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Das Schwein, das Menschen glücklich machte


Reader´s Digest Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 30.08.2021

RD-KLASSIKER JUNI 1992

Artikelbild für den Artikel "Das Schwein, das Menschen glücklich machte" aus der Ausgabe 9/2021 von Reader´s Digest Deutschland. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Im Haus von Bette und Don Atty in Johnstown im US-Bundesstaat New York läutete das Telefon. Es war ein Bekannter, der sich erkundigte, ob sie Interesse an einem handzahmen Schwein hätten.

„Es heißt Lord Bacon, ist vier Monate alt und klüger als jeder Hund“, erklärte der Anrufer. „Es mag Menschen sehr, und wo Bette jetzt immer zu Hause arbeitet, habe ich mir gedacht, sie hätte vielleicht gern ein bisschen Gesellschaft.“

Seit einem Jahr musste Don hilflos mit ansehen wie seine Frau unter Agoraphobie litt, einer krankhaften

Furcht, offene Plätze und Straßen zu betreten, gepaart mit der Angst vor Menschenmengen. Anscheinend war das Leiden durch Stress am Arbeitsplatz ausgelöst worden. Auch nachdem Bette ihre Stellung aufgegeben hatte, konnte schon beim Gang zum Einkaufszentrum ein Angstanfall auftreten. Sie war nicht mehr imstande, aus dem Haus zu gehen, wenn Don nicht bei ihr war. ...

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...

Bette stand gerade in der Nähe und hörte das Gespräch mit. Abwehrend schüttelte sie den Kopf. „Überleg es dir“, redete Don ihr zu. „Ein Tier zu haben, nur für dich, das kann dir guttun.“

In einem der vielen Psychologiebücher, in denen Bette Rat gesucht hatte, hatte tatsächlich gestanden, dass die Betreuung eines anderen Lebewesens das seelische Gleichgewicht förderte. Aber ob ihr ein Schwein helfen konnte? „Naja, meinetwegen“ sagte sie widerstrebend. „Wenn es uns zu viel wird, können wir’s ja irgend einem Bauern geben“.

Zwei Stunden später brachte der Besitzer Lord Bacon in einem Drahtkäfig an. Das Schwein war von kleinwüchsiger Art, 35 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter lang. Mit seinen 20 Kilogramm wirkte das Tier wie ein Bierfässchen auf Stelzen.

Don lachte, als er es sah. „Die Schnauze sieht ungefähr so aus, als ob er mit 150 Sachen gegen eine Mauer gerannt wäre!“ Und auch Bette machte sich lustig: „Diese Borsten! Da sieht ja meine alte Haarbürste noch besser aus.“

Die Käfigtür wurde geöffnet, und im Zuckeltrab kam Lord Bacon heraus, wedelte mit dem Schwänzchen, schaute um sich und marschierte geradewegs auf Bette zu. Sie kniete nieder, um ihn zu begrüßen. Er stellte sich auf die Hinterfüße, legte ihr den Kopf an die Schulter und küsste sie mit seiner Schnauze auf die Wange. Sie schaute das Tier an, und zum ersten Mal seit langer Zeit lächelte sie.

Den Rest des Tages beobachteten Bette und Don, wie Lord Bacon geschäftig das Haus erkundete. Don nahm das Schweinchen auf den Schoß, und es knabberte vorsichtig an seinem Bart. Auf den Ton einer Pfeife kam das Tier herbeigelaufen.

UNSER KLASSIKER DES MONATS …

wurde diesmal von Kerstin Juchem ausgewählt, Leitende Redakteurin unserer Schwesterzeitschrift daheim: „Wie sehr einen die Beziehung zu einem Tier bereichern kann, weiß jeder, der einen Hund oder eine Katze besitzt. In dieser Geschichte holt ein kleines Schwein sein Frauchen zurück ins Leben – und beschert vielen anderen schöne Stunden.“

Am Abend versuchte das Schweinchen, Bette und Don nach oben zu folgen, aber mit seinem dicken Bauch fotografiert kam es nicht über die Treppenstufen. Bette richtete ihm in der Küche ein Lager, setzte sich daneben und streichelte es. „Morgen früh sind wir wieder da“, versicherte sie ihm.

