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Der Bau zeigt: Wilder Mustang oder zahmes Pony


ModellFan - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 19.08.2019

Lobte Andreas Dyck in seiner „Packt aus“-Kolumne den Bausatz der P-51D von Meng noch in den höchsten Tönen, relativierte sich die Meinung dann doch noch etwas beim Bau des Modells. Denn ganz so einfach, wie vom Hersteller versprochen, geht es dann doch nicht


P-51D Mustang I Maßstab 1:48 I Bau mit Verfeinerungen

Artikelbild für den Artikel "Der Bau zeigt: Wilder Mustang oder zahmes Pony" aus der Ausgabe 9/2019 von ModellFan. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ModellFan, Ausgabe 9/2019

Auch im Diorama macht die P-51D besonders in dieser Lackierung einen guten Eindruck. Die Abgasspuren entstanden mittels Airbrushpistole und „Hot Sepia“ von Alclad


Meng ist eine noch junge Firma, die jedoch schnell mit teilweise vorbildlicher Qualität punkten konnte. Allerdings war nicht immer alles ...

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Meng ist eine noch junge Firma, die jedoch schnell mit teilweise vorbildlicher Qualität punkten konnte. Allerdings war nicht immer alles Gold, wie Mengs kleine Fiat G.91 inModellFan schon bewies. Hier bei der Mustang sah in der Schachtel und auf den ersten Blick alles perfekt aus. Doch der Bau bringt letztlich immer die Stunden der Wahrheit.

Das Rumpfinnere
Im Vorfeld besorgte ich mir den Big-Ed-Zurüstset von eduard und ein Instrumentenbrett der Firma Yahu (1 ). Das Big-Sin-Set beinhaltet neben dem Interieur und Exterieur Gurte und Masken für das Cockpit. Dazu muss ich sagen, dass ich die Hälfte gar nicht benötigte, da das Modell von Haus aus sehr gut detailliert ist. Natürlich ist bei jedem Modell in puncto Detaillierung Luft nach oben und somit habe ich natürlich auch die für sinnvoll gehaltenen Teile verbaut. In Eigenleistung ist zusätzlich das gelbe Rückenkissen im Sitz aus Klebepads der Firma Uhu gefertigt. Die Klebepads, die normalerweise dazu dienen, Poster an der Wand zu befestigen, habe ich zuerst auf die gewünschte Dicke gewalzt und auf Maß geschnitten, danach leichte Falten mit einem entsprechenden Werkzeug eingearbeitet. Das Ganze wurde nun mit Sekundenkleber bestrichen und gelb lackiert.
Die U.S.-Army-Airforces-Decals stammen aus der Restekiste. So entstand ein kleiner, netter Farbtupfer für das Cockpit (2 ). Die Rumpfinnenwände sind von Haus aus sehr gut strukturiert und mit einigen Warn- und Hinweisschildern der Firma Aeroscale aufgewertet (3 ). Das Funkgeräte-Abteil hinter dem Pilotensitz habe ich ebenfalls nach Originalfotos mit Kabeln aus 0,2-mm-Bleidraht und einigen Hinweisschildern verfeinert. Das macht Sinn, da alles gut sichtbar bleibt (4 ). Der Rumpfboden erscheint in der typischen Holzoptik. Mithilfe von Tamiya „Buff“ und anschließendem Bemalen mit Ölfarbe „Burnt Sienna“ gelang das schließlich überzeugend (5 ).

Rumpfmontage
Beim ersten Zusammenfügen der Rumpfhälften muss man sagen: Es passte schon, aber irgendwie nicht so 100%ig, wie ich es mir vorgestellt habe. Die großen Verzapfungen, die an Lego Technik erinnern, sind unheimlich stramm und eine Feinjustierung der Teile ist eigentlich unmöglich. Deutlich beweist das die weiße Verfärbung des Zapfenloches im vorderen Bereich, die den enor- men Kraftaufwand beim Zusammenfügen der Rumpfhälften aufzeigt (6 ). Deshalb hier meine Empfehlung, sämtliche Verzapfungen zu kürzen oder dünner zu schleifen. Denn bei fast allen Komponenten gab es doch immer einen kleinen unschönen Versatz von mindestens einem Zehntel Millimeter. Gerade im Cockpitbereich und bei der Motorhaube hatte ich da so meine Schwierigkeiten und musste überall etwas nachspachteln. Genial gelöst hingegen ist der aufsetzbare Rumpfrücken hinter dem Cockpit. So entfällt lästiges Verschleifen der Klebenaht.

