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Das sagt der Nachwuchs


g&v Gestalten & Verkaufen - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 01.11.2019

Worauf kommt es bei der Ausbildung zum Florist an? Was reizt den Nachwuchs am Beruf Florist? Wo sieht die junge Generation Schwierigkeiten? Sarah Schönbrodt, Auszubildende zur Floristin im zweiten Lehrjahr, sprach mit g&v über dieses Thema.


Artikelbild für den Artikel "Das sagt der Nachwuchs" aus der Ausgabe 11/2019 von g&v Gestalten & Verkaufen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: g&v Gestalten & Verkaufen, Ausgabe 11/2019

Sarah Schönbrodt, 17 Jahre alt, Zöberitz/Sachsen Anhalt, zweites Lehrjahr bei „The World of natural Beauties.“ in Halle/Saale


Gestelle schweißen und bestücken, Sträuße binden, Ausstellungen vorbereiten – Azubis sollten auf jeden Fall in all die vielfältigen Aufgaben ...

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Warum haben Sie die Ausbildung zur Floristin begonnen?
Ich wusste eigentlich gar nicht, was ich werden möchte und habe erst einmal ein Praktikum bei Victoria Salomon in Halle gemacht. Das Praktikum hat mich begeistern und half mir dabei, den Berufsweg Florist einzuschlagen. Es hat mir viel Spaß gemacht, ich durfte selbst viel machen – nicht nur mit Blumen, sondern beispielsweise auch bohren und Gestelle bauen, mit auf den Großmarkt fahren. Das fand ich alles sehr spannend.

Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?
Ich würde gerne bei Victoria Salomon im Geschäft (The World of Natural Beauties.) weiter beschäftigt werden. Hier fühle ich mich wohl und bekomme alles, was ich benötige, auch an Aus-und Weiterbildung.

Ich möchte unbedingt auch an Wettbewerben teilnehmen und würde mich natürlich sehr darüber freuen, erfolgreich zu sein.

Gerne wäre ich auch einmal Blumenfee und würde Floristik-Produktionen für Fachzeitschriften wie g&v machen. Auch Fernsehshows finde ich spannend. Victoria Salomon unterstützt mich auch dabei, dass ich so viel wie möglich lerne.

Was meinen Sie, hält andere wohl davon ab, eine Ausbildung zum Florist zu machen?
Das Lehrlingsgehalt ist sehr gering. Außerdem ist Florist in vielerlei Hinsicht auch körperlich anstrengend. Ich glaube, viele schrecken das lange Stehen und manchmal die Anstrengungen, vor dem Laden alles hübsch aufzubauen, ab.

Was könnte an der Ausbildung besser sein?
Mit meiner Ausbildung bin ich rundum zufrieden. Ich darf viel reisen, zu Flower Shows fahren und sogar schon selbst moderieren. Dabei lerne ich auch viele namhafte Floristen kennen und kann von ihnen lernen. Ich glaube, dass andere Azubis diese Möglichkeit nicht oder nur selten haben. Ich würde mir wünschen, dass alle diese Möglichkeiten bekommen könnten.

Im Unterricht vermisse ich den praktischen Part mit Blumen. Ich würde es auch toll finden, Ausflüge zu machen – zu Messen, Ausstellungen, … Eben zeitgemäße Floristik im Unterricht beigebracht zu bekommen.

Wo sehen Sie das Berufsbild Florist in 20 Jahren?
Ich glaube, dass viele Geschäfte schließen werden, da die Discounter Blumen und Pflanzen günstiger verkaufen.

Ich finde auch, dass die Meisterpflicht wieder eingeführt werden sollte. Dann steigt das Niveau wieder und viele Azubis lernen auch gute Techniken. So schätzen die Kunden unser Handwerk wieder mehr, wenn sie tolle und schöne Sträuße bekommen.

Es wird online bestimmt auch viel passieren. Wünschen würde ich mir, dass der Trend zurück zur Natur geht und die Kunden mehr den Bezug zu uns suchen.

Blumengeschäfte werden meiner Meinung nach aber nie aussterben, da wir immer für jeden Anlass gebraucht werden.

Sarah Schönbrodt ist fester Bestandteil des Teams rund um Victoria Salomon – deshalb darf und muss sie auch in allen Bereichen tätig sein