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DAS iPAD FÜR PROFIS


IMTEST - Das Verbraucher Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2021 vom 02.07.2021

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Bildquelle: IMTEST - Das Verbraucher Magazin, Ausgabe 7/2021

Die neue Generation des iPad Pro setzt einen drauf – technisch wie preislich. Die Neuerungen zum ohnehin sehr guten Vorgänger sind allerdings überschaubar. IM- TEST hat das neue Apple iPad Pro (2021) mit 12,9-Zoll-Display ausführlich getestet.

Design und Display

In der 12,9-Zoll-Variante ist das neue Apple-Tablet im Vergleich zum Vorgänger unwesentlich dicker (6,4 mm statt 5,9 mm) und etwas schwerer (684g statt 641g). Anders als das 11-Zoll-Modell kommt eine neue Display-Technologie zum Einsatz, genannt „Liquid Retina XDR”. Gleich 10.000 Mini-LEDs stecken im Bildschirm und bringen eine feinere Abstimmung von hellen und dunklen Bildbereichen. Die maximale Helligkeit toppt Vorgänger wie Konkurrenten. Bei herkömmlichen Aktivitäten wie Surfen und Lesen lag der Wert bei 623 Candela pro Quadratmeter (cd/ qm). Zum Vergleich: Notebooks bringen es „nur“ auf um die 300-400 cd/qm. Hervorragend schlägt sich der ...

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... Bildschirm bei den Messungen des Kontrastverhältnisses und der originalgetreuen Farbwiedergabe.

Neuer M1-Chip mit Turbo-Tempo

Der von Apple entwickelte und bereits in neueren MacBooks und iMacs verbaute M1-Prozessor sorgt auch im neuen iPad für rasante Geschwindigkeiten. Egal ob bei täglichen Aufgaben, beim Spielen oder bei anspruchsvoller Videobearbeitung: Das Tempo ist das derzeit höchste, das ein Tablet zu bieten hat.

Lange Laufzeit

Auch der Akku profitiert vom neuen Prozessor dank höherer Energie-Effizienz. Bei dauerhafter Video-Wiedergabe eines Full- HD-Videos via WLAN-Stream brachte es das iPad Pro auf solide 10:40 Stunden und hielt somit 1:09 länger durch als der Vorgänger. Für schnelle Datenübertragungen ohne Kabel ist Wi-Fi 6 an Bord. Die meisten Nutzer dürfte aber die Geschwindigkeit in den verbreiteten Standards Wi-Fi 4 und Wi-Fi 5 interessieren. Hier erreichte das iPad Pro hohe Geschwindigkeiten mit bis zu 611 Megabit pro Sekunde. Neu ist auch USB 4 für schnelle Datenraten per Kabel, zum Beispiel um Videos von einer Profi-Kamera zu übertragen. Gegen Aufpreis gibt es außerdem erstmals für ein iPad auch den neuen Mobilfunkstandard 5G. Einzig die Kameras erlauben sich grobe Schnitzer: Bei Tageslicht ist die Fotoqualität noch in Ordnung, bei wenig Licht nimmt sie aber stark ab.

FAZIT

Das neue iPad Pro (12,9 Zoll) eignet sich mit der neuen Display-Technologie, dem rasanten Prozessor und schnellen Datenraten via USB, Wi-Fi und 5G vor allem für eines: Profis. Denn die profitieren von den hochkarätigen Eigenschaften bei anspruchsvollen Anwendungen wie Videound Bildbearbeitung am meisten.

Neben der Mikrowellenfunktion kann der Severin MW 7759 mit Heißluft bis zu 230 °C backen und grillen. Dafür steckt im Boden des Garraumes ein zweites Heizelement, damit die Wärme gleichmäßig wirkt. Mit 25 Liter Volumen ist die Mikrowelle groß, der Drehteller hat 28 Zentimeter Durchmesser. Elf Automatikprogramme sollen verschiedenste Zubereitungsarten ermöglichen, teilweise lassen sie sich kombinieren. Die übersichtlichen Bedienelemente bestehen aus einem Display mit Touchflächen, vier Tasten und einem Drehknopf mit Startfunktion. Zwei Punkte stechen hervor: ein Pizza-Expressprogramm für Tiefkühl-Ware sowie die Möglichkeit, Kuchen zu backen. Die Test-Pizza war aber schon vor Programmende zu stark gebräunt. Bei einer selbst gemachten Pizza hingegen reichte die Maximaltemperatur von 230 °C im Spezialprogramm nicht aus. Bis Teig und Belag gar und gebräunt waren, vergingen über 15 Minuten. Perfekt lief hingegen ein Backversuch mit Apfelkuchen – beeindruckend, und sogar schneller als im Ofen. Bei einem Grillversuch mit Huhn war das anders: Hier konnte kein Zeitvorteil gemessen werden.

