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DasChamäleon unter den Krankheiten


Reiter Revue International - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 22.05.2019

Borreliose bei Pferden hat viele Gesichter. Teils zweifelt man ihre Existenz sogar an, weil sie so schwer nachweisbar ist. Wie kommt man ihr auf die Spur?


Artikelbild für den Artikel "DasChamäleon unter den Krankheiten" aus der Ausgabe 6/2019 von Reiter Revue International. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

FOTOS: FOTOLIA

Bevor ich mit meiner Dissertation angefangen habe, war die Lyme-Borreliose ein rotes Tuch für mich“, sagt Dr. Caroline Fritz: „Zu wenig greifbar, zu komplex und konfus.“ Ändern sollte sich das erst, als sich das ursprünglich geplante Promotionsthema als nicht realisierbar erwies. Prof. Dr. Reinhard Straubinger, Lehrstuhlinhaber für Bakteriologie und Mykologie an der Tierärztlichen Fakultät der Universität München, schlug ihr stattdessen ...

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... ein Thema vor, bei dem sie verschiedene Nachweisverfahren für Borrelien-Antikörper bei Pferden in Augenschein nehmen musste. „Je intensiver ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr hat es mich fasziniert, mit welchen Mechanismen sich die Borrelien dem Immunsystem entziehen können“, erinnert sich Fritz.

Denn auf ein Problem stößt man im Zusammenhang mit der klinischen Lyme-Borreliose beim Pferd garantiert: Der Schritt vom puren Verdacht zu einer hieb- und stichfesten Diagnose ist bei ihr um einiges schwieriger als bei den meisten anderen Infektionskrankheiten. Was zu einem bizarren Phänomen führt: Während manche Tierärzte davon überzeugt sind, dass die klinische Lyme-Borreliose bei Pferden seit einigen Jahren an Häufigkeit deutlich zunimmt, bezweifeln andere, dass die Erkrankung bei Pferden überhaupt existiert.

Symptom-Vielfalt

„Natürlich gibt es Borreliose bei Pferden“, stellt Dr. Uwe Hörügel, Präsident der Sächsischen Landestierärztekammer und Leiter des Pferdegesundheitsdienstes bei der Tierseuchenkasse Sachsen, klar. „Aber das Tückische daran ist, dass sie mit keiner typischen Symptomatik einhergeht.“ Will heißen: Wenn die Lyme-Borreliose Beschwerden verursacht, sind es in aller Regel solche, für die auch zig andere Ursachen in Frage kommen. Erhöhte Körpertemperatur und Schmerzempfindlichkeit der Haut, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Schläfrigkeit und nachlassende Leistung, Muskelschmerzen, intermittierende, sprich von Phasen der Beschwerdefreiheit unterbrochene Lahmheiten, Gelenkschwellungen, die mal dieses, mal jenes Gelenk dick werden lassen, zentralnervöse Störungen, Verhaltensveränderungen, Ödeme, Augenentzündungen, und, und, und. Hinter all dem kann eine Lyme-Borreliose stecken – oder auch nicht. Nicht umsonst ist sie auch unter dem Beinamen „Chamäleon-Krankheit“ bekannt. Was die Sache auch nicht gerade einfacher macht: Die für viele menschliche Borreliose-Patienten im Anfangsstadium typische Wanderröte fehlt beim Pferd.

All das wirft die Frage auf: Was ist eine Lyme-Borreliose eigentlich genau? Kurz gesagt, eine Infektion mit Schrauben-Bakterien des Borrelia-Burgdorferi-sensu-lato-Komplexes, welche über den Stich einer Zecke ins Pferd geraten können. Mit Abstand die größte Rolle als Überträger spielt die Schildzeckenart Ixodes ricinus, gemeinhin auch als „gemeiner Holzbock“ bekannt. Der Holzbock nimmt die Borrelien seinerseits beim Blutsaugen aus im Wald lebenden Wildtieren, hauptsächlich aus Mäusen, auf. Je nach Region und Entwicklungsstadium seien schätzungsweise etwa fünf bis 35 Prozent der Zecken mit Borrelien infiziert, berichtet Fritz, wobei grundsätzlich von der Larve über die Nymphe bis zur ausgewachsenen Zecke alle drei Entwicklungsstadien die Krankheitserreger übertragen können. Was wiederum beim Blutsaugen, beispielsweise am Pferd, geschieht. Dann wandern die im Zeckendarm sitzenden Borrelien in die Speicheldrüsen und von dort aus ins Pferd, woraufhin dessen Immunsystem in die Produktion von Antikörpern einsteigt. Allerdings sind unspezifische Antikörper (IgM) frühestens zwei bis vier, spezifische Antikörper (IgG) sogar erst sechs bis acht Wochen nach dem Erregerkontakt nachweisbar.

