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Der Bootsmarkt boomt


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segeln - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 19.01.2022

SEGELN Boote 2021

Artikelbild für den Artikel "Der Bootsmarkt boomt" aus der Ausgabe 2/2022 von segeln. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: segeln, Ausgabe 2/2022

Urlaube in der Heimat sind in. Dasselbe gilt für Sport- und Freizeitaktivitäten, die sich vor Ort ausüben lassen. Davon profitiert der Wassersport. Und somit auch das Segeln! Segelschulen haben Konjunktur, das Interesse an Yachten und freien Liegeplätzen ist riesig. Die Werften reagieren mit erhöhter Produktion und bringen in immer kürzeren Zeitabständen neue Modelle auf den Markt, wie ein Blick auf die Debütantinnenliste zeigt. Viele von ihnen haben die ersten Probeschläge schon hinter sich, andere stehen kurz vorm Stapellauf.

Fest steht: Die Vielfalt innerhalb dieser Gruppe ist enorm. Sie beginnt bei handlichen Kleinkreuzern, führt über Daysailer hin zu reinrassigen Rennziegen oder Blauwasseryachten für die lange geplante Weltumseglung und endet bei mächtigen Multihulls, die in erster Linie für Charterfahrten in Frage kommen. Eine derart bunte und abwechslungsreiche ...

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... Angebotspalette gab es schon lange nicht mehr. Gleiches gilt für die Interieur- und Zubehörlisten.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein neues Schiff zu kaufen, muss allerdings Geduld mitbringen, denn angesichts der starken Nachfrage verlängern sich die Lieferzeiten und werden Angaben zum Endpreis mit „Luft nach oben“ oder unter Vorbehalt getätigt. Die positive Seite der Wartezeit: Bis zur Auslieferung bleibt viel Zeit zum Stöbern nach gewünschten Extras.

BTC-22

Basis-Modell der BTC-22 ist ein Buckley-Entwurf aus dem Jahre 2016, der als RTC-22 debütierte, aufwändig überarbeitet und verbessert wurde und schließlich als BTC-22 in Serie ging. Mit variablem Tiefgang ausgestattet, mit fahrtentauglicher Einrichtung für eine kleine Familie ausgebaut und von seinen Abmessungen und seinem Gewicht her trailerbar, wendet sich der englische Kleinkreuzer an jene, die gerne neue Reviere erkunden und die Anfahrten auch mal per Auto erledigen wollen. Da er einen Hub- beziehungsweise Schwingkiel besitzt, ist er besonders attraktiv für Wattengebiete oder seichte Reviere.

Sein Kiel-/Schwertkasten dient als Salontisch. Die sonstige Einrichtung besteht aus der obligatorischen Dreieckskoje im Bug, zwei Längskojen im Salon, einer Spüle und einem kleinen Schrank. Platz für ein Porta Potti findet sich unter der Vorschiffskoje.

Der Außenborder lässt sich in einer separaten Backskiste stauen. Gesteuert wird per Pinne, die auf zwei Ruderblätter zugreift. Die Standard-Garderobe besteht aus Groß und knapp überlappender Genua, die auf einer Rollanlage angeschlagen ist. Trimm- Möglichkeiten bieten ein kurzer Traveller auf dem Cockpitboden und Lochschienen für die Fockholepunkte.

Details

Konstruktion: Buckley Yacht Design

Lüa: 6,81 m

Rumpflänge: 6,58 m

LWL: 6,56 m

Breite: 2,50 m

Schwingkiel: 0,51 bis 1,50 m

Verdrängung: 940 kg

Ballast: 365 kg Kojen: 4

Wassertank: 20 l Groß: 16 m 2

Genua (110%): 11,5 m 2

Gennaker: 50 m 2

Preis für Standardversion: ab 45.995 Euro, exkl. MWST, ab Werft

www.buckleyyachtdesign.com

Gefertigt werden die BTC-22-Kajütkreuzer von der in Southampton beheimateten Composite Manufacturing and Design Ltd. (CMDL). Dieser auf GFK-Arbeiten spezialisierte Betrieb ist Teil des Buckley Familien-Unternehmens und nutzt die Sandwichbauweise unter Verwendung von Isophtalharz, was der Osmose vorbeugt.

Winner 9 Speedlight

Leistungsoptimiert wäre der passende Ausdruck, sollte man die Sonder-Edition beschreiben. Im Vergleich zur Standard-Winner 9 trägt sie in Speedlight-Ausführung eine zehn Quadratmeter größere Am-Wind-Garderobe und erhält einen 30 Zentimeter längeren Kiel – bei gleichem Gesamtgewicht.

Details

Konstruktion: van de

Stadt Lüa: 9,00 m

LWL: 8,00 m

Breite: 2,96 m

Tiefgang: 1,90 m

Verdrängung: 3,3 t Ballast: 1,2 t

Motor: ePropulsion POD Drive 6 EVO 6kW Direktantrieb

Alternativ: Yanmar 2YM15 mit Saildrive

Groß: 35,2 m 2

Fock: 22,50 m

Gennaker: 86 m

Preis: ab 142.000 Euro

www.winneryachts.com

Anlass, die Modifikationen in Angriff zu nehmen, boten die immer beliebter werdenden Short-Handed-Races. Die ohnehin schon gut segelnde Winner 9 sollte darauf vorbereitet sein und wurde entsprechend umgerüstet und ausgestattet. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Der Tiefgang vergrößerte sich von 1,60 Meter auf 1,90 Meter, das Kielgewicht verringerte sich von 1.350 Kilogramm auf nun 1.200. Im direkten Vergleich der Segelflächenwerte wird der Unterschied besonders deutlich. Anstelle von „nur“ 48 Quadratmetern, die bei der Standard-Winner 9 an der Kreuz gesetzt werden können, kommen bei der Speedlight-Version 58 Quadratmeter zum Tragen, unter ande-rem weil das Groß mit einem stattlichen Squaretop zugeschnitten ist. Auf Gennakerkursen sind es sogar 21 Quadratmeter mehr.

