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DER EINZIG WAHRE CAMPERVAN


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Auto Bild reisemobil - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 10.11.2022

Texas im Vixen 21 TD

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Der Vixen ist ein kleiner großer Star in jedem Caravan-Park

WILLIAM T. COLLINS hatte einen Traum: Er wollte den perfekten Camper bauen. Der sollte sparsam sein, komfortabel – und in eine US-Standardgarage passen. Rasch wurde ihm klar, dass er als Basis keinen Transporter von der Stange nutzen konnte. Er musste ein komplett neues Fahrzeug entwickeln, maßgeschneidert für seine Anforderungen. Und er hatte Erfolg. Wer seinen Vixen (englisch für Füchslein)betritt, steht nur knapp 20 Zentimeter über dem Asphalt in einer Glasfaserbodenwanne. Auch der restliche Aufbau und alle Türen bestehen aus diesem Material – automobiler Bootsbau auf einem Stahlrahmen quasi. Die US-Standardgarage misst gut zwei Meter in der Höhe. Abzüglich der 20 Zentimeter über dem Boden fehlt also noch etwas

Raum fürs aufrechte Stehen. Collins ersann daher ein beifahrerseitig hydraulisch aufklappbares Dach mit einer Plexiglasfront, die das Innere mit Licht flutet und ...

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... tolle Ausblicke freigibt. Der Dieselmotor musste derweil ins Heck unters Bett weichen – ein 2,4 Liter großer BMW-Sechszylinder.wurde und dessen c W-Wert mit 0,29 gigantisch niedrig ausfiel. Zusammen mit der leichten Bauweise und dem tiefen Schwerpunkt ist entspanntes Fahren garantiert. Die Kundschaft muss das seinerzeit wenig überzeugt haben, denn sonst wäre die Vixen Motor Company nicht nach kurzer Zeit pleite gegangen. Auch ein zweites Modell mit festem Dach, Benzinmotor und Automatikgetriebe führte nicht zum Erfolg. Nur 376 Vixen der ersten Baureihe wurden zwischen 1986 und 1989 in Michigan gebaut, bevor die geniale Idee endgültig begraben wurde. Ein Zeitungsartikel weckte Jahre später unser Interesse am Vixen. Uns schien er (wie seinem Erfinder) der perfekte Camper zu sein.

Wir schreiben das Frühjahr 2021, Corona hat den Gebrauchtcampermarkt auch in den USA leer gefegt. Doch die Vixen-Baunummer 292 steht spontan zum Verkauf – jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt. Einen knapp vierstündigen Flug später steht Kai auf dem Hof des Händlers und wittert seine Chance. Der Motor ist generalüberholt, die Bremsen sind neu. Außen und innen ist klar Instandsetzungsbedarf zu erkennen, aber: dieser oder keiner. Der Deal ist perfekt, dazu gibt’s einen Karton mit Ersatzteilen, und los geht’s!

IM AUTOLAND DER UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN

1800 Meilen ist der Heimweg nach Houston/Texas weit, wo Kai mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt. Das Abenteuer beginnt.

Gut ein halbes Jahr nach dem Kauf, am 8. November, heben die USA das Einreiseverbot für Touristen aus Europa auf. Noch am selben Tag landet meine Maschine am George Bush Intercontinental Airport in Houston. Zwei Wochen Roadtrip im Vixen an der Golfküste von Texas stehen an! Bei der Fahrt vom Flughafen zu Kais Haus wird mir eines rasch klar: In Texas ist alles größer. Bis auf den Vixen, der ist relativ klein, was ich direkt beim ersten Einsteigen merke. Trotzdem wird unser Reiseteam in der ersten Woche noch um die Kinder bereichert. Jasper ist fünf, Till vier – passt also von der Größe her noch gerade so. Erstes Ziel ist die Küste bei Galveston. Es geht über achtspurige verschlungene, beeindruckende Straßenbrücken. Das Wetter ist perfekt, der Vixen läuft wie ein Uhrwerk, liegt satt auf der Straße, der Turbo pfeift sein Lied. Doch nach dem ersten Pipi-Stopp springt der Motor nicht an. Geht ja super los, denken wir, doch per „Booster“-Schalter lassen sich die Batterien koppeln – und zack, läuft er wieder. Über eine Brücke fahren wir auf Galveston Island. Die Kulisse ist beeindruckend: Farbenfrohe Holzhäuser auf Pfählen säumen die Straßen und die Küstenlinie. Alles sieht nagelneu aus, offensichtlich hatte Hurricane „Harvey“ vieles abgeräumt, was später wieder aufgebaut wurde. Die Sonne steht tief und wärmt die Campingcrew, doch wo wollen wir übernachten? Man kann in Texas recht unkompliziert in State Parks stehen, doch im Sinne der Kinder entscheiden wir uns für einen Campingplatz mit sanitärer Infrastruktur. Die vielen anderen Reisemobile dort sind riesig! Kaum abgestellt, werden bei denen sogar noch Slide-outs ausgefahren. Jedes dieser Teile hat gefühlt mehr Raum als die Standardwohnung in Deutschland. Strom, Frischwasser, Abwasser werden angekoppelt, und schon laufen Klimaanlagen, Icemaker, Warmwasser und Toilette. Blöd nur, dass alle Stellplätze gleich viel kosten – ob für so ein riesiges Teil oder für den Vixen mit 21 Fuß (knapp sieben Meter). Rund 60 Dollar sind es dann doch immer. Egal, ab an den Strand und den ersten Sonnenuntergang in Texas bei herrlicher Wärme genießen. Der Vixen eignet sich problemlos zum Schlafen zu viert. Das Dach ist schon lange oben, die Sitzbänke sind zu einer komfortablen Liegefläche ausgeklappt.

