Lesezeit ca. 9 Min.
arrow_back

DER DEEPE DIEB


Logo von Rolling Stone
Rolling Stone - epaper ⋅ Ausgabe 8/2022 vom 28.07.2022
Artikelbild für den Artikel "DER DEEPE DIEB" aus der Ausgabe 8/2022 von Rolling Stone. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Rolling Stone, Ausgabe 8/2022

PRINZ INDIE Bartees Strange will vom Vorprogramm auf die große Bühne

BARTEES STRANGE BRAUCHT DRINGEND EIN neues Hobby. Damals, als er noch auf der Highschool Football spielte, am College Kommunikationswissenschaften studierte oder bei der Medienbehörde FCC seinen ersten Job antrat, investierte er jede freie Minute in seine Musik. Inzwischen macht der 33-Jährige nur noch Musik und arbeitet pausenlos an Songs, die in keine Schublade passen, sucht aber partout nach einer neuen Freizeitbeschäftigung.

Vielleicht, meint er, sollte er’s mal mit Bergsteigen versuchen. „Ich habe mir alle verfügbaren Videoanleitungen angeschaut“, sagt er, während er sich beim Vietnamesen in Brooklyn Pho-Nudeln in den Mund schaufelt. Er räumt ein, dass er noch keine einschlägigen Erfahrungen gemacht hat – was aber auf seine Entscheidung eh keinen Einfluss habe. „Ich habe panische Höhenangst.

Doch um ehrlich zu sein, ist das vermutlich genau der Grund, warum ich mich für die Kletterei ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Rolling Stone. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 8/2022 von Zweierlei Gitarre. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Zweierlei Gitarre
Titelbild der Ausgabe 8/2022 von post@rollingstone.de. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
post@rollingstone.de
Titelbild der Ausgabe 8/2022 von Was würde Dallas tun?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Was würde Dallas tun?
Titelbild der Ausgabe 8/2022 von Spiralen der Erinnerung. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Spiralen der Erinnerung
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
ALICE IN CHAINS
Vorheriger Artikel
ALICE IN CHAINS
„Es geht viel mehr darum, das System an sich zu ändern“
Nächster Artikel
„Es geht viel mehr darum, das System an sich zu ändern“
Mehr Lesetipps

... interessiere.“

Egal was Bartees anpackt, man kann davon ausgehen, dass er sein Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erreicht.

Ihm eignet eine abnorme Verbissenheit, die ihm schon dabei geholfen hat, innerhalb von zwei Jahren die US-Indie-Rock- Szene aufzurollen. Im März 2020 machte er erstmals von sich reden, als er die Cover- EP „Say Goodbye To Pretty Boy“ veröffentlichte, auf der er fünf Songs seiner Idole von The National einer radikalen Renovierung unterzog. Sieben Monate später machte er mit seinem Debütalbum, „Live Forever“, den nächsten Schritt und mischte dabei Pop-Punk, Indie-Rock, HipHop, Emo, R&B, Psych-Noise, Deep House und Country zu einer höchst eigenwilligen Mixtur. Selbst vor einem heimlichen Hit wie dem grandiosen „Boomer“ schreckte er nicht zurück.

Sein Co-Manager Jamie Coletta erinnert sich noch an den Tag, als er 2019 die Aufnahmen zum ersten Mal hörte: „Um ehrlich zu sein, jagte mir das Album fast schon einen Schreck ein. Ich hatte den Eindruck, als hätte ich Musik aus der Zukunft gehört!“

„Live Forever“ löste in der Musikbranche jedenfalls einen regelrechten Bieterstreit aus, den schließlich 4AD für sich entscheiden konnte. „Farm To Table“, Bartees’ zweites Album, erschien daher gerade auf dem legendären englischen Label, das Jahre zuvor etwa die US-Band TV On The Radio unter Vertrag genommen hatte.

Zu dem Album kam Bartees wie die Jungfrau zum Kind. Er arbeitete eigentlich an anderen Songs, als sich im letzten Herbst dieses Album energisch zu Wort meldete.

Es war eine Phase der großen Veränderungen in seinem Leben: Er trat bei Konzerten mit Phoebe Bridgers und Lucy Dacus auf, flog nach London, um in den 4AD-Studios zu arbeiten, und dachte viel über seinen bisherigen Lebensweg nach.

