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Der Geschmack von Vielfalt


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Savoir-Vivre - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 01.02.2022

Ein Gourmet-Roadtrip kreuz und quer durch Mauritius

Artikelbild für den Artikel "Der Geschmack von Vielfalt" aus der Ausgabe 3/2022 von Savoir-Vivre. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Savoir-Vivre, Ausgabe 3/2022

Fabelhafte Hotelanlagen mit sagenhaften Stränden ? das ist Mauritius. Aber auch Feinschmecker kommen hier auf ihre Kosten. Zum Beispiel im Shangri-La Le Touessrok.

Das hier ist pigeon poo“, (zu Deutsch: Taubenkot) sagt Marie- Christine und lacht. Die energetische Besitzerin des kleinen, kunterbunten und liebevoll eingerichteten Restaurants Escale Créole, südlich der Hauptstadt Port Louis, wackelt belustigt mit dem Kopf, während sie unsere erstaunten Gesichter betrachtet. Tatsächlich wird die kleine mauritische Knabberei nur umgangssprachlich so genannt. Es handelt sich um ein Gemisch aus getrockneten salzigen Ramen-Nudeln, Erbsen und Erdnüssen – und es ist sagenhaft lecker. Wie alles, was im Escale Créole aufgetischt wird. Ein echter Geheimtipp für Touristen, die einmal den unverfälschten Geschmack des Inselstaates probieren wollen. Nur drei Menüs stehen zur Auswahl – und diese auch nur zur Mittagszeit. Vornehmlich verschiedene Currys, mit Oktopus oder Reh, Huhn oder Fisch. Serviert werden sie in bunten ...

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... Emaille Schüsseln, mit Reis, eingelegtem Gemüse, Kokosnuss-Chutney und Chili. Alles im Mund einmal vermengt, entsteht eine kleine Aromen-Explosion am Gaumen.

Vor allem das Kokosnuss-Chutney soll hier besondere Erwähnung finden – es wird fast überall auf Mauritius, ob gehoben oder als Streetfood, gereicht. Und es macht tatsächlich jedes Gericht ein wenig besser. So reicht es aus, die hellgrüne Masse auf einer Brotscheibe, die vorher mit gesalzener Butter bestrichen wurde, zu genießen. Es kann so einfach sein.

Künstlerische Küche

Es war kein Zufall, dass wir im Escale Créole hielten. Wärmstens wurde uns das authentische Restaurant bereits vor Beginn unserer Reise nach Mauritius empfohlen. Unser Glück, dass es genau auf der Reiseroute, kreuz und quer, von Traum-Resort zu Traum-Resort liegt (mehr zu den besten Hotels auf Mauritius auf Seite 72 und 73).

Nicht nur im Escale Créole – in vielen Restaurants auf der Insel – schmeckt man die Vielfalt des kleinen Eilands. Das La Ravanne im Hotel Paradis Beachcomber, im südwestlichen Zipfel, zeigt, wie gehobene Cuisine Mauricienne zubereitet und serviert wird. Oder das Correspondance, im Norden der Insel, das Kunst und Cuisine einzigartig miteinander verbindet, sodass man als Gast das Gefühl hat, Teil einer Performance zu sein. Dann ist da noch das inselweit bekannte Le Café des Arts, im kleinen Örtchen Trou d’Eau Douce. Kunstvoll sind hier nicht nur die Speisen: Das Dekor besteht aus unzähligen Kunstwerken der letzten Schülerin des Künstlers Matisse.

Cuisine Mauricienne

Connaisseurs und Kulinariker sind auf Mauritius gut aufgehoben – die Vielfalt der Restaurants spiegelt nur die Vielfalt der eigentlichen Küche selbst wider. Das ist das Besondere an der Cuisine Mauricienne – sie schillert so facettenreich, wie die Korallenriffe im indischen Ozean. Ein Mix aus Chinesisch, Indisch, Kreolisch, Französisch vereint sich hier auf dem Teller.

Aufgrund der vielen kulturellen Einf lüsse verfügt die mauritische Küche über eine große Bandbreite an Gewürzen – es kommt allerdings auf die richtige Portionierung an. Würzig, ja. Jedoch bei sanfter Schärfe. Oder wie es Jean- Christophe Basseau – französischer Chef koch und Leiter der Küche im Paradis Beachcomber Mauritius treffend ausdrückt – “A lot of spices. But not a spicy cuisine.”

