nicht mehr folgen. Nadal steht bei seinen gefürchteten Konterbällen nahe an der Grundlinie und rückt viel öfter als früher erfolgreich vor ans Netz. Thiem hielt ebenfalls nicht mehr länger mit, sagte nach dem Finale leicht ironisch: „Rafa hat seinen letzten Volley vor sieben Jahren verhauen.“ 23 seiner 27 Netzangriffe im Finale waren erfolgreich. Eine weitere Schwäche hat der Spanier in eine Stärke verwandelt. Der erste Aufschlag kommt zu mehr als 70 Prozent und ist schwer zu returnieren. Früher war es schwer, Ballwechsel gegen Nadal zu spielen. 2019 ist es in Paris schon schwer genug gewesen, in die Ballwechsel zu finden.

Unterschätzt wird nach wie vor die körperliche Verfassung, die Nadal Jahr für Jahr in Paris abrufen kann. Gebeutelt von Ver-letzungen und Aufgaben (zuletzt zog er im Halbfinale von Indian Wells zurück) schaffen er und sein Team es, pünktlich zum Sandplatzhöhepunkt in Bestform zu sein. Neben Hauptcoach Carlos Moya kommt dem Arzt Nadals eine Schlüsselrolle zu. Dr. Angel Ruiz-Cotorro betreut Nadal seit dessen 15. Lebensjahr. Cotorro ist seit 1992 der Arzt im spanischen Tennisverband. Er betreut seitdem alle spanischen Topspielerinnen und -spieler. In Paris sagte Albert Costa, French Open-Sieger von 2001, gegenüber tennis MAGAZIN: „Er entscheidet auch, was unsere spanischen Spieler an Substanzen nehmen dürfen und was nicht.“ Ruiz-Cotorro, der vor seiner Tennistätigkeit für den katalanischen Radsportverband arbeitete und auch Fußballer betreut, ist ein Experte auf diesem Gebiet. Rafael Nadal selbst sagt in seiner Biografie: „Ich vertraue diesem Arzt mit meinem Leben.“ Cotorro war auch in Paris an seiner Seite

NADAL IN ROLAND GARROS

93:2-Bilanz (Niederlagen nur gegen Söderling 2009, Djokovic 2015)

39 Siege in Serie (2010-15)

38 Sätze in Serie 2016-18

31 zu 0 Matches seit dem ersten Auftritt in Paris bis 2009

26 zu 1 vs. Top 10

20 zu 0 in Halbfinals und Finals

17 Sätze mit 6:0

15 Teilnahmen in Serie

12 Titel

6 zu 1 gegen Nummer eins

TROTZ DER KRITIKER: Alexander Zverev spielte gute French Open und erreichte zum zweiten Mal überhaupt das Viertelfinale.


Jetzt nach seinem Sieg in Paris jubelte Nadal emotional wie selten. Bis auf das Turnier in Rom, waren seine Aufführungen auf Sand durchwachsen. Jetzt ist Nadal nur noch zwei Majortriumphe von Federer entfernt. Nadal entgegnete nach dem Triumph: „Das ist nicht die Art und Weise, wie ich denke. Man kann sich nicht ständig darüber beklagen, dass der Nachbar ein größeres Auto oder Haus hat.“

Auffällig bleibt: Nadal, Federer und Djokovic schafften es in die Vorschlussrunde. Seit 2017 haben die drei Größen zehn Grand Slams unter sich ausgemacht, 14 von 16 Majors seit 2015 und 53 von 64 seit Wimbledon 2003.

Von solchen Zahlen sind Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff meilenweit entfernt. Doch Zverev erreichte trotz bescheidender Form im Vorfeld und privaten Nebenkriegsschauplätzen die Runde der letzten acht. Die Siege gegen die Monte Carlo-Finalisten, in Runde drei gegen Dusan Lajovic und im Achtelfinale gegen Fabio Fognini, waren die eindrucksvollsten im Kalenderjahr. Novak Djokovic ärgerte er nur in Satz eins. Zur Rasensaison kehrt Ivan Lendl in das Team zurück. Nach seinem Erstrundenaus in Halle 2018 und der dritten Runde in Wimbledon hat Zverev wenig Punkte zu verteidigen. Ähnliches gilt für Struff, der in Paris mit dem Achtelfinale sein bestes Grand Slam-Resultat einfuhr (mehr Seite 56).

ZVEREV HAT WENIG ZU VERTEIDIGEN

Derweil liegt die australische Tennisszene Ashleigh Barty zu Füßen. Gefühlt ist die Queensländerin eine kleine Ewigkeit im Profizirkus dabei. Mit 23 Jahren gehört die Rechtshänderin aus Brisbane noch zur nächsten Generation – und darf sich jetzt Grand Slam-Siegerin nennen. Vor drei Jahren belegte sie einen Platz jenseits der 600.

Ende 2014 nach den US Open zog sie sich vom professionellen Tennis zurück, ausgelaugt und überfordert von den eigenen und fremden Ansprüchen. 2011 hatte sie mit 14 Jahren die Juniorinnenkonkurrenz von Wimbledon gewonnen. Vergleiche zu Martina Hingis wurden nicht nur wegen des Alters laut. Auch die kreative Spielweise mit Winkeln, Stopps und tollen Netzangriffen erinnert an die Schweizerin.

Noch als Juniorin stand sie mit der elf Jahre älteren Casey Dellacqua 2013 in drei Grand Slam-Finals im Doppel und erreichte im Doppelranking Rang 12. 2014 spielte sie in Melbourne gegen Serena Williams. Wenig später verschwand sie von der Bildfläche.