Auf Wohnkomfort braucht der Regattasegler aber nicht zu verzichten. Wie gehabt wird eine gemütliche und wertige Einrichtung mit Vorschiffs- und Achterkabinen, den Winner-typischen Seekojen im Salon, einer L-förmigen Pantry, einer abgeschlossenen Nasszelle und einer vollwertigen Navi-Ecke eingebaut.

Sunbeam 32.1

Dass die Sunbeam 32.1 polarisiert, ist werftseitig einkalkuliert. An Außergewöhnliches tastet man sich erfahrungsgemäß langsam heran. Noch ist daher nicht ganz klar, ob sich der spacig anmutende Daysailer als Trendsetter erweisen oder ein Exot bleiben wird. Die bereits eingegangenen Bestellungen zeugen jedoch davon, dass er bereits nach nur wenigen Monaten unter Segeln viele Liebhaber gefunden hat.

Details

Konstruktion: J & J, Kiska, Sunbeam

Lüa: 9,98 m LWL: 8,86 m

Breite: 2,98 m

Tiefgang: 1,80 m / 1,30 m opt.

Verdrängung: 4,2 t

Ballast: 1,3 t

Motor: Volvo Penta D1-20 mit 18 PS

altern. E-Motor mit 8 kW Groß: 36 m 2

Selbstwendefock: 20 m 2 Genua: 24 m

Preis: ab 178.500 Euro Werft: www.sail32.com Händler:

www.bootspunkt.de

Bewusst ist die österreichische Sunbeam-Werft bei dieser Neuentwicklung einen ganz eigenen Weg gegangen. Statt ein altes Modell durch Modifikationen und Verbesserungen zu aktualisieren, hat man zunächst die Zielgruppe definiert und dann eine Yacht entwickelt, die deren Bedürfnissen entspricht. Vielseitigkeit ist dabei das Stichwort. Erfahrungsgemäß übt die junge Generation mehr als nur ein Hobby aus und verbringt ihre Freizeit gern auf vielfältige Weise. Auf den Segelsport bezogen bedeutet das, es steht nicht nur Segeln auf dem Programm, sondern Segeln verbunden mit Surfen, Kiten oder Chillen vor Anker.

Für all das ist die Sunbeam 32.1 ausgelegt. Mit ihren ausladenden Decksüberhängen bietet sie viel Fläche zum Aufschlagen großer Liegewiesen, mit dem geräumigen Cockpit viel Platz für gesellige Runden unter einem schnell gespannten Biminidach, sogar ein wenig Tourenkomfort in Form von Kojen, Salontisch und kleiner Pantryzeile ist vorhanden.

Auch an guter Segelperformance wurde festgehalten. Dafür hat man einmal mehr auf die Zusammenarbeit mit dem Designbüro J &J gesetzt.

Solaris 40

Mit der Solaris 40 weitet die italienische Werft ihr Portfolio nach unten aus. Damit greift sie in ein Marktsegment ein, das zuvor nicht auf ihrer Agenda stand. Ihrer Firmenphilosophie bleibt sie dennoch treu. Wie gewohnt ist die Linienführung eher klassisch-elegant als extravagant angelegt, ohne die Performance zu vernachlässigen.

Konstrukteur Javier Soto Acebal hatte die Aufgabe, einen Cruiser Racer für ORC Regatten zu zeichnen, der in seiner „Freizeit“ als gut handelbare Familienyacht fungieren kann. Der Spagat ist ihm gelungen. Um die Leistungsstärke des 40-Füßers zu unterstreichen, wird er mit durchgestecktem Mast ausgestattet und mit einem Deckslayout, das sowohl für eine vielköpfige Racing-Crew als auch für eine kleine Familienmannschaft geeignet ist.

Da alle Strecker und Fallen nach achtern ins Cockpit umgelenkt werden und die Hauptwinschen in Griffnähe des Steuermanns sitzen, kann der Trimm auch von wenigen erledigt werden, wenn die Regattamannschaft von Bord gegangen ist. Fahrtenfeeling entsteht durch eine wohnliche Einrichtung inklusive geräumiger Eignerkabine im Vorschiff, zwei Doppelkabinen unter dem Cockpitboden und einer gemütlichen Sitzecke im Salon. Die Pantry ist mit allem ausgestattet, was längere Urlaube angenehm gestaltet. Auch ans zweite Bad wurde gedacht, so dass man durchaus mit bis zu sechs Personen auf Tour gehen kann, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Details

Konstruktion: Javier Soto Acebal

Lüa: 12,36 m

LWL: 11,70 m

Breite: 4,10 m

Tiefgang Standard: 2,40 m

Flacher Kiel: 2,00 m

Verdrängung: 9,9 t

Ballast: 3,1 t

Wassertank: 350 l

Treibstofftank: 200 l

Motor: 30 PS, alternativ 50 oder 60 PS

Groß: 57 m 2 Genua: 43 m

Preis: ab ca. 396.000 Euro, ohne Segel

Werft: www.solarisyachts.com

Aeolos P30

In Dubai entsteht derzeit ein ganz heißer Racer. Der Aeolos P30 ist 9,14 Meter lang und damit genauso lang wie die Dehler 30 od und nur 11 Zentimeter kürzer als die L30. Er wiegt aber deutlich weniger als die beiden „Konkurrenten“. Statt 2,8 t wie die Dehler und 2,13 t wie die L30 bringt er gerade einmal 1,5 Tonnen auf die Waage. Dank eines extrem hohen Ballastanteils von 53 Prozent verträgt er aber eine vergleichbar große Am-Wind-Segelfläche. All das deutet auf sehr großes Geschwindigkeitspotenzial hin.