1 Das Instrumentenbrett der polnischen Firma Yahu sieht perfekt aus und ist relativ preisgünstig. Eine manuelle Bemalung in dieser Qualität dürfte nur wenigen Experten gelingen


2 Die fertige Cockpitsektion ist fertig zum Einbau in den Rumpf. Das gelbe Rückenkissen entstand mit wenigen Hilfsmitteln in Eigenregie


3 Im typischen „Interior Green“ gehaltene Bordwand mit tollen Details. Ein wenig Detailbemalung und kleine Hinweisschilder beleben das Gesamtbild


Das Vorbild: North American P-51D Mustang

P-51D-5, 44-13926, der 375th FS


Foto: Sammlung Hopfensperger

Die P-51D Mustang hatte North American in einer rekordverdächtigen Zeit von nur wenig mehr als 100 Tagen konstruiert. Anfangs noch mit einem Allison-Motor V-1710 V-12 angetrieben, schwenkte man später auf den leistungs stärkeren Rolls Royce Merlin um. Das Laminarprofil der Tragflächen war widerstandsärmer als herkömmliche Profile und brachte noch mehr Leistung. Mit zirka 700 km/h war die P-51D wohl einer der schnellsten Kolbenmotorjäger der USAF und machte sie zu einem gefürchteten Jagdflugzeug.
Die Reichweite mit Zusatztanks ging bis gut 3300 Kilometer, wenn man sozusagen im „Schongang“ bei knapp 400 km/h flog. Die gebaute Stückzahl belief sich je nach Quelle auf bis zu 15.588 Exemplare. Viele Maschinen überlebten den Zweiten Weltkrieg und flogen etwa bis 1957 in der Schweizer Luftwaffe oder auch in etlichen anderen Staaten wie Italien, Schweden, Israel, Honduras und in der Dominikanischen Republik. Sie reifte zur Ikone und so ist es nicht verwunderlich, dass man die P- 51D Mustang auch heute noch mit ihrem markanten Pfeifen in der Luft auf vielen Veranstaltungen live erleben kann.

Flugphysik für Anfänger“
Bis vor einigen Jahren war ich eigentlich auch der Überzeugung, dass eine P-51D immer komplett in Naturmetall erscheint. Schließlich sieht man auf alten Fotos auch keine gravierenden Unterschiede und selten ist die Tragflächenoberfläche zu sehen. Fakt ist: Die Tragflächen waren grundsätzlich lackiert. Warum? Die P-51D Mustang war das erste Serienflugzeug mit einem sogenannten Laminarprofil, das 20 Prozent weniger Widerstand als ein Turbulenzprofil erzeugt. Weniger Widerstand bedeutet eine höhere Ge- schwindigkeit. Das heißt aber wiederum, dass die Oberfläche absolut glatt sein muss. So verließen alle Mustangs die Werke von North American mit gespachtelten oder zumindest grundierten und silbern lackierten Tragflächen. Was bedeutet das für uns Modellbauer?

Im Bild gut zu sehen sind die Kraftstoffzuleitungen, vom Zusatztank in die Tragfläche gehend. Die kleine Rutschmarkierung auf den abgeflachten Reifen und der Felge sind weitere kleine Details, die nicht fehlen sollten


4 Ein noch halb geöffneter Rumpf erlaubt immer schöne Einblicke und lässt viele Details erkennen. Alles erscheint im typischen „Interior Green“


5 Alle Zubehörteile fügen sich ohne Probleme in das Cockpit und ergeben einen stimmigen Eindruck


7 Die gespachtelte und polierte Tragfläche. Die MG-Abdeckungen passten allerdings nicht richtig


Auf dem Flugfeld: die „Just hangin’ around“, geflogen von Lieutenant John Murphy, 84th FS, 78th FG


6 Alle angeblich steckbaren Komponenten auf einen Blick. Die Passungen sind einfach zu stramm und sollten vorher bearbeitet werden


8 Gerade der Rumpf-Tragflächenübergang muss sauber sein und sollte möglichst ohne Spachtel- und Schleifarbeit perfekt passen


9 Die Verbindungen halten nicht, was sie versprechen. Die Randbögen klafften und brauchten Klammern zum Fixieren


Dass eigentlich nur wenige Modellbauer, genau wie ich damals, diesen Punkt beachteten. Speziell bei diesem Bausatz sind sämtliche Nieten und Gravuren (Blechstöße) auf der Tragflächenoberseite und richtigerweise am Rumpf dargestellt, im Gegensatz zu anderen Herstellern, die dann die Nieten weggelassen haben. Ich habe hier alles zugespachtelt und poliert, um es dieses Mal einigermaßen korrekt darzustellen (7 ). Aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel und ich habe Fotos entdeckt, auf denen man eindeutig die Nietenstruktur erkennen kann. So liegt man möglicherweise auch nicht ganz falsch, wenn man alles so belässt, wie es ist, und erspart sich viel Arbeit.