Sie wollte „dem generellen Stress und dem Rampenlicht entfliehen“, sagte sie damals derNew York Times . Mehr als ein Jahr war sie weg und spielte stattdessen professionell Cricket. Was die Augen-Hand-Koordination angeht, sei die Australierin ein absolutes Ausnahmetalent, heißt es damals wie heute. Nachdem Dellacqua sie neu motivierte, baute sie Craig Tyzzer, ihr Coach seit 2016, neu auf. Beim Comeback gewan sie 2016 das Rasenturnier von Eastbourne. 2017 hatte sie zwei Tourfinals vorzuweisen und qualifizierte sich wie ein Jahr später für die Elite Trophy in Zhuhai. 2018 gewann sie das sogenannte B-Finale auf der WTA-Tour sogar. Den Rückenwind nutzte sie 2019 bislang mit dem Viertelfinale bei den Australian Open und dem Turniersieg in Miami.

1. AMANDA ANISIMOVA (17) ist geschlechterübergreifend die erste Spielerin des 2000-Jahrgangs, die mindestens ein Viertelfinale bei einem Grand Slam erreicht hat.

GLÜCKSMOMENTE: Amanda Anisimova besiegte Simona Halep und schlug ungläubig die Hände vors Gesicht.


Nach dem Finalerfolg bei den French Open steht sie auf Rang zwei. Damit ist sie die am höchsten platzierte Australierin seit Evonne Goolagong Cawley 1976!

Rasen ist der Lieblingsbelag des Supertalents. Noch 2018 sagte sie ironisch: „Jede Woche auf Sand bringt mich näher an die Rasensaison heran.“ Und jetzt ist die 23-Jährige French Open-Siegerin

BARTY SCHREIBT JETZT GESCHICHTE

Barty war die am höchsten gesetzte Akteurin in der Vorschlussrunde (8). Im Finale besiegte sie die verkrampft wirkende vier Jahre jüngere Tschechin Marketa Vondrousova. Die Wahlpragerin war zuvor noch nie über die zweite Runde eines Grand Slam-Turniers hinausgekommen. In Paris besiegte sie mit Carla Suarez Navarro, Anastasija Sevastova, Petra Martic und Johanna Konta vier gesetzte Spielerinnen. „Aber Ashleigh war im Finale zu gut. Sie hat mir mit ihrem Spiel eine Leerstunde erteilt.“ So sprach eine Spielerin, die eine Sandplatzsaison von 15:3-Einzelsiegen vorzuweisen hatte.

Ähnlich äußerten sich auch Madison Keys und Andrea Petkovic, die von Barty mühelos besiegt wurden. Die 31-Jährige Petkovic verhinderte mit zwei couragierten Siegen, dass erstmals seit den French Open 2010 keine deutsche Spielerin in der dritten Runde stand.

Angelique Kerber und Julia Görges verabschiedeten sich geplagt von Verletzungen bereits in Runde eins. Während Görges sich von Erfolgscoach Michael Geserer nach dreieinhalb Jahren trennte (Sebastian Sachs ist neu im Team), will Kerber weiter mit Rainer Schüttler die Mission Titelverteidigung Wimbledon angehen.

Eine neue Generation an Spielerinnen absolviert gerade den nächsten Entwicklungsschritt. Beispiel: Amanda Anisimova. Die 17-Jährige düpierte im Viertelfinale Titelverteidigerin Simona Halep und leistete Barty im Halbfinale große Gegenwehr. In Runde zwei hatte sie Aryna Sabalenka ausgeschaltet. Die Tochter russischer Eltern ist in New Jersey aufgewachsen. Der Vater ist ihr Hauptcoach. Sie hat das Vaterland ihrer Eltern noch nie besucht. „Das möchte ich der Kultur wegen irgendwann nachholen“, sagt die mit 1,80 Metern hoch aufgeschossene Rechtshänderin mit den kräftigen Grundschlägen. 2019 gewann sie in Bogota ihren ersten WTA-Titel, der größte Erfolg seit dem Juniorinnen-Titel 2017 bei den US Open. 2019 wurde sie nun die jüngste Amerikanerin im Halbfinale eines Grand Slam-Turniers seit Venus Williams 1997 – in Paris sogar seit Jennifer Capriati 1990. Sie ist – Herren und Damen kombiniert – die erste Spielerin aus dem Jahrgang 2000, die so weit bei einem der vier größten Turniere kam.

Anisimova steht selbstbewusst für eine Generation, zu der auch die gerade 18-Jährige Polin Iga Swiatek gehört. Sie scheiterte in der Runde zuvor an Halep, leicht gehandicapt von einer Beinverletzung. Beide Spielerinnen sagen selbstbewusst, dass sie die Nummer eins werden wollen. Mit Halep war lediglich eine Top 10-Spielerin im Viertelfinale. Nur Johanna Konta bestätigte mit ihrem Halbfinaleinzug ihre Sandplatzsaison.

Konta das im Kleinen, was Rafael Nadal mit zwei Ausnahmen seit 2005 in überragender Manier gelingt. Selbst im Konzert der großen drei, die Rekord um Rekord auflegen, ist die Leistung außergewöhnlich. Wer in Paris war, kommt zu dem Schluss: Die nächste Generation muss weiter Geduld beweisen, bis sie nach den Sternen greifen kann.


FOTOS: GETTY IMAGES

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