UNSERE EXPERTEN

Dr. Caroline Fritz

Die Tierärztin promovierte zum Thema „Retrospektive Betrachtung serologischer Ergebnisse verschiedener Borrelien-Antikörper-Nachweisverfahren unter dem Aspekt einer möglichen Kategorisierung klinischer Befunde bei Equiden“. Mittlerweile ist sie als als Produktmanagerin Pferd beim Tierarzneimittelhersteller Vétoquinol tätig.

Dr. Uwe Hörügel

Der Fachtierarzt für Pferde ist Präsident der Sächsischen Landestierärztekammer und Leiter des Pferdegesundheitsdienstes bei der Tierseuchenkasse in Sachsen.

Beatrix Dreyer

Die Heilpraktikerin für Pferde setzt bei Borreliose auf die Bioresonanzanalyse, die mittels Haarproben den Zustand des Pferdes beurteilt.

Die Zwei-Stufen-Diagnose

An dieser Stelle setzen die Borrelien-Antikörper-Nachweisverfahren an, die Caroline Fritz in ihrer Dissertation unter die Lupe genommen hat. Zum Hintergrund: Antikörper gegen Borrelien lassen sich mit Hilfe von Blutuntersuchungen zwar relativ einfach nachweisen. Aber leider sagt die Höhe des Antikörper-Spiegels allein, ohne das Vorhandensein von klinischen Symptomen, nichts darüber aus, ob das Pferd frisch infiziert ist oder lediglich in der Vergangenheit Kontakt mit den Krankheitserregern hatte.

Wie zuverlässig und aussagekräftig sind Blutanalysen bei Lyme-Borreliose also? Sechs Nachweisverfahren verglich Caroline Fritz unter diesem Gesichtspunkt. Als Basis dienten ihr die Untersuchungsergebnisse von mehr als 2.000 Blutproben, die Tierärzte bei Verdacht auf Borreliose von 2003 bis 2008 ans Institut für Immunologie der Tierärztlichen Fakultät in Leipzig und von 2008 bis 2015 an den Lehrstuhl für Bakteriologie und Mykologie in München geschickt hatten. Als am zielführendsten erwies sich der sogenannte Zweistufen-Test. Stufe eins bildet der Elisa-Test. „Mit ihm kann man negative von vielleicht positiven Blutproben unterscheiden“, erklärt Dr. Fritz. Bei den „vielleicht positiven“ trägt das Pferd möglicherweise Antikörper gegen Borrelien in sich. Wie das? „Andere Schrauben-Bakterien wie zum Beispiel Leptospiren haben eine ähnliche Oberflächenstruktur“, so die Tierärztin. „Das kann zu einer Kreuzreaktivität führen.“ In diesem Fall sind die vermeintlichen Borrelien-Antikörper in Wirklichkeit Antikörper gegen andere Bakterien.

Hier kommt Stufe zwei, der Western-Blot-Test, zum Zug. Mit ihm kann man nicht nur überprüfen, ob es sich tatsächlich um Borrelien-Antikörper handelt. Er lässt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffende Rückschlüsse darauf zu, ob sich das Pferd aktuell mit Borrelien infiziert hat – mit Betonung auf „mit hoher Wahrscheinlichkeit“, denn Borrelien sind ausgesprochen findig darin, sich den Abwehrmechanismen ihres Wirts zu entziehen. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es also nicht.