Am nächsten Morgen vergaß Bette ihre Angst, wie der einen neuen Tag bestehen zu müssen, und hatte es eilig, nach ihrem neuen Hausgenossen zu sehen. Lord Bacon begrüßte sie stürmisch und rieb sich an ihrem Bein. Bette kam es vor, als würde sie mit einem Topfreiniger massiert. Sie wurde von da an die geröteten Stellen auf der Haut nicht mehr los.

Nach dem Frühstück, als Bette Steuererklärungen bearbeitete, ließ sich Lord Bacon neben dem Schreibtisch nieder. Bette stellte fest, dass aufkeimende Nervosität sich legte, wenn sie sich in solchen Augenblicken zu dem Schweinchen niederbeugte, es streichelte und ein paar Worte redete.

Bald war das Tier aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Als Don ein gepolstertes Hundekörbchen besorgt hatte, um es neben Bettes Schreibtisch zu stellen, schaute Lord Bacon es sich genau an und beschloss, sich das Ding etwas wohnlicher herzurichten. Die Pfoten fest eingestemmt, riss er das schottengemusterte Kissen auf, zog die Füllung heraus und machte es sich zufrieden im so gewonnenen Schlaf sack bequem.

Eines Abends, als Bette und Don ihre Sessel vor den Fernseher rückten, schob auch das Schwein mit der Schnauze einen Stuhl heran und setzte sich aufrecht davor, als wollte es sagen: „He, ich möchte auch dabei sein.“ Während es die Bewegungen der Gestalten auf dem Bildschirm verfolgte, ging sein Kopf unablässig hin und her.

Laute Geräusche mochte Lord Bacon gar nicht. Bettes Telefon hing an einem Ständer neben dem Schreib tisch, und das Schweinchen kam schnell dahinter, dass das Schrillen auf hörte, sowie Bette den Hörer abnahm. War Bette nicht sofort zur Stelle, wenn das Telefon klingelte, dann riss es den Hörer selbst herunter, beugte sich dar über und grunzte in die Muschel.

Bette sah es mit gemischten Gefühlen. Was mussten ihre Klienten den ken!

Ein Klient, der seine Steuererklärung mit Bette besprach, war von dem Haustier der maßen angetan, dass er später mit seinen Kindern zurückkam. Nicht lange, und auch andere Leute aus der Nachbarschaft erschienen, um Lord Bacon mit eigenen Augen zu sehen. Den Kindern schien dieser Name viel zu imposant für so ein freundli ches kleines Schweinchen. Sie begannen ihn Pigger zu rufen; und bei diesem Namen blieb es.

Als sich einmal eine Gruppe von Menschen im Haus versammelt hatte, spürte Bette, wie ihre Anspannung wuchs. Doch zugleich bemerkte sie, dass alle von Pigger viel zu fasziniert waren, um von ihr Notiz zu nehmen, und sie freute sich über den Besucherstrom.

„Jetzt macht es wieder Spaß, von der Arbeit nach Hause zu kommen“, sagte Don zu Bette. „Ich erfahre, was Pigger wieder angestellt hat, die Betten abgezogen oder was weiß ich, wir lachen zusammen und fühlen uns wie jung verheiratet.“

„Du findest es komisch“, meinte Bette. „Aber es hätte auch ernst werden können, als er mich heute früh ausgesperrt hat.“ Pigger war Bette auf Schritt und Tritt gefolgt, während sie im und außerhalb des Hauses beschäftigt war, und hatte beobachtet, wie sie immer die Tür hinter sich schloss. Diesmal war er als Erster hereingekommen und selbst aktiv geworden, sodass die Tür vor Bettes Nase ins Schloss fiel. Zum Glück hatte sie einen Reserveschlüs sel.