Kein Wunder, denn sein Erfinder ist der Geschwindigkeitsfreak Hans Genthe, der schon zweimal das Silverrudder-Race gewinnenkonnte und der sich Zeit seines Lebens zu superschnellen Yachten hingezogen fühlte. Als Eigner einer BB10 und einer Asso 99, um nur einige seiner Yachten zu nennen, hat er die internationale Regattaszene aufgemischt, bevor es ihn vor einigen Jahren beruflich nach Dubai verschlug. Dort, gelangweilt von den Corona-Beschränkungen, begann er eines Tages eine Skizze seiner neuen Traumyacht zu zeichnen. Die daraus entstandene Skizze stellte er auf Facebook und erhielt auf Anhieb so große Resonanz, dass er seinen Entwurf schließlich realisierte.

Details

Konstruktion: Hans Genthe

Bauweise: Voll-Carbon- Sandwich unter Verwendung von Epoxy und Vakuuminfusionstechnik

Rumpflänge: 9,14 m

Breite: 2,95 m

Tiefgang: 0,5 bis 2,20 m

Verdrängung: 1,5 t

Ballast: 800 kg

Motor: abnehmbarer E-POD- Motor

Segelfläche am Wind: 57 m 2 Gennaker: 111 m

Preis: ab 99.960 Euro inkl. MWST, ohne Segel

www.aeoloscomposites.com

Zum Konzept gehört gute Trailerbarkeit, um unkompliziert von Regattarevier zu Regattarevier reisen zu können. Daher wird die Aeolos P30 mit flexiblem Tiefgang, einfach zu legendem Mast und speziell angepasstem Trailer angeboten.

Fountaine Pajot 51

Weil der Name eines neuen Modells bei Fountaine Pajot traditionsgemäß erst beim Stapellauf verraten wird, trägt der Kat derzeit noch den Arbeitstitel New 51. Bekannt sind aber schon die wichtigsten Eckdaten und Einrichtungspläne. Und die sind mannigfaltiger als man es von den Vorgängern kennt. Allein fürs Maestro-Layout gibt es drei Versionen. Die Unterschiede liegen in der Anzahl der Kabinen (vier oder fünf) und ihrer Anordnung innerhalb der Rümpfe. Aus Sicht des Eigners präsentiert das so genannte Full Maestro-Layout die komfortabelste Einrichtungslösung, denn hier hat er den kompletten Backbordschwimmer für sich, ausgebaut als Suite mit Schlafzimmer, Salon, WC-Raum und separater Duschkabine. Gäste oder weitere Familienmitglieder werden im Steuerbordschwimmer untergebracht, wo entweder drei oder sogar vier Kabinen eingebaut werden können. Für Charterfirmen dürfte die Ausbauvariante mit insgesamt sechs Kajüten interessanter sein.

Details

Konstruktion: Berret- Racoupeau

Lüa: 15,54 m

Breite: 8,08 m

Tiefgang: 1,32 m

Verdrängung: 18,1 t

Wassertank: 900 l

Treibstofftank: 2x 450 l

Motor: 2x 60 PS oder 2x 75 PS

Groß: 95 m 2 Genua: 59 m

Preis: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest

Werft: www.catamaransfountaine-pajot.com

Eine Vielzahl bequemer Ruhezonen, verteilt über Vorschiff, Kajütdach und Achterplicht, sorgt für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, ohne dass man die Kabine aufsuchen muss. Wem es auf dem Biminidach oder vorn zwischen den Bugspitzen zu windig oder zu sonnig ist, der wählt das Tagesbett, das an Steuerbord neben dem Niedergang aufgeschlagen ist. Wer sich aktiv am Segeln beteiligen möchte, begibt sich zum Skipper auf die Brücke. Drei Winschen sind so positioniert, dass sowohl der Skipper als auch seine Crew direkten Zugang zu sämtlichen Fallen, Streckern und Schoten erhält.

Oyster 495

47 Jahre Erfahrung fließen in Konstruktion und Bau der neuesten, gleichzeitig kleinsten Blauwasseryacht von Oyster ein. Hilfe bei der Formgebung hat sich die renommierte englische Werft wieder einmal vom Designbüro Rob Humphreys geholt. Der Fokus liegt auf guter Seegängigkeit und leichtem Handling. Für solide Langfahrteigenschaften sorgen ein vor allem im achteren Bereich breiter Rumpf, ein Flügelkiel mit moderatem Tiefgang, eine Doppelruderanlage und ein geschützt liegendes Mittelcockpit.

Details

Konstruktion: Rob Humphreys

Lüa: 16,10 m

Rumpflänge: 15,15 m

LWL: 14,27 m

Breite: 4,77 m

Tiefgang Standard: 2,28 m

Flacher Kiel: 1,83 m

Verdrängung: 21 t

Wassertank: 600 l

Treibstofftank: 800 l

Motor: 110 PS

Segelfläche am Wind mit

Rollgroß: 116 m2

Preis: ab ca. 1.400.000 Euro inkl. Groß und Fock

www.oysteryachts.com

Die große Breite schafft Platz für gediegene Einbauten. Wie nicht anders zu erwarten, liegt die Eignerkabine achtern. Komfortable 4,80 Meter Breite bieten Platz für ein Inselbett, eine Sitzecke, einen Büro-/Schminktisch und einen geräumigen Kleiderschrank. Zur Suite gehört außerdem ein eigenes Bad. Zwei weitere Schlafräume sind vorn im Bug eingerichtet. Dazwischen ist der Salon eingebaut, mit zwei gemütlichen Sitzbereichen, wovon der eine als Essecke dient. Gekocht wird an Backbord, denn die Längspantry befindet sich im Durchgang von der Suite zum Salon. Eine vollwertige Navigationsecke, ein begehbarer Technik- beziehungsweise Motorraum und ein Gästebad komplettieren das Interieur.

