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DAS THEATER VON AGRIGENT. NEUE AUSGRABUNGEN UND FORSCHUNGEN


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Antike Welt - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 25.05.2022

Die Universität von Catania und der Parco della Valle di Agrigento haben in den letzten Jahren das Forschungsprojekt im Zentrum des antiken Akragas (Agrigent) weiterverfolgt.

Dabei wird ein ausgedehntes, teilweise durch Terrassenmauern künstlich angelegtes Areal mit Tempel- und Verwaltungsgebäuden untersucht, das den politischen und kulturellen Mittelpunkt der Stadt bildet (Abb. 1). Da dieses lange im Schatten der bedeutenden Tempel am südlichen Rand der Stadt stand, hat es oft nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhalten.

Bereits der englische Mäzen Alexander Hardcastle (1872–1933), der die Ausgrabung und Restaurierung der Tempel finanziert hatte, hat versucht, das Theater in diesem Areal zu finden, allerdings an der falschen Stelle, nämlich am Abhang westlich des hellenistisch-römischen Tempels. Pirro Marconi (1897–1938) leitete die Untersuchungen, fand aber kein Theatergebäude, sondern ...

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Bildquelle: Antike Welt, Ausgabe 3/2022

Abb. 1 Agrigent, Blick auf das städtische Zentrum mit dem Theater. In der Mitte das Archäologische Museum, im Hintergrund die moderne Stadt Girgenti.
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... nur eine Reihe massiver Terrassenmauern. Dort entdeckte Ernesto de Miro später das Bouleuterion und weiter nördlich den hellenistisch-römischen Tempel.

Die Entdeckung des Theaters

Vor Beginn der neuen Forschungen waren also in dem Areal eine Reihe von Gebäuden mit sakralem (hellenistisch-römischer Tempel, Sacellum des Phalarides) und administrativem Charakter (Bouleuterion, Ekklesiasterion) identifiziert worden. Zwischen diesen befanden sich jedoch große, nicht ausgegrabene Flächen und auch das Archäologische Museum, so dass man keinen Überblick über die gesamte Bebauung gewinnen konnte.

Der erste Schritt zu einer neuen Deutung des gesamten öffentlichen Viertels war die Erstellung eines revidierten Stadtplanes von Agrigent.

Die Entdeckung einer bisher unbekannten, in Ost-West-Richtung verlaufenden plateia (große breite Straße) ermöglichte es jetzt, die Länge der insulae auf 150 m festzulegen und nicht mehr wie bisher auf 300 m (Abb. 2).

Dieser neue Stadtplan ist sicherlich besser gegliedert und ähnelt dem anderer Städte des antiken Siziliens wie Catania, Naxos und Camarina. Trotzdem konnte man einen großen Bereich feststellen, in dem die insulae 300 m lang waren.

Dort liegt auch das jüngst untersuchte Areal von 300 170 m, das im Norden und Süden von einer plateia eingefasst ist, im Osten an das hellenistisch-römische Wohngebiet angrenzt; im Westen befinden sich die von Marconi entdeckten Terrassenmauern und die Kirche San Nicola, außerdem die anderen schon erwähnten öffentlichen Verwaltungsgebäude, wie das Bouleuterion und das Ekklesiasterion. Im nördlichen Teil des Areals wird die Agora vermutet und im südlichen liegt das in den letzten Jahren entdeckte Theater. Der Höhenunterschied an der steil abfallenden Südseite wird durch die große cavea ausgeglichen.

Das gesamte Stadtgebiet ist mindestens seit dem Ende des 6. Jhs. v. Chr. mit dem ersten orthogonalen Straßennetz angelegt worden und wurde vielleicht zum ersten Mal unter dem Tyrannen Theron, in den Jahren unmittelbar nach der Schlacht von Himera (480 v. Chr.), monumentalisiert. Ende des 4. Jhs. v. Chr. begannen jedoch die Arbeiten an einer erneuten Monumentalisierung, die das Theater und das Ekklesiasterion einschloss und den administrativen und repräsentativen Charakter der Bebauung betonte.

Die Bauphasen des Theaters

Das Theater weist zwei wichtige Bauphasen auf, wie wir im zweiten Teil dieses Beitrags sehen werden. Der erste Bau, der zwischen dem Ende des 4. und dem Beginn des 3. Jhs. v. Chr. entstand, besitzt eine Gesamtbreite von 95 m. Sein Grundriss ähnelt sehr dem des Theaters im Heiligtum des Asklepios in Epidauros.