Auch sonst war Piggers Nachahmungstrieb stark ausgeprägt. Wenn Bette den Kopf schüttelte, tat das Schwein es auch. Wenn sie sich her umdrehte, wandte Pigger sich ebenso um. Bald brachte Bette ihrem Schweinchen Kunststücke bei, wie sie nur die wenigsten Hunde lernen. Zur Belohnung bekam Pig ger immer Hundekuchen.

Dank Pigger besserte sich Bettes Zustand so sehr, dass ihr Vater auf den Gedanken kam, sie müsse das Tier bei einem Seniorennachmittag vorführen. Bette sträubte sich. „Pigger ist flink und kann tricksen wie ein Fußballstar“, sagte sie, „aber er lässt sich nicht an die Leine legen. Dann wird er bockig und tut keinen Schritt. Stell dir vor, ich käme dort so an – eine Dame, die ein Schwein hinter sich her zerrt!“

Am nächsten Tag brachte Don einen Kindersportwagen mit. „Was soll denn das?“, fragte Bette.

„Das ist ein Schweinsmobil, damit du ihn zu den Senioren fahren kannst.“

Pigger fand rasch Gefallen an seinem Gefährt. Er setzte sich aufrecht hinein, eine Decke um die Schultern, einen grünen Augenschirm auf dem Kopf, und Don karrte ihn im Haus herum.

Schließlich erklärte sich Bette bereit, mit Pigger zum Seniorennachmittag zu fahren. Doch am Ziel drohten ihre Nerven zu versagen. Sie stellte den Motor ab und saß zitternd da. Dann begann sie Pigger, der ange schnallt neben ihr saß, zu streicheln – und sie beruhigte sich. Sie musste endlich lernen, ihre Ängste zu überwinden, sagte sie sich. So konnte das nicht ihr Leben lang weitergehen. Bette stieg aus, setzte Pigger in sein Schweinsmobil und schob ihn ins Haus.

Die alten Leute machten große Augen. „Was ist denn das?“, fragte einer laut. Bette setzte Pigger auf den Bo den. Sofort trabte er auf die älteste Dame los, um ihre Wange zu küssen. Das löste große Heiterkeit aus, und alle drängten hinzu, um ihn zu streicheln.

Zuerst noch stockend, doch dann von der eigenen Begeisterung mitgerissen, beantwortete Bette Fragen. Sie erklärte, Schweine seien klüger als Hunde – und reinlicher. „Pigger hat es so gern, wenn ich ihn einmal in der Woche in die Badewanne setze und gründlich schrubbe“, berichtete sie.

Um Piggers Intelligenz zu demonstrieren, rief Bette ihn heran und lobte ihn, was für ein feines Schwein er sei. Pigger stolzierte mit erhobenem Haupt herum. Dann schalt sie, er sei ein Ferkel. Beschämt ließ Pigger den Kopf sinken und als Zugabe die Zunge weit heraushängen. Das Publikum applaudierte begeistert.still, hatte die Oh ren gespitzt und die Schnauze zu ei nem freundlichen Grienen verzogen.

Bei späteren Besuchen genügte der Ruf „Pigger ist da!“, sobald das Schweinsmobil ins Haus geschoben wurde. Dann wurde es laut auf den Fluren – man hörte das Quietschen von Rollstühlen, das Tappen in Gehgestellen, das Schlurfen von Pantoffeln –, und die Heimbewohner strömten herbei, um Pigger zu begrüßen.

PIGGER TRABT AUF DIE ÄLTESTE DAME LOS, UM IHRE WANGE ZU KÜSSEN

Der Auftritt sprach sich herum, und bald musste Bette mit Pigger „auf Tournee gehen“, wie Don es nannte. In einem nahe gelegenen Pflegeheim schob sie das Schweinchen von Zimmer zu Zimmer, um die Patienten aufzuheitern. Als sie hereinkamen, starrte eine alte Frau reglos auf ihre Hände im Schoß. Dann hob sie den Kopf, und ihr Gesicht be lebte sich, zeigte die Andeutung eines Lächelns. Sie streckte die Hände aus und schlang die Arme um sich selbst.

„Was meinen Sie?“, fragte Bette. „Wol len Sie ihn in den Arm nehmen?“ Eine Pflegerin flüsterte Bette zu, die Frau habe seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr gelächelt, gesprochen oder an etwas Interesse gezeigt.