(gs)

FAZIT

Die Mikrowelle MW 7759 überzeugt nahezu rundum. Allerdings ist die Zeitersparnis im Vergleich zum Backofen nicht immer markant, und für frische Pizza ist die Temperatur im Ofen etwas zu gering.

Der Tineco PWRHERO 11 ist schnell einsatzbereit, braucht aber Aufsicht: Er steht konstruktionsbedingt nicht von allein. Der 450 Watt starke Motor, Akku und Filtersystem sind im Handteil untergebracht, was die Apparatur kopflastig, aber zugleich leicht manövrierbar macht. Vom Fuß mit rotierender Bürste über das zweiteilige Rohr, das Filtersystem, den Luft-Feinfilter und den ansteckbaren Akku sind alle Teile passgenau und wirken hochwertig. Der Schmutzbehälter ist durchdacht und lässt sich durch eine Klappe direkt über dem Mülleimer entleeren. Die Saug-Abluft zieht durch einen HEPA-Filter in den Raum. Gestartet wird der Sauger mit einem arretierbaren Hebel im Griff, die Leistung ist dreistufig, aber bereits die niedrigste Stufe ist effektiv. Der Fuß lässt sich auch direkt an das Handteil anstecken, umgekehrt reicht das Saugrohr mit Fugendüse bis an die Zimmerdecke. Die Staubbürste hart ein hartes und ein weiches Ende. Im Test auf kurzflorigem Teppich wie auf Parkett zeigte das Gerät eine insgesamt gute Leistung. Im Rückwärtsgang auf glattem Boden verschiebt der Fuß den Schmutz aber mehr, als dass er ihn aufsaugt.

(gs)

FAZIT

Der Akku-Handsauger von Tineco punktet durch einfaches Handling und praktischen Aufbau. Die Saugleistung ist gut bis sehr gut, die saugbare Fläche pro Akkuladung mit 56 Quadratmetern aber eher klein.

Per Hand zieht sich die Reiberei von Rohkost in die Länge. Besser, man lässt solche Arbeit von einer Profimaschine erledigen. An das kompakte Basisgerät von Jupiter lassen sich vier verschiedene Geräte für alle Anforderungen aufstecken. Das funktioniert einfach mit einem Bajonettverschluss plus sicherer Verriegelung. Der 200 Watt starke Systemantrieb liefert mit 115, 160 und 210 Umdrehungen pro Min. zu jedem Einsatz die passende Geschwindigkeit im Dauerlauf. Antrieb und Zubehör machen einen wertigen Eindruck. Lediglich die Getreidemühle hat etwas Spiel. Ein Schaden könnte durch den nach kurzer Zeit zerstörten Dichtungsring in der Kupplung entstehen. Ein weiteres Manko ist die flüchtig zusammengestellte Anleitung, bei der Leerzeichen zwischen den Worten und Nutzungshinweise fehlen. Gut ist die schnelle und gleichmäßige Verarbeitung der Lebensmittel: 200 Gramm Roggen mahlt das Gerät in nur 52 Sekunden, eine große Gurke ist bereits nach 12 Sekunden in feine Scheiben zerteilt. Der Fleischwolf arbeitet gründlich und zuverlässig, zum vollständigen Wurstherstellungs-Glück fehlt eine zweite Tülle mit geringerem Durchmesser.

(gs)

FAZIT

Der Jupiter-Systemantrieb ist im Set mit rund 394 Euro kein Sonderangebot, die Leistung aber überzeugt: Schnell und gleichmäßig verarbeiten die verschiedenen Aufsätze Lebensmittel aller Art.

