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Das perfekte Smartphone-Foto I 50 Tipps: 50 geniale Tipps für das perfekte Smartphone-Foto


Smartphone Schritt für Schritt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 15.03.2019

„Fotografi eren Sie nicht gegen das Licht!“, „Achten Sie auf einen stabilen Stand!“, „Behalten Sie Ihr Motiv im Auge!“, „Nutzen Sie den Goldenen Schnitt“ – Viel gilt es zu beachten, denn die Fotografi e ist eine Kunst für sich.


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Bildquelle: Smartphone Schritt für Schritt, Ausgabe 1/2019

Bildquellen: shutterstock.com

Ein gemeinsames Foto mit der ersten großen Liebe, eine Aufnahme des Sonnenuntergangs im persönlichen Paradies, ein Schnappschuss der Familie vor dem Wahrzeichen des Reiseziels: Urlaubsaufnahmen wecken Erinnerungen und laden zum Schwelgen in der Vergangenheit ein. Auf den folgenden Seiten haben wir daher die 58 wertvollsten Tipps und Tricks für die ...

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... perfekten Smartphone-Fotos für Sie aufbereitet. Darunter fi nden Sie zum Beispiel Vorschläge für die perfekte Belichtung der Aufnahmen, die optimale Distanz zwischen Kameralinse und Motiv, den Einsatz des Zooms und wie Sie Ihr Motiv perfekt von der Umgebung abheben.

1 Ausrichtung im Querformat Grundsätzlich gilt: Schießen Sie Fotos im Querformat. Der Grund dafür ist unter anderem der, dass unsere Augen nebeneinander angeordnet sind und unser Sichtfeld breiter als höher ist. Fotos im Querformat sind demnach angenehmer anzusehen und enthalten viel mehr Informationen als hochformatige Schnappschüsse. Daher werden beispielsweise auch Filme im Querformat aufgenommen.

Aufnahmen im Hochformat sind jedoch nicht verboten. Dieses Format eignet sich zum Beispiel für die Ablichtung von Gebäuden.

2 Gehen Sie auf Augenhöhe

Beim Knipsen von Kindern und Personen, die kleiner sind als Sie selbst, gilt: Gehen Sie in die Knie, und begeben Sie sich so auf dieselbe Augenhöhe wie Ihr Motiv.

Diese Perspektive spiegelt sich in der Aufnahme wieder, wodurch Authentizität gescha _ en wird und die Personen größer sowie imposanter wirken.

3 Fokus auf die Augen

Beim Betrachten von Porträts sind es vor allem die Augen, auf die Menschen als erstes achten. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal eine Person ablichten, und fokussieren Sie die Kamera daher auf deren Augen.

4 Blitzlicht bewusst nutzen

Wenn schon ein Blitz, dann sollte es ein starker sein. Grundsätzlich gilt, dass der Blitz eines Smartphones eigentlich zu schwach ist, um eine Szene optimal auszuleuchten. Eigentlich. Es gibt dennoch Situationen, in denen sogar der schwache Handyblitz viel herausholen kann. Wichtig dabei ist die Distanz zum Motiv. In diesem Fall gilt also die altbekannte Devise „Probieren geht über Studieren“. Sollten Sie dennoch keinen Erfolg bei der Ausleuchtung der Aufnahmen haben, greifen Sie, falls vorhanden, auf natürliche Lichtquellen, Lampen oder externe Blitzgeräte zurück.

5 Verzicht auf den Autofokus

Der Autofokus spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Schärfe des Motivs geht. Mithilfe dieser Funktion fokussiert die Kamera das Hauptelement und stellt die Umgebung unscharf. Zumindest theoretisch. Das Problem des Autofokus ist nämlich, dass dieser zeitweise eben nicht das vordergründige Objekt scharf stellt, sondern ein Objekt im Hintergrund. Oft verhindert die Funktion zudem, dass Sie das vermeintlich wichtige Motiv scharf stellen können. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie den Schärfemodus, oder tippen Sie auf den gewünschten Bildschirmausschnitt. Das funktioniert auch im Automatikmodus.