Bette hob Pigger hoch, und die alte Frau streichelte das Schweinchen. Das Tier verhielt sich musterhaft

Je öfter Bette Kontakt mit Kranken und hilflosen Menschen hatte, umso mehr trat ihr eigenes Leiden für sie in den Hintergrund. „Ich habe mich selbst nicht mehr leiden können“, erklärte sie Don, „aber jetzt danke ich Gott jeden Tag dafür, dass ich wieder zu mir selbst gefunden habe. Pigger ist meine Therapie.“

Schließlich kam ihr der Gedanke, dass Pigger auch Schulkindern etwas zu sagen haben könnte. Bald stand sie vor den Jungen und Mädchen und forderte sie auf, Pigger zu fragen, ob er je Drogen nehme. Pigger schüttelte energisch den Kopf, grunzte und prustete angewidert. Auf die Frage, ob er gern zur Schule gehen und etwas lernen würde, machte er eine tiefe Verbeu gung und nickte.

Die Kinder wollten wissen, was Pigger am liebsten aß. „Hundekuchen natürlich“, erklärte Bette. „Auch Bohnen, Mais, Möhren, Äpfel und Kekse. Aber am meisten mag er Popcorn und Eis. Wenn wir in die Eisdiele gehen, bekommt er seine eigene Portion, und dann lässt er sich ganz manierlich mit dem Löffel füttern.“

„Er fühlt sich an wie unrasiert“, fand eines der Kinder. „Er hat so nied liche Ohren“ oder „Er sieht meinem Onkel ähnlich“, meinten andere.

Manchmal, wenn Bette und Don im Supermarkt einkauften, konnten sie eine aufgeregte Kinderstimme hören: „Da ist die Mama von dem Schwein und der Papa.“ Und eine sichtlich verlegene Mutter wurde herangezerrt, um das „Elternpaar“ kennenzulernen.

Wenn fremde Leute fassungslos fragten, was „das da“ denn sei, erklärte Don öfter: „Für uns ist er ein Schweinchen, aber er hält sich für eine Person.“ Und manchmal zitierte er dann Win ston Churchill: „Hunde sehen zu uns auf. Katzen sehen auf uns herab. Schweine betrachten uns als ebenbürtig.“ Wozu Pigger gern beifällig grunzte.

Im Lauf eines Jahres absolvierten Bette und Pigger 95 öffentliche Auftritte, die meisten vor älteren Menschen und Kindern. Bette zeigte sich allen Situationen gewachsen.Im Juli 1990 war Pigger eingeladen, am Seniorenpicknick des Bezirks Fulton teilzunehmen. Tags zuvor ließ Bette ihn nach draußen. „Geh ein bisschen in dein Planschbecken, kühl dich etwas ab“, sagte sie.

Pigger zockelte in den Garten, und Bette ging wieder an die Arbeit. Eine halbe Stunde später war ihr, als müsste sie nach ihm schauen. Er lag im Schatten unter dem Berberitzenstrauch, seinem bevorzugten Schlummerplatz. Und er atmete nicht mehr.

Bette fühlte Panik in sich aufsteigen; sie brach in Schluchzen aus. Dann fiel ihr ein, dass sie sich zusammennehmen musste. Pigger konnte laute Stimmen nicht ausstehen. Sie rief die Polizei an und ließ das tote Tier abholen. Anschließend bat sie zwei Bekannte, ihr Gesell schaft zu leisten, bis Don nach Haus kam. Sie hatte sich wieder in der Gewalt.

Pigger war vermutlich an einem Lungenriss gestorben. Aber Bette hat ihre eigene Ansicht über die Todesur sache. „Ich glaube, Piggers Herz ist vor lauter Liebe geborsten. Mir hat er geholfen, wieder gesund zu werden – und wie vielen anderen Menschen hat das Schweinchen Freude gebracht! So ein Tier wie Pigger wird es nie wieder geben.“

Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.

Arthur SchopenhAuer, dt. philoSoph (1788–1860)