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DE LA GUÉRINIÈRE SEINE METHODE IN UNSERER ZEIT


Feine Hilfen - epaper ⋅ Ausgabe 33/2019 vom 08.02.2019

François Robichon de la Guérinière – sein Werk beschäftigt bis heute viele Reiter und gilt als Grundlage der klassischen Reitkunst. Die darin beschriebene systematische Methode der Ausbildung vom Leichten zum Schweren ist bis heute wegweisend. Sein Buch „École de Cavalerie“ birgt jedoch auch viele Informationen, die kaum noch im modernen Training genutzt werden. Welche das sind und warum sie auch für Reiter unserer Epoche von Interesse sein können, erklärt Richard Hinrichs.


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(Foto: Christiane Slawik)

Im ersten Teil seines 1733 erschienenen Buchs „École de Cavalerie“ erwähnt de la Guérinière seinen Lehrer ...

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Im ersten Teil seines 1733 erschienenen Buchs „École de Cavalerie“ erwähnt de la Guérinière seinen Lehrer Monsieur de Vendeuil, dem er alles verdanke. Der Überlieferung nach hat jener mahnend unablässig die Worte „du brillant, du brillant“ („Brillanz, Brillanz“) in den Unterricht einfließen lassen und damit auch das Lebenswerk seines bedeutenden Schülers geprägt. Zwar lautet der Untertitel zum zweiten Teil „Über die Art und Weise, Pferde entsprechend ihren unterschiedlichen Verwendungszwecken, für die man sie bestimmt, auszubilden“, aber schon das Volumen des Textes, 90 Seiten über die Ausbildung des Reiters und des Schulpferdes, 21 Seiten über Kriegs-, Jagd- und Wagenpferde sowie über Reiterspiele und Möglichkeiten der Vorstellung, lässt den Schwerpunkt der Betrachtung deutlich werden: die klassische höfische Schulreiterei.
So vermittelt de la Guérinière im 18. Jahrhundert die Reiterei als eine zweckfreie Kunstform mit repräsentativer Bedeutung. Kennzeichen sind Vertrauen, Gehorsam, Gleichgewicht und Versammlung als Voraussetzungen für ausdrucksvolle Bewegungen des Pferdes auf feine Einwirkungen des Reiters. Dabei kommt es de la Guérinière darauf an, dass die Prinzipien der Ausbildung der Natur des Pferdes entsprechen und sie mithilfe der Kunst besonders positiv zur Geltung bringen. Angestrebt wird eine in Spannung gehaltene Harmonie im Zusammenwirken von Mensch und Pferd, ein Ziel, das auch viele Reiter in unserer Zeit anstreben. Zwar haben Entwicklungen in der Reiterei und der Pferdezucht in den letzten drei Jahrhunderten auch zu neuen Erscheinungsformen geführt, insbesondere mit unterschiedlichen Pferdetypen, die für spezielle Aufgaben gezüchtet werden. Eine dem jeweiligen Reitstil entsprechende Bekleidung der Reiter trägt dazu bei, das jeweils gewünschte Lebensgefühl zu erzeugen, für den Westernreiter anders als für den Turnier- oder den Barockreiter. Gleichwohl hat bereits de la Guérinière Erfolgsprinzipien aufgezeigt, die auch für andere Stilrichtungen unserer Zeit gelten können.

Zu den Weiterentwicklungen seit der höfischen Reiterei des 18. Jahrhunderts gehört in der Folge die Militärreiterei mit dem Erfordernis, weite Strecken schnell und pferdeschonend überwinden zu können. Dafür eignen sich besonders Pferde mit flachen, raumgreifenden Bewegungen, insbesondere im Trab. Dem wird der Reitstil angepasst, zum Beispiel durch die Einführung des Leichttrabens. Dazu kommt die stärkere Bedeutung des Galopps und die differenzierte Arbeit an der Hand als Ersatz für die Arbeit in den Pilaren. Insofern ist aber zu beachten, dass bereits de la Guérinière zwischen der Reit- und der Kriegskunst unterscheidet, die sich seiner Auffassung nach gegenseitig ergänzen.