6 Meiden Sie den Digitalzoom

Im Gegensatz zur analogen Vergrößerung eines Bildausschnitts schneidet die Kamerasoftware bei Verwendung des Digitalzooms aus den gesammelten Daten einen Teil heraus. Das Resultat dieses Vorgangs ist ein Verlust von zahlreichen relevanten Bildpunkten. Einfach gesagt: Die Aufnahme wird mit zunehmender digitaler Vergrößerung immer unschärfer.

Verzichten Sie daher auf den Digitalzoom. Gehen Sie stattdessen einfach näher an das Objekt heran.

So gehen keine Bildinformationen verloren, und die Aufnahme bleibt scharf.

7 Bewegte Objekte noch besser fotografi eren

Sie können - sofern das Smartphone über eine solche Funktion verfügt - bewegte Objekte mithilfe einer Objektverfolgungsfunktion ablichten. So wird das bewegte Motiv ständig fokussiert.

Knipsen Sie Fotos im RAW-Format

Aufnahmen in diesem Format sind nicht komprimiert und können daher im Nachhinein optimal am Computer nachbearbeitet werden. Die Kehrseite der Medaille: RAW-Dateien sind bis zu fünf Mal größer als normale JPEG-Bilder. Das Dateiformat stammt übrigens aus der Spiegelrefl ex- Fotografi e. Beachten Sie, dass nicht alle Smartphones Fotos im RAW-Format schießen können.

9 Nutzen Sie Ihre Umgebung

Mithilfe von natürlichen Vorkommnissen oder Bauwerken können Sie Ihren Schnappschuss bereits während der Aufnahme und nicht erst im Nachhinein einrahmen. Sogenannte „natürliche Rahmen“ entstehen, wenn Sie beispielsweise durch Torbögen, Fenster, Löcher in Felsen, Bäume mit ihrem Blatt- und Astwerk oder Schlüssellöcher fotografi eren.

So entsteht einerseits eine besondere Tiefenwirkung, andererseits wird das Motiv besonders hervorgehoben, sprich fokussiert.

10 Achten Sie auf den Hintergrund

Was ist denn das? Da wächst doch eine Straßenlaterne aus dem Kopf von Papa! Und da! Seit wann hat denn Mama ein Straßenschild auf der Schulter? Um solche Peinlichkeiten zu vermeiden, achten Sie beim Fotografi eren ganz besonders auf die Umgebung.

11 Bewegte Objekte abbilden

Ein scharf abgebildetes, fahrendes Taxi im Vordergrund, der Hintergrund verschwommen: Ein solches Foto dürften manche von Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal gesehen haben. Das Geheimnis hinter Aufnahmen wie diesen besteht aus einer Serienaufnahme und einer langen Verschlusszeit – vorausgesetzt, das Smartphone lässt eine derartige Veränderung zu. Zusätzlich gilt es, das Gerät während der Aufnahme mit dem Motiv zu bewegen.

12 Lassen Sie genügend Luft

Achten Sie beim Fotografi eren von Personen darauf, dass Sie deren Gliedmaßen nicht „abschneiden“. Bevor Sie also den Auslöser drücken, gehen Sie einen Schritt zurück oder reduzieren den Zoomfaktor. So vergrößern Sie den Abstand Ihres Motivs zu den Bildrändern.

13 Das Bild in Ebenen unterteilen

Verschiedene Ebenen, oder besser gesagt Tiefen schärfe, machen ein Bild lebendig. Lassen Sie uns diese Aussage anhand eines Beispiels erklären: Um eine Person in das Zentrum zu rücken, platzieren Sie zum Beispiel eine Tasse im Vordergrund auf den Tisch.

Einen ähnlichen E_ ekt hat eine unscharfe Fassadenzeile im Hintergrund.