Fünfzehn Jahre zuvor, 2006, war Bartees Cox Jr. beim Zappen zufällig über Tunde Adebimpe gestolpert, der mit TV On The Radio in der „Letterman Show“ auftrat und den Song „Wolf Like Me“ zum Besten gab. Das war der Moment, der dem schwarzen Kid in dem überwiegend weißen Städtchen Mustang/Oklahoma seinen ersten Eindruck von der Musik gab, die es in Zukunft machen wollte.

Fünfzehn Jahre später schlief Bartees in derselben Wohnung, in der TV On The Radio damals gearbeitet hatten, und dachte: „Verdammt, ich sollte diese Chance wirklich nutzen! I used to be on a farm, but now I’m at the table. Das hier ist eine völlig neue Welt für mich, aber ich bin bereit, sie für mich zu entdecken.“

„Co-Signs“, einer der Tracks, die er 2021 in London schrieb, steht programmatisch für das gesamte Album. Er ist eine wilde Rap- Rock-Hymne, in der Bartees seine Tourneen mit Bridgers, Dacus und Courtney Barnett Revue passieren lässt, auch einen FaceTime- Austausch mit Justin Vernon/Bon Iver, um dann mit einer nicht ganz ernst gemeinten Drohung zu enden: „I’m a thief when things get big/ Look, I’m’a steal your fans.“

„Ich bin vermutlich der einzige Mensch, der so einen Song schreiben konnte“, sagt er. Und er ist mit Sicherheit der einzige, der den Mut hat, ihn auch zu singen. „Je mehr ich mich den Resultaten nähere, von denen ich immer geträumt habe, desto mehr stelle ich fest, dass mein Appetit nur noch weiter wächst“, erklärt er lachend. „Ich habe schon mit meinem Therapeuten darüber gesprochen. Ich habe fast die Befürchtung, dass ich mich selbst überfordere, weil ich die Latte immer ein Stück höher legen will. Aber so funktioniere ich nun mal: Ich bin von Dingen fasziniert, die einem nicht in den Schoß fallen.“

„Ich habe die Befürchtung, dass ich mich selbst überfordere. Ich bin von Dingen fasziniert, die einem nicht in den Schoß fallen“

Als „Live Forever“ 2020 erschien, war er gerade in Maine, wo er mit ein paar Freunden Musik machen wollte. Seiner optimistischen Einstellung zum Trotz war er doch gespannt, wie die Reaktionen auf sein Debütalbum ausfallen würden. Gleichzeitig wollte er aber auch ein paar Tracks aufnehmen, die seinen Gefühlszustand zu genau diesem Zeitpunkt widerspiegelten. Instinktiv hatte er das Gefühl, dass sich die Welt in einer Phase des Umbruchs befand. „Wir alle hatten das Gefühl, dass wir Nägel mit Köpfen machen und den Zeitgeist festnageln könnten: Kommt, nutzen wir die Gunst der Stunde und komprimieren das, was wir im Moment empfinden, zu Musik!“

Er hat schon oft darüber nachgedacht, dass sein Karriereknoten just zu dem Zeitpunkt platzte, als die Welt von einer Welle deprimierender Nachrichten überrollt wurde. Er schrieb die triste Country-Soul- Ballade „Hold The Line“, als er im Fernsehen die Tochter von George Floyd sah, die über den Mord an ihrem Vater sprach. Mit „Escape This Circus“ verneigt er sich musikalisch vor Gil Scott-Herons „Whitey On The Moon“ und stellt die Frage, was gelangweilte Milliardäre im Weltraum verloren haben, während er auf „Mulholland Dr.“ die betuchte Hollywood-Elite beschreibt, die er bei einem surrealen Trip nach Los Angeles kennenlernte. „Diese Menschen haben so viel Macht, dass man mit ihnen Berge versetzen könnte“, sagt er. „Nur anderen Leuten helfen – das können diese Leute anscheinend nicht.“

Nachdem er 2012 das College abgeschlossen hatte, zog er von Oklahoma nach Washington/DC, nicht zuletzt weil er immer ein Fan der lokalen Musiklegenden Bad Brains und Fugazi war. Er bekam ein Praktikum, packte seinen Wagen und versicherte seinen Eltern, dass er auch einen Platz zum Schlafen gefunden hatte.

Was natürlich nicht stimmte. Er brauchte zwei Tage, um einen heruntergekommenen Schuppen zu ergattern, der keinen Wasseranschluss hatte, dafür aber Lehmböden und einen Vermieter, der ihm das Leben zur Hölle machte. Bartees zog die Notbremse und schlief monatelang in seinem Wagen, den er nahe der U‐Bahn parkte, mit der er morgens zur Arbeit fuhr.

