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Das können die neuen STROMER


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TV Digital XXL-Ausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 25/2022 vom 25.11.2022

e-Mobility-Special

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Bildquelle: TV Digital XXL-Ausgabe, Ausgabe 25/2022

GEGEN DEN WIND Der Ioniq 6 ist durch den sehr guten cW-Wert von 0,21 aerodynamisch und energieeffizient

SUZUKI ACROSS

VIELSEITIG Der Suzuki Across Plug-in-Hybrid kombiniert einen 2,5-Liter-Benziner mit 185 PS und zwei E-Motoren – vorn 182, hinten 54 PS. Die 306 PS Systemleistung haben richtig Dampf. In sechs Sekunden sind Tempo 100 erreicht, maximal sind es 180 km/h. Wer sich zügelt, kann bis zu 75 Kilometer weit rein elektrisch fahren. Im Auto-Modus wird die energetisch günstigste Fahrweise gewählt. Der Akku mit 18,1 kWh lässt sich auch während der Fahrt laden. Alles in allem gibt es für 55.190 Euro viel Auto mit viel Ausstattung.

MITSUBISHI ASX

GÜNSTIG Im März 2023 kommt der neue Mitsubishi ASX zu den Händlern. Das SUV teilt sich die Technik mit dem Renault Captur, der bei 23.150 Euro startet. Fünf Motoren stehen zur Wahl – alle mit Frontantrieb und modernen Assistenzsystemen: drei Benziner (91 PS, 140 PS oder 158 PS), ein ...

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... Vollhybrid (143 PS) sowie als Topmotorisierung ein Plug-in-Hybrid mit 159 PS. Bei Letzterem ermöglicht die 10,5-kWh-Fahrbatterie eine elektrische Reichweite von bis zu 49 Kilometern (innerorts sogar bis zu 63 km). Der neue MI-PILOT ermöglicht ein teilautonomes Fahren.

Der Automobilmarkt bleibt unter Strom. 2023 dürfte für die Elektromobilität wegweisend werden. Es sind keine leichten Zeiten. Die langen Lieferfristen, die hohen Energiepreise, dazu eine allgemeine Verunsicherung durch Ukraine-Krieg, Corona, Chip- und Rohstoffmangel sowie die hohe Inflation bremsen die Freude am Auto und vor allem die Kauf bereitschaft. Kann man überhaupt noch Diesel oder Benziner kaufen? Oder sollte es trotz aller Ungewissheiten doch ein E-Auto sein? Ab 2035 will die EU auf jeden Fall nur noch emissionsfreie Neuwagen zulassen. Die Antriebswende ist in Europa nicht mehr aufzuhalten.

Allerdings dürfte sich nicht zuletzt durch die Änderung der Förderung der Hochlauf der E-Mobilität verlangsamen. Viele Experten befürchten sogar einen erheblichen Rückgang. Die Grenze von einer Million E-Autos dürfte später als erwartet geknackt werden. Zumal ab 1. Januar nur noch reine Stromer einen Umweltbonus bekommen. Und statt bisher mit bis zu 6000 Euro wird der Kauf von E-Autos künftig vom Staat nur noch mit 3000 bis 4500 Euro bezuschusst. Immerhin gibt es auch künftig vom jeweiligen Autohersteller noch etwas drauf.

HYUNDAI IONIQ 6

SCHNITTIG Anfang 2023 startet die windschlüpfrige und energieeffiziente Limousine Ioniq 6 mit der gleichen Technik wie der Ioniq 5. Bereits jetzt kann das limitierte „First-Edition“-Modell für 66.400 Euro bestellt werden – u. a. mit 325 PS, Allrad, 77,4-kWh-Akku und bis zu 519 Kilometer Reichweite. Danach dürften die Preise bei 46.500 Euro starten (abzüglich Umweltprämie). Zur Wahl stehen zwei Batterien (53 oder 77,4 kWh), Heck- oder Allradantrieb, Motoren mit 151, 229 oder 325 PS und bis zu 614 Kilometer Reichweite. Mit 800-Volt-Technik dauert das Laden von 10 auf 80 Prozent nur 18 Minuten.

