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DEATH STRANDING


Games Aktuell - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 16.10.2019

ACTION(?)-ADVENTURE(?) Kommendes Meisterwerk oder doch eher ganz großer Quatsch?


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Bildquelle: Games Aktuell, Ausgabe 11/2019

Was genau hat es mit den mysteriösen Stränden auf sich? Wie ist die Zivilisation zusammengebrochen? Warum steht Sam nackig inmitten toter Fische? Wir hoffen, dass Kojima diese Fragen im Spiel beantwortet.


PC erscheint nicht

PS4

Termin: 08. November 2019

Xbox One erscheint nicht

Switch erscheint nicht

Entwickler: Kojima Productions

Hersteller: Sony

Am 8. November ist es endlich so weit und mit Death Stranding erscheint das neue Spiel von Metal- Gear-Mastermind Hideo Kojima. Trotz des nahenden Releases können sich jedoch viele ...

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... Spieler immer noch keinen Reim auf den Titel machen. Die zuletzt auf der Gamescom gezeigten Story-Schnipsel sorgten weiterhin für Verwirrung und auch Aussagen von Kojima selbst, dass er nicht genau wisse, in welches Genre er sein Game einordnen würde, tragen nicht gerade zum Verständnis von Death Stranding bei. Glücklicherweise zeigte der gute Hideo nun auf der Tokyo Game Show etwa 50 Minuten Gameplay zu seinem neuen Baby, das zumindest etwas Licht ins Dunkel bringt (und aus dem viele Bilder in diesem Artikel stammen).

GRAVE NEW WORLD
Zur Story des Spiels lassen sich immer noch keine komplett zutreffenden Ausagen machen, doch die zuletzt gezeigten Szenen zum Spiel stellen immerhin ein paar Zusammenhänge her. Aus bislang unbekannten Gründen ist die Zivilisation zusammengebrochen und ganze Städte wurden offenbar dem Erdboden gleichgemacht. Im bislang vorgestellten Gameplay sieht man zwar einige Ruinen und auch neue, hochtechnologisierte Städte, doch meistens ist Protagonist Sam Porter Bridges (verkörpert und gesprochen von Norman Reedus, bekannt aus The Walking Dead) in der Wildnis unterwegs. Wege oder gar Straßen gibt es nicht. Stattdessen kämpft er sich über verschneite Berge, durch Einöden, die an eine Mars-Landschaft erinnern, oder ein wunderbar hügeliges Gebiet. Die Welt ist jedoch fast leer, da wohl die meisten Menschen in unterirdischen Bunkern hausen und Sam nur als Hologramme erscheinen, wenn er ihnen bestimmte Fracht abliefert. Doch was genau geht hier vor sich? Offenbar ist Sam einer der wenigen Menschen, die sich noch an die Erdoberfläche trauen. Dafür besitzt er verschiedene Anzüge, Exo-Skelette und ein Baby! Dieses sogenannte Bridge-Baby befindet sich in einer Art künstlichem Mutterleib und macht BTs sichtbar. BTs sind anscheinend die Wesen, welche für das Ende der Zivilisation sorgten. Es handelt sich dabei um Schattenwesen von der „anderen Seite“, welche wiederum wohl mit der menschlichen Vergangenheit verbunden ist. Wird Sam von den BTs auf die andere Seite gezogen, kann es durchaus sein, dass er einem Monster gegenübersteht, aber auch, dass er in eine Schlacht eines längst vergangenen Krieges versetzt wird, in dem schon lange verstorbene Soldaten auf ewig kämpfen. So sah man es bisher zumindest im gezeigten Gameplay. Offenbar wurde die menschliche Zivilisation also von ihren (Gräuel-)Taten der Vergangenheit eingeholt. Dies ist zumindest unsere Theorie, schließlich ist Gesellschaftskritik einem Kojima nicht fremd und dies könnte auch die bekannten Spielszenen mit den toten Walen am Strand erklären.

Sams automatische Leiter hilft nicht nur beim Bergsteigen, sondern auch dabei, größere Schluchten zu überqueren. Nützliches Teil!


Bridge Babys stellen die Verbindung zur anderen Seite her, müssen aber immer wieder mit ihren komatösen Müttern über ein Netzwerk verbunden werden.


Vor einer Mission muss man festlegen, wie viel Fracht man mitnimmt und wie man diese verstaut. Zudem wählt man auch weiteres Equipment aus.


Die bislang gezeigten Stealth-Szenen erinnern stark an das Schleich-Gameplay aus Kojimas letztem Spiel Metal Gear Solid 5. Es gibt schlechtere Vorbilder.