Irgendwann freundete er sich mit einem Studenten an, der ihn heimlich im Wohnheim übernachten ließ. Er musste allerdings immer gleichzeitig mit seinem Freund in dem Gebäude erscheinen, weil der Schwindel sonst aufgeflogen wäre. Ein paar Monate später fand Bartees schließlich einen halbwegs vernünftigen Job, mit dem er so viel verdiente, dass er sich ein eigenes Zimmer leisten konnte. Jahre später kam ihm sogar sein Studium zugute, als er in der Obama- Administration eine Anstellung in der Medienbehörde FCC bekam, wo er als Referent in der Presseabteilung arbeitete.

„Washington ist schon ein seltsamer Ort“, sagt er und erinnert sich lachend an seine nächtlichen Auftritte in den Hardcore-Clubs und daran, wie er dann morgens auf dem Capitol Hill seinem Beruf nachging. „Vermutlich gibt es keine andere Stadt in der Welt, in der Macht derart manifest ist. Die Politik ist so dominant und allgegenwärtig, dass sie sich auf Umwegen sogar in der Musik niederschlägt.“

Bartees begegnet Krisen und Ungerechtigkeiten mit der gleichen gelassenen Hartnäckigkeit, die sein ganzes Leben geprägt hat.

Selbst die Jahre, als er für eine Nonprofit- Organisation der Klimabewegung arbeitete, konnten ihn nicht in die Verzweiflung treiben. Im Gegenteil, sein Optimismus wird durch deprimierende Erfahrungen eher noch geschärft, „selbst wenn’s mir manchmal schwerfällt. Aber wir müssen uns wirklich klarmachen, welche Folgen unser Verhalten für andere Menschen und den Planeten hat. Ich mag nur nicht mit Zeitgenossen zusammenarbeiten, die so tun, als wäre bereits alles außer Kontrolle – weil das nicht die Einstellung ist, mit der ich mein Leben leben möchte.“

Wie das Debütalbum ist auch „Farm To Table“ ein Gemeinschaftsprojekt, das auf Bartees’ umfangreiches Netzwerk befreundeter Musiker zurückgreift. Fast alle Beteiligten kommen aus der Crown-Heights- Gegend von Brooklyn, wo er sich 2015 niederließ, um endlich seine Träume zu realisieren. Zur gleichen Zeit entschloss er sich auch, den Namen seiner kurzlebigen Band – Bartees & The Strange Fruit – beizubehalten und sich künftig Bartees Strange zu nennen.

Inzwischen hat er einmal mehr einen Ortswechsel gemacht und lebt wieder in der Nähe von Washington.

Glaubt man Bartees und seinen Freunden, die sich gerade hinter der Bühne auf einen gemeinsamen Gig mit Car Seat Headrest vorbereiten, trafen sie sich alle bei den angesagten Partys von Taja Cheek, die unter dem Namen L’Rain experimentelle Musik- und Kunstperformances macht. „Man sollte mal eine Filmdoku mit dem Titel ‚Taja’s House‘ machen“, sagt Bartees. „Auf ihren Partys wimmelt es nur so von farbigen Künstlern der Extraklasse. Ich sog alles gierig in mich auf und traf dort viele neue Idole. Die hatten eine Bühnenpräsenz, von der ich nur träumen konnte.

Diese Leute gaben mir den Mut, mich selbst zu verwirklichen, weil jeder von ihnen eine völlig andere Persönlichkeit hatte.“

Chris connors, ein enger Mitarbeiter, der bei „Farms To Table“ als Toningenieur und Ko-Produzent fungierte, erinnert sich, dass Bartees die Londoner Sessions mit „einer grenzenlosen Entdeckerfreude“ angegangen sei. „Ich erinnere mich noch an seine Begeisterung, als wir uns bei einer Nummer ein paar Vocal-Tracks anhörten und er mit den Knöpfen und Reglern spielte, um all diese coolen Sounds zu kreieren.

Er war hellwach und konzentriert, aber gleichzeitig auch völlig verspielt, natürlich und spontan.“

Besagter Track heißt „Black Gold“. Es geht um Bartees’ Versuch, aus Oklahoma wegzuziehen, gleichzeitig aber auch den Kontakt zu seiner Familie nicht abreißen zu lassen. Im Mittelteil des Songs hat Bartees eine Collage aus Stimmen eingebaut, die er jahrelang aufgenommen hatte, wenn im Familienkreis gemeinsam gesungen wurde.

