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DAX/Euro


AnlegerPlus - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 01.02.2020
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Bildquelle: AnlegerPlus, Ausgabe 1/2020

MARKT Nach erfolgreichem Test der 13.000er-Marke ist der DAX im Januar an sein altes Rekordhoch bei 13.597 Zählern herangelaufen. Den Durchbruch auf neue Höchststände auf Schlusskursbasis hatten MDAX und TecDAX da bereits vorgemacht.

Das neue Börsenjahr brachte gleich den ersten Härtetest: Wie reagiert der Markt auf die Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran? Diesen Test hat der DAX mit Bravour bestanden, denn nach kurzem Unterschreiten der 13.000er-Marke ging es umgehend wieder nach oben und „intraday“ konnte sogar bereits ein neues Allzeithoch markiert werden.
Viele Analysten warnen freilich vor verfrühter Euphorie: Der DAX sei überhitzt, so DZ BANK, klar überkauft, meint BNP Paribas, und die UBS mosert: Genau beim Allzeithoch liege die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals. Umso bedeutungsschwerer ist der Kampf um das alte Hoch und die HypoVereinsbank orakelt: Ein Ausbruch nach oben würde große Kaufimpulse auslösen, ein Abprallen nach unten hingegen eine größere Korrektur einleiten.

Den Kampf um neue Höchststände hat der MDAX längst für sich entschieden: Der Nebenwerteindex hat es nämlich geschafft und notiert mit über 28.800 Punkten auf noch nie dagewesenen Zählerständen. Auch langfristig habe der MDAX mit einer durchschnittlichen Kursentwicklung von 11,3 % p. a. den DAX klar outperformt, schwärmt die DZ BANK und glaubt, dass das so weitergeht. Das Chartbüro von Dr. Hans-Dieter Schulz kann im Ausbruch nach oben bislang ebenfalls kein Fehlsignal erkennen. Kritisch werde es erst bei einem erneuten Rückfall unter 27.637 Zähler.

Auch der TecDAX hat sein altes Rekordhoch geknackt. Das ist beachtlich, immerhin hat das „Schwergewicht“ Wirecard es dem Index nicht gerade leicht gemacht. Umso besser lief es für die übrigen Index-Mitglieder - der Ausbruch nach oben sei charttechnisch sogar mustergültig erfolgt, loben die Analysten von Lynx Broker. Allerdings müssten nun die Q4-Berichte der Firmen den Ausbruch fundamental untermauern. Und vor allem die bereits stark überkaufte amerikanische NASDAQ müsse weiter festbleiben.

Beim Euro begann das neue Jahr mit leichten Verlusten - wegen der geopolitischen Spannungen war der US-Dollar wieder als „sicherer Hafen“ gefragt. Das verschlechtere allerdings wieder das charttechnische Euro-Bild, so die Helaba, denn die 200-Tage-Linie sei wieder unterschritten worden. Der Aufwärtstrend seit Anfang Oktober sei aber noch intakt, urteilt die UBS. Steige der Euro über 1,123, wäre das sogar als nachhaltiger Durchbruch nach oben zu werten.

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