Die fliehenden Holländer

Doch wie kommt eigentlich dieser diverse Mix – auch kulinarisch – zustande? Hier lohnt sich ein Blick in die vergleichsweise kurze, ereignisreiche Geschichte des Eilands. Eine Geschichte, die von Fremdbestimmung und Sklaverei, aber auch von Hoffnung und respektvollem Umgang miteinander geprägt ist.

Bevor verschiedene Kolonialmächte Mauritius in den Irrungen und Wirrungen der Geschichte für sich beansprucht haben, war die Insel unbewohnt. Sie ist zwar seit dem 10. Jahrhundert in Karten arabischer Seefahrer eingezeichnet gewesen, diente diesen jedoch lediglich als Zwischenstopp auf ihren Handelsrouten. Sie tauften die Insel Dina Harobi – frei übersetzt verlassene Insel. Und dabei blieb es auch bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts.

Dann nämlich erklärten die Niederlande die Insel zu ihrer Kolonie und gaben ihr den Namen, unter dem sie heutzutage bekannt ist; Namenspatron war Prinz Moritz von Oranien (lat. Mauritius). Knapp 100 Jahre lang versuchten die Niederländer die Insel zu kolonialisieren, wobei die tatsächliche Arbeit von Sklaven verrichtet wurde. Die Kolonialmacht scheiterte jedoch, unter anderem aufgrund der Zyklone, die die Insel in den Monaten von November bis April heimsuchen können. Die Niederländer erwiesen ihren französischen Erben einen Bärendienst, hatten sie die Insel nach der Aufgabe fast vollständig abgeholzt. Auch die Tierbestände sind in dieser Zeit stark dezimiert oder – wie im Fall des Dodos – ausgerottet worden. Jedoch: Dank ihnen fand das Zuckerrohr seinen Weg auf die Felder – ein Rohstoff, der das Land und die Bevölkerung auch noch bis zur Gegenwart prägt.

Ein geschmacklicher Schmelztiegel

Ein kurzes Piraten-Intermezzo fand 1715 ein jähes Ende, als die Franzosen die Insel für sich beanspruchten. Mit den Franzosen begann zwar die kulturelle und kulinarische Geschichte des Landes, allerdings auch die Blütezeit der Sklavenarbeit. Ende des 18. Jahrhunderts machte der Anteil afrikanischer Sklaven ganze 80% der Gesamtbevölkerung aus. Mauritius ist bis heute stark mit der französischen Kultur verwoben. Französische Gerichte wie Daube, Civet de Lièvre oder Coq au Vin, die mit gutem Wein aus Südafrika serviert werden, zeugen von diesen Traditionen. Im Laufe der Jahre wurden einige davon an die exotischen Zutaten der Insel angepasst, um ihnen den einzigartigen Geschmack zu verleihen, den man quer über die Insel erleben kann.

Die ereignisreiche Geschichte des Landes nahm eine erneute Wendung, als das Britische Empire Anfang des 19. Jahrhunderts die Insel im Zuge Napoleons – und damit Frankreichs – Niederlage zugesprochen bekam. Als im Jahr 1835 die Sklaverei – auf dem Papier – abgeschafft wurde, griffen die Briten auf Vertragsarbeiter zurück, um die vielen und großf lächigen Zuckerrohrfelfder weiter bewirtschaften zu können. Hierin liegt die multiethnische Bevölkerungszusammensetzung der Gegenwart begründet. Für viele Menschen und deren Nachfahren aus Malaysia, China, Afrika – vor allem aber aus Indien – wurde Mauritius in diesem Zuge zur Heimat.

Die aus verschiedenen Teilen Indiens stammenden Arbeiter hatten je nach Region ihre eigene kulinarische Tradition. Die ausgiebige Verwendung von Gewürzen wie Safran, Zimt, Kardamom und Nelken sind die üblichen Zutaten, die für einen kräftigen, aber dennoch subtilen Geschmack sorgen. Auch Dals, Gemüse, Bohnen und Pickles, also eingelegtes Gemüse, werden häufig zu den Gerichten gereicht. Dholl Puri und Roti, ursprünglich eine indische Delikatesse, sind zu den Fish and Chips der Mauretanier geworden und es gibt sie an jeder Ecke. Wer wiederum die gehobene Seite der indisch inspirierten Küche kennenlernen möchte, der bucht einen Tisch im Safran, im Shangri-La Le Touessrok.