14 Scha_ en Sie Relationen

Personen vor beispielsweise einem Berg scha_ en Klarheit über die Dimensionen. Denselben E_ ekt haben unter anderem Boote auf einem See und Autos vor großen Baumaschinen.

15 Nutzen Sie ein Stativ

Der Einsatz von Stativen eignet sich vor allem zur Aufnahme von Naturbildern und sonstigen Schnappschüssen, welche viel Geduld erfordern. Zudem verwackeln die Bilder dank deren Stabilität nicht so schnell.

Falls Sie das Gestell zu Hause vergessen haben, nutzen Sie stattdessen beispielsweise Mauern, Geländer, Stiegen, Fensterbänke und Vorsprünge in Ihrer Umgebung.

16 Den Goldenen Schnitt nutzen

Bevor Sie auf den Auslöser drücken, stellen Sie sich die Frage, worum es sich bei dem Bild handeln soll. Ein Porträt? Oder doch eine Panoramaaufnahme? Anschließend achten Sie darauf, das Objekt nicht voll zu zentrieren.

Machen Sie stattdessen vom Goldenen Schnitt Gebrauch. Unter diesem Begri_ versteht man, einfach gesprochen, die optimale Einteilung von Längen, wodurch das Bild sehr harmonisch wirkt.

Zu diesem Zweck statten viele Smartphone- Hersteller die Kamera-Software mit einem einblendbaren Raster aus, das eine Orientierungshilfe bietet.

17 Finger weg von der Linse

Regel Nummer eins: Nur eine saubere Kameralinse schießt gute Fotos. Durch den täglichen Gebrauch des Smartphones sammeln sich etwa Fett, Staub und Schmutz auf der Optik. Reinigen Sie diese vor jedem Foto beispielsweise mit einem Mikrofasertuch.

18 Achten Sie auf o_ ene Augen

Selten kommt es vor, dass auf Gruppenfotos jeder einzelne die Augen geö_ net hat. Unser Tipp: Fordern Sie die zu fotografi erende Gruppe auf, ihre Augen zu schließen und auf Ihren Befehl wieder zu ö_ nen. Erst dann schießen Sie das Foto.

19 Verwenden Sie den Timer

Viele Hersteller statten die Kamera- Software ihrer Smartphones mit einer Timer-Funktion aus. Das bedeutet, dass das Bild erst nach dem Verstreichen einiger Sekunden geschossen wird. Das wählbare Zeitfenster variiert von Hersteller zu Hersteller. Die Timer-Funktion eignet sich optimal zur Aufnahme von Familienfotos und anderen Gruppenaufnahmen.

20 Die Kamera- Software kennen

Filter, Serienbilder, manuelle Belichtungskorrekturen und Co: Die Kamera-Software macht die Aufnahme von Bildern und Videos erst möglich und unterscheidet sich in ihren Funktionen von Smartphone zu Smartphone. Für den perfekten Smartphone- Schnappschuss ist es lohnenswert, sich noch vor dem Abdrücken einen Überblick über die Funktionen der Software zu verscha_ en.

21 Nutzen Sie die Sonne

Die auf- oder untergehende Sonne ist der optimale Ersatz für den einen oder anderen Filter, da die Aufnahme in Pastelltöne getaucht wird. Dabei spricht man auch von der blauen beziehungsweise goldenen Stunde.

Zudem lässt das Sonnenlicht die Haut von abgebildeten Personen sehr sanft erscheinen.

22 Schießen Sie möglichst viele Bilder

Damit das Foto auch wirklich gelingt, machen Sie mehrere Schnappschüsse von dem gewählten Motiv. Der Hintergedanke für diesen Tipp ist der, dass beispielsweise ein plötzlich vorbeifl iegender Vogel, ein vorbeifahrendes Auto und auch die kleinste Bewegung die Aufnahme zerstören kann. Hierfür eignet sich die Serienbildfunktion.

23 Suchen Sie einen festen Stand

Ebenso wichtig wie der beidhändige Halt des Smartphones ist der stabile Stand. Bevor Sie also ein Foto knipsen, suchen Sie nach einem möglichst ebenen Untergrund und stellen Sie sich breitbeinig hin.