Bonus nur für Stromer

Für Elektroautos über 45.000 Euro entfällt der Umweltbonus ab dem 1. Januar 2024 komplett, und generell endet die Prämienzahlung beim Kauf von Stromern, sobald 3,4 Milliarden Euro aus dem Haushalt ausgeschöpft sind. Bisher wurden seit 2016 übrigens bereits rund sechs Milliarden Euro ausgegeben. Noch schlimmer trifft es die Modelle mit Plugin-Hybrid. Da hilft es auch nicht, dass die Auswahl sowie die E-Reichweiten immer größer werden. Trotzdem werden sie ab Januar gar nicht mehr vom Staat gefördert. Deshalb wollen manche Autobauer mit zusätzlichen Rabatten einspringen, damit sich doch noch Kunden für die meist teuren und schwergewichtigen Modelle finden. Der bisherige Herstelleranteil in Höhe von bis zu 2250 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer dürfte es mindestens sein. Schließlich werden die Plugin-Hybride von der Automobilindustrie für das Erreichen der Klima- und Umweltziele gebraucht. Außerdem rücken Vollhybrid-Antriebe oder Modelle wie der Nissan Qashqai e-Power in den Blickpunkt. Der innovative elektrifizierte Antrieb bietet ein angenehmes, entspanntes und gleichmäßiges Fahrerlebnis im Stile reiner Stromer. Denn anders als bei den klassischen Hybriden dient der verbaute 1,5 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner mit 158 PS nicht als Antrieb, sondern lediglich als Stromerzeuger für einen E-Motor mit 190 PS. Erfreulich für E-Auto-Interessenten ist, dass sich durch die Kaufzurückhaltung die Preise entspannen dürften. Außerdem verbessert sich die Ladeinfrastruktur – nicht zuletzt dank des Masterplans „Ladeinfrastruktur II“.

MICHELIN-SPEZIALREIFEN FÜR E-AUTOS

Autofahren im Winter ist oft eine Herausforderung, die Bedingungen können sich blitzschnell ändern. Daher sind die richtigen Reifen wichtig. Als einzige direkte Verbindung mit der Straße müssen sie auf alle Witterungsbedingungen ausgelegt sein – egal ob man elektrisch, mit einem Verbrenner, auf dem flachen Land oder in den Bergen unterwegs ist. Mit der Alpin-Familie hat Michelin ein breites Angebot an Winterreifen entwickelt. Sie erfüllen auch die Anforderungen von E-Autos, verschleißen weniger, sind leise und steigern die Reichweite dank des optimierten Rollwiderstands.

KIA NIRO

AUSDAUERND Die zweite Generation des Kia Niro gibt es in drei Varianten. Die Kombination von E-Motor und 1,6-Liter-Benziner kommt beim Hybrid (ab 30.690 Euro) auf eine Systemleistung von 141 PS und beim Plug-in-Hybrid (ab 36.690 Euro) von 183 PS sowie auf eine Reichweite von bis zu 65 Kilometern. Ein Großteil der Käufer dürfte sich aber für den reinen Elektroantrieb entscheiden: Den neuen Kia Niro EV gibt es ab 47.590 Euro (minus Umweltprämie). Er leistet 204 PS, hat eine 64,8-kWh-Batterie und kommt damit auf eine Reichweite von immerhin 460 Kilometern.

TOYOTA COROLLA CROSS HYBRID

ERFAHREN Toyota geht mit der Mode, bringt seinen Bestseller Corolla als trendiges Cross-Modell und schließt damit die Lücke zwischen den Modellen C-HR und RAV4. Bei dem gelungenen Hybridantrieb fließt die Erfahrung aus 25 Jahren ein. Die Frontantriebsversion kostet 38.600 Euro. Der 2,0-Liter-Benziner (152 PS) hat dank E-Motor eine Systemleistung von 197 PS. Für 2000 Euro Aufpreis gibt es eine Allradvariante und einen zusätzlichen E-Motor mit 41 PS und 84 Newtonmetern.

Spannende E-Neuheiten

Noch dazu wächst die Auswahl an E-Autos und deren Reichweiten (über Updates ist da auch für so manches ältere Modell ein Zuwachs drin). Und in den nächsten Monaten stehen spannende Premieren an: u. a. Peugeot e-308, Opel Astra-e, Jeep Avenger, Smart #1, Mercedes EQE SUV und EQT, Lexus RZ, Polestar 3, Sono Motors Sion, VW ID. 7, Kia EV9, Škoda Enyaq RS iV sowie der Mazda MX-30 mit Range Extender.

Darüber hinaus startet mit den neuen Marken Nio, Wey, Ora, MG, Aiways oder BYD die große Elektro-Offensive der Automobilhersteller aus China. „Mit dem Wandel der Branche hin zur E-Mobilität sehen die chinesischen Autobauer ihre Chance, nach Europa zu expandieren“, sagt Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

OLAF SCHILLING