Hallberg-Rassy 400

Ein halbes Jahr nach der Premiere der HR 40C wurde die erste HR 400 zu Wasser gelassen. Der Unterschied zwischen den beiden neuen 40-Füßern liegt in der Cockpitposition. Statt eines Mittelcockpits (das C bei der HR 40C steht für Center) wird die HR 400 mit Achtercockpit ausgestattet. Damit ändert sich nicht nur die komplette Decksschale, sondern auch die Innenraumaufteilung. Gleich bleibt die Rumpfform mit der langen Wasserlinie und dem breiten Heck, das zwei Ruderblätter erforderlich macht.

Da auch dasselbe Rigg gesetzt wird, ändert sich an den Segeleigenschaften nichts beziehungsweise wenig. Lediglich das Steuergefühl ist anders, denn im Gegensatz zur 40 C, die mit nur einem Steuerrad ausgerüstet wird, gibt es auf der 400 zwei Räder.

Details

Konstruktion: German Frers

Lüa: 13,06 m

Rumpflänge: 12,30 m

LWL: 11,74 m

Breite: 4,18 m

Tiefgang: 1,92 m

Verdrängung: 11 t

Ballast: 3,65 t

Wassertank: 520 l

Treibstofftank: 400 l

Motor: Volvo Penta D2 mit 60 PS

Segelfläche am Wind Standard: 90 m 2

Segelfläche optimiert: 97 m 2

Preis: ab 497.960 inkl. MWST, (Stand 20.03.21)

www.hallberg-rassy.com

Unter Deck sind die beiden Modelle sehr unterschiedlich eingerichtet. Im Gegensatz zur 40C, bei der maximal zwei Schlafkammern eingerichtet werden können, lassen sich auf der 400er drei Kajüten aufstellen. Zwei achtern, eine im Vorschiff. Wer viel Stauraum benötigt und dafür auf Betten verzichten kann, wählt den Alternativvorschlag mit einer großen Backskiste anstelle der zweiten Achterkabine.

Saffier SE 33 Life

Die jüngste Saffier ist zehn Meter lang und trägt den Beinamen Life. Warum sie gerade diesen Begriff gewählt haben, begründen die Brüder Dennis und Dean Hennevanger, die ihre Werft im niederländischen IJmuiden betreiben, mit dem Anspruch, eine neue Yachtkategorie an den Start zu bringen. Wer eine Saffier

SE 33 Life segelt, möchte das Leben zu feiern, sagen sie. Und dass das gesamte Yachtkonzept darauf zugeschnitten wurde. Dank des großen Cockpits und der geräumigen Liegefläche sei es jederzeit möglich, entspannte Stunden an Bord zu verbringen, ob während des Segelns oder vor Anker.

Tatsächlich haben sie ihrer Neuen nicht nur geräumige Chillzonen gegönnt, unter anderem auf dem großen Achterdeck direkt hinter den Steuerrädern, sondern auch attraktive Segeleigenschaften mitgegeben. Wer Spaß an schnellen Segelritten hat, ist hier sehr gut aufgehoben. Ausgestattet mit flachem Unterwasserschiff, langer Wasserlinie, schmaler Kielfinne inklusive Torpedobombe, geringem Gesamtgewicht und großer Segelfläche, steckt ein hohes Leistungspotenzial in dieser Zehn-Meter-Yacht. Um es voll ausreizen zu können, braucht der Skipper nicht einmal auf die Unterstützung seiner Crew zu bauen, denn sie lässt sich einhand segeln. Auch das gehört zur Designphilosophie.

Details

Konstruktion: Hennevanger Lüa inkl. Bugspriet: 11,00 m Rumpflänge: 9,75 m LWL: 8,87 m Breite: 2,85 m

Tiefgang: 1,40m / 1,70 m oder 2,10 m

Verdrängung: 2,85 t

Ballast: 1,25 t

Wassertank: 60 l

Treibstofftank: 40 l

Motor (Standard): Yanmar- Einbaudiesel 2YM15

Optionaler E-Motor: 10 kW-Pod- Antrieb von Torqeedo

Groß: 33 m 2 Selbstwendefock: 23,5 m Gennaker: 95 m

Preis: ab 154.000 Euro, inkl. Groß und Selbstwendefock

Werft: www.saffieryachts.com

Händler: www.diamond-yachts. de

Damit man bei Bedarf übernachten kann, erhält die Saffier SE 33 Life Weekend-Komfort in Form von Kojen und einem kleinen Pantryblock. Einen abgeschlossenen WC-Raum gibt es nicht, wohl aber ein Porta Potti, das unter der Bank verschwindet.

Domani S32

Details

Konstruktion: Domani Yachts

Lüa: 9,60 m

Rumpflänge: 9,00 m

LWL: 8,52 m

Breite: 2,50 m

Tiefgang: 1,85 m

Verdrängung: 1.950 kg

Ballast: 800 kg

Groß: 25,5 m 2

Selbstwendefock: 17 m 2

Gennaker: 59 m 2

Preis: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest

Näheres: www.domani.today

60 Zentimeter mehr Länge im Vergleich zur Vorgängerin Domani S30 sorgen für deutlich mehr Komfort an und unter Deck. Hinzu kommt die Radsteuerung, die zusätzliche Bewegungsfreiheit ins Cockpit bringt. Statt einer langen, weit ins Cockpit hineinragenden Pinne, wie man sie auf der kleineren Domani findet, werden zwei kleine Räder gesetzt. Das Gefühl, auf einer viel größeren Yacht zu segeln, findet Unterstützung durch ein langes Achterdeck, auf dessen planer Fläche sich eine geräumige Liegewiese aufbauen lässt.