Mit dem Morgengrauen wachen wir auf. Die Tür fliegt auf, und die Insassen toben zum Strand, um den Sonnenaufgang zu bewundern, es folgt ein langer Spaziergang in endloser Weite. Die nächsten Tage verbringen wir hier. Die Stadt ist für amerikanische Verhältnisse recht alt. Sie erinnert irgendwie an die Westernstadt im Hansapark, diese alten Backsteinhäuser mit ihrem Blechdach, dazu Leute mit Cowboyhut und überall riesige Autos. Es ist Donnerstag. Am Wochenende findet eine Segelregatta im lokalen Jachtclub statt, Kai wird mit dabei sein. Mit dem Vixen in den USA ist es wie mit dem VW T2 in Deutschland: Alle finden ihn cool, und man kann problemlos irgendwo über Nacht stehen. So auch auf dem Gelände des Segelclubs. Während Kai segelt, erobert die verbleibende Crew das NASA Space Center – sehr empfehlenswert. Am nächsten Tag machen wir eine Tour mit dem Motorboot. Die Anwesen entlang der weitläufigen Kanäle sind beeindruckend. In der Regel führt eine lange Brücke hinaus aufs Wasser, wo die Rennjacht unter einem schützenden Dach wartet. In Texas, everything is bigger!

DIE MODELLE

Der Vixen 21 TD wurde von der Vixen Motor Company in Pontiac, Michigan, zwischen 1986 und 1989 gebaut. Der Preis lag zwischen 40 000 und 53 000 Dollar. Es gab drei Modelle:376TDBMW-Turbodiesel, Schaltgetriebe, Aufstelldach 172SEGM-V6-Benziner, Automatik, festes Dach 39LimosBMW-Diesel mit Schaltgetriebe

Die Regatta ist vorbei, die Kinder sind wieder zu Hause, und uns treibt es weiter Richtung Süden. Ziel: Port Aransas, der Nordzipfel vom Padre-Island-Nationalpark, einer 210 Kilometer langen, dem Land vorgelagerten Insel. Auto fahren ist in den USA wirklich entspannt, außer dass alle anderen schneller sind als wir. Der Vixen schafft es mit viel Anlauf nur auf 65 Meilen pro Stunde. Mit Anbruch der Dunkelheit wird es unentspannter, denn unser Licht ist nicht so dolle, daher fahren wir durchgängig mit Fernlicht. Ein Offset-Crash wäre keine Option, schließlich befinden wir uns in einem Gefährt mit 35 Jahre altem Sicherheitsstandard. Zudem sind die Verkehrsgegner kontinuierlich gewachsen. Immerhin haben wir Anschnallgurte, also so was in der Art.

Es ist gegen 21 Uhr, als wir auf den Strand von Port Aransas rollen. Kai kennt sich super aus, hat bereits die erforderliche Parkmarke gekauft, sodass wir direkt auf dem Strand über Nacht stehen dürfen – wie in St. Peter-Ording, als es noch geduldet wurde. Der Mond leuchtet satt über dem Golf von Mexiko. Anders als in den Städten sind hier richtig viele Sterne zu erkennen, und natürlich sehen wir auch Sternschnuppen. Dach hoch, und das Meeresrauschen singt uns in den Schlaf. Sorgen, überfallen zu werden, haben wir keine: Texas fühlt sich extrem sicher an. Die Leute sind entspannt, vielfach schließen wir nicht mal den Vixen ab. Der Tag begrüßt uns wieder mit einem Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch. Ein paar Schritte entfernt von uns zwischen den Dünen frühstücken wir in der bezaubernden Port A Beach Lodge. Hier würde ich zu gerne bleiben. Aber unsere Mission heißt Kitesurfen, und dafür wird der Wind weder heute noch die nächsten Tage an diesem Spot reichen. Also aufsitzen und weiter Richtung Süden. Als wir tiefenentspannt die Küstenlinie entlangcruisen, heult kurz eine Sirene hinter uns auf, der Fond leuchtet blau und rot. Was mag den Officer gestört haben? Leicht angespannt erreicht uns der Vorwurf: „Too slow at 55 mph, you should go at 65.“ Wir geloben Besserung, können aber auch nicht versprechen, dass wir es so zeitnah auf 65 schaffen werden. Leicht kopfschüttelnd lässt das Gesetz uns weiterfahren.