Es handelt sich um eines der ältesten Theater Siziliens, das der Verbreitung dieses Bautyps auf der Insel um einige Jahre vorausgeht. In die zweite Phase, zwischen dem Ende des 3. und dem Beginn des 2. Jhs. v. Chr., fällt die Erweiterung des Zuschauerraums durch den Bau einer summa cavea.

Damit geht eine bedeutende funktionale Umgestaltung des gesamten Viertels einher.

Das Ekklesiasterion wird dagegen in dieser Zeit endgültig aufgegeben und an seine Stelle tritt nun ein kleiner, von einem Säulengang umgebener Tempel (Sacellum des Phalarides); ein zweiter, größerer Tempel, auf dem heute die Kirche San Nicola steht, wird zwischen dem Säulengang und der Agora gebaut; nordwestlich wird ein dritter Sakralbau, der sog. hellenistisch-römische Tempel errichtet (Abb. 3).

Diese Neukonzeption des Stadtplanes fällt mit einer umfassenden städtischen Umstrukturierung zusammen, die sich in der Römerzeit mit neuen monumentalen Bauten wie dem Gymnasium und einer Umgestaltung der großen Privathäuser im hellenistischrömischen Viertel fortsetzte und von der Vitalität der Stadt im Späthellenismus und der Kaiserzeit zeugt.

Es lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, wann das Theatergebäude aufgegeben wurde. Aufgrund der Stratigraphie ist es wahrscheinlich, dass die cavea in konstantinischer Zeit wegen einer allgemeinen Krise der städtischen Wasserversorgung zugeschwemmt wurde. Das städtische Leben in der Umgebung des Theaters, in der es keine Wasserprobleme gab, blieb allerdings weiterhin intakt.

Etwa in der zweiten Hälfte des 5. Jhs. n. Chr. wurde die summa cavea bereits systematisch abgebaut. Man erkennt die Reste eines großen christlichen Wohnviertels mit einem kirchlichen Gebäude und anderen Bauten, deren Funktion derzeit unklar ist. Einige bischöfliche Stempel auf Dachziegeln geben einen Hinweis auf die Bedeutung einer Werkstatt, ebenso wie die zahlreichen Fragmente aus opus sectile, Streufunde aus den obersten Schichten.

Der letzte Akt ist die endgültige Abtragung ebendieser Gebäude, die etwa in das 7. und 8. Jh. datiert wird.

Die Kirche wurde vollständig abgerissen, und es sind nur noch einige Fundamente übrig. Der Grund dafür lässt sich im Moment nicht feststellen, vielleicht handelt es sich um erneute Probleme im Zusammenhang mit der Wasserversorgung oder einfach um die Verlagerung des Kultes auf den Hügel von Girgenti, auf dem sich das Zentrum der mittelalterlichen und modernen Stadt erhebt.

Die Ruinen des Theaters, die noch der Dominikaner Tommaso Fazello im 16. Jh. gesehen hatte, gerieten dann in Vergessenheit, bis sie vor kurzem wiederentdeckt wurden.

Die Ausgrabungen am Theater

Die Untersuchungen südlich der Agora begannen im Sommer 2016, als eine ausgeprägt kurvilineare Mauer entdeckt wurde, die sofort die Vermutung aufkommen ließ, dass es sich um das antike Theater von Agrigent handeln könnte, das zwar aus verschiedenen Quellen bekannt ist, aber bisher der archäologischen Forschung verborgen blieb (Abb. 4).

Nach dieser Entdeckung wurden weitere Ausgrabungskampagnen in Zusammenarbeit mit dem Parco Archeologico di Agrigento in den Jahren 2017, 2018 und zuletzt 2021 durchgeführt.

Die Untersuchungen dauern an, sind aber wegen der beträchtlichen Ausdehnung des Geländes und der immensen Schuttschichten, welche die Bauwerke bedecken, nicht einfach.

Dennoch können aufgrund der archäologischen Funde mehrere Hypothesen über die Größe des Theatergebäudes und seine Bauphasen aufgestellt werden. Von großer Bedeutung sind auch die Daten, die sich aus der Geländeaufnahme für die Zeit vor dem Bau des Theaters und nach dessen Auflassung sowie der Wiederbebauung ergeben haben.

Demnach war in chronologischer Reihenfolge betrachtet das Areal vor der Errichtung des Theaters in das Straßennetz eingebunden, das aus stenopoi und plateiai bestand, die sich im rechten Winkel kreuzten (vgl. Abb. 2). Um die problematische Hanglage von Agrigent in den Griff zu bekommen, wurden verschiedene Terrassensysteme geschaffen, die es erlauben, das orthogonale Straßennetz zu erhalten und gleichzei- tig die Niveauunterschiede auszugleichen. Diese Systeme bestanden aus unverbunden nebeneinanderliegenden, mit Erde gefüllten Kammern, deren Funktion nur darin bestand, das Erdreich zu stabilisieren (Abb. 5).