Die Segelhandhabung ist einfach, denn alle Leinen und Strecker sind auf zwei Hauptwinschen umgelenkt, die für den Skipper erreichbar sind. Das macht den Domani S32 einhandtauglich, zumal die Fock auf einer Rollanlage und einer Selbstwendeschiene sitzt. Wer richtig viel Action mag, setzt den Gennaker und bittet einen oder zwei Mitsegler um Trimmunterstützung.

Zwar kann auch an Bord übernachtet werden, doch in erster Linie ist die Domani S32 eine gut segelnde Kajütyacht für Tagestörns. Die Werft selbst kategorisiert sie als Weekender. Das bedeutet: Man darf Fahrtenkomfort erwarten, jedoch nur für kurze Trips.

Heyman 42PPH

Gezeichnet wurde die schwedische Langfahrtyacht von Gabriel Heyman, der die maßgeblichen Charakteristika seines neuesten Entwurfs folgendermaßen zusammenfasst: „Die wichtigste Idee hinter der PPH (Pocket Pilot House) war es, freie Sichtlinien zu schaffen, verbunden mit einem guten Rundum- beziehunsgweise Ausblick aus allen

Details

Konstruktion: Gabriel Heyman Lüa inkl.

Bugspriet: 13,52 m

LWL: 11,83 m

Breite: 4,30 m

Tiefgang (Schwert): 1,44 – 3,01 m

Verdrängung: 11,4 t

Motor: Volvo Penta D2-75 Segelfläche am Wind: 89 m 2

Preis inkl. umfangreicher Ausstattung: ab 574.700 Euro (Stand 19. April 21)

Infos: www.heymanyachts.com

Räumen. Ich wollte ein Schiff entwerfen, bei dem Außen und Innen miteinander verschmelzen. Auf den meisten Yachten geht man nach unten, setzt sich aufs Sofa und starrt das Sofa gegenüber an. Nicht so auf der Heyman 42. Auf ihr kann man sich lange aufhalten, ohne sich eingeengt zu fühlen.“

Obwohl eine effektive Raumnutzung hohe Gewichtung fand, sollte gute, gleichzeitig sichere Performance auf keinen Fall zu kurz kommen, ergänzt der Konstrukteur: „Ich halte es für unerlässlich, niemals die Segeleigenschaften einer Yacht zu opfern. Auf einem gut designten Schiff sollte es sich gut leben lassen, trotzdem muss es schnell, einfach zu handeln und gut ausbalanciert sein.“

Aus genau diesen Gründen hat die Heyman 42PPH eine lange Wasserlinie von fast zwölf Metern erhalten, die unter anderem durch einen steil aufgerichteten Steven zustande kommt. Interessant für Blauwassersegler dürfte das Kielkonzept sein. In einem langen Kielstummel versteckt sich ein schmales Schwert.

Lagoon 55

Details

Konstruktion: Patrick le Quément

Interieur: Nauta Design

Lüa: 16,56 m

Breite: 9,00 m

Tiefgang: 1,55 m

Verdrängung: 26,5 t

Wassertank: 960 l

Treibstofftank: 1100 l

Kojen: 8 bis 16

Motor: 2x 80 PS / opt. 2x 115 PS

Groß: 107 m 2 Selbstwendefock: 74 m

Preis: auf Anfrage

www.cata-lagoon.com

Nachdem der jüngste Lagoon-Kat lange nur einen Arbeitstitel trug, wurde kurz vor der Premierenfeier entschieden, den endgültigen Modellnamen bekannt zu geben. Der Tradition folgend wird er fortan unter dem Begriff Lagoon 55 geführt, was zwei Vorteile mit sich bringt. Zum einen erkennt jeder interessierte Segler schon an der Fußangabe, wie groß das Schiff ist, zum anderen wird mit diesem Namen an den ersten jemals gebauten Lagoon erinnert, der ebenfalls Lagoon 55 hieß. Eine Ehre für den Neuen, der er mit einem durchdachten Konzept gerecht werden will.

Ausgerüstet wurde er mit neuestem Equipment, beim Design hat man jedoch einen Schritt zurück gewagt. Das betrifft vor allem die Anordnung und Ausgestaltung der Cockpitzonen. Harmonisch in die Rümpfe eingepasst, bietet die Sitzgruppe vor dem Mast guten Schutz, außergewöhnlich viele Beschattungs- Varianten kennzeichnen die luftige Lounge auf der Flybridge, sehr wandelbar zeigt sich das Hauptcockpit unterhalb des Biminidachs. Es darf als Teil des Innenraums verstanden werden, denn die Passage in den Salon ist stufenlos angelegt und die Möblierung von Innen- und Außenraum sind aufeinander abgestimmt.

Shogun 43

Details

Konstruktion: Hakan und Oscar Södergren

Lüa: 13.10 m LWL: 12,30 m

Breite: 3,70 m

Tiefgang: 2,40 / 2,70 m

Verdrängung: 6.330 kg

Ballast: 2.660 kg

Groß: 65 m 2

Fock: 54 m 2

Werft: Linjett Yachts Projekt: Shogun Yachts

Preis: ab ca. 987.500

Euro (Stand 14.05.2021)

www.shogunyachts.com

Unter dem Modellnamen Shogun entstehen moderne, hochwertige Performance Cruiser mit hübschen, schnellen Linien. Um die selbst gesteckten Standards hinsichtlich guter Bauqualität zu erfüllen, werden Yachten dieser Marke ausschließlich in Schweden gebaut. Dafür ist Shogun Yachts eine Partnerschaft mit der für ihren exquisiten Serienbau bekannten Linjett-Werft eingegangen. Außerdem kooperiert sie mit Composit-Fachbetrieben. Die Shogun 43 beispielsweise wird in Vollkarbon gebaut, um sie besonders leicht und leistungsstark zu machen.