Die chinesischen Einwanderer, die vor allem aus dem Südosten Chinas (Kanton) stammten, brachten eine vielfältige und geradezu raffinierte kulinarische Tradition mit. Chinesische Gerichte sprechen insbesondere durch Farbe, Form, Aroma und Geschmack die Sinne an. Diese Tradition der Exzellenz ist erhalten geblieben und hat als solche die Tische aller anderen Gemeinschaften erobert. Auch wenn die chinesische Gemeinschaft eine der kleinsten ist, ist ihre Küche in den Restaurants der Insel am stärksten vertreten. Gebratene Nudeln oder Reis, Chop Suey, Frühlingsrollen werden von allen gegessen. Besonders gute chinesische Küche gibt es im Duck Laundry, im LUX* Belle Mare Hotel.

Im Laufe der Jahre hat jede Gemeinschaft die Küche der anderen nachhaltig geprägt. Das Ergebnis: die Cuisine mauricienne, die so bunt und vielfältig ist, wie die kreolische Sprache klingt, die hier von allen gesprochen wird.

Zurück in die Gegenwart: Zucker und Rum

Wenn man sich während der Erntezeit des Zuckerrohrs mit dem Auto über die Insel bewegt, steigt einem hin und wieder ein stechend-süßer Geruch in die Nase. “Das ist Melasse, das als Dünger für die Zuckerrohrfelder genutzt wird”, erklärt uns Baboo, einer unserer vielen Taxifahrer auf unserer Reise. Melasse ist eigentlich ein Abfallprodukt der Zuckerherstellung. Es wird nicht nur auf den Feldern wiederverwertet, sondern auch als Sirup verkauft, um Speisen und Getränke zu süßen. “Wir nutzen fast 100% des Zuckerrohrs – unter anderem auch zur Energiegewinnung.”, führt Baboo weiter aus. Aber auch für den “R hum”, wie es auf Mauritius geschrieben wird, ist das Zuckerrohr die Ausgangsbasis.

Rumproduktion vermuten die Meisten eher in der Karibik – und liegen damit auch gar nicht falsch. Schließlich stammen mehr als drei Viertel des weltweit gehandelten Rums daher.

Rum und der Doctor of Cocktails

Rum jedoch, so erzählt man uns, ist tief in der Geschichte der Insel im Indischen Ozean verwurzelt; und zugleich ein wichtiger Bestandteil des sorgenfreieren Lebens der Gegenwart. Nahezu jedes Restaurant hat seine eigene Rum-Mischung. Die hauseigenen Rumsorten sind mit Kaffee, Limette, Vanille und Gewürzen verfeinert – infused, wie man auf Mauritius sagt. Und fast jeder, den wir hier treffen, ist ein Rum-Experte. Dazu zählt ganz ohne Frage der Mixologe des Trou aux Biches Beachcomber, Benito. Trotz eines sagenhaften Sonnenuntergangs im Rücken können wir die Augen nicht von Benitos Bartheke lassen – so gespannt sind wir auf die eigens für uns zusammengestellten Rumkreationen des Barmanns. Tags zuvor versprach er uns, Eis aus Melasse zu produzieren, das er dann für die Rumcocktails nutzen werde. Ein Mann, ein Wort. Ein ausgewogenes Ensemble aus frischen und herben Noten wurde uns als Ergebnis dieses Versprechens serviert. Und das natürlich von Benito, dem “Doctor of Cocktails”, wie ihn seine Kollegen nennen, höchstpersönlich; unsere verzückten Gesichter wollte er sich nicht entgehen lassen. Rum, erzählt uns Benitos Protegé, wurde von seinem Vater getrunken, wenn er

abends von der Zuckerrohrernte nach Hause kam. Er verbinde damit Leichtigkeit und das Gefühl von Heimat.

Heute noch gibt es eine Hand≠voll Brennereien auf der Insel. Das Besondere daran ist, dass einige von ihnen auch Rhum Agricole herstellen, einen seltenen „landwirtschaftlichen Rum“, dessen Basis Zuckerrohrsaft ist und unter Experten weitaus beliebter ist als der „rhum industriel“, der weltweit gehandelt wird. Tatsächlich ist Mauritius einer der wenigen Orte, an denen es diesen landwirtschaftlichen Rum gibt. Es handelt sich dabei um ein geschmacksintensiveres Produkt, das durch das „Appellation d‘Origine Contrôlée“-Siegel geschützt ist – genau so wie Champagner, Dijon-Senf und Roquefort-Käse.