Müde, lahm und demotiviert

Nicht ohne Grund sagt Caroline Fritz deshalb: „Man darf die Serologie als alleiniges Diagnoseverfahren nicht überbewerten.“ Mindestens genauso wichtig seien die klinischen Symptome: „Am ehesten signalisieren Lahmheiten unterschiedlichster Art sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Leistungseinbußen eine klinische Lyme-Borreliose.“ Weitere Diagnose-Helfer sind die Anamnese, sprich die Kranken-Vorgeschichte, und natürlich die Frage, ob das Pferd überhaupt Zeckenkontakt ausgesetzt war. Dazu kommt die sogenannte diagnostische Antibiose, die Fritz folgendermaßen beschreibt: „Wenn innerhalb von einer Woche nach einer Behandlung mit Antibiotika die Beschwerden schlagartig verschwinden, bestätigt das den Verdacht und weist darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine Borreliose gehandelt haben könnte.“

Klinisch oder subklinisch?

Bei Pferden verlaufen die meisten Borrelien-Infektionen subklinisch, das heißt, ohne Symptome zu verursachen. Dem Immunsystem dieser Tiere scheint es zu gelingen, die Krankheitserreger in Schach zu halten. „Das deutet darauf hin, dass die klinische Lyme-Borreliose beim Pferd nicht die große Rolle spielt, die ihr häufig beigemessen wird“, sagt Tierärztin Dr. Caroline Fritz. Unbestritten ist aber auch, dass eine Lyme-Borreliose, die mit starken Beschwerden einhergeht, das Pferd auf Dauer unreitbar machen kann.

Unter Umständen geht die Diagnose also nahtlos in die Therapie über, bei der laut Dr. Uwe Hörügel die beiden Antibiotika Tetracyclin und Doxycyclin am häufigsten zum Einsatz kommen. Wichtig ist es, dabei das richtige Zeitfenster nicht zu verpassen.

„Weil Borrelien für ihren Stoffwechsel N-Acetyl-Glucosamin brauchen, das im Körper als Bestandteil von Gelenkknorpeln und Ge lenkflüssigkeit vorkommt, wandern sie von der Einstichstelle zum nächstgelegenen Gelenk oder zur nächstgelegenen bindegewebartigen Struktur“, erklärt Fritz. Solange sie dorthin unterwegs sind, sei die Wahrscheinlichkeit, dass man ihrer mit einer Antibiose Herr wird, sehr hoch. „Aber einmal am Ziel angekommen, befinden sie sich in einer immunologischen Nische.“ In der Annahme, jetzt sei es für eine Therapie ohnehin zu spät, die Flinte ins Korn zu werfen, sei dennoch falsch, stellt die Tierärztin klar: „Eine Antibiose kann die Erreger jetzt zwar wahrscheinlich nicht mehr aus dem Organismus eliminieren. Aber sie lässt auf jeden Fall den Medikamenten-Wirkspiegel steigen, auch in schwer zugänglichen Gelenken.“

Als Pferdebesitzer könne man allenfalls insofern zur Genesung beitragen, als dass man dem Patienten, beispielsweise durch eine artgerechte, möglichst stressfreie Haltung, konsequente Entwurmung und ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, zu einem schlagkräftigen Immunsystem verhilft, sind sich die beiden Experten einig. Mehr Optionen bleiben in dieser Hinsicht kaum. Grundlegend anders sieht es da in puncto Vorbeugung aus. Tipp Nummer eins: Das Pferd während der Zeckensaison möglichst täglich nach Zecken absuchen. „Da die Borrelien erst vom Darm in die Speicheldrüsen der Zecke wandern müssen, können sie erst nach 24 bis 48 Stunden aufs Pferd übertragen werden“, erklärt Hörügel. Wer die Blutsauger in diesem Zeitfenster mit einer Zeckenzange herauszieht, schützt sein Pferd also am sichersten vor einer Infektion. Eines sollte man dabei aber tunlichst vermeiden, und zwar die Zecke am Pferd zu zerquetschen oder sie anderweitig zu stressen, etwa indem man sie mit Uhu oder Öl zu ersticken versucht. Im Todeskampf sondert der Parasit eine extragroße Ladung Bakterien ab


„Je nach Region und Entwicklungsstadium sind schätzungsweise etwa 5 bis 35% der Zecken mit Borrelien infiziert.”
Dr. Caroline Fritz


Mit Bioresonanz der Borreliose auf der Spur

Als wirksames Mittel, um festzustellen, ob Borrelien oder andere Erreger einen negativen Einfluss auf die Gesundheit eines Pferdes haben, hat die Tierheilpraktikerin Beatrix Dreyer die Bioresonanzanalyse für sich entdeckt.