Gezeichnet wurde sie von Hakan Södergren und seinem Sohn Oscar. Die erfahrenen Yachtkonstrukteure haben ihr sehr moderne Linien verpasst, von denen der racertypische Bug mit seiner angriffslustig vorgereckten Nase besonders deutlich auf die High-Speed-Ambitionen hinweist. Hinzu kommen eine beeindruckend große Am-Wind- Segelfläche von 119 Quadratmetern, die beiden schräg gestellten, elliptisch geformten Ruderblätter und die schmale Kielfinne mit markanter Pinocchio-Bombe.

Hinsichtlich des Ausbaus kann der Eigner aus einer Fülle unterschiedlicher Layoutvorschläge wählen.

Y8 Vegas Baby

Dirk Zademack, geschäftsführender Gesellschafter von YYachts gerät ins Schwärmen, sobald das Gespräch auf die Vegas Baby kommt: „Es hat uns großes Vergnügen bereitet, diese stylische Yacht zu bauen, nicht zuletzt, weil sie unsere Philosophie von leichten, schnellen, luxuriösen und einfach zu bedienenden Yachten zu 100 Prozent umsetzt. Sie wird in jeder mediterranen Marina die Blicke auf sich ziehen.“ Die Rede ist von einer Y8, die im Sommer 21 in Greifswald vom Stapel lief. Gezeichnet wurde die 24-Meter-Schönheit von Yachtdesigner Lorenzo Argento, der den ursprünglichen Entwurf allerdings in etlichen Bereichen modifizierte „Wir haben den Rumpf im Vergleich zu unserem originalen Y8-Entwurf stark überarbeitet, vor allem im Heckbereich, indem wir die Heckgeometrie und die Steuerkonsole neu definiert haben. Auch das Cockpit bietet durch diese Maßnahmen etwas mehr Schutz.“

Für die Innenraumgestaltung wurden keine separaten Interieurpläne erstellt, denn dem Eigner der Vegas Baby gefiel das Interieur des Schwesterschiffs Makai so gut, dass er es eins zu eins übernehmen wollte. Helles Holz – im Wechselspiel mit dunklen Böden und grauen Polstern – sorgt für eine angenehm wohnliche, gleichzeitig frische Raumatmosphäre.

Aktuell wird an einer weiteren Y8 gebaut. Sie hat ebenfalls etliche Modifikationen erfahren, u. nter anderem wird der Mast weiter achtern positioniert, so dass ein größeres Vorsegel mit mehr Power gesetzt werden kann. Verantwortlich für das neue Design zeichnet Javier Jaudenes.

Details

Konstruktion: Lorenzo Argento

Innendesign: Design Unlimited

Lüa: 23,99 m

LWL: 21,75 m

Breite: 6,00 m

Tiefgang: 4,00 m

Verdrängung: 34,5 t

Motor: Nanni T4.230 mit 230 PS

Groß: 190 m 2 Selbstwendefock: 114 m Gennaker: 389 m

Preis: auf Anfrage

www.yyachts.de

Bali 4.4

Details

Konstruktion: Olivier Poncin

Design: Xavier Fay

Interieur: Lasta Design Studio

Lüa: 13,75 m

LWL: 12,97 m

Breite: 7,40 m

Tiefgang: 1,20 m

Verdrängung: 12,8 t

Wassertank: 800 l

Treibstofftank: 800 l

Motor: 2x Yanmar mit 40 bis 57 PS

Groß: 76 m 2 Selbstwendefock: 42 m Code 0: 74 m

Preis: ab 554.302 Euro

www.bali-catamarans.com

Die Modellreihe der Bali-Katamarane ist engmaschig gestrickt. Zwischen dem Bali 4.2 und dem Bali 4.6 klafft jedoch noch eine Lücke, die mit dem 4.4er geschlossen werden soll. Der knapp 14 Meter lange Zweirümpfer kommt in zwei Bauausführungen auf den Markt. Im Drei- Kabinen-Ausbau ist er eher für den privaten Gebrauch gedacht, da der gesamte Steuerbordschwimmer als geräumige Eignersuite eingerichtet ist und die Kinder- beziehungsweise Gästekabinen im gegenüberliegenden Rumpf liegen.

Für Charterfahrten empfiehlt sich das Vier-Kabinen-Layout. Hier sind alle Schlafräume annähernd gleich groß und zwei in jeden Rumpfeingebaut, inklusive eigener Nasszelle. Bei allen Ausbauversionen bleibt die Aufstellung der Salon- und Pantrymöbel dieselbe. Da der Übergang vom Deckshaus nach draußen stufenlos angelegt ist und die Plicht von einem festen Biminitop überdacht wird, entsteht eine große Wohneinheit, sobald man die Cockpittür öffnet.

Richtiges Outdoorfeeling kommt auf dem Bali 4.4-Kat trotzdem nicht zu kurz, denn es gibt zwei weitere Cockpits. Eines liegt vor dem Deckshaus, ein weiteres ist oben auf dem Biminidach aufgebaut. Da man sich dort in unmittelbarer Nachbarschaft zum Steuerstand befindet, kann man dem Rudergänger spontan beim Segeltrimm helfen, falls gewünscht oder erforderlich.

Dufour 61

Mit ihren schnörkellosen Linien und ihrem aufgeräumten Deck ist die Dufour 61 ein Felci-Entwurf par excellence. Dazu zählt auch eine leistungsstarke Garderobe, die sich einfach handeln lässt. Für ersteres sorgt die große Tuchfläche, für letzteres eine Selbstwendefock im Zusammenspiel mit einem durchgelatteten Groß, das sich dank gesetzter Lazyjacks klaglos in den Lazybag hineinfalten lässt.