Gedanken zum Galopp

Vielen Reitern unserer Zeit mag es abwegig erscheinen, dass er für die kurzlinigen Schulpferde im iberischen Typ die Ausbildung im (stark auf die Hinterhand gesetzten Vierschlag-) Galopp erst nach der Entwicklung der Piaffe beschreibt. Wer aber einmal mit einem Pferd Erfahrung gesammelt hat, das genetisch bedingt keine Veranlagung für den Galopp hat, wie zum Beispiel Friesen im alten Typ, kann diese Methode nutzbringend anwenden. De la Guérinière empfiehlt in den Kapiteln über die Kriegs- und Jagdpferde mit längerem Rücken einen anderen Ausbildungsweg: Nach einer Gymnastizierung im freieren Tempo Trab, mit weniger Versammlung auch im Schulterherein, gibt er Hinweise zur Arbeit im Galopp, angestrebt ohne zu viel oder zu wenig Aufwärtsaktion. Es folgen Ausführungen zur Entwicklung der Kondition, zu Schritt – Galopp – Schritt – Übergängen und zum Rückwärtsrichten als Mittel, um das Pferd geschickt zu machen und es auf feine Hilfen reagieren zu lassen. In diesem Zusammenhang stehen auch Ausführungen zum Kontergalopp auf dem Zirkel und auf Schlangenlinien sowie zur Arbeit im Gelände. Für diese Aufgaben beschreibt er bereits die Vorzüge langliniger englischer Vollblüter als Gebrauchspferde mit einer weniger aufwendigen Galoppade sowie Schäden, die man ihnen ohne hinreichende Gymnastizierung zufügen kann.

Pilarenarbeit

Für Schul- und Wagenpferde (!) erwähnt de la Guérinière die Pilaren als Mittel zur Vorbereitung der Piaffe (für Erstere auch für Schulen über der Erde). Dabei setzt er, ohne es besonders zu erwähnen, eine Gewöhnung an stetigen Kontakt an den Pilarenzügeln voraus. Das kann zum Beispiel mithilfe einer vorgehaltenen Futterschüssel geschehen, sodass die Pferde den Platz zwischen den Pilaren beim Kauen zunächst positiv als Futterplatz wahrnehmen, nicht als Platz der intensiven Arbeit. Wenn sie die begrenzenden Pilarenzügel – ähnlich wie beim Anbinden zum Putzen in der Stallgasse – vorbehaltlos akzeptieren, kann man wie zur Einleitung einer Vorhandwendung die Hinterbeine seitlich kreuzen lassen, ohne dass dabei ein höherer Muskeltonus entsteht. Wird das nach rechts und links abwechselnd etwas flinker ohne Aufgabe der Anlehnung wiederholt, bieten einige Pferde stattdessen von sich aus die beiden ersten diagonalen Tritte geradeaus an. Wird daraufhin gelobt und die Arbeit unterbrochen, ergibt sich so schon der Beginn der Piaffe.

(Foto: Christiane Slawik)


Für Kriegspferde erwähnt de la Guérinière die Pilaren nur als Mittel zur Gewöhnung an den Gebrauch der Schusswaffen, nicht als Mittel der Gymnastizierung. Von Siegfried von Haugk sehr frei übersetzt: „Dafür braucht man viel Geduld, aber wenig Können.“ In unserer Zeit ist die Arbeit mit einem in den Pilaren fixierten Pferd nur wenigen Ausbildern zu empfehlen. Sie müssen die Fähigkeit haben, Pferde in dieser Situation zunächst zu entspannen, und können durch vertrauensvolles, seitliches Übertreten der Hinterbeine ohne Überlastung der Hinterhand die Feinmotorik mancher Pferde verbessern. Dagegen kann das Wenden um einen Pilar herum, ohne Fixierung des Pferdes, sowohl für die Arbeit an der Hand als auch für die Arbeit unter dem Reiter die Feinabstimmung erleichtern und damit eine Bereicherung sein, ähnlich wie Gegenstände, die in der Working-Equitation in die Ausbildung einbezogen werden.