24 Software-Alternativen nutzen

Falls Ihnen die Funktionen der vorab installierten Software nicht zusagen, haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Kamera- Apps. Denjenigen mit Erfahrung in der Smartphone-Fotografi e legen wir die „Manual Camera“ ans Herz. Diese App kostet 3,49 Euro und gibt Ihnen unter anderem die Möglichkeit, Belichtungskorrekturen und Weißabgleiche selbst durchzuführen.

Falls Sie auf der Suche nach einer Alternative mit nur wenigen Funktionen sind, empfehlen wir Ihnen die kostenlose App „HD Camera“. Dieses Programm nimmt einen Großteil der Einstellungen automatisch vor.

25 Halten Sie die Hände ruhig

Halten Sie Ihr Smartphone beim Schießen von Fotos mit beiden Händen fest. Das garantiert Stabilität und minimiert die Gefahr, die Aufnahme zu verwackeln.

26 Auslösen per Sprache

Die Kamerasoftware mancher Smartphones erlaubt Ihnen, Fotos mit einem Sprachbefehl - zum Beispiel „Cheese“ - zu schießen. Diese Funktion ist praktisch, falls Sie zum Beispiel ein Selfi e aus der Distanz aufnehmen.

27 Bildbearbeitung im Ernstfall

Trotz all der Vorbereitungen, Geduld und Übung kommt es immer wieder vor, dass Schnappschüsse etwa im schlimmsten Fall verwackelt oder nicht so farbintensiv sind, wie Sie dachten. Für diese Fälle bietet die Kamera-Software von vielen Android-Geräten und iPhones zahlreiche Korrekturmöglichkeiten. Eine kostenlose und empfehlenswerte Alternative in Sachen Fotobearbeitung auf dem Smartphone ist die App „Adobe Photo shop Fix“.

28 Meiden Sie die Mittagssonne

Vermeiden Sie das Knipsen von Fotos in der Mittagssonne. Der Lichteinfall von oben resultiert nämlich in Augenringen und intensiven Falten im Gesicht des Subjekts. Falls Sie auf Schnappschüsse unter dieser Gegebenheit dennoch nicht verzichten möchten, positionieren Sie die Person schräg vor der Mittagssonne. Zudem ist es wichtig, das Motiv zu fokussieren. Das funktioniert, indem Sie es auf dem Smartphone- Bildschirm berühren.

29 Die HDR-Funktion aktivieren

Falls die Kamera-Software oder -App mit einer HDR-Funktion ausgestattet ist, machen Sie davon Gebrauch. „HDR“ ist die Abkürzung für „High Dynamic Range“. Durch diese Funktion werden mehrere Bilder mit verschiedenen Helligkeitswerten miteinander kombiniert. So entsteht eine in Sachen Helligkeit und Kontrast ausgewogene Aufnahme.

30 Auf die Perspektive achten

Die Variation der Perspektiven ist ein Garant für spannende Aufnahmen. So resultiert eine Aufnahme vom Boden aus nach oben in einer intensiven Tiefenwirkung, ein Schnappschuss aus der Vogelperspektive scha_ t Übersicht und lässt das Motiv zudem kleiner erscheinen.

31 Zusatzausrüstung nutzen

Halten Sie Ausschau nach verschiedenen Aufsätzen und Objektiven für Ihre Smartphone-Kamera. Mithilfe von etwa Weitwinkel-, Fischaugen- und Makroobjektiven verleihen Sie den Aufnahmen einen ganz speziellen Charakter.

32 So lösen Sie optimal aus

Viele Smartphones nehmen das Foto erst auf, nachdem Sie Ihren Finger vom Auslöser genommen haben. Falls auch Ihr Mobiltelefon diese Funktion besitzt, können Sie den perfekten Moment für den Schnappschuss abwarten.

