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Das stille Örtchen


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Geliebte Katze - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 12.10.2021

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Bildquelle: Geliebte Katze, Ausgabe 11/2021

Stubenreinheit – das ist eine wichtige Regel, egal ob für Wohnungskatzen oder Freigänger. Von Natur aus sind Katzen sehr reinliche Tiere, sie achten extrem auf ihre Körperpflege und sind auch anspruchsvoll, was die Hygiene der Umgebung betrifft. Geht absichtlich was daneben, so hat das durchaus seine Gründe.

Der ideale Standort ist entscheidend

Kätzchen begreifen recht schnell, wo bzw. was das „Töpfchen“ ist, besonders, wenn die Katzenmutter es ihnen zeigt. Müssen Sie den Job übernehmen, setzen Sie die Katze auf das vorgesehene Örtchen, sobald Sie merken, dass das Katzenkind muss.

Bei Kätzchen ist’s nämlich wie bei Kleinkindern: Wenn sie „müssen“, muss es schnell gehen!

Das passende Modell spielt eine große Rolle

Die Katzentoilette sollte leicht begehbar sein. Für Minis ist der Einstieg oft zu hoch, sie benötigen einen niedrigen Rand. Scharrt dagegen die erwachsene Katze viel, muss der Rand ...

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... hoch sein. Lässt es der Platz zu, richten Sie zwei oder mehrere Katzentoiletten ein, da sonst bei einem Mehrkatzenhaushalt Stress programmiert ist. Manche Katzen haben auch die Eigenheit, Urin- und Kotabsatz zu trennen. Außerdem sollte das stille Örtchen auch wirklich einen ruhigen Platz haben. Niemand möchte beim Geschäft gestört werden. Vermeiden Sie bei der Platzierung dunkle, feuchte Räume wie den Keller sowie Lärmquellen. Die Toilette sollte für die Katze leicht und jederzeit zugänglich sein, damit das Unvermeidliche nicht schon unterwegs passiert.

Auf die Größe und den Inhalt kommt es an

Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Komfortabel muss es sein. Ob offen oder geschlossen, groß oder klein – die Katze wird es Sie wissen lassen. Die Streu sollte staubarm und frei von Asbest, Leim und Bindemitteln sein. Das Katzenklo muss drei- bis viermal täglich gereinigt bzw. gewechselt werden, damit der Stubentiger sich nicht ekelt.

Für unterwegs gibt es kleine Katzentoiletten mit Haube. Dies soll jedoch keine Dauerlösung sein. Ecktoiletten mögen aus Menschensicht praktisch sein, für die eigentlichen Nutzer sind sie jedoch meist unbequem – ohne genügend Platz zum Scharren und Umdrehen. Bewegungsfreiheit muss sein!

Bestrafungen bringen für die Klo-Etikette nichts

Sollte doch ein Malheur passieren, bringt es nichts, die Katze anzuschreien, sie zu bestrafen oder ihre Nase in die Pfütze zu stupsen. Besser alle Spuren entfernen, um die Katze nicht mit restlichen Duftspuren zu erneuter Übeltat zu animieren. Tut sie es dennoch, lassen Sie sie beim Tierarzt untersuchen.

Nur Ihre Katze entscheidet über die Streu

Wie gesagt, sind Katzen sehr reinliche Tiere. Sie mögen keinen Schmutz und finden es eklig, wenn etwas mieft. Deshalb ist es wichtig, dass die Katzentoilette stets sauber ist. Aber welche Streu verwenden? Es gibt viele unterschiedliche Produkte, die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben. Soll es besonders umweltfreundlich und ergiebig sein? Oder aber leicht handelbar, wohlriechend, hochwertig? Letztlich entscheidet vor allem eine, welche Streu verwendet wird: Ihre Katze. Denn nicht jeder Stubentiger mag jede Streu. Wir haben die gängigsten Arten für Sie zusammengestellt. Lesen Sie hier:

Der Klassiker: Klumpstreu aus Mineralien

Der Klassiker der Katzenstreu ist mineralische Katzenstreu. Diese besteht in der Regel aus Bentonit, einer Mischung aus verschiedenen Tonmineralien. Bentonit entsteht, wenn vulkanische Asche verwittert, und hat als Hauptbestandteil Montmorillonit, der sich dadurch auszeichnet, dass er viel Wasser aufnehmen kann. So kommt es, dass die Bentonit-Streu klumpt. Hier gibt es viele verschiedene Angebote. Zum Beispiel unterscheiden sich die diversen Streumarken darin, wie groß die Körnung ist. Je kleiner die Körner der Streu, desto kleiner auch die Klumpen. Eine praktische und ergiebige Sache, denn es müssen nur regelmäßig die Klumpen entfernt werden, nur ungefähr einmal in der Woche der gesamte Inhalt. Allerdings gibt es auch Einwände zu dieser Art von Streu: Manche Experten vermuten in ihr Schadstoffe, die zu Blasenentzündungen führen können, der Feinstaubanteil dagegen zu Atemproblemen und im schlimmsten Fall sogar zu Krebserkrankungen. Für Kätzchen, die Körner ins Mäulchen nehmen, ist Klumpstreu sehr gefährlich, da die verschluckten Streuteilchen auch im Magen klumpen.