US-Präsidentin Amelie möchte Sam dafür engagieren, die Zivilisation wieder aufzubauen. Die Charaktere haben offenbar eine gemeinsame Vergangenheit.


NICHT DIE MAMA!
Doch zurück zu den Bridge-Babys. Diese sind quasi ein Bindeglied zwischen Leben und Tod, da sie wohl aus dem Körper ihrer hirntoten Mütter herausoperiert wurden und so zwischen den Welten hängen. Obwohl Protagonist Sam offenbar eine Verbindung zu seinem Baby aufbaut, werden die ungeborenen Kinder in der Welt von Death Stranding nur als hilfreiches Objekt angesehen. Die Wird Sam auf die andere Seite gezogen, wird er oftmals mit den Gräueltaten der Vergangenheit konfrontiert. Hier befindet er sich mitten in einem Krieg. BBs müssen über ein Netzwerk immer wieder mit der komatösen Mutter verbunden werden, um sich zu synchronisieren und ihren Stresslevel zu senken, damit sie nicht nutzlos werden. Zudem erfahren wir vom von Regisseur Guillermo del Toro gespielten Charakter Deadman, dass die BBs höchstens ein Jahr funktionieren und danach entsorgt werden. Dieses drohende grausame Schicksal wird wohl bei Spielern noch mehr dafür sorgen, dass man eine emotionale Bindung zu seinem BB aufbaut. Außerdem muss sich Sam immer wieder um sein Bridge-Baby kümmern, um dessen Stresslevel zu senken. Unter anderem kann man es in den Armen wiegen oder man kann dem Knirps etwas auf der Mundharmonika vorspielen.

AMERICA – F**K YEAH!
Sams Aufgabe ist es aber natürlich nicht allein, Zeug abzuliefern und einen Zwischenweltfötus zu beruhigen. Nein, er wird dafür engagiert, die amerikanische Zivilisation wiederherzustellen. Die Tochter der letzten Präsidentin und nun selbsternanntes Staatsoberhaupt der United Cities of America möchte nämlich die Städte wieder miteinander vernetzen, da die Zukunft der Welt nur durch ein stabiles Amerika bestimmt werden könne. Eine Make-America-Exist- Again- Kappe bekommt Sam von ihr jedoch nicht. Geizige Ziege! Stattdessen soll er sie auch noch aus den Händen der Terroristengruppe Homo Demons retten. Pikant dabei: Sam und Präsidentin Amelie scheinen eine bewegte Vergangenheit miteinander zu haben und Amelie ist seit zehn Jahren nicht gealtert, weil ihr Körper „immer noch am Strand“ sei. Ist sie also auch irgendwie in einer Zwischenwelt? Besteht sie nur als Hologramm? Wie konnte sie dann von Terroristen gefangen genommen werden? Hilfe, unsere Hirne schmelzen!

SAM, DER PACKESEL
Doch wie baut man Amerika wieder auf? Natürlich indem man bestimmte Fracht an Städte und Außenposten liefert, denn so wird das sogenannte Chiral Network erweitert und neue „Strände“ entstehen. Im Klartext heißt das, dass sich die Map aktualisiert und neue Missionen freigeschaltet werden. Um aber überhaupt die Fracht ausliefern zu können, muss Sam vorher in der Basis genau planen, was er für seine Expedition alles braucht und wie er dies verstauen will. Wer die Fracht nicht richtig aufteilt, sorgt dafür, dass Sam sich schlechter bewegt und schneller aus der Balance kommt. Dabei kann Sam aber sowohl auf Hilfsmittel wie Transport- Trolleys als auch auf spezielle Exo-Skelette zugreifen. So kann Sam beispielsweise auch größere Lasten tragen oder schneller rennen und weiter springen. Die Skelette verbrauchen jedoch Energie, sodass man diese an speziellen Stationen immer mal wieder aufladen sollte. Zudem wurde in dem neuen Gameplay-Material auf der Tokyo Game Show auch gezeigt, dass Sam ein Motorrad nutzen oder gar Vehikel von Feinden klauen und fahren darf. Trotz der vorhandenen fahrbaren Untersätze muss man aber gut auf den Protagonisten achten. So gibt es beispielsweise eine eigene Anzeige für den Status des aktuellen Schuhwerks. Gehen die Schuhe kaputt, werden Sams Füße verletzt und er kommt schneller aus der Balance. Man sollte also besser ein paar Ersatzstiefel im Rucksack haben. Zudem sieht man in der TGS-Demo, dass Sam neun Statuswerte besitzt, die sich höchstwahrscheinlich aufleveln lassen. Unter anderem finden sich dort die Werte Batterie-Kapazität, Lungenkapazität, Balance, Bewegungsgeschwindigkeit und Sync-Level. Ein Survival-Aspekt ist also nicht von der Hand zu weisen. Diese Stats können auch über Erfolg und Misserfolg einer Mission entscheiden. Legt sich Sam nämlich zu oft auf die Schnauze, weil seine Balance im Keller ist, wird natürlich auch die mitgeführte Fracht beschädigt.