Barocke Lektionen

Manche der bei de la Guérinière erwähnten Lektionen sind aus der heutigen Reiterei fast völlig verschwunden, bieten dennoch weiterhin Vorteile. Dazu gehören zum Beispiel einige Hufschlagfiguren wie die Volten, die bei de la Guérinière nicht rund, sondern viereckig – als Quadrat – ausgeführt werden. In einer Vorstufe wird dabei geradeaus geritten, die Ecken werden jeweils mit Viertelpirouetten passiert. Die geraden Linien dieser Quadrate werden mit fortgeschrittenen Pferden auch im Travers oder Renvers geritten, Übungen die fortgeschrittene Reiter disziplinieren und geschickt machen!
Interessant ist auch die Ausführung des Schulterhereins, nach de la Guérinière auf vier Hufschlaglinien mit Kreuzen der Vorder- und Hinterbeine, anders als im heutigen Dressursport auf drei Hufschlaglinien ohne Kreuzen der Hinterbeine. Das barocke Schulterherein könnte daher in der heutigen Terminologie als Schenkelweichen mit Biegung bezeichnet werden. Im heutigen Turniersport setzen einige erfolgreiche Ausbilder sowohl die moderne als auch die barocke Form des Schulterhereins abwechselnd ein – ohne das zu problematisieren. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass de la Guérinière aus dem Schulterherein mit einem Handwechsel durch eine Drittelpirouette in das Renvers mit starker Abstellung übergeht, ebenfalls eine empfehlenswerte Geschicklichkeitsübung für fortgeschrittene Reiter und Pferde! Dagegen wird die Lektion Kruppeherein bei de la Guérinière nur auf Viereckvolten ausgeführt, mit der Notwendigkeit, die Abstellung besonders genau zu bestimmen. Die von ihm beschriebenen halben Volten jeweils am Ende einer geraden Linie dienen als enge Wendungen zur Vorbereitung der halben Pirouetten. Das gilt auch für die Passaden, die man heute als halbe Arbeitspirouetten am Ende einer geraden Linie bezeichnen würde. Gefolgt von einer Galoppverstärkung mit „Fußwechsel“ (fliegendem Galoppwechsel) und nach Wiederherstellung der Versammlung einer weiteren Passade können diese Übungen auch in unserer Zeit als Abwechselung das Arbeitsprogramm bereichern. Die Pirouettenbeschreibung bei de la Guérinìere, nach der sich der innere Hinterfuß nicht hebt, sondern sich am Boden bleibend auf der Stelle dreht, lässt eher an einen Spin beim heutigen Westernreiten denken. („Dans cette action la jambe de derrière de dedans ne se lève point, mais tourne dans une place.“ Ecole de Cavalérie, Article IV., Seite 137). Da diese Übung zunächst im Schritt, dann in der Passage und danach im Galopp ausgeführt werden soll, ist es auch möglich, dass diese Stelle missverständlich formuliert ist.

In „École de Cavalerie“ werden Passagen, Demi-voltes und Pirouetten mithilfe einer Zeichnung erklärt.


(Foto: Agnes Trosse)

Bemerkenswert sind die Ausführungen zu Abwandlungen des Galopps wie Terre à Terre. Sie bilden den Übergang zu den Schulen über der Erde und sind aus der heutigen Reiterei fast völlig verschwunden. Terre à Terre ist ein stark abgekürzter und versammelter Galopp annähernd im Zweitakt, auch auf zwei Hufschlägen geritten.