Die Dufour 61 kann also beides, Komfort bieten und schnell segeln. Zur Schiffsführung zieht sich der Skipper in sein eigenes Cockpit zurück. Die Bedienung der Segel überlässt er der Crew, denn die Schotwinschen sitzen auf den Sülls innerhalb der Gästeplicht.

Wer lieber relaxt, schlägt sein Polsterlager auf einem der vielen planen Decksflächen auf oder legt sich auf die Cockpitbank. An Luxusequipment und den damit verbundenen Annehmlichkeiten mangelt es nicht. Dazu zählt auch der Außengrill, der bei gutem Wetter die Pantry ersetzt.

Wie das Schiffsinnere außerhalb von Pantry und Salon aufgeteilt wird, hängt vom Auftraggeber ab. Alle drei Einrichtungslayouts sehen die Eignersuite im Vorschiff. Bleibt die Entscheidung: Drei oder sogar vier weitere Schlafkabinen? Dass bei allen Einrichtungsvarianten eine Skipperkabine in der Bugspitze eingerichtet wird, ist gesetzt, denn ein 19 Meter langes Schiff wird in aller Regel von einem Profisegler betreut.

Details

Konstruktion: Felci Yacht Design

Treibstofftank: 780 l Lüa: 19,22 m

Motor: 180 PS

Rumpflänge: 18,30 m Groß: 104 m 2

LWL: 17,62 m Genua: 66 m 2

Breite: 5,48 m

Preis: ab ca. 1.140.000 Euro

Tiefgang: 2,80 m

Wassertank: 880 l

www.dufour-yachts.com

Aventura 37 DC

DC steht für Day-Charter, woraus sich schließen lässt, dass der neue Aventura-Kat explizit für Tagestörns mit zahlenden Gästen entwickelt wurde. Die Nachfrage nach derartigen Yachten scheint groß, denn die Jahresproduktion soll 2022 Jahr von ursprünglich 20 auf 25 Stück erhöht werden.

Doch was macht den Aventura 37 DC so attraktiv für Charterfirmen? Es ist die hohe Anzahl an Gästen, die der Kat zum Daysailing mitnehmen kann. Laut Werft sollen sich 20 Passagiere darauf wohlfühlen können.

Details

Konstruktion: LASTA

Lüa: 10,90 m

Breite: 5,94 m

Tiefgang: 1,20 m

Verdrängung: 7t

Wassertank: 2x 250 l

Treibstofftank: 2x 250 l

Motor: 2x Yanmar mit 20 oder 30 PS

Segelfläche am Wind: 94 m 2

Preis: abhängig vom Ausbau Werft:

www.aventura-

Um das möglich zu machen, erfährt der normale Aventura 37 an und unter Deck starke Modifikationen. Unter anderem wird die Liegefläche vor dem Mast zu einem dritten Cockpit ausgebaut und entsteht Platz für zusätzliche Sitzbereiche, weil das Cockpit keine Seitenwände mehr erhält. Die Pantry, die sonst im Deckshaus untergebracht ist, wandert in einen der Schwimmer. Wie genau der weitere Ausbau der Rümpfe aussehen soll, zum Beispiel ob mit oder ohne Schlafkammern, entscheidet der Kunde.

Zur Standardausstattung zählen auf jeden Fall eine Segelgarderobe von 94 Quadratmetern und zwei Yanmar-Diesel mit wahlweise 20 oder 30 PS.

X 4.3 Relaunch

Die X 4.3 war das erste Modell der neuen, reinen X-Baureihe. Damit wurde es höchste Zeit für eine gründliche Überarbeitung, fand die Werft. Thomas Mielec, Direktor für Design & Technik der dänischen Werft, erklärt: „Was wir entwickelt haben, darf als kleinere Ausgabe der X 5.6 ( jüngstes Modell der Baureihe, Anm. d. Red.) verstanden werden. Nachdem wir die X 5.6 auf den Markt gebracht haben, sahen wir einige Möglichkeiten für die X 4.3, sie auf ein höheres Niveau zu heben. Wir betrachten das als natürliche Evolution, die die Erfahrungen und das visuelle Erscheinungsbild der X 4.6 und der X 4.0 mit einbezieht.“

Details

Konstruktion: X-Yachts

Lüa: 13,24 m

Rumpflänge: 12,67 m

LWL: 11,33 m

Breite: 3,99 m

Tiefgang: 2,20 oder 1,85 oder 2,50 m

Verdrängung: 9,4 t

Ballast: 3,7 t

Wassertank: 340 l

Treibstofftank: 200 l

Motor: Yanmar mit 45 PS Groß: 55 m 2

Genua (106 %): 44 m 2

Preis: ab 409.360 Euro Werft:

www.x-yachts.com

Der Rumpf der Relaunchs ist im Hecksegment oberhalb der Wasserlinie verbreitert worden, außerdem rutschte die größte Breite ein Stück nach achtern. Darüber hinaus wurde die Bugform verändert. Nun erinnert sie stark an die der X 5.6. Dank eines höheren Masts und eines längeren Bugspriets kann mehr Segelfläche gesetzt werden. Des Weiteren wurde die Decksform verändert. Wer zum Beispiel eine Selbstwendefock einsetzen möchte, kann auf die nun standardmäßig eingelassene Schiene zurückgreifen. Damit das Gesamtbild des ansonsten sehr klaren Deckslayouts nicht gestört wird, hat man eine passende Abdeckung entwickelt, unter der die Schiene bei Nichtgebrauch verschwindet.

Gravierende Auswirkungen auf die Innenraumaufteilung und -ausführung haben die Relaunchmaßnahmen nicht. „Es besteht kein Grund, Dinge zu ändern, die optimal funktionieren, daher haben wir uns entschieden, die Grundrisse des Interieurs beizubehalten.“, kommentiert Thomas Mielec die Werftentscheidung.