Einige dieser sog. Blindkammern wurden im westlichen Teil des Theaters freigelegt, deren Lage es ermöglicht, den Verlauf des stenopos (kleine schmale Straße) vor dem Bau des Theaters zu erkennen, der den südlichen Bereich mit der Agora verband. Genauer gesagt lagen die Räume an beiden Seiten der Straße (Abb. 6).

Grundlegende Voraussetzung bei dem Bau solcher Terrassen war natürlich eine ausgeklügelte Wasserführung. Dies zeigen die verschiedenen Kanäle, die sowohl im östlichen als auch im westlichen Teil der Ausgrabung in vollkommener Übereinstimmung mit dem übrigen Straßennetz gefunden wurden. Außerdem kam bei der Ausgrabung ein älteres Kanalsystem zutage, das vielleicht zu einem Brunnen gehörte (Abb. 7).

Es ist immer noch schwierig, die terrassenförmigen Anlagen zeitlich genau einzuordnen. Die wahrscheinlichste Hypothese ist, dass sie zwischen dem Ende des 6. und dem 5. Jh. v. Chr. erbaut wurden, vielleicht in den Jahren des Theron, der auf die Arbeitskraft der punischen Gefangenen nach der Schlacht von Himera setzen konnte (Diodor XI, 25, 2–4). Gesichert ist jedoch, dass gegen Ende des 4. Jhs. v. Chr. eine völlige Umstrukturierung dieses Gebietes stattfand, bei der insbesondere das Theater gebaut wurde.

Dieses Bauwerk mit einer Breite von etwa 95 m hatte natürlich den Abbau bzw. die Wiederverwendung der darunter liegenden Strukturen, aber auch die neue Anlage der Wegführung in diesem Gebiet zur Folge.

Die Schließung von zwei zur Agora führenden stenopoi war die Voraussetzung für den Bau des Theaters. Dabei wurde dieselbe Technik wie beim älteren Terrassensystem angewandt, nämlich der Bau von Blindkammern, die mit Erde gefüllt wurden, um das abfallende Gelände zu stabilisieren.

Bei der Errichtung der cavea wurden die bereits vorhandenen Kammern teilweise wiederverwendet oder angepasst, teilweise wurden neue gebaut (vgl. Abb. 5).

Die cavea wurde bis zum analemma durch eine zweischalige Mauer (emplekton) gestützt, die zudem auf der Westseite durch eine Reihe von Strebepfeilern verstärkt war (vgl. Abb. 6).

Eine ähnliche Struktur muss sich auch auf der Ostseite befunden haben, die vielleicht mit der heute sichtbaren Mauer beim stenopos identifiziert werden kann (vgl. Abb. 4).

Bei der letzten Ausgrabungskampagne kam auch ein großer Teil des westlichen analemma zutage (Abb. 8), das nicht, wie bisher angenommen, parallel zur plateia, sondern schräg zur Mitte der Orchestra hin verlief, ähnlich wie beim Theater von Epidauros.

Was die Sitzplätze betrifft, so konnten die Einschnitte im Felsen festgestellt werden, die für die Sitzstufen vorgesehen waren, die im Laufe der Zeit hinunterrutschten und von denen etwa dreißig wiedergefunden worden sind.

Die Datierung auf das Ende des 4. Jhs. v. Chr. ist stratigraphisch bestätigt. Das Keramikmaterial, das in den Blindkammern der cavea und bei dem westlichen analemma gefunden wurde, verweist tatsächlich auf die Zeit zwischen dem Ende des 4. und dem Beginn des 3. Jhs. v. Chr. In diesem Zusammenhang ist ein in diesem Bereich gefundenes Votivdepot von großem Interesse, das zunächst für eine spätere Niederlegung gehalten wurde, nun aber dank weiterer Untersuchungen mit der ersten Bauphase des Theaters in Verbindung gebracht werden kann (Abb. 9).

Eine zweite Bauphase ist für das Ende des 3. / Anfang des 2. Jhs. v. Chr. festgestellt worden, als für die summa cavea eine Reihe von radialen Blindkammern gebaut wurde, die die Sitzreihen stützen sollten und mit der Umfassungsmauer übereinstimmen (vgl. Abb. 5). Für die folgenden Perioden ist die Nutzung des Theaters derzeit jedoch nur aufgrund der stratigraphischen Lage der zahlreichen Keramikfragmente nachgewiesen, die aus der Kaiserzeit stammen.