Schulen über der Erde

Schulen über der Erde sind Hebungen der Vorhand und Schulsprünge, für die ein spezielles Talent des Pferdes wünschenswert ist. Wie die übrigen Schullektionen haben sie auch gymnastizierende Wirkung. Eine Hebung der Vorhand für mehrere Sekunden bei stark gesetzter Hinterhand und unbeweglich am Boden verharrenden Hinterfüßen ist die Pesade. In unserer Zeit werden, anders als bei de la Guérinière, Pesade und Levade differenziert betrachtet. Pesade bezeichnet eine Hebung, bei der der Pferderücken zum Boden in einem Winkel von circa 45 Grad angehoben ist. In der deutlich mehr Geschicklichkeit und Kraft erfordernden Levade bildet die Rückenlinie des Pferdes einen Winkel von nicht mehr als circa 35 Grad zum Boden. Der deutsche General von Holzing, zusammen mit dem französischen General Decarpentry Verfasser des internationalen Dressurreglements, hat einmal erörtert, ob man die Levade als Prüfungslektion dort aufnehmen sollte. Dieser Gedanke ist jedoch nicht umgesetzt worden, weil man nicht von jedem Spitzendressurpferd auch Talent für die Levade erwarten kann. Gleichwohl kann das Üben von Levadenansätzen es dem Pferd erleichtern, seine Schultern vermehrt anzuheben und damit auch die Piaffe zu verbessern. Mezair, auch als halbe Courbette bezeichnet, ist eine Serie von kleinen Sprüngen vorwärts, bei denen das Pferd die Hinterbeine den Vorderbeinen folgen lässt, wenn diese wieder auf den Boden kommen.

Die Courbette hat zur Zeit de la Guérinières ein Mezair mit höherer Aufwärtsaktion, aber noch keine Reihe von Sprüngen auf der Hinterhand vorwärts, ohne dass das Pferd dabei mit den Vorderbeinen den Boden berührt. Letztere Form der Courbetten, wie sie in unserer Zeit in den großen Schulen wie in Wien, Jerez de la Frontera und gelegentlich nunmehr auch in Lissabon gezeigt werden, ist eine Weiterentwicklung des 19. Jahrhunderts. Die Croupade, ein Sprung mit unter den Körper gezogenen Hinterbeinen, und die Ballotade, bei der das Pferd in die Luft springt und die Eisen der Hinterhufe zeigt, können als Vorstufen zur Capriole betrachtet werden, bei der das Pferd im Sprung mit den Hinterbeinen ausschlägt, „streicht“, und danach annähernd mit allen vier Füßen wieder gleichzeitig landet. Diese Lektionen können, sinnvoll angewandt, zur Gymnastizierung beitragen und insbesondere den Rücken des Pferdes locker machen. Auch hier gilt: Man kann jedes gute Prinzip pervertieren, wenn man es unpassend anwendet. Insofern sollten bei Bedarf zum Beispiel die lizenzierten Trainer der klassisch-barocken Reiterei Hilfestellung geben können.

Die Anlehnung

Ein zeitlos faszinierender Aspekt der Lehren de la Guérinières ist die angestrebte leichte Anlehnung. Beachtlich ist insofern, dass auf den Stichen in seinem Buch „École de Cavalerie“ keine schlackernden Zügel zu sehen sind! Anlehnung schafft Sicherheit für Pferd und Reiter, wie sie der Vater dem Kind an seiner Hand beim Überqueren der Ampelkreuzung geben kann. Er würde nicht auf die Idee kommen, es versuchsweise loszulassen und es damit einer Gefahr auszusetzen. Dementsprechend mögen auch die Reiter, die bestrebt sind, das Pferd auf Zügelgewicht zu leiten, zunächst einmal lernen, ihm eine konstante Anlehnung zu geben, die Vertrauen begründen kann! Unabhängig davon, ob man die höfische Reiterei des 17. und 18. Jahrhunderts positiv sieht oder nicht, lassen sich auch in unserer Zeit viele Prinzipien des Klassikers de la Guérinière nutzbringend umsetzen – zur Freude der Reiter und zum Wohle der Pferde!

RICHARD HINRICHS

… reiterlich durch seine Eltern und deren Verbindung zur Spanischen Hofreitschule geprägt, vertiefte er seine Ausbildung bei Egon von Neindorff. Zur Zeit seines Jurastudiums in Wien war er Schüler des ersten Oberbereiters Artur Kottas-Heldenberg und später auch bei dem ehemaligen Leiter der Schule, Professor Kurt Albrecht. Heute ist er einer der renommiertesten Ausbilder der klassisch barocken Reitweise und Präsident des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei.

DVD-TIPP:

Richard Hinrichs
Die Bedeutung der Piaffe für die Gymnastizierung des Reitpferdes pferdia tv ASIN: 3954990377 39,90 €