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Der Bulli wird zum EspacDer Bulli wird zum Espace


Auto Bild - epaper ⋅ Ausgabe 13/2019 vom 28.03.2019

Nach zwei Facelifts vom T5 zum T6.1 kommt mit dem T7 der erste echt neue VW Bus seit 2003


Artikelbild für den Artikel "Der Bulli wird zum EspacDer Bulli wird zum Espace" aus der Ausgabe 13/2019 von Auto Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Auto Bild, Ausgabe 13/2019

Flache Sache: Das Dach des T7 ist rund zehn Zentimeter niedriger als beim aktuellen T6


WENN DAS WÖRTCHEN WENN NICHT WÄR. Dann würden wir jetzt über den neuen, voll elektrischen VW Bus schreiben. Denn so war er geplant.

Dann aber schlug die Realität zu. Weil Volkswagen insgesamt 40 Milliarden Euro in die neue EMobilität investiert, entstehen über 20 Modelle im gesamten Konzern auf der neuen Plattform. Und die ...

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... Entwickler haben schlicht keine Kapazitäten, den T7 genannten neuen Bus ebenfalls als reines EFahrzeug zu entwickeln. Passt nicht jedem: In Hannover, bei Volkswagens Nutzfahrzeugabteilung, sind sie jedenfalls mächtig sauer. Betriebsrat gegen Firmenleitung, Firmenleitung gegen Konzernleitung. Will man es positiv sehen: Zumindest glauben alle bei VW an die Elektromobilität.


Der neue Bus ist fast zehn Zentimeter flacher als bisher – die krasseste Änderung Änderung krasseste seit dem T3


Mehr Van als Bus: Mit der fünften Generation büßte auch der Renault Espace an Höhe ein


Tatsächlich aber fängt sich VW mit dem neuen Plan einen Wettbewerbsnachteil ein. Mercedes hat gerade auf dem Genfer AutoSalon den Vision EQV mit riesigem 100kWhAkku vorgestellt, bis zur IAA im September soll aus der Studie eine elektrische SerienVKlasse werden.

Zweiter Haken: Mit der Entscheidung, einen vergleichsweise konventionell angetriebenen T7 aufzulegen, ist die ursprüngliche Modellplanung für die TReihe über den Haufen geworfen worden: Eigentlich sollte der gerade geliftete T6.1 einfach über das Jahr 2021 weitergebaut werden, das Angebot um den T7 und den bereits beschlossenen I.D. Buzz ergänzen – für alle, die nicht elektrisch fahren wollen oder können. Wegen der reduzierten Reichweite etwa. Oder auch der Kosten, denn wirklich billig werden die neuen EAutos nicht.

Nicht angepasst wurde aber eine weitere, schwerwiegende Entscheidung: Der neue T7 wird sich optisch und konzeptionell so radikal wandeln wie zuletzt der T4 – der als erster Transporter der Geschichte von Heckauf Frontmotor umgestellt wurde. Denn der T7 fällt rund zehn Zentimeter flacher aus als der T6. Optisch erinnert er, so Insider zu AUTO BILD, ein wenig an einen Renault Espace, die zugespitzte, flache ICENase inklusive. Anders als der Renault mit seinen klassischen Klapptüren im Fond behält der Volkswagen aber wie gehabt Schiebetüren.

Zu den Motoren. Wenn der T7 in zwei Jahren erscheint, werden wohl alle Benziner und Diesel als Mildhybride elektrifiziert – anders sind die Abgasnormen der Zukunft mit Verbrennern nicht zu erreichen. So soll ein 48VoltBordnetz Drehmomentlöcher ausbügeln, die Verbrenner so oft wie möglich in die Pause schicken. Das Ziel: So soll der Verbrauch gegenüber heute um mindestens zehn Prozent sinken. Zusätzlich kommt wohl ein PluginHybrid mit rund 250 BenzinerPS ins Programm, der etwa 50 Kilometer rein elektrische Fahrt ermöglichen soll.

FAZIT
STEFAN VOSWINKEL

Die aktuelle Mercedes V-Klasse ist so gut, dass sie VW bei den Transportern Kunden kostet. Mit dem T7 will VW zurückschlagen – wir sind gespannt, ob das neue Konzept mit flachem Dach ankommt. Für alle anderen hat VW dann den neuen Bulli I.D. Buzz im Programm.


FOTOS: HERSTELLER, T. BADER FOTOMONTAGE: LARSON