Die Idee geht davon aus, dass jedes Lebewesen über individuelle energetische Schwingungen, sogenannte Frequenzen, verfügt, die in jeder seiner Körperzellen, also unter anderem auch in seinen Haaren, auffindbar sind. Diese Frequenzen misst das Bioresonanzgerät und vergleicht sie mit der in seiner Software abgespeicherten Normfrequenz. Dazu benötige man nur eine Haarprobe, die man in einem Probenbecher in das Gerät gibt, erklärt Dreyer. Die Frequenzmessung erfolge über einen Sensor aus Metall, der sich bei der Haarprobe eines Pferdes, das nach dem Kontakt mit Borrelien unterschiedliche Symptome entwickelt hat, vertikal, bei einem unbelasteten Tier dagegen kreisförmig bewegt. „Damit weiß ich allerdings noch nicht, wo im Körper die Borrelien ihr Unwesen treiben, ob sie Symptome hervorrufen und wenn, in welcher Stärke“, räumt die Tierheilpraktikerin ein. Um das herauszufinden, testet sie mit einer anderen im Bioresonanzgerät enthaltenen Software die Organsysteme des Pferdes, also seine Muskeln, Gelenke und dergleichen aus.

„Wie das alles physikalisch funktioniert, weiß man nicht“, räumt sie ein und betont im nächsten Atemzug: „Ich weiß aber, dass es funktioniert, und stelle meinen eigenen Wunsch nach Verstehen hintenan.“

Steht die Diagnose fest, erarbeitet Beatrix Dreyer eine Therapieempfehlung. „Bei einer akuten Borreliose muss ein Tierarzt das Pferd mit Antibiotika behandeln“, sagt sie. „Bei chronischen Erkrankungen kommt dagegen eher eine naturheilkundliche Behandlung in Frage – zum Beispiel mit Heilpflanzen wie Weyrauch, die eine antibiotikaähnliche Wirkung besitzen, oder mit asiatischen Medikamenten auf der Basis von Heilpilzen.“ Um den Erfolg der Therapie zu kontrollieren, werde jeder Befund zwei Mal nachgetestet, betont die Tierheilpraktikerin, die seit einigen Jahren ausschließlich Bioresonanzanalysen für Pferde durchführt.

Da Zecken Feuchtigkeit, Laub und Buschwuchs mögen, zählt auch eine sorgfältige Weidehygiene zur Prophylaxe. „Auf regelmäßig abgemähten Weiden ist das Zeckenvorkommen deutlich geringer, da sie trockener und vorhandene Zecken in geringerer Zahl mit Borrelien belastet sind“, präzisiert Hörügel. Im März 2015 hat das Pharmaunternehmen Merial einen Borreliose-Impfstoff für Pferde auf den Markt gebracht. Das Besondere daran: Er blockiert die Übertragung der Borrelien von der Zecke aufs Pferd. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung in erster Linie für Pferde, die viel im Wald unterwegs sind, extensiv gehalten werden oder in Endemiegebieten leben. Letztere befinden sich vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und dem südlichen Thüringen.

Zahlreiche weitere, teils ungewöhnlich anmutende Tipps, wie beispielsweise der, sein Pferd zwecks Zecken-Abschreckung mit Kokosöl einzureiben, sind hingegen sinnlos.

Borreliose ist nicht gleich Borreliose

Je nach Erreger-Typ bezeichnet der Begriff „Borreliose“ unterschiedliche Erkrankungen. Zwei Beispiele: Das sogenannte Läuserückfallfieber wird von der Bakterie Borrelia recurrentis, das Zeckenrückfallfieber dagegen von Borrelia duttoni hervorgerufen. In diesem Artikel geht es ausschließlich um die von Borrelia burgdorferi verursachte Lyme-Borreliose. Sie ist nach dem US-amerikanischen Städtchen Lyme benannt, wo in den 1970er-Jahren 51 von Zecken gestochene Menschen durch arthritisähnliche Symptome auffielen.