Flüssige Erinnerungen

An dem Nationalgetränk kommt kein Besucher vorbei. Und das will man auch gar nicht. Marie-Christine aus dem Escale Créole serviert uns am Ende eines buntgemischten Mittagessens ihren selbst angesetzten Ti-rum Arrangé. “Oh, es ist der günstigste Rum überhaupt”, sagt die fröhliche Restaurantbesitzern, “Aber verfeinert.”, schiebt sie schmunzelnd nach. Ihr Digestif besteht aus einem weißen Rum, der mit Rohrzucker, Rosinen, Trockenpf laumen, Zitronengras, Orange, Zimt, Vanille (und viel Liebe) versetzt ist. Er schmeckt – wie Urlaub im Glas. Und wir nehmen uns eine Flasche mit. Um all die Erlebnisse und Erinnerungen an ein in aller Hinsicht farbenprächtiges Land zu konservieren.

Frieda & Benjamin Lewin

TIPPS & ADRESSEN

HOTELS

Shangri-La Le Touessrok

Herausragende Lage gepaart mit einem großartigen kulinarischen Angebot unter der Ägide des deutschen Culinary Director Andreas Haugg machen dieses Luxus-

Resort aus. Vier Restaurants bietet das 5-Sterne-Haus – von japanisch, über indisch bis international mit einem französischen Touch. Das unausgesprochene Motto lautet: Nur das Beste ist gerade gut genug. Besonders: Ein exklusiver Zugang für alle Gäste des Hotels zur Privatinsel Ilot Mangénie. www.shangri-la.com/mauritius/shangrila/

Sugar Beach Golf & Spa Resort

Eine der besten Adressen für Honeymooner auf der Insel. Das kürzlich renovierte Ressort erinnert mit seiner Architektur an die Zeit mauritischer Zuckerbarone. Im zentralen und prachtvollen “Governor‘s House” sowie den Villenhäusern links und rechts daneben finden die Gäste ihren Platz. Das allabendliche Buffet im Hauptrestaurant, dem Mon Plaisir, wartet mit frisch zubereiteten Gerichten auf, an der coolen Buddha-Bar werden herausragende Cocktailkreationen serviert. www.sugarbeachresort.com

Trou aux Biche Beachcomber

Das größte Fünf-Sterne-Resort im Indischen Ozean bietet für jede denkbare Urlaubsvariante ausreichend viel Platz. Neben dem üppigen Aktivitätenprogramm wartet es mit einem üppigen kulinarischen Angebot auf: Italienisch, Thai, Indisch, International, Gehoben oder Fine Dining? Die Gäste haben die Wahl. Ganz gleich, wie man sich entscheidet, hier liegt man richtig. www.beachcomber-hotels.com/en/hotel/trou-aux-biches-golf-resort-spa

LUX* Belle Mare

Ein Resort wie ein Überraschungsei. Zum einen ist es eine der besten Adressen für Familien. Durch eine Vielzahl kreativ gestalteter Aktivitäten kommt hier keine Langeweile auf. Die beiden Ausnahmerestaurants Duck Laundry und Amari, das vom indischen Sternekoch Vineet Bhatia konzipiert wurde, sorgen für glückliche Gourmets. www.luxresorts.com/en/mauritius/hotel/luxbellemare

Paradis Beachcomber

Diese Lage! Das Golfresort liegt direkt am Fuße des ikonischen Berges Le Mont Brabant. Den Berg im Rücken, das Meer im Blick – mehr braucht es kaum... Gibt es jedoch. Das kulinarische Angebot ist beinahe überwältigend, dürfen Gäste doch auch die Restaurants des Schwesterhotels Dinarobin besuchen. www.beachcomber-hotels.com/en/hotel/paradis-golf-resort-spa

Westin Turtle Bay

Nahe der Hauptstadt Port Louis befindet sich das Westin Turtle Bay. Einiges dürfen die Gäste für den verhältnismäßig fairen Preis erwarten. Darunter: Zutritt zum Heavenly Spa mit kostenloser Sauna, Dampfbad und Whirlpool, 24-Stunden Fitnesscenter, kostenlose motorisierte und nicht-motorisierte Wassersportaktivitäten und Miniclub mit Spielplatz, Trampolin, Spielplätzen und Kindergarten für die kleineren Gäste. www. marriott.com/hotels