Was wurde der Vorgänger nicht bedauert: Sonys WF-1000XM3 war ein guter In-Ear-Kopfhörer, nur steckte er leider unbequem im Ohr, ragte zu weit heraus und hatte in seiner ausladenden Ladeschale noch genug Platz für den Wocheneinkauf. Sony hat aber zugehört, das Feedback der Nutzer umgesetzt und den neuen WF-1000XM4 an den entsprechenden Stellen nachgebessert. Die Ladeschale wurde geschrumpft, das Design runderneuert. Um besser im Ohr zu halten, setzt man beim WF-1000XM4 auf Schaumstoff statt auf das übliche Silikon. Das kennt man sonst nur von Studio-Kopfhörern aus dem Profi-Bereich. Das etwas knubbelige Design schafft Platz für große Touch-Flächen an der Außenseite der Ohrhörer. Darüber lassen sie sich flink bedienen und etwa auch die sehr gute Geräuschunterdrückung einschalten. So verfälscht kein Lärm mehr den klaren und äußerst ausdifferenzierten Ton der In-Ears, die übrigens auch Sonys „360 Reality Audio“ für täuschend echten Rundum-Klang beherrschen. Bässe geben die Kopfhörerwarm und voluminös wieder, Höhen sind klar und fein. Das Musikhören wird so zur reinen Freude.

(ms)

FAZIT

Sonys WF-1000XM4 ist ein richtig guter Kopfhörer. Klanglich kann er sich ohne Weiteres mit den Apple AirPods Pro messen, besitzt mehr smarte Funktionen und einen deutlich stärkeren Akku mit 8 bis 10 Stunden Laufzeit.

Zum Betrieb der Arlo-Kamera, die Stand- und Bewegtbilder mit 1080p- Auflösung in sehr guter Qualität überträgt, benötigt man ein 2,4-GHz-WLAN (auch im Mischbetrieb mit 5 GHz möglich) und im Umkreis von etwa 2,5 Metern eine Steckdose für das Netzteil – und natürlich ein Smartphone. Die Kamera selbst kann wahlweise aufgestellt, geklebt oder auch verschraubt werden. Die Smartphone-App führt, nachdem man sich registriert hat, sehr gut durch die Grundeinstellungen der Kamera. Das Bild weist lediglich einige, dem Weitwinkelobjektiv geschuldete Verzerrungen auf. Die Einstellungen, die sich in der App vornehmen lassen, sind allerdings nicht immer ganz so intuitiv vorzunehmen. Grundsätzlich lässt sich dort zum Beispiel festlegen, in welchen Zonen was erkannt werden soll – Menschen, Tiere, Fahrzeuge. Zudem lassen sich für jede verbundene Kamera aktive Zeiträume definieren, und auch, was im Alarmfall passieren soll. Die Kamera verfügt sogar über eine eigene, recht penetrante Sirene. Sehr praktisch ist die Funktion des Geofencing: Sie aktiviert die Überwachung beispielsweise erst dann, wenn das letzte Smartphone aus dem Haus ist.

(mm)

FAZIT

Die Arlo Essentials Indoor Kamera ist eine recht günstige und dafür sehr mächtige Lösung, um Haus oder Wohnung zu überwachen. Durch Mikrofon und Lautsprecher kann sie aber zum Beispiel auch als Babyfon genutzt werden.

Das Apple TV ist so etwas wie Apples Streaming-Stick. Die Set-Top-Box im Würfel-Format wird an einen Fernseher angeschlossen, wo sie dank WLAN und Apple AirPlay Medieninhalte aus dem Internet wiedergibt oder als Schnittstelle zwischen iPhone und Fernseher dient. So streamen Nutzer knackscharfe 4K-Inhalte auf den großen Bildschirm. Bedienung und Verarbeitung des Geräts bleiben dabei gewohnt erstklassig. Viel Neues gibt es im Vergleich zum Apple TV 4K von 2017 aber nicht: Obligatorisch erscheint der Einsatz eines leistungsfähigeren Chips. Hatte das 2017er-Modell noch den Apple AX10 Fusion Chip, setzt der Neuling auf den A12 Bionic, der auch im iPhone XR zum Einsatz kam. Außerdem hat man auf das Feedback der Nutzer gehört und die Apple Remote umfassend überarbeitet. Dabei verabschiedet man sich in erster Linie vom fummelig zu bedienenden Touch-Feld und setzt jetzt wieder auf einen Ring mit vier Tasten. Außerdem wird das neue Apple TV dank neuem „Thread“-Standard zum Dreh- und Angelpunkt des Smarthome. Zwar gibt es so etwas mehr Leistung und neue Spielereien, die hauen aber niemandem vom Hocker.

(ms)

FAZIT

Eigentlich macht Apple mit dem neuen Apple TV alles richtig: Man bessert die Hardware nach und spendiert der Streaming-Box aktuelle Smarthome-Standards. Trotzdem ist im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas passiert.