In der Spätantike und im Mittelalter wurden auf den Ruinen des Theaters zahlreiche Bauten errichtet, darunter auch einige christliche. Ein relativ großes Gebäude über der summa cavea kann als dreischiffige Kirche identifiziert werden, deren Seitenschiffe eine Apsis und das Mittelschiff einen rechteckigen Abschluss hatten (Abb. 10; vgl.

Abb. 5). Zu dieser Kirche gehört vielleicht auch ein Ziegelstempel, der möglicherweise den Namen des Heiligen angibt, dem dieser Ziegel – und vielleicht auch die Kirche – geweiht war.

Zusätzlich zu diesen Funden kamen in der Nähe des Mittelschiffs zahlreiche Mosaiksteine zum Vorschein, die einen Mosaikboden vermuten lassen.

Auch im südwestlichen Teil, in unmittelbarer Nähe des analemma, wurden Spuren einer späten Besiedlung festgestellt, wie z. B. zwei Brennöfen.

Von besonderem Interesse ist die Entdeckung eines Fußbodens aus weißen Kalksteinplatten unmittelbar neben dem Theater.

Über diese späten Epochen ist nur wenig bekannt, aber die Funde lassen eine Nutzung des Gebietes auch nach der Auflassung des Theaters vermuten. Dieses bestand zumindest bis zu den Steinplünderungen, die in das 7./8. Jh. und dann wieder in das 13./14. Jh. datiert werden können, und die nicht nur das Theatergebäude, sondern auch die frühchristlichen Bauten betrafen.

Das Ziel der noch geplanten Kampagnen – die nächste ist für Juni 2022 vorgesehen – ist die Fortsetzung der Untersuchungen des Theaters, insbesondere die exakte zeitliche Einordnung der späteren Bauphasen und der Abtragung des Baumaterials. Außerdem sollen die urbanen Schichten erforscht werden, die älter sind als das erste Straßennetz der Stadt aus der zweiten Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. und deren Überreste im Grabungsgebiet unmittelbar westlich des Theaters allmählich zum Vorschein kommen.

Adresse der Autoren

Prof. L.M. Caliò

University of Catania Department of Humanities (DISUM)

IT-95124 Catania

Dr. G.M. Gerogiannis University of Catania Department of Humanities (DISUM)

IT-95124 Catania

Übersetzung

Anemone Zschätzsch, Oestrich-Winkel

Bildnachweis

Abb. 1: Aufnahme mit der Drohne von V. Mirto; 2: Zeichnung: E. Brienza; 3. 6: Zeichnung: A Fino; 4: V. Mirto; 5: Politecnico di Bari; 7. 8: Foto: G.M. Gerogiannis; 9:

Foto: F. Leoni; 10: Foto: L.M. Caliò.

Literatur

E. BRIENZA / L. M. CALIÒ / G. L. FURCAS u. a., Per una nuova definizione della griglia urbana della antica Akragas, Contributo preliminare ad una nuova immagine della città, ArchCl 67 (2016) 57–110.

L. M. CALIÒ, Lo scavo del teatro di Agrigento. Dati preliminari, CronA 37 (2018) 231–246.

L. M. CALIÒ / V. CAMINNECI / M. LIVADIOTTI u. a. (Hrsg.), Agrigento. Nuove ricerche sull’area pubblica centrale (2017).

V. CAMINNECI / M. C. PARELLO / M. S. RIZZO (Hrsg.), Theaomai, Teatro e società in età ellenistica, Atti delle XI Giornate Gregoriane, Agrigento, 2−3 dicembre 2017 (2019).

V. CAMINNECI / M. C. PARELLO / M. S. RIZZO / C. SORACI (Hrsg.), Agrigento ellenistico-romana, Coscienza identitaria e margini di autonomia, Atti della Giornata di studi, Agrigento, 30 giugno 2016 (2018).

E. DE MIRO, Agrigento romana: gli edifici pubblici, VI (2011).

F. LEONI, Un deposito votivo dal teatro di Agrigento, in:

CronA 38 (2019) 231–242.

DIES., Le fasi di vita del teatro di Agrigento a partire dai manufatti ceramici. Alcune considerazioni preliminari, in: CronA 37 (2018) 247–258.

L. PIEPOLI, Note preliminari su un bollo laterizio con cristogramma rinvenuto presso l’area del teatro antico di Agrigento, in: CronA 39 (2020) 493–505.