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Das perfekte Heimkino


TV Digital Vodafone - epaper ⋅ Ausgabe 13/2019 vom 14.06.2019

Groß und hell oder klein und handlich: Neue Beamer bringen Filme im eigenen Zuhause auf die Leinwand – auch in superscharfem 4K


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Bildquelle: TV Digital Vodafone, Ausgabe 13/2019

Fernsehen? Kann man mit einem Beamer auch. Aber richtig Laune macht das Riesenbild, wenn man einen Blockbuster auf die Leinwand wirft – gegen bis zu 300 Zoll Bilddiagonale (etwa 7,5 Meter!) wirkt selbst ein 75-Zöller wie Daumenkino. Welcher Beamer ist der richtige? Anders als bei Flachbildschirmen macht sich die ultrahohe 4K-Auflösung hier noch rar und ist teuer. Beamer mit viermal mehr Bildpunkten als Full HD sind unter 1500 Euro kaum zu haben. Aber es gibt eine günstige ...

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... Alternative: Geräte, die mit einer speziellen Technik ihre Pixel 100-mal in der Sekunde leicht verschieben und so die hohe Auflösung simulieren. Klingt irgendwie geschummelt, funktioniert aber klasse: Der Viewsonic PX747-4K lieferte im Test ein knackscharfes Bild. Und er beherrscht, ebenso wie „echte“ 4K-Beamer, den hohen Kontrastumfang HDR, durch den auch in dunklen Szenen alles zu erkennen ist.

Streamen auf die Leinwand

Dazu muss ein Beamer hell strahlen: Um bei Tageslicht ein zwei Meter breites Bild zu projizieren, sind mindestens 1000 Ansi- Lumen nötig. Hat das Gerät weniger, wirkt das Bild schnell flau. Kann man den Raum abdunkeln oder die Projektion verkleinern, reichen schon 250 bis 500 Lumen. Wie kommt das Bild in den Beamer? Über HDMI lassen sich an alle Geräte Receiver oder Streamingboxen wie das Apple TV anschließen. In den tragbaren Nebula Mars II ist die Netflix-App integriert, er braucht nur Wi-Fi. Eine Leinwand sollte man sich in jedem Fall gönnen, einfache Nylontücher zum Aufspannen gibt es ab 30, motorisierte Rollos ab 150 Euro. Wird die Leinwand im Raum von der Decke hängen, sollte sie eine schwarze Rückseite haben, dann scheint kein Licht von hinten durch. Fehlt fürs perfekte Heimkino nur noch der gute Ton. Eine Anlage kann man, wenn man möchte, nach und nach aufbauen. Die Soundbar sorgt bereits für guten virtuellen Rundumklang. Ein Bass-Booster bringt mehr Wumms in die tiefen Töne. Weitere Lautsprecher hinten unterstützen den räumlichen Eindruck. Oder man investiert gleich in eine Dolby-Atmos-Anlage, die Stimmen, Geräusche und Musik von jedem Punkt im Raum aus tönen lässt.

Natürlich kann man für den Anfang den Beamer zu besonderen Anlässen aufbauen – oder man baut sich gleich ein Heimkino. Denn wer einmal einen Blockbuster groß vom eigenen Sofa aus gesehen hat, will nie wieder anders gucken.

CLEVER UND HELL

Coole Technik: Um die ultrahohe Auflösung 4K auf die Leinwand zu bringen, verschiebt der Viewsonic PX747-4K seine Pixel rasend schnell und vervierfacht sie so. Das Ergebnis ist ein faszinierend scharfes, detailliertes Bild, dass durch HDR noch tiefer wirkt. Das Beste an diesem Beamer: Er ist extrem hell – bei seinen 3500 Lumen wirken auch bei Tageslicht Filme schön kontrastreich. Mit einem 1,2-fachen Zoom lässt sich der Abstand zur Leinwand regulieren. Ca. 800 Ero.

KLEIN UND MOBIL

Tragbare Lösung: Der Nebula Mars II lässt sich auch mal schnell im Garten aufstellen, der eingebaute Akku hält bis zu drei Stunden. Nach dem Start erscheint eine Android-Oberfläche, die man mit der Fernbedienung oder per Handy bedient. Apps für alle gängigen Videodienste sind verfügbar, Fotos und Filme lassen sich auch vom Smartphone übertragen (z. B. über Airplay). Dabei sollte es aber möglichst dunkel sein, denn der Beamer strahlt mit 300 Lumen. Ca. 500 Euro.

SCHICK UND SCHARF

Höchste Auflösung: Filme bringt der LG Presto HU80KSW in echtem 4K mit HDR auf die Leinwand – selbst bei riesigen Projektionen ist jedes Detail zu erkennen. Durch den Kippspiegel lässt sich das Bild sehr gut ausrichten, Zoom und Schärfe werden per Drehrad eingestellt. Praktisch: Die Fernbedienung steuert einen Mauszeiger. Netflix ist vorinstalliert, Mediatheken sind im App Store verfügbar. Dank 2500 Lumen kann man auch bei Tageslicht gucken. Ca. 2500 Euro.

DER GUTE TON

Zum Heimkino gehört satter Surround- Sound. Den liefert eine Soundbar wie die Command Bar von Polk. Der mitgelieferte Subwoofer wird per Funk angesteuert. Ca. 300 Euro.


FOTOS: PR