Den Motor lassen wir jetzt immer laufen, wenn wir einen Stopp einlegen. Die Gefahr, dass er wieder Probleme beim Anspringen macht, ist zu groß – Spritverbrauch interessiert hier ohnehin nicht. Unser Ziel ist South Padre Island ganz im Süden von Texas, nahe der mexikanischen Grenze. Und wieder begrüßt uns kilometerlanger weißer Sandstrand. Und wieder ist es überhaupt kein Problem, hier über Nacht zu campen. Diesmal stehen wir sogar richtig dicht am Wasser, maximal acht Meter entfernt. Tide gibt es hier zum Glück nicht. Wir pumpen die Kites auf, und ab geht es, direkt vor der Tür. Nach dem Surfen gibt es das „Anlegebier“ mit Blick auf den Sonnenuntergang direkt vor dem Vixen. Für den Abend haben wir uns vorgenommen, Würstchen und Marshmallows über offenem Feuer zu grillen – bei recht kräftigem Wind kein Selbstläufer, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Trotz all der Romantik ist mir bei dem Gedanken, hier zu übernachten, nicht so recht wohl. Wir sind weitgehend allein am Strand. Na ja, wird schon. Und spätestens der nächste Sonnenaufgang reißt alles wieder raus.

LET’S SHRED SOME WAVES!

ENDLOSE STRÄNDE, TRAUMHAFTE SONNENAUFGÄNGE

Für den nächsten Tag steht ein „Kite-Downwinder“ entlang der Küste auf dem Plan: mit Vixen und Kitematerial zum Südende der Insel, mit dem Wind gen Norden kiten und dann irgendwie mit einem Taxi oder dem Bus zurück. Ich lasse ungern den Camper über längere Zeit unbeaufsichtigt stehen, also wählen wir wieder einen Campingplatz – diesmal ganz im Süden mit Blick auf das neue Space Center. Zwischen den riesigen Wohnmobilen ist der Vixen kaum aufzufinden, also los. Gut eineinhalb Stunden kiten wir entlang der Küste und toben uns in den Wellen aus. Als Ausstiegspunkt haben wir die Bar Wanna Wanna gewählt, einen superentspannten Ort. Nach dem obligatorischen Anlegebier gibt es gleich noch eine Anlegemargarita. Die Mitfahrgelegenheit zurück organisieren wir uns spontan. Dass wir immer noch in den nassen Neoprenanzügen stecken, stört niemanden.

Nach fast zehn Tagen an der Küste wollen wir die nächsten Tage das Binnenland von Texas erkunden. Also, aufsitzen, Kurs Nord, viereinhalb Stunden Autofahrt liegen vor uns. Kai navigiert in ein kleines texanisches Nest namens Cibolo, sehr urig mit einer recht hohen Restaurantdichte. Nach einem standesgemäßen Burger und ein paar Bier aus der reichlichen Auswahl übernachten wir auf dem Parkplatz des Restaurants. Die Gleise in gut 100 Meter Entfernung waren uns bereits auf dem Hinweg aufgefallen. Dass die Züge nachts mit Vollgas drüberbrettern und dabei jedes Mal extrem lange und laut tuten, hätten wir allerdings nicht für möglich gehalten – eine sehr unruhige Nacht.

Nach einem Abstecher in die Natur erreichen wir schließlich Austin, die aufstrebende „In-Stadt“ – spätestens seitdem Elon Musk die Zentrale von Tesla hierher verlagern ließ. Austin wirkt ganz anders als der Rest von Texas. Doch trotz eines modernen Mindsets bestehen auch hier die Hochhäuser in den unteren Etagen erst mal aus Parkebenen. Der Texaner will eben mit seinem Truck direkt ins Büro. Ob sich das jemals ändern wird?

Es ist Freitag, und der letzte Abend unseres Roadtrips klopft an die Vixen-Tür. In Austins Kneipen lassen wir noch einmal richtig die Kuh fliegen. Den Abschluss bildet eine Pianobar mit sich „duellierenden“ Musikern – abgefahren! Den Vixen haben wir in einer privaten Tiefgarage versteckt, was dank seiner geringen Höhe kein Problem darstellt.