RM 1380

Typisch für RM-Yachten und einzigartig beim Serienbau ist die Materialwahl und Fertigungsweise. Die Rümpfe werden aus Sperrholz unter Verwendung von Epoxidharz gearbeitet, das Deck aus GFK. So auch das jüngste und gleichzeitig größte Modell der Werftpalette. Charakteristisch ist außerdem ein sehr breiter Rumpf mit markanten Kimmkanten. Im Falle der RM 13.80 wurde er von Marc Lombard gezeichnet. Er hat der Neuen eine sehr lange Wasserlinie verpasst und besonders ausgeprägte Chines hinzugefügt. Von ihrer Figur her sieht sie aus wie eine reinrassige Rennziege. Dabei soll sie beides können: Schnell segeln und blauwassertauglich sein. Für letzteres sorgt ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit in Kombination mit leichter Handhabung.

Details

Konstruktion: Marc Lombard

Lüa: 13,80 m

Rumpflänge: 13,30 m

Breite: 4,52 m

Verdrängung: 9,9 t

Basispreis: ab 330.000 Euro

Werft: www.rm-yachts.com

Händler: www.blue-yachting.de

Zur RM-Philosophie gehört auch, dass sich jeder Eigner aus einer Fülle von Einrichtungsvorschlägen und Ausstattungsvarianten seine Traumyacht individuell zusammenstellen kann. Es gibt Interieurvorschläge mit zwei, drei oder vier Kabinen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, anstelle eines Lifting-Kiels Kimm-Kiele montieren zu lassen. Auch das Deckslayout lässt sich weitgehend auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche abstimmen, zum Beispiel mit einer absenkbaren Heckklappe, die neu bei RM ist.

GT325

Die britische Werft GT Yachts, die 2011 an den Start ging, fertigt Offshore Cruiser zwischen 30 und 50 Fuß, die allesamt von Stephen Jones gezeichnet wurden. Gründer der Werft ist Conrad Cockburn, selbst Yachtarchitekt und Diplom-Ingenieur. Als begeistertem Fahrtensegler war ihm aufgefallen, dass die Weiterentwicklung von Fahrtenyachten in dieser Größenordnung seit Jahren stagnierte, was er einer Anpassung an den Chartermarkt anlastete. Er setzte sich zum Ziel, frischen Wind in die Szene hineinzubringen, indem er Schiffe entwickeln wollte, die die Seegängigkeit wieder mehr in den Vordergrund rücken. Da Cockburn vorrangig mit der Entwicklung größerer Bauprojekte und größerer Yachten beschäftigt ist, holte er sich den Yachtdesigner Stephen Jones an seine Seite.

Details

Konstruktion: Stephen Jones

Lüa: 9,97 m Länge über

Deck: 9,53 m LWL: 9,00 m

Breite: 3,56 m

Tiefgang (Kimmkiele): 1,42 m

Verdrängung: 5,7 t Groß: 28 m 2

Fock: 25,5 m 2

Genua: 30 m 2

Preis: auf Anfrage

www.GTYachts.com

Die GT325 ist für Küstensegelei konfiguriert und wurde mit kimmkielen ausgestattet, damit man aufrecht trockenfallen kann. Unter Deck bietet sie Platz für sechs Personen, die auf gediegenen Fahrtenkomfort bauen können. Wichtig war dem Werftchef eine Rundumsicht aus dem Salon heraus und ein Cockpit, das sehr geschützt liegt.

Jeanneau Yachts 65

Nur ein Jahr nach der Premiere der imposanten Jeanneau Yachts 60 überrascht die Werft mit einem noch größeren Modell. Das neue, fünf Fuß größere Flaggschiff besticht durch elegante Linien und ein sehr aufgeräumtes Deck. Es ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch zweckmäßig, weil man es mit vielerlei Zusatzteilen aufrüsten kann. Dazu zählen die als Bogen angelegte Sprayhood, die sich mit einem Biminidach kombinieren lässt, außerdem ein zweites Sonnendach fürs Vorschiff. Weil das Deck dort vollkommen beschlagfrei gehalten ist, lässt sich eine großzügig dimensionierte Polsterlandschaft aufschlagen. Weitere Chillzonen bieten die Cockpitbänke und die Badeplattform, die hochgeklappt als Verschluss der Dingi- Garage fungiert. Wer noch mehr Ruhezonen beziehungsweise-möbel benötigt, der bestellt die separate Sitzbank, die zwischen den beiden Steuerständen aufgebaut werden kann.

Details

Lüa: 20,70 m

Rumpflänge: 19,55 m

LWL: 18,00 m

Breite: 5,40 m

Tiefgang Standardkiel: 2,95 m

Flacher Kiel: 2,20 m

Verdrängung Standardkiel: 31 t

Ballast Standardkiel: 9,5 t Wassertank: 1.000 l Treibstofftank: 825 l Kabinen: 2 bis 6

Motor: Volvo D4-175 mit 175 PS

Rollgroß: 90 m 2 Selbstwendefock: 80 m Gennaker: 300 m

Preis: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest

www.jeanneau.com

Entspannung steht ganz oben auf der Angebotsliste der Jeanneau Yachts 65, denn sie möchte in erster Linie komfortable Urlaubstörns ermöglichen. Das setzt unkomplizierte Segelbedienung voraus, die unter anderem durch zwei Vorstage mit Rollanlagen ermöglicht wird. Aber auch unter Deck wird jede Menge Komfort geboten. 20 Meter Länge und fünf Meter Breite schaffen sehr viel Bewegungsfreiheit, erst recht, wenn man sich für einen Ausbau mit nur zwei Schlafkabinen entscheidet.