Im Trend: Einstreu aus Pflanzenfasern

Absolut im Kommen ist natürliche Katzenstreu. Diese kann aus Pflanzenfasern bestehen, aus Mais, Rübenschnitzeln, Zellulose oder aus Holzfasern. Auch Strohstreu gibt es bereits. Die Qualität ist unterschiedlich: Die Streu gibt es in fein und grob, in klumpend und nichtklumpend. Ein Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit und Unbedenklichkeit für Katzen, auch die Entsorgung ist super: Anders als Mineralstreu, die in den Hausmüll muss, kann Pflanzenstreu in den Biomüll. Achten Sie auf Bioqualität, dann schadet sie der Katze nicht und es ist okay, wenn Kitten ein paar kleine Stückchen verschlucken. Deshalb sollte kein Leim enthalten sein. Die Streu ist nicht teuer, allerdings auch nicht so ergiebig wie Mineralstreu und sie muss öfter erneuert werden. Dafür besteht sie aus nachwachsenden Rohstoffen. Ein Problem ist die relativ feine, leichte

Konsistenz der Streu. Die Fasern bleiben nicht selten im Fell hängen und werden durch die Wohnung getragen. Aber: Aus diesem Grund müssen Sie auch beim Kauf nicht schwer tragen.

Echte Alternative: Silikatstreu für die Katzentoilette

Eine echte Alternative ist Silikatstreu. Es handelt sich um ein Material, das zum Beispiel im menschlichen Hygienebereich eingesetzt wird, also unbedenklich und hygienisch ist.

Silikatstreu klumpt nicht, existiert in verschiedenen Körnungen und staubt meist wenig. Angeblich bindet das Material Keime recht gut. Der Nachteil: Silikatstreu muss relativ häufig gewechselt werden und ist nicht ganz billig. Für Katzen, die mit dem Material klarkommen, ist es aber eine sehr saubere Sache. Jedoch stört manche Katzenhalter der Lärmpegel beim Verscharren der Streu und die Tatsache, dass sich Flüssigkeit oft am Boden der Katzentoilette ansammelt, obwohl die Streu eigentlich oben sauber aussieht. Auch verfärbt sich das Silikat gemäß den Hinterlassenschaften, was manche Katzenhalter nicht so prickelnd finden. Manche Katzen mögen die Art der Körnung nicht. Der Split ist relativ scharfkantig, was den Tieren an den Pfoten wehtun kann. Für Kitten ist sie nicht ideal, da sie zum Verschlucken animiert und im Körper stark saugt.

Dafür ist sie umweltfreundlich und darf zumeist in die Biotonne.

Mit Extra: Katzenstreu mit Duftnuancen

Mittlerweile werden verschiedene Arten von Katzenstreu auch parfümiert angeboten. Aber Achtung: Was für den Menschen angenehm ist, ist für die Katze noch lange nicht gut.

Eine Supernase wie die Katze riecht den Zitrus- oder Blümchenduft weit intensiver als der Mensch, der diese Gerüche schätzt, was nicht unbedingt für die Katze gilt. Wer schon einmal Parfüm aufgelegt und beobachtet hat, wie sich die Katze angeekelt abwendet, der weiß, dass Miezen viele für uns schöne Gerüche nicht mögen. Deshalb, auch wenn es für die menschliche Nase angenehm ist: Bitte kein Babypuder-Duft bei der Streu.

Wie Sie die richtige Entscheidung treffen

Wie finden Sie nun die richtige Streu? Schauen Sie Ihrer Katze zu, und zwar klammheimlich, denn am stillen Örtchen will sie meistens ihre Ruhe haben. Beobachten Sie, wie sie sich auf der Toilette verhält – daraus können Sie vieles „lesen“. Passt einem kleinen Tiger eine Streu überhaupt nicht, kann es durchaus passieren, dass er sich weigert, auf das Katzenklo zu gehen – und sich stattdessen eine Alternative im Haus sucht. Dann sollten Sie die Art der Streu schleunigst wechseln.