Hochzeit mit Hindernissen
Das Zusammenfügen des Rumpfes mit dem Tragflächenteil bereitete einige Kopfschmerzen. Wie gelegentlich ein Regalhersteller mit einem krummen und schiefen, selbst gebastelten Regal in der Werbung mit dem Slogan wirbt: Es passt nicht! Und du weißt es! Der Rumpf war im Tragflächenübergang etwa einen Millimeter zu breit (8 ). Nur mit viel Spannung konnte ich die Tragflächen einpressen. So geschehen, stimmte die V-Form aber nicht mehr. Das war zum Mäusemelken! Da half alles nichts und es musste vorsichtig Material an den Tragflächen abgeschliffen werden. Ich kann nicht sagen, ob es ein Baufehler war. Es war ja nicht das erste Modell, das ich baute. Die dicken Verzapfungen, die, wie schon anfangs erwähnt, an Lego erinnern, sollten solche Fehler eigentlich unmöglich machen (9 ). Schlussendlich fügte sich dann mithilfe von etwas Schleifarbeit und Spachtel doch noch alles zusammen.

Lackierung
Als Vorbild entdeckte ich durch Zufall einen Decalbogen der Firma Eagle Strike mit dem Titel „Checkers anyone?“ Die „Just hangin’ around“ fand ich sehr interessant. Mal keine „Big Beautiful Doll“ und doch genauso attraktiv! Die sollte es werden, obwohl die zweite Decalversion „Sherman was right“ nicht minder interessant erschien.
Das komplette Modell habe ich zunächst mit Mr. Paint „Black Gloss“ lackiert und noch einmal poliert. Danach folgte das Finish mit Alclad II „White Aluminium“. Der Rumpf wurde nach einer 24-stündigen Trockenphase mit SNJ Polishing Powder weitestgehend auf Hochglanz poliert. Die Tragflächen er- hielten einen Überzug mit Tamiya-Klarlack und erschienen nun auch im gewollten Silber- Look (10 ). Der olivfarbene Blendschutz bekam ebenfalls Lack ab und ich konnte mich dann auf das Anbringen der karierten Decals konzentrieren. Ursprünglich sind diese für den Tamiya-Bausatz gedacht. Würden sie nicht passen, hätte sich das Projekt automatisch erledigt. Glücklicherweise passten sie perfekt und somit waren die anderen Unzulänglichkeiten fast vergessen (11, 12 ). Das Aufbringen der restlichen Decals war reine Routine und gelang mit etwas Weichmacher ohne Probleme. So endete der Rohbau nach dem Versiegeln der Decals mit etwas Mattlack doch noch zu Zufriedenheit.

Die Decals der Firma Eagle Strike passen sich auch perfekt dem Modell von Meng an. Sie sind angenehm dünn und neigen nicht zu „Silvering“


Die große Katastrophe
Nach dem Demaskieren des Windschutzes hatte mich dann McMurphy voll am Wickel. Beim Polieren und Lackieren hatten sich doch leichte Metallflakes in und auf der Haube festgesetzt. Kein Problem, dachte ich, und mit einem Wattestäbchen und etwas Wasser sollten sie mühelos zu beseitigen sein. Leider hatte ich wohl vorher die Pipette mit Nitroverdünnung in dem Wasserbehälter entleert, in den ich das Wattestäbchen tauchte. Den Rest kann sich nun jeder selbst ausmalen (13 ). Denn Versuche, den Fehler mit selbst gemachten Planen aus weißleimgetränkten Taschentüchern zu kaschieren machten im Grunde alles nur schlimmer. In unserer Tageszeitung wurde am nächsten Tag über einen unerklärlichen dinosaurierähnlichen Urschrei berichtet. Tja, das muss ich wohl gewesen sein.
Erste Gedanken: Du bist zu alt und solltest in Zukunft hobbymäßig nur noch Briefmarken oder Schmetterlinge sammeln. Wenn da nicht mein guter Kumpel Michael von der IG Celler Keller gewesen wäre, der sofort seinen gerade neu erworbenen Bausatz unentgeltlich zur Verfügung stellte. Herzlichen Dank an dieser Stelle! In Kurzform: Alte Haube vorsichtig ab – neue Haube drauf, alles neu anlackieren. Fertig!

