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Der ETB macht weiter viel Laune


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WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung - epaper ⋅ Ausgabe 222/2022 vom 22.09.2022

Der ETB hatte fast alles unter Kontrolle: Hier klärt Essens Kapitän Frederik Lach (Nr. 23) vor den anstürmenden Velbertern DIRK A. FRIEDRICH ETB Schwarz Weiß – TVD Velbert 2:1 (2:0). Fußball-Oberligist ETB Schwarz Weiß Essen lässt einfach nicht locker: Auch gegen das hoch eingeschätzte Team des TVD Velbert fuhr der Tabellenzweite die volle Punktzahl ein und bleibt hartnäckigster Verfolger der SSVg Velbert. ETB-Coach Damian Apfeld zog zu Spielbeginn eine Überraschung aus dem Zylinder: Prince Kimbakidila war rechtzeitig zum wichtigen Spiel wieder fit geworden. Denn die Velberter waren gekommen, um zu gewinnen. Nach einem Abspielfehler von Bilal Akhal versuchte es Björn Kluft aus der Distanz, zog aber drüber (4.). Die Gastgeber begannen kontrolliert und bedächtig, aber nach zehn Minuten kam der Express ins Rollen. Der Schuss von Ferhat Mumcu im Strafraum konnte noch zur Ecke abgewehrt werden ...

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Bildquelle: WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Ausgabe 222/2022

Der ETB hatte fast alles unter Kontrolle: Hier klärt Essens Kapitän Frederik Lach (Nr. 23) vor den anstürmenden Velbertern
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... (10.). Die brachte Guiliano Zimmerling herein, Frederik Lach verlängerte gekonnt mit der Hacke – und Noel Futkeu stand wieder mal goldrichtig: 1:0 (12.).Nun spielten nur noch die Platzherren. Als Mumcu mit der Hacke weiterleitete, verfehlte der Prince die lange Ecke nur knapp (20.). Dann eroberte sich der alles überragende Futkeu in der TVD-Hälfte die Kugel, war mit ihr schneller als die beiden verfolgenden Abwehrspieler, und netzte zum 2:0 ein (28.) – der Junge hat einfach einen Lauf. Der ETB sprühte vor Spielfreude, Zimmerling zog knapp drüber (30.), beim Prince-Abschluss sowie Nachschuss von Akhal reagierte TVD-Keeper Dejan Zecevic zweimal prächtig (37.), und als Futkeu wieder durch war, klärte ein Abwehrbein (38.). Erst zum Ende der Halbzeit konnten sich die Velberter wieder befreien. Das Team von Marcel Bastians musste nach dem Wechsel mehr machen – und Kluft sowie Dennis Wegner bemühten sich nach Kräften, die klaren Chancen blieben aber aus. Der ETB lauerte auf vereinzelte Konter, war damit aber viel gefährlicher. Mumcu profitierte von einem Missverständnis zweier Abwehrspieler, aber Zecevic hatte aufgepasst (58.). Eine Minute später hätte der Deckel auf der Partie sein können. Die TVD-Abwehr leistete sich katastrophale Abspielfehler, Zimmerling schlug einen Haken um den TVD-Torwart, der ihn legte. Den Elfmeter schoss der Gefoulte selbst, da machte Zecevic seinen Fehler wieder gut und parierte (59.).Einen zweiten berechtigten Elfmeter, als Zimmerling in die Zange genommen wurde, traute sich Schiedsrichter Okan Uyma dann nicht zu geben (71.). In der Schlussphase hatten die Velberter zwar mehr Spielanteile, aber ohne große Wirkung. Der eingewechselte Jan-Niklas Forger die jagte die Kugel aus 16 Metern in den Abendhimmel (81.). Als Fagasinski im Strafraum über ein Abwehrbein stolperte und Timo Brauer den Elfmeter sicher verwandelte (93.), war es zu spät. TVD-Coach Marcel Bastians sprach anschließend von einem „verdienten Sieg“ des ETB und bemängelte bei seiner Mannschaft: „Wir schaffen es einfach nicht, im Sechzehner in die Gefahrenzone zu kommen. Kollege Apfeld war trotz des Sieges überhaupt nicht einverstanden: „Bis auf das Ergebnise und die drei Punkte bin ich überhaupt nicht zufrieden. Die Mannschaft muss lernen, so ein Spiel konsequent und seriös zu Ende zu spielen. Das hat mich an eine Zirkusvorstellung erinnert.“ Das nennt man Jammern auf hohem Niveau. Jaschin, Haiduk, Lach, Matten, Reichardt, Akhal (77. Romano), Tietz (55. Gönül), Zimmerling (90.+2 Kryeziu), Mumcu (90. Gotzeina), Prince Kimbakidila, Futkeu. 1:0 Futkeu (12.), 2:0 Futkeu (28.). 256