Es war eine fromme Familie, die Wert auf enge Kontakte legte, gleichzeitig aber auch ständig auf Achse war. Sein Vater arbeitete als Ingenieur in der U.S. Army, während seine Mutter als Opernsängerin unterwegs war. In Bartees’ Kindheit hielt sich die Familie vorwiegend in Europa auf, bevor man sich schließlich wieder im heimatlichen Oklahoma niederließ.

In „Tours“, dem akustischen Kernstück des Albums, thematisiert Bartees die Einsamkeit und Frustration, die ihn überkam, wenn seine Eltern längere Zeit abwesend waren. Vor allem der Vater, der oft zu Kriegsschauplätzen abkommandiert wurde, war oft Ewigkeiten aus seinem Leben verschwunden („Where is Kuwait, is that in the States?“, heißt es in einer Zeile).

Bislang hat er die Nummer seinen Eltern noch nicht vorgespielt – wobei er gleich darauf hinweist, dass er ihnen durchaus keine Vorwürfe machen will. „Sie haben dieses Leben für uns geführt, aber auch für sich selbst, weil sie es liebten. Ich bin nun dabei, genau das Gleiche zu tun“, sagt er und denkt dabei an sein Leben on the road und daran, was das für eine künftige Familie bedeutet. „Ich möchte Sachen machen, die ich liebe. Ich möchte, dass meine Kinder erleben, wie ich mache, was ich liebe – damit sie eines Tages ebenfalls ihre Träume ausleben können.“

Hinter der Bühne in Brooklyn gibt er seiner Band noch ein paar aufmunternde Worte mit auf den Weg zur Bühne. „Yeah, man, you know, it’s just rock ’n’ roll“, improvisiert er mit einem albernen Grinsen eine Motivationsrede. „Wir sind nur ein paar Kids, die schon seit Jahren diesen Rock’n’Roll spielen, den Jazz, diesen ganzen Hoochie Koo.“

Bislang ist Bartees Strange mit seiner Band hauptsächlich als Vorprogramm aufgetreten. „Die Vorgruppe zu spielen ist ein echter Trip!“, sagt er. „Manchmal zeigt dir der Soundmann den Stinkefinger und lässt dich voll auflaufen. Es ist an dir selbst, trotz allem das Publikum auf deine Seite zu ziehen.“

Er ist kein Typ, der sich über diesen Zustand beklagt. Im Gegenteil, er geht geradezu darin auf. „Mein musikalischer Ansatz ist nun mal gewöhnungsbedürftig“, sagt er, als wir Wochen später noch einmal telefonieren. „Ich schmeiße den Leuten eine ganze Menge unterschiedlicher Sachen an den Kopf: die Rap-Sachen, die Country- Sachen, die Rock‐&-Roll-Sachen …“

Das Fundament, das Bartees Strange im Laufe der letzten Jahre gelegt hat, wirkt jedenfalls stabil und tragfähig genug, um seine grenzenlosen Ambitionen weiterhin realisieren zu können. Für ihn geht es darum, nicht nur seinen Traum von einer langen, erfolgreichen Musikkarriere zu verwirklichen, sondern auch anderen schwarzen Musikern die Tür zu öffnen. Indie-Rock ist nun mal ein Genre, das noch immer überwiegend weiß ist: vom Publikum über die Label bis hin zu den speziellen Medien.

Er schüttelt den Kopf. „Jemand auf Instagram nannte mich neulich ein ‚williges Feigenblatt‘, weil ich immer nur mit weißen Bands spiele“, sagt er. „Und ich dachte: Hey, ich mach das auch für dich! Gut möglich, dass ich heute die Ausnahme bin, aber wer wird dir eine Chance geben, wenn du in zwei Jahren auf Tour gehen willst? Vielleicht bin ich dann ja derjenige, der dir unter die Arme greifen kann.“

Er führt sein unerschütterliches Selbstvertrauen auf seine Eltern und die Einflüsse in seiner Kindheit zurück. „Ich gehe nicht mehr in die Kirche und habe auch sonst keine religiösen Verbindungen, spüre aber immer noch eine Verbindung zu einer höheren Macht. Ich spüre sie in meiner Musik.

Manchmal schaue ich ins Publikum und denke: Das hier ist größer als ich! Wie immer man dieses Gefühl erklären mag – es ist sehr real, vor allem wenn man es gemeinsam mit anderen Menschen erlebt. Vielleicht ist das ja das, was Gott ausmacht.“