Wird Sam auf die andere Seite gezogen, wird er oftmals mit den Gräueltaten der Vergangenheit konfrontiert. Hier befindet er sich mitten in einem Krieg.


Die Spielwelt ist nicht ganz unbewohnt. Sam trifft auch auf feindliche Organisationen und sogar auf die Terroristengruppe Homo Demons.


Sam kann die Städte nur wieder miteinander verbinden, indem er ihnen Fracht liefert und so das Chiral Network ausbaut. Wir verstehen das auch nicht so ganz.


Andere Spieler können Nachrichten, Objekte und sogar Brücken hinterlassen, die uns dabei helfen, zu unserem Ziel zu gelangen. Nett!


Die meiste Zeit trifft Sam nur auf Hologramme. Wo genau sich die Überlebenden aufhalten, verriet Hideo Kojima bislang noch nicht.


SCHATTEN BOXEN
In den meisten Spielszenen sieht man tatsächlich nur, wie sich der Protagonist in der Spielwelt zurechtfindet, Wegmarkierungen setzt, Fracht abliefert und mit Kletterseil sowie automatisch ausfahrbarer Leiter bislang unpassierbare Streckenabschnitte doch noch passierbar macht. Die Leere der Spielwelt macht einen melancholischen sowie atmosphärischen Eindruck, doch wir sind noch etwas skeptisch, ob die langen Wege ohne nennenswerte Action nicht vielleicht irgendwann langweilig werden. Hideo Kojima selbst sagte nun sogar, dass Death Stranding erst ab der Hälfte der Spielzeit richtig Fahrt aufnimmt. Davor sollen Spieler damit beschäftigt sein, das Spiel kennenzulernen und herauszufinden, was genau überhaupt möglich ist. Wir hoffen daher, dass Transportaufgaben und Cutscenes nicht überhandnehmen und immer wieder irgendwie Abwechslung eingestreut wird, denn sonst sind wir skeptisch, ob viele Spieler überhaupt die Geduld haben, so weit zu spielen. Dennoch gibt es natürlich auch Action-Passagen. In der realen Welt sind teilweise feindliche Organisationen unterwegs und auch die Homo Demons werden wohl noch eine größere Rolle einnehmen. Wird Sam von Feinden erspäht, machen diese Jagd auf ihn. Sie werfen Elektrostäbe oder schießen mit Betäubungswaffen, um Herrn Porter Bridges in Gewahrsam zu nehmen. Sam bleibt oftmals keine andere Wahl als zu flüchten, da sich ihm zu viele Gegner in den Weg stellen, allerdings kann er sich sowohl im Nahkampf mit den Fäusten als auch mit verschiedenen Schusswaffen zur Wehr setzen. Ist Sam waghalsig genug, darf er sich sogar in feindliche Lager schleichen und dort besonders wertvolle Objekte stehlen. Das Stealth-Gameplay ähnelte in den gezeigten Gameplay- Szenen stark dem von Metal Gear Solid 5. Doch auch auf der anderen Seite warten einige Kämpfe auf Sam. Bislang sahen wir, wie er sich in einem Krieg in klassischer Deckungsshooter-Manier durch Schützengräben ballert, doch auf der TGS wurde nun auch ein Bosskampf gegen eine Art Tentakelhund präsentiert. Diesen besiegt Sam mit Betäubungsgranaten und einem Gewehr, das speziell für die Beseitigung von BTs ausgelegt ist. Neben der Fracht, guten Schuhen und weiterem hilfreichem Equipment sollte man also auch ein paar durchschlagskräftige Wummen für verschiedene Situationen in der Tasche mit sich führen.

Einige gezeigte Szenen scheinen hochdramatisch. bislang können wir uns auf viele Story-Elemente jedoch noch keinen Reim machen. Wir hoffen, dass zumindest Kojima versteht, was er da verzapft.


Wird Sam von BTs entdeckt, versuchen diese ihn auf die andere Seite zu ziehen, wo unter anderem auch mal Bosskämpfe auf ihn warten.