ETB Schwarz Weiß – TVD Velbert 2:1 (2:0). Fußball-Oberligist ETB Schwarz Weiß Essen lässt einfach nicht locker: Auch gegen das hoch eingeschätzte Team des TVD Velbert fuhr der Tabellenzweite die volle Punktzahl ein und bleibt hartnäckigster Verfolger der SSVg Velbert. ETB-Coach Damian Apfeld zog zu Spielbeginn eine Überraschung aus dem Zylinder: Prince Kimbakidila war rechtzeitig zum wichtigen Spiel wieder fit geworden. Denn die Velberter waren gekommen, um zu gewinnen. Nach einem Abspielfehler von Bilal Akhal versuchte es Björn Kluft aus der Distanz, zog aber drüber (4.).

Die Gastgeber begannen kontrolliert und bedächtig, aber nach zehn Minuten kam der Express ins Rollen. Der Schuss von Ferhat Mumcu im Strafraum konnte noch zur Ecke abgewehrt werden (10.). Die brachte Guiliano Zimmerling herein, Frederik Lach verlängerte gekonnt mit der Hacke – und Noel Futkeu stand wieder mal goldrichtig: 1:0 (12.).Nun spielten nur noch die Platzherren. Als Mumcu mit der

Hacke weiterleitete, verfehlte der Prince die lange Ecke nur knapp (20.). Dann eroberte sich der alles überragende Futkeu in der TVD-Hälfte die Kugel, war mit ihr schneller als die beiden verfolgenden Abwehrspieler, und netzte zum 2:0 ein (28.) – der Junge hat einfach einen Lauf. Der ETB sprühte vor Spielfreude, Zimmerling zog knapp drüber (30.), beim Prince-Abschluss sowie Nachschuss von Akhal reagierte TVD-Keeper Dejan Zecevic zweimal prächtig (37.), und als Futkeu wieder durch war, klärte ein Abwehrbein (38.). Erst zum Ende der Halbzeit konnten sich die Velberter wieder befreien.

Das Team von Marcel Bastians musste nach dem Wechsel mehr machen – und Kluft sowie Dennis Wegner bemühten sich nach Kräften, die klaren Chancen blieben aber aus. Der ETB lauerte auf vereinzelte Konter, war damit aber viel gefährlicher. Mumcu profitierte von einem Missverständnis zweier Abwehrspieler, aber Zecevic hatte aufgepasst (58.). Eine Minute später hätte der Deckel auf der Partie sein können. Die TVD-Abwehr leistete sich katastrophale Abspielfehler, Zimmerling schlug einen Haken um den TVD-Torwart, der ihn legte. Den Elfmeter schoss der Gefoulte selbst, da machte Zecevic seinen Fehler wieder gut und parierte (59.).Einen zweiten berechtigten

Elfmeter, als Zimmerling in die Zange genommen wurde, traute sich Schiedsrichter Okan Uyma dann nicht zu geben (71.). In der Schlussphase hatten die Velberter zwar mehr Spielanteile, aber ohne große Wirkung. Der eingewechselte Jan-Niklas Forger die jagte die Kugel aus 16 Metern in den Abendhimmel (81.). Als Fagasinski im Strafraum über ein Abwehrbein stolperte und Timo Brauer den Elfmeter sicher verwandelte (93.), war es zu spät.

TVD-Coach Marcel Bastians sprach anschließend von einem „verdienten Sieg“ des ETB und bemängelte bei seiner Mannschaft: „Wir schaffen es einfach nicht, im Sechzehner in die Gefahrenzone zu kommen. Kollege Apfeld war trotz des Sieges überhaupt nicht einverstanden: „Bis auf das Ergebnise und die drei Punkte bin ich überhaupt nicht zufrieden. Die Mannschaft muss lernen, so ein Spiel konsequent und seriös zu Ende zu spielen. Das hat mich an eine Zirkusvorstellung erinnert.“ Das nennt man Jammern auf hohem Niveau.

ETB: Jaschin, Haiduk, Lach, Matten, Reichardt, Akhal (77. Romano), Tietz (55. Gönül), Zimmerling (90.+2 Kryeziu), Mumcu (90. Gotzeina), Prince Kimbakidila, Futkeu. Tore: 1:0 Futkeu (12.), 2:0 Futkeu (28.). Zuschauer: 256