33 Suchen Sie noch Erhöhungen

Oft kommt es vor, dass fotografierte Hochhäuser auf der Aufnahme den Anschein erwecken, als ob sie nach hinten kippen würden. Um diese „stürzenden Linien“ zu vermeiden, fotografieren Sie hohe Gebäude von einer Erhöhung aus.

34 So gelingen Selfies

Für das perfekte Selbstporträt sind vier Dinge zu beachten. Erstens: Wählen Sie zuallererst einen Hintergrund, der nicht zu stark von Ihnen ablenkt. Zweitens: Vermeiden Sie eine Aufnahme von unten. Dadurch wirkt das Gesicht dicker. Drittens: Wählen Sie eine Pose, die nicht allzu gestellt wirkt. Diesbezüglich eignet sich zum Beispiel ein Blick über die Schulter, die „schöne Hälfte“ Ihres Gesichts in Richtung der Kamera gehalten. Viertens: Der Gesichtsausdruck. Versuchen Sie so natürlich wie möglich in die Kameralinse zu blicken.

35 Nutzen Sie den Bokeh-E_ ekt

Zusätzlich zur HDR-Funktion legen wir Ihnen die Nutzung des sogenannten Bokeh-E_ ekts ans Herz. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Smartphone besitzt eine solche Funktion. Der japanische Begri_ „Bokeh“ bedeutet so viel wie „Nebel“ oder „unscharf“. Im Fotografen-Jargon wird damit eine „natürliche Hintergrundschärfe, die Sie bei Aufnahme eines Motivs mit einem lichtstarken Objektiv und einer o_ enen Blende erreichen“, beschrieben.

36 Bleiben Sie ruhig

Halten Sie Ihr Smartphone auch nach dem Abdrücken noch für kurze Zeit still. So gehen Sie der Gefahr aus dem Weg, das Bild zu verwackeln.

37 Tipp für Korpulente

Falls Ihr Fotomodell etwas mehr auf den Rippen hat, fordern Sie es auf, eine Schulter leicht zur Kamera zu drehen. Das Resultat: die Person wirkt schlanker.

38 Aktivieren Sie GPS

Stellen sie sich vor, Sie sehen gerade Ihre auf dem Smartphone gespeicherten Fotos durch und können sich nicht mehr daran erinnern, wo genau Sie den Schnappschuss aufgenommen haben. Mithilfe des „GPS-Tags“ fügt die Kamerasoftware mancher Smartphones den Fotos den Aufnahmeort hinzu. Voraussetzung dafür ist die Aktivierung der Standortortung.

39 Die goldene Stunde...

... ist der Begri_ für die Zeit, wenn sich die Sonne langsam in Richtung Horizont senkt und dabei die Umgebung „von vorne“ beleuchtet wird. Außerdem geben die dadurch entstehenden langen Schatten den Fotos einen ganz speziellen Glanz.

40 Selbstauslöser

Die beste Stabilisierung bringt nichts, wenn Sie die Aufnahme beim Betätigen des Auslösers verwackeln. Daher empfehlen wir die Verwendung eines Selbstauslösers oder alternativ auch eines Fern- bzw. Kabel auslösers. Manchmal können dies sogar die mitgelieferten Headsets, sofern diese einen Knopf für die Anrufannahme besitzen.

41 ISO-Wert niedrig halten...

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfi ndlichkeit der Aufnahme und ist ein Vabanquespiel zwischen kurzer Belichtungszeit und schlechter Helligkeit. Zu niedrig eingestellt, wird die Aufnahme zu dunkel. Zu hoch eingestellt, werden dunkle Bereiche des Fotos mit unschönem Bildrauschen durchzogen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.

42 Auslösen mit einem Lächeln

Zusätzlich zu einer Timer-Funktion und der Möglichkeit, Fotos mithilfe eines Sprachbefehls aufzunehmen, ist in vielen Kamera-Apps eine aktivierbare „Lächel“-Erkennung integriert. So werden Aufnahmen von Personen automatisch geschossen, sobald diese grinsen oder lachen.

