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Der Chronotyp ist angeboren und bestimmt, wie unsere innere Uhr tickt – also zu welcher Zeit unser Körper am leistungsfähigsten ist


Funk Uhr Gesund & fit - epaper ⋅ Ausgabe 1/2017 vom 15.09.2017

lt@WELCHE VORSORGE-UNTERSUCHUNGEN FÜR MICH WIRKLICH SINNVOLL SIND


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Bildquelle: Funk Uhr Gesund & fit, Ausgabe 1/2017

Ein 18-jähriger Mexikaner entwickelte einen BH, der die Temperatur der Brust misst und so Krebs früh erkennen soll. Klingt vielversprechend, aber leider ist das Produkt noch in der Erprobungsphase


Mammografie, Darmspiegelung, Ultraschall – Früherkennungs-Methoden gibt es viele. Die meisten können Leben retten

Bestimmt haben auch Sie von Ihrem Arzt schon Sätze gehört wie: „Gehen Sie zur Darmspiegelung!“, „Die Mammografie ist sinnvoll!“ oder „Ich empfehle Ihnen eine Ultraschall der Eierstöcke.“ So gut es auch ist, dass es diese und andere ...

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Bestimmt haben auch Sie von Ihrem Arzt schon Sätze gehört wie: „Gehen Sie zur Darmspiegelung!“, „Die Mammografie ist sinnvoll!“ oder „Ich empfehle Ihnen eine Ultraschall der Eierstöcke.“ So gut es auch ist, dass es diese und andere Früherkennungs-Untersuchungen für Krebs gibt – so schnell verliert man den Überblick. Was ist wirklich sinnvoll? Und wo will der Arzt einfach nur Geld verdienen?
Denn zusätzlich zu den Untersuchungen, die die Krankenkassen zahlen, gibt es sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), deren Kosten der Patient selbst trägt und bei denen oft nicht klar ist, welcher Nutzen dahinter steckt. Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, der zeigt, welche Methoden sich für Sie lohnen.

Die Untersuchungen im Überblick Plus: Was zahlt die Kasse?

Tumor-Früherkennung – hier zählt jedes Jahr


Gute Nachrichten: Die Früherkennung von Darmkrebs ist jetzt noch zuverlässiger möglich. Seit April gibt es einen neuen, sogenannten immunologischen Test. Er gilt als weniger fehlerhaft als die bisherige chemische Methode. Dabei wird Blut im Stuhl mithilfe von Antikörpern nachgewiesen. Das kann ein Hinweis auf Darmkrebs sein

Wissenschaftler wollen in Zukunft Krebs im Blut erkennen. Wie? Bildet sich ein Tumor, gelangen Zellen von ihm ins Blutsystem. Die Methode wird gerade intensiv erforscht

Die Vorsorge kann Leben retten

Die Idee hinter den Früherkennungs-Untersuchungen ist folgende: Wird Krebs rechtzeitig entdeckt, können Ärzte die Erkrankung besser behandeln, die Überlebenschancen steigen. Gerade beim Darmkrebs-Screening sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen: Laut Deutschem Krebsforschungszentrum wurden mit der Darmspiegelung zwischen 2003 und 2010 fast 10.000 Fälle von Darmkrebs verhindert. Auch die Mammografie für Frauen kann Leben retten: Experten gehen davon aus, dass pro 1.000 Frauen, die zehn Jahre lang regelmäßig zum Screening gehen, eine bis zwei vor dem Tod durch Brustkrebs gerettet werden. Weitere Untersuchung speziell für Frauen: der Gebärmutterhalsabstrich (Pap-Test). Seit Einführung dieses Tests Anfang der 1970er-Jahre ist die Zahl der Frauen, die an dieser Krebsart erkranken, um 75 Prozent gesunken. Auch die Untersuchung der Haut, die Abtastung der Brust (Frauen) und der Prostata (Männer) werden von den Kassen ab einem gewissen Alter bezahlt. Doch es gibt auch Früherkennungs-Methoden, die nicht empfehlenswert sind.

Eierstock-Ultraschall: Vorteil ist fraglich

„Beim Ultraschall, der häufig zur Früherkennung von Eierstockkrebs zum Einsatz kommt, ist die Zahl von falsch-positiven Befunden besonders hoch“, weiß Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes, Heidelberg. Eine Studie mit 70.000 Frauen zeigt, dass es nicht weniger Todesfälle durch Eierstockkrebs trotz Ultraschall gibt, wohl aber mehr Eierstock-Entfernungen.

Gute Informationen sind das A und O

Allen Früherkennungs-Methoden ist eines gemeinsam: Sie bergen gewisse Risiken, die man kennen sollte. Da wäre zunächst das Problem von falsch-positiven Ergebnissen und daraus folgenden Übertherapien. Denn nicht jede Zell-Entartung, die bei der Früherkennung erkannt wird, entwickelt sich auch zu einem bösartigen Tumor. Das führt zu unnötigen Behandlungen. „Außerdem ist das immer eine große psychische Belastung für die Betroffenen“, so die Krebs-Expertin. Das Gegenteil von solchen Übertherapien sind falsch-negative Ergebnisse. Hierbei wird trotz Screening ein bestehender Tumor nicht erkannt. „Die Entscheidung für oder gegen die Untersuchungen ist daher sehr individuell. Informieren Sie sich gründlich, bevor Sie sich entscheiden“, so Dr. Weg-Remers. Bei Fragen steht Ihnen der Krebsinformationsdienst zur Verfügung (Tel.kostenlos, tägl. 8-20 Uhr: 0800-4203040; E-Mail: krebsinformati onsdienst@dkfz.de; Web: www.krebsinformationsdienst.de). Und mit Hilfe des „IGeL-Monitor“, können Sie sich umfangreich über die individuellen Gesundheitsleistungen informieren (www.igelmonitor.de). Hier finden Sie eine Bewertung zu jeder Methode.