Endspurt
Landeklappen, Querruder und alle erforderlichen Kleinteile sind nun gefragt und montiert man wie üblich zum Ende. Durch die Steckbauweise hat man hier teilweise schon gewisse Vorteile. Die Landeklappen passen perfekt und sind richtigerweise, genau wie die inneren Fahrwerksklappen, in abgesenkter Position dargestellt (14 ). Das Fahrwerk habe ich entgegen der Bauanleitung erst zum Schluss angebracht. Das ist ohne Probleme möglich, wenn man die dicke Verzapfung halbiert und etwas kürzt. So kann man die Fahrwerksbeine problemlos in die Öffnung hineindrücken und mit einem Tropfen Klebstoff sichern. Die Schachbrett-Decals für den Haubenrahmen passen sich ebenfalls fast perfekt an, obwohl ja eigentlich für das Tamiya-Modell gedacht.

Verwitterung
Hier fanden nahezu alle Techniken Anwendung, die mir bis heute bekannt sind. Allerdings in dezenter Form und stets mit meinem bekannten Spruch: Flugzeuge sind und waren keine Panzer! Als Allererstes stand das Einfärben, auch bekannt als „Pa-nel Line Wash“ der Gravuren und Blechstöße am Rumpf an. Eine mit Feuerzeugbenzin und schwarzer Ölfarbe verdünnte Farbbrühe war die Wahl.

Auf einen Blick: P-51D Mustang

Bauzeit► zirka 40 StundenSchwierigkeitsgrad► mittel

Kit LS009Maßstab 1:48Hersteller MengPreis zirka 30 Euro

Zusätzlich verwendete Materialien:eduard: Big Ed Set 49181; Alclad II: White Aluminium; Revell: Aqua Anthrazit; Ammo of Mig: Interior Green; AK Interactive: Putty; Eagle Strike Decals: 48199 Checkers anyone? SNJ: Polishing Powder

10 Das Weißaluminium am Rumpf wurde mit Polierpulver nachbehandelt. So entstand ein guter Kontrast zur Tragfläche


11 Beim Aufbringen der Decals mit dem attraktiven Schachbrettmuster, die eigentlich für das Tamiya-Modell vorgesehen sind, gab es keine Probleme. Weichmacher ist hier unerlässlich


12 Die Version der „Just hangin’ around“ ist eine willkommende Abwechslung zur bekannten „Big Beautiful Doll“


13 Der Albtraum eines jeden Modellbauers ist wohl eine verdorbene Oberfläche eines Klarsichtteils am fast fertigen Modell


14 Die abgesenkten Landeklappen sind ty-pisch bei der P-51D. Meng hat das hier sehr gut umgesetzt


15 Gebrauchsspuren an den Munitionsschächten gelingen mit einem weichen Bleistift und einer scharfen Skalpellklinge


Nach kurzer Trockenphase mit einem weichen Lappen entfernt, erhielt ich einen schönen Kontrast zum polierten Aluminium. Die Tragflächen habe ich im begehbaren Bereich mit Pigmenten verschmutzt (15 ). Der olivfarbene Blendschutz erhielt ein leichtes Oildot-Weathering, ebenso wie der Propeller, den noch zahlreiche Abplatzer bereichern sollten (16 ).

Fazit
Eine P-51D Mustang ist auf dem Markt sicherlich nichts Neues und nur zu gerne entdecken wir mittlerweile auch die kleinsten Mängel an heutigen Bausätzen. Hätte man das Modell traditionell mit kleinen Verzapfungen konstruiert, wäre es wahrscheinlich momentan der beste P-51D-Mustang-Bausatz, denn die Detaillierung des Modells spricht absolut für sich. Die Nietenreihen auf den Tragflächen sind sicherlich Geschmackssache. Dafür ist der Rumpf innen und außen perfekt! Und mit den jetzigen Erfahrungswerten könnte ich mir vorstellen, dass sich der eine oder andere doch die Mühe macht und sich an das Modell wagt. Der fortgeschrittene Modellbauer sollte mit den hier gewonnenen Erkenntnissen ein tolles Modell erstellen können. Alles in allem empfehlenswert, zumal der Preis auch annehmbar erscheint.

16 Verschmutzungen sind mit Ölfarbe und mit einem Fächerpinsel möglich, der leicht mit Feuerzeugbenzin benetzt ist


Andreas Dyck, 1964 geboren, ist durch die Fliegerei des Vaters sozusagen auf dem Flugplatz groß geworden. Sein erstes Modell war eine Bf-109 von Revell im Maßstab 1:72. Zwischenzeitlich Segelflieger mit Schein, frönt er seit 20 Jahren wieder dem Plastikmodellbau, vorwiegend Luftfahrzeuge und Dioramen, alles Maßstab 1:48. Gelegentliche Umwege sind allerdings schon eingeschlossen.


Fotos, sofern nicht anders angeben: Andreas Dyck