43 Die blaue Stunde...

Ist die Sonne untergegangen, so folgt auf die goldene die blaue Stunde. Dann nämlich, wenn der Himmel noch in einem tiefen Blau leuchtet, die Lichter in den Straßen bereits angehen und Sie somit eine optimal ausgeleuchtete Aufnahme bei spektakulärem Himmel erzeugen können.

44 Belichtungszeit erhöhen

Eine längere Belichtungszeit sorgt dafür, dass das Bild über einen weitaus längeren Zeitraum Licht erhält und dadurch heller und schöner wird. Zudem kann eine Belichtung von etwa 30 Sekunden für dezente Verzerrungen sorgen, etwa bei vorbeifahrenden Autos, die lediglich als Lichtschweif im Bild erscheinen. Hier empfiehlt sich unbedingt die Verwendung eines Stativs.

45 ... und manchmal doch hoch

Wenn Sie nicht viel Zeit haben, um ein Motiv in der Dunkelheit einzufangen, dann empfiehlt sich eine Kombination aus höherem ISO-Wert und einer kurzen Belichtungszeit. Speziell bei Motiven, die auch in der Nacht ausreichend belichtet sind (Stadion, Stadtplatz, beleuchtete Sehenswürdigkeit, etc.), können Sie trotz der hohen Lichtempfindlichkeit ein halbwegs rauschfreies Ergebnis erwarten.

46 Schwarz-Weiß-Fotos

Einen Schwarz-Weiß-Filter können Sie zwar natürlich über den ganzen Tag verteilt verwenden, zu super Ergebnissen führt er jedoch speziell in der Nacht. Eventuelle Farbveränderungen, bedingt durch unterschiedliche Belichtungen (kaltes Licht, warmes Licht, viele Spots, etc.), können so neutralisiert werden. Zudem verleiht ein Schwarz-Weiß-Filter Ihren Bildern einen ganz eigenen Charme.

47 Alternative Auslöser

Fotos können Sie nicht nur schießen, indem Sie den Auslöser am Bildschirm berühren. Bei manchen Geräten besitzen nämlich die Tasten zur Regulierung der Lautstärke eine Auslösungsfunktion. So wird das Fotografi eren im Querformat noch komfortabler.

48 Gegenlicht meiden

Starkes Gegenlicht führt dazu, dass das gewählte Objekt nicht erkennbar ist. Der Grund dafür: Die Kamera orientiert sich am hellen Hintergrund, also beispielsweise an einer eingeschalteten Lampe oder, abhängig von der Tageszeit, am durch ein Fenster dringendes Sonnenlicht.

Nutzen Sie diese Situation zu Ihrem Vorteil, und fotografi eren Sie daher nicht gegen das Licht, sondern mit dem Licht. Zudem empfehlen wir Ihnen, das gewählte Motiv im Lichtkegel so zu positionieren, dass es optimal beleuchtet wird.

49 Auf den Blitz verzichten

Kein ungeschriebenes Gesetz, dennoch sollte man bei Nachtaufnahmen unbedingt auf den Blitz des Smartphones verzichten. Die Entfernung von der Kamera zu den Objekten ist meist viel zu groß, und so beleuchtet der Blitz nahe Objekte viel stärker als entfernte, der Hintergrund dagegen ist in der Regel fast komplett schwarz.

50 Achten Sie auf den Speicher

Dank dem Einsatz von immer höher aufl ösenden Optiken ist die Qualität der Smartphone- Schnappschüssen im Lauf der vergangenen Jahre immer höher geworden. Doch je hochwertiger die Aufnahme ist, desto mehr Speicherplatz belegt sie. Bevor Sie also das nächste Mal ein Foto in HD-Aufl ösung knipsen, stellen Sie sicher, dass Ihr Smartphone auch genügend Speicher dafür hat. Alternativ können Sie, falls möglich, die Schnappschüsse direkt auf einer SD-Karte speichern.