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Houston, wo Kais Familie bereits sehnsüchtig wartet. Wir sind allesamt auf einen Kindergeburtstag eingeladen – für mich ein Blick hinter die Kulissen. In Amerika wird großzügig gewohnt, es scheint, dass 400 Quadratmeter Wohnfläche nebst zwei großen Autos der Standard sind. Und es ist völlig normal, dass Müll produziert wird, als ob es kein Morgen gäbe – allein die Geschenkeverpackungen und das Einweggeschirr! Es wird schnell klar, dass eine nachhaltige Zukunft unabdingbar einen erkennbaren Beitrag Amerikas erfordert. Aber wie das Bewusstsein schaffen, wo hier der gesamte Wohlstand auf Öl, Plastik und Energieverbrauch aufbaut? Wenn im Winter die Klimaanlagen ruhen, beginnt das Wettrüsten der Weihnachtsbeleuchtungen. Zudem kostet Sprit nur gut 3,30 Dollar pro Gallone (das sind bummelige 74 Eurocent pro Liter), selbst aktuell noch. Und Strom liegt bei zehn US-Cent pro Kilowattstunde. Eine Reduktion des Verbrauchs würde nach aktuellem Stand eine Einschränkung von Lebensqualität und Wohlstand mit sich bringen. 2021 aber gab es in Texas 21 Stürme, darunter sieben Hurricanes. Es entstand ein Schaden von mehr als 70 Milliarden Dollar – und die Zahl hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Den Zusammenhang der beiden Faktoren möchte sich hier jedoch kaum einer eingestehen. Standesgemäß erfolgt die Fahrt zum Flughafen mit einem schwarzen Ford-Pick-up. Zwei Wochen liegen hinter uns, mit einer Dichte an Eindrücken, die meine Erwartungen weit übertraf. Die Texaner sind durchgehend extrem entspannte und freundliche Menschen. Man kann ihren Lebensstil kritisch hinterfragen, aber die Lebensfreude ist bewundernswert. Ja, es ist wichtig, wie im Vixen mit Stil zu reisen. Aber viel wichtiger ist es, in guter Gesellschaft unterwegs zu sein.

Martin Röhrig

DAS WICHTIGSTE: BESTE GESELLSCHAFT UND EIN KALTER DRINK

Tipps zu Vixen und zur texanischen Küstenregion

Camping

Camping in Texas ist grundsätzlich sicher, das Wildcampen jedoch untersagt. Trailer Parks gibt es an jeder Ecke, sogar recht schöne. Sie bestehen aus langen Parkbuchten wie auf der Autobahnraststätte. Für den kleinen Vixen meist verhältnismäßig teuer. Auf den Parkplätzen von Restaurants/Bars stehen kleine Camper nach Absprache sehr entspannt. Wer eine Mitgliedschaft bei abschließt, hat Zugang zur größten Camper-Community der USA. Hier bieten unter anderem Privatpersonen Stellplätze auf ihren Grundstücken an – von der Garageneinfahrt bis hin zur riesigen Farm.

• Strandparken:North Padre Island/Port Aransas: Ein Saisonticket für 12 Dollar ist erforderlich, mit dem der nördliche Teil des Strands befahren werden kann. Im ausgewiesenen

Sehenswertes & LokaleBereich darf übernachtet werden. Geheimtipp Port Aransas: The Beach Lodge direkt hinter den Dünen! South Padre Island/Norden: Ab Strandzugang 5 ist es gestattet, direkt auf den Strand zu fahren und dort auch zu übernachten. Sanitäre Einrichtungen befinden sich an den Strandzugängen.

• Raketenschau:Vom Campingplatz Isla Blanca Park bei South Padre, der südlichsten Spitze Texas’, gibt es freie Sicht auf Elon Musks SpaceX-Testgelände.

Wichtige Adressen zu Vixen

• Allgemeine Infos:

• Owners Association:

• Gebrauchtfahrzeuge und Teile:

NASA Mission Control Center,Clear Lake, Houston +KemahBoardwalk,Kemah +SpaceXSouthTexasLaunchSite,Boca Chica +DeckhandOysterBar&Seafood,701 West Louis Henna Boulevard, Austin +Pete’sDuelingPianoBar421 East 6th Street, Austin +TexasCoffeeTraders(best coffee in town), 1400 East 4th Street, Austin +Black’sBarbecueLockhart,215 North Main Street, Lockhart

LITERATUR

• Greater than a tourist – Texas USA: 50 Travel Tips from a Local,Czyk Publishing, 11 Euro

• Moon Texas: Getaway Ideas, Road Trips, BBQ & Tex-Mex (Travel Guide), Andy Rhodes,Taschenbuch, 19,70 Euro

• Lonely Planet Texas,14,99 Euro