Wir sind gespannt, wie motivierend gestaltet die Spielwelt letztlich sein wird. Bisher sieht das alles zwar atmosphärisch, aber auch ein wenig öde aus.


NIE SO GANZ ALLEIN
Bereits vor einiger Zeit kündigte Kojima ein neuartiges Online-Feature für Death Stranding an, zu dem es nun auf der TGS auch endlich ein paar Eindrücke gab. So trifft man zwar selbst nicht direkt auf andere Spieler, man kann aber Dinge entdecken, die diese hinterlassen haben. Das kann zum Beispiel ein Koffer mit Frachtgut, eine Notiz, ein gebauter Turm zum Aufladen der Batterie oder gar eine Brücke, die über einen Fluss führt, sein. Hinterlassenschaften von anderen Spielern können also durchaus hilfreich sein und man wird dazu angehalten, diesen dann ein „Like“ zu geben, was offenbar eine Art Währung ist. Spielt man seinem BB beispielsweise ein Lied vor, gibt dieses einem auch Likes. Was sich genau hinter dem Like-System verbirgt, ist jedoch noch nicht ganz klar. In der TGS-Demo war außerdem zu sehen, dass ein anderer Spieler sogar direkt helfen kann. In einem Kampf auf der anderen Seite erschien plötzlich eine weiße geisterhafte Gestalt, welche Sam hilfreiche Items überreichte. Aber auch hier ist noch nicht ganz klar, wie dieses System funktionieren wird, und auch nicht, ob man nur auf der anderen Seite auf Spieler trifft oder diese vielleicht auch in der realen Spielwelt als Schattengestalten erscheinen, so wie es die feindlichen BTs tun. Überhaupt muss man sagen, dass man zwar nun einige Zusammenhänge herstellen kann, aber immer noch verdammt viele Fragezeichen hinter Death Stranding stehen. Kann das Abliefern von Fracht wirklich lange motivieren? Wie aufwendig ist die Vorbereitung auf die Expeditionen? Wie funktioniert das Storytelling im Spielablauf? Sind die Besuche auf der anderen Seite geskriptet oder ist es vielleicht sogar reiner Zufall, ob man in einen Bosskampf gezogen wird? Und das sind nur Fragen zum Gameplay selbst. Zu den vielen bereits vorgestellten Charakteren, die man nicht richtig einordnen kann, sind wir noch gar nicht gekommen. So zum Beispiel der von Mads Mikkelsen verkörperte Cliff, welcher offenbar die Vergangenheit auf der anderen Seite kontrollieren kann und als Antagonist präsentiert wird, in anderen Szenen jedoch fast schon hilfsbereit erscheint. Oder der Charakter Mama, der über eine Schattennabelschnur mit einem Schatten- BB verbunden ist und davon erzählt, Milcheinschuss zu bekommen. Ergibt das alles hinterher Sinn oder ist das alles nur wirres Zeug? Wir hoffen jedenfalls auf einen baldigen Anspieltermin, um uns davon ein Bild machen zu können.

Was hat es mit dem von Mads Mikkelsen gespielten Charakter Cliff auf sich und warum kann dieser anscheinend die Vergangenheit kontrollieren?


MEINUNG

Christian Dörre

Es gibt kaum ein Spiel, auf das ich so gespannt bin wie auf Death Stranding. Es gibt aber auch definitiv kein anderes Spiel, bei dem ich so skeptisch bin. Die andersartige Story und Spielwelt finde ich super interessant, das Gameplay wirkte in der TGS-Demo teilweise aber echt ein bisschen langweilig. Oftmals stellte ich mir dabei die Frage, ob ich wirklich genüsslich auf der Couch sitzen werde, um stundenlang durch die Pampa zu latschen, um bei irgendwelchen Hologrammen Krimskrams abzuliefern. Allerdings will ich auch unbedingt wissen, was es mit dieser „anderen Seite“ auf sich hat und warum die Zivilisation untergegangen ist. Irgendwie seltsam und spannend zugleich, dass man sich trotz des neuen Gameplays immer noch keinen Reim darauf machen kann, was Death Stranding letztlich genau sein wird. Daher hoffe ich sehr, den Titel bald mal endlich selbst spielen zu können.

Darauf basiert unsere Meinung
Wir haben uns durch das gesamte bisher gezeigte Material gewühlt, sind fast wahnsinnig geworden und haben dann diesen Text geschrieben. AAAHHH!

FAZIT

Atmosphärisch und interessant, bislang allerdings auch reichlich wirr