Anantara Iko Mauritius

Das kürzlich eröffnete Resort befindet sich lediglich ein paar Fahrminuten vom Inselflughafen entfernt – und bietet sich damit als Start-oder Endpunkt einer Rundreise an. Im Mittelpunkt steht das “Active Well Being”-Programm, das im Zimmerpreis enthalten ist. Smoothie-Kurse, Tai Chi-Einheiten und Yogakurse lassen sich dadurch wahrnehmen. www.anantara.com/de

KULINARIK

Kochkurs im Safran (Shangri-La Le Tousserok)

Gemeinsam mit dem wunderbaren Chefkoch Dev und seinem Kollegen Krishna tauchen Sie in die hohe Kunst der authentische indische Küche ein. Buchbar telefonisch +230 402 7400 oder per Mail mauritius@shangri-la.com

Kakaokurs im LUX* Belle Mare

Wie vielseitig einsetzbar und vor allem gesundheitsfördernd die Kakaobohne ist, erfährt man im LUX* Belle Mare, gemeinsam mit Chef-Patissier Pascal.

Telefonisch buchbar unter +230 402 2000

Escale Créole Die quirlige Marie-Christine und ihre Mutter betreiben diese kleine Perle der mauritischen Küche. Kunterbuntes und liebevoll eingerichtetes Restaurant, tolle Menüs -nur zur Mittagszeit. www.escalecreole.net

Kushi Das Kushi befindet sich im Hauptgebäude des luxuriösen Shangri-La Le Touessrok Resorts.

Chefkoch Harry serviert japanische Gerichte mit einem überraschend modernen Twist. Buchbar telefonisch +230 402 7400 oder per Mail mauritius@shangri-la.com

La Ravanne Gehobene Kreolische Küche, die einem am Fuße des ikonischen Berges Le Morne Brabant im Südwesten der Insel serviert wird. Unbedingt der dazugehörigen Rumbar einen Besuch abstatten.

Telefonisch buchbar unter +230 601-9000

Duck Laundry

Feine chinesische Küche nach traditioneller Szechuan-Art wird den Gästen hier serviert. Der Name ist Programm, ist die Ente in verschiedenen Variationen ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Telefonisch buchbar unter +230 402 2000

Cafe des Arts

Wenn das Dinner zum künstlerischen Erlebnis wird: Die hier ausgestellten Bilder wurden von Yvette Manglier gemalt, der letzten Schülerin des Malers Matisse – und die Mutter des Restaurantbetreibers.

Telefonisch buchbar unter +230 480 0220

Markt von Port Louis

Port Louis ist eine Geschäftsstadt, ohne wirkliches City-Life. Toll ist aber der zentrale Markt, wo Touristen auf dem Weg von einem Hotel zum nächsten durchaus Halt machen sollten. Hier gibt’s frische Litschis und Mangos und heimisches Gemüse in Hülle und Fülle.

Museum L’Aventure du Sucre

Die Geschichte und die Bedeutung des Zuckerrohrs wird Besuchern im Museum L’Aventure du Sucre nähergebracht. www.aventuredusucre.com

MUST-DO’S FÜR ABENTEURER AUF MAURITIUS

Seven Color Earth

Ein weltweit einzigartiges Naturphänomen offenbart sich Besuchern in der Nähe des kleinen Örtchens Chamarel. Die Erde, die hier aus vulkanischem Gestein besteht, schillert aufgrund chemischer Reaktionen in verschiedenen Farben.

Buchbar über getyourguide.de

Le Morne / La Pouce 

Mauritius bietet Aktivurlaubern ein üppiges Angebot. Wem der Strand auf den Kopf fällt, begibt sich auf längere Wanderungen, sog.

Hikes. Dafür bieten sich besonders die Berge Le Morne Brabant im Südwesten und Le Puce im Norden an.

Delfin-Tour 

Delfinschulen aus unmittelbarer Nähe zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis. Erfahrene Guides wissen ganz genau, wann und wo man sich dieses Naturschauspiel anschauen kann.

Katamaran-Ausflug mit BBQ zur Insel Île aux Cerfs 

Die Île aux Cerfs ist eine der schönsten vorgelagerten Inseln von Mauiritius: Mit dem Katamaran unternimmt man eine entspannte Überfahrt inklusive Schnorcheltour, mit einfachem BBQ an Bord.

Buchbar über www.getyourguide.