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Der Führerbunker in Berlin: Wo Hitler seine letzten Tage verbrachte


HÖRZU Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 14.05.2020
Artikelbild für den Artikel "Der Führerbunker in Berlin: Wo Hitler seine letzten Tage verbrachte" aus der Ausgabe 3/2020 von HÖRZU Wissen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU Wissen, Ausgabe 3/2020

Sprengung: Die Sowjets versuchten 1947, den Bunker zu zerstören


Größenwahn: Hitler im Führerbunker bei einer Besprechung zu Neubauvorhaben


Modell: Entwurf der unterirdischen Schutzräume von 1943


Wohnblock: Heute steht ein Haus mit Parkplatz auf dem Gelände


Die Lage war aussichtslos, auch wenn Adolf Hitler das nicht wahrhaben wollte: Für Deutschland war der Zweite Weltkrieg verloren. Als ...

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... seine Wohnräume in der Berliner Reichskanzlei im Februar 1945 bei einem Fliegerangriff zerstört wurden, zog er in den unterirdischen Bunker der Anlage. Dieses neue lag rund 15 Meter unter dem Garten der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße. Nachdem sich Hitler mit seiner Lebensgefährtin Eva Braun eingerichtet hatte, kam nach und nach auch seine Gefolgschaft mit Sekretär Martin Bormann und Propagandaminister mit Familie dazu.

Der erste Teil der unterirdischen Schutzräume war bereits 1935 bis 1936 entstanden. 1943 befahl Hitler dann den Bau eines zweiten, noch tiefer gelegenen Hauptbunkers, der durch eine meterdicke Stahlbetonplatte zusätzlich verstärkt wurde. Der alte Vorbunker war mit dem neueren Teil durch Treppen verbunden, beide funktionierten aber autark. Sie hatten jeweils 23 Räume, die durch gasdichte Stahltüren getrennt waren, Belüftungssysteme und Dieselgenerator-Aggregat zur Stromerzeugung, Konferenzzimmer sowie einen Funkraum. Hitler und Braun standen im Hauptbunker sechs Zimmer zur Verfügung. Zudem hatten sie einen Notausgang, der in den Garten führte. Zum letzten Mal verließ Hitler den Bunker am 20. April und verteilte das Eiserne Kreuz an Kinder aus der Hitlerjugend. Es war der zynische Abgang eines größenwahnsinnigen Diktators.

Am 29. April heirateten Hitler und Braun, einen Tag später begingen sie Selbstmord. Ihre Leichen wurden verbrannt. Goebbels und Ehefrau Magda vergifteten ihre fünf Töchter, ihren Sohn und sich selbst am 1. Mai. Als die Rote Armee am 2. Mai 1945 den Führerbunker erreichte, fanden sie die Leichen vor.

1947 wollten die sowjetischen Besatzer den Bunker sprengen, was aber nicht vollständig gelang. 1959 versuchte es das DDR-Regime erneut, ließ das Gelände einebnen und eine Grünanlage anlegen. Man wollte buchstäblich Gras über die Sache wachsen lassen. Ab 1986 entstand an der Stelle ein Wohnblock, auf der Fläche oberhalb des Bunkers wurde ein Parkplatz angelegt. Seit 2006 steht dort eine Informationstafel.

Blutspuren: Kriegskorrespondenten suchen Belege für Hitlers Suizid


Das Ende: Hitlers angebliche Todesstelle. Genaueres ist nicht bekannt